Nicht.einfach.Eltern
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Nicht.einfach.Eltern

Dr. Petra Krenn-Maritz, Mag. Monika Weinlich

Beschreibung

In unserem Podcast sprechen wir über Themen in der Elternschaft, die bewegen und berühren. Wir klären dort auf, wo Fragen auftauchen, sprechen mit Experten und Müttern. Wöchentlich erscheint eine Folge zu einem bestimmten Thema. Falls du Fragen oder Anregungen hast, schreib uns gerne unter: podcast@psychotherapie-augarten.com.

Wir, das sind Petra Krenn-Maritz, Kinderärztin, Traumatherapeutin und Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie) & Monika Weinlich, Gesundheitsjournalistin, Yogalehrerin und Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#57: Buchtipp "Was Familie leichter macht" von Nora Imlau

05.06.2026

Neutrale Moral statt Perfektionsdruck

Der Podcast fasst ein Buch zusammen, das zu einer moralisch neutralen Haltung im Familienalltag anleitet. Statt ständiger Sollensätze werden Entscheidungen danach bewertet, ob sie in diesem Moment nötig oder einfach nur anders sind. Grundbedürfnisse wie Nähe, Sicherheit und Respekt stehen im Zentrum, während Schuldgefühle reduziert werden.

Bindung, Nähe und ehrliches Elternsein

Bindung wird als essenziell beschrieben, ohne dazu zu verleiten, Eltern zu perfekten Vorbildern zu stilisieren. Eltern regeln eigene Gefühle, damit Kinder sich gesehen fühlen und Vertrauen aufbauen können. Nähe wird als Erziehung begriffen, auch wenn dabei Alltagstrotz und Erschöpfung auftreten dürfen.

Wichtige Impulse und Praxisideen

80-20-Regel, Abschied von Dauer-Multitasking und Großzügigkeit mit sich selbst bilden zentrale Impulse. Neurodivergente Kinder werden berücksichtigt, ohne zu pauschalisieren. Kooperationsfähigkeit entsteht aus einem gefüllten emotionalen Tank statt aus Gehorsam.

Alltagstaugliche Perspektiven auf Konflikte und Routinen

Der Umgang mit Essen, Einschlafen, Paarzeit und Geschwisterstreit wird aus der Perspektive des Tanks betrachtet. Konflikte lösen sich eher durch Verständnis, Aufmerksamkeit und kleine, konkrete Schritte statt durch Zwang. Der Fokus liegt darauf, Alltagsschritte an individuelle Bedürfnisse anzupassen und Vertrauen in die eigene Intuition zu stärken.

Neutrale Moral statt Perfektionsdruck

Der Podcast fasst ein Buch zusammen, das zu einer moralisch neutralen Haltung im Familienalltag anleitet. Statt ständiger Sollensätze werden Entscheidungen danach bewertet, ob sie in diesem Moment nötig oder einfach nur anders sind. Grundbedürfnisse wie Nähe, Sicherheit und Respekt stehen im Zentrum, während Schuldgefühle reduziert werden.

Bindung, Nähe und ehrliches Elternsein

Bindung wird als essenziell beschrieben, ohne dazu zu verleiten, Eltern zu perfekten Vorbildern zu stilisieren. Eltern regeln eigene Gefühle, damit Kinder sich gesehen fühlen und Vertrauen aufbauen können. Nähe wird als Erziehung begriffen, auch wenn dabei Alltagstrotz und Erschöpfung auftreten dürfen.

Wichtige Impulse und Praxisideen

80-20-Regel, Abschied von Dauer-Multitasking und Großzügigkeit mit sich selbst bilden zentrale Impulse. Neurodivergente Kinder werden berücksichtigt, ohne zu pauschalisieren. Kooperationsfähigkeit entsteht aus einem gefüllten emotionalen Tank statt aus Gehorsam.

Alltagstaugliche Perspektiven auf Konflikte und Routinen

Der Umgang mit Essen, Einschlafen, Paarzeit und Geschwisterstreit wird aus der Perspektive des Tanks betrachtet. Konflikte lösen sich eher durch Verständnis, Aufmerksamkeit und kleine, konkrete Schritte statt durch Zwang. Der Fokus liegt darauf, Alltagsschritte an individuelle Bedürfnisse anzupassen und Vertrauen in die eigene Intuition zu stärken.

