Tee & Taktik
Podcast
de

Tee & Taktik

d.shemia-goeke@posteo.de

Beschreibung

Strategischer Protest ist effektiv und in unseren Zeiten absolut notwendig. Das zeigen Lea und Dalilah in ihren Gesprächen über Forschung und Praxis des zivilen Widerstandes. Dalilah ist promovierte Widerstandsforscherin. Lea forscht ebenfalls zu dem Thema und ist zudem Buchautorin, Mitgründerin der Letzten Generation und baut jetzt das neue Widerstandsprojekt "Guter Grund" auf. Gemeinsam teilen sie in der zweiten Staffel jeden letzten Donnerstag im Monat wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen, räumen mit vielen Missverständnissen rund um das Thema auf und wollen Mut machen. Es geht nicht nur um soziale Bewegungen, sondern auch um Demokratie, Gerechtigkeit und die Stärkung der Zivilgesellschaft. „Ist Protest völlig sinnlos?“ – Diese und andere kritische Fragen, die uns alle betreffen, werden im Podcast diskutiert. Tiefgründige Debatten über Macht, Strategie und wirksame Taktiken finden ihren Platz ebenso wie die Frage nach dem Lernen aus Niederlagen. Schnapp dir eine Tasse Tee und los geht’s!Für mehr spannende Stories und Infos, bleibt immer auf dem Laufenden über Instagram: @dalilah_shemia und @lea_bonaseraSchreib uns deine Fragen & Ideen an: teeundtaktik@proton.me→ Danke an die Stiftung “Kraft der Gewaltfreiheit” für die finanzielle Unterstützung, die den Podcast möglich macht→ Danke an alle, die uns mit einer Spende unterstützen→ Danke an unseren Partner für die Postproduktion, das Kreativstudio für Wissenschaftskommunikation Zum Staunen*→ Danke an Norman und Tomo Konrad für die Bilder für das Cover→ Danke an die Tadschikische Teestube, dass wir dort Fotos machen durften.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Chartplatzierungen

Aktuelle Platzierungen in den öffentlichen Podcast-Charts und in unseren eigenen Kategorien.

Apple Podcasts

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

T&T24 Gewaltvoller Protest

30.07.2026

Begrüßung und Vorstellung des Themas

Lea und Lila begrüßen die Hörer und stellen ihren Gast, Dr. Monika Unken, vor. Sie diskutieren die Fragestellung, wann Gewalt im Protest legitim ist, und verweisen auf ihre Erfahrungen bei einer Live-Aufnahme auf der Phil Cologne.

Monika Unkens Forschung

Monika spricht über ihre Doktorarbeit, die sich mit gewaltfreiem Protest beschäftigt und untersucht, wie lokale Proteste in Frankreich, Deutschland und Ungarn von einem Rechtsruck beeinflusst werden. Sie erläutert, welche Themen und Strategien sich dabei ändern können.

Definition und Wahrnehmung von Gewalt

Die Diskussion dreht sich um die Definition von Gewalt im Kontext von Protesten. Monika erklärt, dass sie physische Gewalt als entscheidend ansieht, während strukturelle und psychische Gewalt nicht in ihrer Analyse berücksichtigt werden. Sie betont die unterschiedliche Wahrnehmung von Gewalt durch die Öffentlichkeit und Medien.

Strategische Perspektiven und Forschungsergebnisse

Die Podcasterinnen diskutieren die strategischen Implikationen von gewaltfreiem versus gewaltsamem Protest. Monika stellt fest, dass gewaltsame Taktiken in der Regel weniger Menschen mobilisieren und die Ziele seltener erreicht werden. Sie hebt hervor, dass gewaltfreier Protest oft mehr Unterstützung in der Bevölkerung erhält.

Fallbeispiele und historische Kontexte

Die Diskussion umfasst verschiedene historische Fallbeispiele, wie die Bürgerrechtsbewegung in den USA und Proteste in Ghana, um die Bedeutung von gewaltfreiem Widerstand zu verdeutlichen. Monika hebt die Herausforderungen und den Mut hervor, der notwendig ist, um gewaltfrei zu kämpfen.

