Feuer und Blitz
Brandstätter Verlag
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
Hier fließt die Liebe – mit Forough und Sahar Sodoudi
Einleitung und Vorstellung der Gäste
Der Podcast beginnt mit einer Warnung der Gäste, Furu und Sahar Sodoudi, vor der Sittenpolizei im Iran. Diese wurden in Berlin geboren und in Teheran aufgewachsen, wo sie in der Wissenschaft tätig waren, bevor sie das Dr. & Dr. Middle Eastern Culture & Food Lab in Berlin-Kreuzberg gründeten, um persische Kultur durch Essen und Gastfreundschaft erlebbar zu machen.
Kindheitserinnerungen und Familienessen
Die Schwestern teilen ihre Kindheitserinnerungen an Familienessen, die für sie Wärme und Geborgenheit symbolisieren. Sie betonen die Bedeutung gemeinsamer Mahlzeiten und der familiären Unterstützung bei wichtigen Lebensereignissen.
Persische Höflichkeit: Tarouf
Die Gäste erklären das Konzept des Tarouf, eine Form der Höflichkeit im Iran, die oft missverstanden wird. Dieses Verhalten zeigt Respekt und ist Teil ihrer kulturellen Identität.
Vorurteile über den Iran
Furu und Sahar kritisieren die einseitige Darstellung des Iran in den Medien, die oft auf Politik und Religion fokussiert ist, und betonen die Schönheit und Komplexität der persischen Kultur, die oft übersehen wird.
Erfahrungen mit der Sittenpolizei
Die Schwestern berichten von ihren eigenen Erfahrungen mit der Sittenpolizei, die sie mehrmals verhaftete, und reflektieren über die willkürlichen und gefährlichen Bedingungen im Iran.
Der Schritt in die Gastronomie
Die Entscheidung, in die Gastronomie zu wechseln, war mutig, aber die Schwestern fühlten sich bereit, ihre Leidenschaft für die persische Kultur und Küche in Berlin zu teilen. Sie möchten mit ihrem Food Lab die Feinheiten der persischen Kultur präsentieren und das Bild des Iran verändern.
Ausblick auf zukünftige Projekte
Sie planen, das Food Lab um ein Restaurant im KaDeWe zu erweitern, um die persische Küche noch stärker in Deutschland zu verankern und kulturelle Brücken zu bauen.
Wünsche für die Zukunft des Iran
Abschließend äußern die Schwestern ihre Hoffnungen auf ein freies und demokratisches Iran ohne repressive Regierungen und betonen die Notwendigkeit von Verständnis und Respekt für die Kultur.
Mut zur Pause - mit Zora Klipp
Geschwisterliche Streitigkeiten im Geschäft
Die Gäste sprechen über die Dynamik zwischen Geschwistern, die im Geschäft arbeiten. Während sie privat selten streiten, gibt es Konflikte, die sich um geschäftliche Themen drehen.
Vorstellung von Zora Kipp
Zora Kipp, eine vielseitige Köchin, Autorin und Unternehmerin, wird als Gast vorgestellt. Die Gastgeberin freut sich, dass Zora trotz ihrer vielen Verpflichtungen Zeit gefunden hat, im Podcast zu sein.
Erinnerungen an Schweden
Zora erzählt von ihrer Zeit in Schweden und den kulturellen Unterschieden. Ihre schwedischen Lebensmittel, wie süßer Senf und eingelegter Hering, sind für sie sowohl Nahrung als auch Erinnerungen.
Der Mut zum Ausbruch
Nach einer erfolgreichen Kochausbildung brach Zora ihre Karriere ab, um eine Auszeit in Schweden zu nehmen. Sie suchte nicht unbedingt etwas, sondern wollte einfach eine Pause von der harten Gastronomie.
Schwedische Lebensweise
Zora beschreibt die entspannte Lebensweise in Schweden und die Unterschiede zum deutschen Bildungssystem und der Gesellschaft. Sie schildert, wie die schwedische Gelassenheit oft das Leben prägt.