#56: Cranio-Sacral-Therapie

21.05.2026

Grundidee der Osteopathie und Kraniosakraltherapie

Osteopathie wird als ganzheitlicher Behandlungsansatz beschrieben, der mit den Händen arbeitet, um Spannungen zu lösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen. Wichtige Rolle spielen Strukturen, Beweglichkeit und der Zusammenhang zwischen Muskeln, Organen und Faszien. Ziel ist, freies Funktionieren der Strukturen zu ermöglichen, damit der Körper sich besser regulieren kann. Die Methode betont anatomisches Verständnis statt energetischer Erklärungen.

Funktionsweise und Rhythmus

Der Ansatz fokussiert darauf, dass Strukturen frei fließen können – Blut, Lymphsystem, Nerven, Hirnflüssigkeit. Ein spürbarer Rhythmus wird als Hinweis genutzt, um Spannungen zu erkennen und die Beweglichkeit der Schädelknochen sowie der Wirbelsäule zu beeinflussen. Durch behutsames Auflegen wird versucht, Blockaden zu identifizieren und eine harmonische, durchgängige Bewegung zu ermöglichen.

Anwendungsgebiet bei Babys und Kooperationen

Bei Säuglingen werden häufig Unruhe, Stillprobleme oder Verdauungsbeschwerden als Indikationen genannt. Die Therapie wird oft ergänzend zu anderen Ansätzen eingesetzt, etwa in Kombination mit Physiotherapie oder Logopädie. Wichtig ist eine medizinische Abklärung; Eltern erhalten oft auch Hinweise zur täglichen Unterstützung. Die Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen wird betont, um umfassende Hilfe zu ermöglichen.

Die Kosten variieren je nach Dauer der Einheiten; häufig ergeben sich 60-Minuten-Sitzungen. Krankenkassen zahlen meist nichts; Zusatzversicherungen übernehmen anteilig bei Verordnung durch einen qualifizierten Therapeuten. Da der Begriff Osteopathie nicht geschützt ist, wird geraten, nach Ausbildung (z. B. osteopathische oder therapeutische Grundausbildung) zu fragen. Bei der Therapiewahl helfen Hinweise zur Qualifikation des Therapeuten und deren seriöse Praxis.

Grundidee der Osteopathie und Kraniosakraltherapie

Osteopathie wird als ganzheitlicher Behandlungsansatz beschrieben, der mit den Händen arbeitet, um Spannungen zu lösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen. Wichtige Rolle spielen Strukturen, Beweglichkeit und der Zusammenhang zwischen Muskeln, Organen und Faszien. Ziel ist, freies Funktionieren der Strukturen zu ermöglichen, damit der Körper sich besser regulieren kann. Die Methode betont anatomisches Verständnis statt energetischer Erklärungen.

Funktionsweise und Rhythmus

Der Ansatz fokussiert darauf, dass Strukturen frei fließen können – Blut, Lymphsystem, Nerven, Hirnflüssigkeit. Ein spürbarer Rhythmus wird als Hinweis genutzt, um Spannungen zu erkennen und die Beweglichkeit der Schädelknochen sowie der Wirbelsäule zu beeinflussen. Durch behutsames Auflegen wird versucht, Blockaden zu identifizieren und eine harmonische, durchgängige Bewegung zu ermöglichen.

Anwendungsgebiet bei Babys und Kooperationen

Bei Säuglingen werden häufig Unruhe, Stillprobleme oder Verdauungsbeschwerden als Indikationen genannt. Die Therapie wird oft ergänzend zu anderen Ansätzen eingesetzt, etwa in Kombination mit Physiotherapie oder Logopädie. Wichtig ist eine medizinische Abklärung; Eltern erhalten oft auch Hinweise zur täglichen Unterstützung. Die Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen wird betont, um umfassende Hilfe zu ermöglichen.

Die Kosten variieren je nach Dauer der Einheiten; häufig ergeben sich 60-Minuten-Sitzungen. Krankenkassen zahlen meist nichts; Zusatzversicherungen übernehmen anteilig bei Verordnung durch einen qualifizierten Therapeuten. Da der Begriff Osteopathie nicht geschützt ist, wird geraten, nach Ausbildung (z. B. osteopathische oder therapeutische Grundausbildung) zu fragen. Bei der Therapiewahl helfen Hinweise zur Qualifikation des Therapeuten und deren seriöse Praxis.