Neue Entwicklungen im Podcast

Zum Abschluss wird bekannt gegeben, dass Monika als ständiges Mitglied in den Podcast aufgenommen wird, was eine spannende Weiterentwicklung für Tee & Taktik darstellt. Die Podcasterinnen freuen sich, ihre Diskussionen mit Monikas Expertise zu bereichern.

Begrüßung und Vorstellung des Themas

Lea und Lila begrüßen die Hörer und stellen ihren Gast, Dr. Monika Unken, vor. Sie diskutieren die Fragestellung, wann Gewalt im Protest legitim ist, und verweisen auf ihre Erfahrungen bei einer Live-Aufnahme auf der Phil Cologne.

Monika Unkens Forschung

Monika spricht über ihre Doktorarbeit, die sich mit gewaltfreiem Protest beschäftigt und untersucht, wie lokale Proteste in Frankreich, Deutschland und Ungarn von einem Rechtsruck beeinflusst werden. Sie erläutert, welche Themen und Strategien sich dabei ändern können.

Definition und Wahrnehmung von Gewalt

Die Diskussion dreht sich um die Definition von Gewalt im Kontext von Protesten. Monika erklärt, dass sie physische Gewalt als entscheidend ansieht, während strukturelle und psychische Gewalt nicht in ihrer Analyse berücksichtigt werden. Sie betont die unterschiedliche Wahrnehmung von Gewalt durch die Öffentlichkeit und Medien.

Strategische Perspektiven und Forschungsergebnisse

Die Podcasterinnen diskutieren die strategischen Implikationen von gewaltfreiem versus gewaltsamem Protest. Monika stellt fest, dass gewaltsame Taktiken in der Regel weniger Menschen mobilisieren und die Ziele seltener erreicht werden. Sie hebt hervor, dass gewaltfreier Protest oft mehr Unterstützung in der Bevölkerung erhält.

Fallbeispiele und historische Kontexte

Die Diskussion umfasst verschiedene historische Fallbeispiele, wie die Bürgerrechtsbewegung in den USA und Proteste in Ghana, um die Bedeutung von gewaltfreiem Widerstand zu verdeutlichen. Monika hebt die Herausforderungen und den Mut hervor, der notwendig ist, um gewaltfrei zu kämpfen.

Neue Entwicklungen im Podcast

Zum Abschluss wird bekannt gegeben, dass Monika als ständiges Mitglied in den Podcast aufgenommen wird, was eine spannende Weiterentwicklung für Tee & Taktik darstellt. Die Podcasterinnen freuen sich, ihre Diskussionen mit Monikas Expertise zu bereichern.

T&T23 Live mit 200 Schüler*innen auf der Phil.Cologne

25.06.2026

Einführung in den zivilen Widerstand

Die Gastgeber Lea und Lila begrüßen das Publikum und stellen das Thema der Episode vor: den zivilen Widerstand. Sie klären, was ziviler Widerstand bedeutet, welche Formen er annehmen kann und welche rechtlichen Grenzen es dabei gibt.

Expert*innen im Gespräch

Zwei Expertinnen, Dalila Chemia-Göke und Lea Bonasera, werden vorgestellt. Dalila ist Geschäftsführerin des Bundes für soziale Verteidigung und hat sich intensiv mit zivilen Widerstandsbewegungen beschäftigt. Lea, Mitbegründerin der letzten Generation, spricht über ihre Erfahrungen im gewaltfreien Protest und die Klimagerechtigkeitsbewegung.

Formen des zivilen Widerstands

Ziviler Widerstand kann viele Formen annehmen, von Demonstrationen über Boykotte bis hin zu gewaltfreien Blockaden. Es wird betont, dass die Gewaltfreiheit ein zentraler Aspekt für den Erfolg des Protests ist, um gesellschaftliche Unterstützung zu gewinnen.