Globale Erfahrungen
Zora hat auch Zeit in Südostasien, Spanien und Chile verbracht. Sie erklärt, dass es ihr leichtfiel, neue Abenteuer zu wagen, und dass Mut eine ihrer Eigenschaften ist.
Familie und Geschäft
Im Gespräch reflektiert Zora über ihre Familie, die auch Geschäftspartner ist. Sie beschreibt, wie sie zwischen familiären und geschäftlichen Beziehungen unterscheidet.
Ernährungsphilosophie
Zora spricht über ihre Kindheit auf einem Selbstversorgerhof, wo sie früh eine Wertschätzung für Lebensmittel erlernte. Diese Erfahrung prägt auch ihre heutige Sicht auf Ernährung und Kochen.
Hochzeit und Familienwerte
Sie hat kürzlich geheiratet und plant eine kleine Feier mit 60 Gästen. Zora teilt ihre entspannte Haltung gegenüber unvorhergesehenen Situationen und erklärt, wie sie die Philosophie ihrer Eltern weitergibt.
Einfachheit in der Küche
Zora betont, dass ihre Kochkunst auf Einfachheit basiert. Sie bevorzugt schnelle und unkomplizierte Rezepte, die dennoch lecker sind.
Fragen an zukünftige Gäste
Im Gespräch mit Zora wird eine Frage für die nächsten Gäste, die Schwestern Foro und Zaha Sududi, formuliert. Sie interessiert sich dafür, wie die beiden als Geschwister im Geschäft agieren.
Auf der Suche nach Heimat – mit Beni Tonka über Identität und das gute Leben
Einführung in den Podcast
Im Podcast "Feuer und Blitz" wird die spannende Geschichte von Beni Tonka, einem Autor und Künstler, behandelt, der ein einzigartiges Streetfood- und Catering-Projekt ins Leben gerufen hat, das mit seiner persönlichen Geschichte verknüpft ist.
Die Reise nach Trinidad
Beni erzählt von seiner Reise nach Trinidad, die er unternahm, um seinen leiblichen Vater zu finden. Diese Suche war geprägt von Ängsten und Hoffnungen: der Angst, nicht akzeptiert zu werden, und der Hoffnung auf eine familiäre Verbindung.
Erste Eindrücke in Trinidad
Bei seiner Ankunft in Trinidad wird Beni von der Hitze und der Karnevalsatmosphäre überwältigt. Trotz der intensiven Eindrücke findet er seinen Vater, was eine emotionale Wendung in seiner Reise darstellt.
Die Bedeutung von "Lime"
Beni erklärt das Konzept des "Lime", das ursprünglich von englischen Seefahrern stammt und für das entspannte Zusammensitzen und Feiern steht. Es betont die Wichtigkeit des gemeinsamen Verweilens ohne den Druck von Produktivität.
Kulinarische Entdeckungen
Beni spricht über Doubles, ein beliebtes Streetfood aus Trinidad, das eine soziale Komponente hat und oft in Gemeinschaft genossen wird. Er erläutert die Zubereitung und die kulturelle Bedeutung des Gerichts.
Klischees und kulturelle Aneignung
Im Gespräch wird das Thema Klischees und kulturelle Aneignung angesprochen. Beni betont die Wichtigkeit, den kulturellen Kontext zu respektieren und sich mit Empathie den unterschiedlichen Perspektiven zu nähern.
Identität und Heimat
Beni beschreibt sich als "Nowarian", jemand, der sich nirgends richtig zu Hause fühlt, jedoch in verschiedenen Kulturen und Umgebungen seinen Platz findet. Dies spiegelt sich auch in seiner Liebe zu beiden Kulturen wider.
Schlussbemerkung
Das Gespräch endet mit einer Reflexion über die Bedeutung von Neugier und der Entdeckung neuer Welten sowie der Einladung, die eigene Reise zu leben und zu genießen.