#55: Interview mit Sarita Schuh, Doula und Geburtsfotografin

01.05.2026

Rolle der Doula und Arbeitsweise

Die Doula bietet emotionale Unterstützung während Geburt und Wochenbett, ist mentale Stütze und hilft dem ganzen System – Mutter, Partner, Geschwister – sicherer durch die Situation zu gehen. Sie arbeitet eng mit der Hebamme zusammen, hält Räume, gibt praktische Tipps und sorgt dafür, dass sich alle gehört und gesehen fühlen. Sie begleitet schon in der Schwangerschaft, bereitet Wünsche vor und unterstützt bei der Umsetzung während der Geburt.

Geburtserfahrungen, Arten von Geburten und Fotografie

Jede Geburt ist einzigartig, egal ob Hausgeburt, Krankenhaus oder Kaiserschnitt. Die Doula begleitet staendig, begleitet aber auch als Fotografin dokumentarisch, ohne die Situation zu stören. Sie bleibt nah, erklärt Abläufe, unterstützt Partner und sorgt für Ruhe und Halt, während die Hebamme medizinisch vorgeht. Dabei wird die Intuition der Mutter als zentrale Leitlinie geschätzt.

Wochenbett, Partnerrolle und Ressourcen

Nach der Geburt ist sanfte, kontinuierliche Begleitung wichtig: Haut-zu-Haut-Zeit, Unterstützung der Partnerrolle, Planung von Mahlzeiten und Alltagsorganisation. Die Doula hilft, Netzwerke zu nutzen, Fragen zu stellen und Informationen zu ordnen. Sie betont flexible, individuelle Betreuung und plädiert für mehr Ressourcen im Wochenbett, damit 1-zu-1-Betreuung möglich bleibt und Familien sich sicher versorgt fühlen.

Ausbildung, Grenzen und Zukunftswünsche

Der Beruf der Doula variiert, formale Ausbildung ist nicht einheitlich, praktische Erfahrung zählt. Wünschenswert ist mehr Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und mehr Unterstützung durch das Gesundheitssystem, damit Doulas wirkungsvoll eingesetzt werden können. Wünschenswert bleibt zudem, dass Begleitung auch bei komplexeren Familienformen und Adoptionen leichter zugänglich wird, sodass alle Eltern Unterstützung erhalten.

Rolle der Doula und Arbeitsweise

Die Doula bietet emotionale Unterstützung während Geburt und Wochenbett, ist mentale Stütze und hilft dem ganzen System – Mutter, Partner, Geschwister – sicherer durch die Situation zu gehen. Sie arbeitet eng mit der Hebamme zusammen, hält Räume, gibt praktische Tipps und sorgt dafür, dass sich alle gehört und gesehen fühlen. Sie begleitet schon in der Schwangerschaft, bereitet Wünsche vor und unterstützt bei der Umsetzung während der Geburt.

Geburtserfahrungen, Arten von Geburten und Fotografie

Jede Geburt ist einzigartig, egal ob Hausgeburt, Krankenhaus oder Kaiserschnitt. Die Doula begleitet staendig, begleitet aber auch als Fotografin dokumentarisch, ohne die Situation zu stören. Sie bleibt nah, erklärt Abläufe, unterstützt Partner und sorgt für Ruhe und Halt, während die Hebamme medizinisch vorgeht. Dabei wird die Intuition der Mutter als zentrale Leitlinie geschätzt.

Wochenbett, Partnerrolle und Ressourcen

Nach der Geburt ist sanfte, kontinuierliche Begleitung wichtig: Haut-zu-Haut-Zeit, Unterstützung der Partnerrolle, Planung von Mahlzeiten und Alltagsorganisation. Die Doula hilft, Netzwerke zu nutzen, Fragen zu stellen und Informationen zu ordnen. Sie betont flexible, individuelle Betreuung und plädiert für mehr Ressourcen im Wochenbett, damit 1-zu-1-Betreuung möglich bleibt und Familien sich sicher versorgt fühlen.

Ausbildung, Grenzen und Zukunftswünsche

Der Beruf der Doula variiert, formale Ausbildung ist nicht einheitlich, praktische Erfahrung zählt. Wünschenswert ist mehr Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und mehr Unterstützung durch das Gesundheitssystem, damit Doulas wirkungsvoll eingesetzt werden können. Wünschenswert bleibt zudem, dass Begleitung auch bei komplexeren Familienformen und Adoptionen leichter zugänglich wird, sodass alle Eltern Unterstützung erhalten.