Die Rolle der Medien

Die Diskussion beleuchtet, wie die Medien über Proteste berichten und welche Auswirkungen dies auf die öffentliche Wahrnehmung und die Teilnahme an zivilen Widerstandsaktionen hat. Es wird darauf hingewiesen, dass gewaltfreier Protest oft nicht die Aufmerksamkeit erhält, die er verdient.

Erfolge des zivilen Widerstands

Beispiele historischer Erfolge durch zivilen Widerstand werden angeführt, um zu verdeutlichen, wie solche Bewegungen Veränderungen bewirken können. Es wird diskutiert, dass Proteste in vielen Fällen zu gesellschaftlichen Veränderungen und rechtlichen Fortschritten geführt haben.

Fazit und Ausblick

Abschließend wird die Bedeutung des zivilen Widerstands für die Demokratie unterstrichen. Die beiden Expertinnen ermutigen das Publikum, aktiv zu werden und sich für Themen einzusetzen, die ihnen am Herzen liegen, um die nächste Generation des Widerstands zu fördern.

Einführung in den zivilen Widerstand

Die Gastgeber Lea und Lila begrüßen das Publikum und stellen das Thema der Episode vor: den zivilen Widerstand. Sie klären, was ziviler Widerstand bedeutet, welche Formen er annehmen kann und welche rechtlichen Grenzen es dabei gibt.

Expert*innen im Gespräch

Zwei Expertinnen, Dalila Chemia-Göke und Lea Bonasera, werden vorgestellt. Dalila ist Geschäftsführerin des Bundes für soziale Verteidigung und hat sich intensiv mit zivilen Widerstandsbewegungen beschäftigt. Lea, Mitbegründerin der letzten Generation, spricht über ihre Erfahrungen im gewaltfreien Protest und die Klimagerechtigkeitsbewegung.

Formen des zivilen Widerstands

Ziviler Widerstand kann viele Formen annehmen, von Demonstrationen über Boykotte bis hin zu gewaltfreien Blockaden. Es wird betont, dass die Gewaltfreiheit ein zentraler Aspekt für den Erfolg des Protests ist, um gesellschaftliche Unterstützung zu gewinnen.

Die Rolle der Medien

Die Diskussion beleuchtet, wie die Medien über Proteste berichten und welche Auswirkungen dies auf die öffentliche Wahrnehmung und die Teilnahme an zivilen Widerstandsaktionen hat. Es wird darauf hingewiesen, dass gewaltfreier Protest oft nicht die Aufmerksamkeit erhält, die er verdient.

Erfolge des zivilen Widerstands

Beispiele historischer Erfolge durch zivilen Widerstand werden angeführt, um zu verdeutlichen, wie solche Bewegungen Veränderungen bewirken können. Es wird diskutiert, dass Proteste in vielen Fällen zu gesellschaftlichen Veränderungen und rechtlichen Fortschritten geführt haben.

Fazit und Ausblick

Abschließend wird die Bedeutung des zivilen Widerstands für die Demokratie unterstrichen. Die beiden Expertinnen ermutigen das Publikum, aktiv zu werden und sich für Themen einzusetzen, die ihnen am Herzen liegen, um die nächste Generation des Widerstands zu fördern.

T&T22 Gegenmacht: Von der Defensive in die Offensive

28.05.2026

Hintergrund und Kernaufgabe von zivilgesellschaftlicher Arbeit

Der Beitrag skizziert, wie zivilgesellschaftlicher Einsatz Informationsfreiheit, Transparenz und gesellschaftliche Teilhabe stärkt. Zentral ist das Ziel, Entscheidungen öffentlich nachvollziehbar zu machen, Kampagnen zu unterstützen und rechtliche Möglichkeiten zu nutzen, um politisch relevante Themen sichtbar zu machen. Über die reine Informationsverbreitung hinaus wird die Organisation gestärkt und Hilfestellung bei rechtlichen Auseinandersetzungen angeboten, um demokratische Aktionspflichten zu unterstützen.

Gegenmacht als konzeptioneller Ansatz

Gegenmacht wird als kollektive Handlungsfähigkeit beschrieben, die über einzelne Initiativen hinausgeht. Es geht darum, Netzwerke zu bilden, Rückhalt zu schaffen und Strukturen zu entwickeln, die Entscheidungen in demokratischer Richtung beeinflussen. Wichtige Elemente sind Zusammenarbeit, nicht-kooperative Strategien, und die Bereitschaft, Konflikte zu nutzen, um Veränderungen zu erzwingen oder zu ermöglichen.

Von Buch zu Praxis: Widerstand, Vernetzung und Organizing

Im Gespräch wird das Buch Machtübernahme als Impuls verstanden, Widerstand in allen Bereichen zu organisieren. Kernideen sind frühzeitige Vernetzung, kollektive Verteidigung demokratischer Werte und konkrete Schritte im Alltag, wie Organizing am Arbeitsplatz oder zivilgesellschaftliche Bündnisse. Erfolge entstehen oft durch unmittelbare Konfliktarbeit, breiten Rückhalt und kreative, direkte Mittel statt reiner Bürokratie.

Zukunftsvision, Handeln im Hier und Jetzt

Die Perspektive betont, dass zivile Bewegungen in vielen Bereichen bereits Macht gezeigt haben, doch der Wandel gelingt stärker durch praxisnahe Strategien, schnelle Erfolge und offene Lernprozesse. Ausgangspunkt ist, mit Menschen vor Ort anzufangen, solidarisch zu handeln und bestehende demokratische Kerne zu stärken. Dabei wird der Fokus auf Umverteilung, Gerechtigkeit und konkrete, gemeinschaftliche Schritte gelegt.

Hintergrund und Kernaufgabe von zivilgesellschaftlicher Arbeit

Der Beitrag skizziert, wie zivilgesellschaftlicher Einsatz Informationsfreiheit, Transparenz und gesellschaftliche Teilhabe stärkt. Zentral ist das Ziel, Entscheidungen öffentlich nachvollziehbar zu machen, Kampagnen zu unterstützen und rechtliche Möglichkeiten zu nutzen, um politisch relevante Themen sichtbar zu machen. Über die reine Informationsverbreitung hinaus wird die Organisation gestärkt und Hilfestellung bei rechtlichen Auseinandersetzungen angeboten, um demokratische Aktionspflichten zu unterstützen.

Gegenmacht als konzeptioneller Ansatz

Gegenmacht wird als kollektive Handlungsfähigkeit beschrieben, die über einzelne Initiativen hinausgeht. Es geht darum, Netzwerke zu bilden, Rückhalt zu schaffen und Strukturen zu entwickeln, die Entscheidungen in demokratischer Richtung beeinflussen. Wichtige Elemente sind Zusammenarbeit, nicht-kooperative Strategien, und die Bereitschaft, Konflikte zu nutzen, um Veränderungen zu erzwingen oder zu ermöglichen.

Von Buch zu Praxis: Widerstand, Vernetzung und Organizing

Im Gespräch wird das Buch Machtübernahme als Impuls verstanden, Widerstand in allen Bereichen zu organisieren. Kernideen sind frühzeitige Vernetzung, kollektive Verteidigung demokratischer Werte und konkrete Schritte im Alltag, wie Organizing am Arbeitsplatz oder zivilgesellschaftliche Bündnisse. Erfolge entstehen oft durch unmittelbare Konfliktarbeit, breiten Rückhalt und kreative, direkte Mittel statt reiner Bürokratie.

Zukunftsvision, Handeln im Hier und Jetzt

Die Perspektive betont, dass zivile Bewegungen in vielen Bereichen bereits Macht gezeigt haben, doch der Wandel gelingt stärker durch praxisnahe Strategien, schnelle Erfolge und offene Lernprozesse. Ausgangspunkt ist, mit Menschen vor Ort anzufangen, solidarisch zu handeln und bestehende demokratische Kerne zu stärken. Dabei wird der Fokus auf Umverteilung, Gerechtigkeit und konkrete, gemeinschaftliche Schritte gelegt.