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Der BOKU-Podcast für eine klimasmarte Zukunft

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#18 - Klima im Kopf – Zwischen Angst, Hoffnung und Handlungsfähigkeit

16.07.2026

Einführung in das Thema Klimaangst

Der Podcast beleuchtet das Phänomen der Solastalgie, ein Gefühl des Heimwehs nach Orten, die durch den Klimawandel verändert wurden. Der Klimawandel hat nicht nur ökologische, sondern auch psychologische Auswirkungen, die zu Angst und Sorge führen können.

Gesprächspartner und deren Perspektiven

Die Gastgeber Astrid Kleber und Bernhard Woschitzki diskutieren mit der Forscherin Michaela Zindt und der Umweltpsychologin Lisbeth Weitensfelder über die emotionalen Reaktionen auf den Klimawandel. Zindt untersucht, wie Klimaangst entsteht und welche Rolle Emotionen dabei spielen.

Emotionale Reaktionen auf den Klimawandel

Die Diskussion thematisiert, dass Angst vor dem Klimawandel sowohl motivierend als auch lähmend sein kann. Zindt erklärt das Konzept des 'Toleranzfensters', das zeigt, wie ein ausgewogenes Maß an Angst zu aktivem Handeln führen kann, während übermäßige Angst zu Verleugnung oder Passivität führt.

Die Rolle der Hoffnung im Umgang mit Klimaangst

Hoffnung wird als wichtiger Faktor hervorgehoben. Es wird zwischen passiver und aktiver Hoffnung unterschieden, wobei aktive Hoffnung, die durch eigenes Handeln gestärkt wird, als besonders wertvoll angesehen wird.

Psychische Gesundheit und Klimawandel

Weitensfelder erklärt, dass der Klimawandel direkte und indirekte Auswirkungen auf die psychische Gesundheit hat, darunter Angststörungen und Depressionen. Sie betont, dass soziale Unterstützung und Resilienz entscheidend sind, um psychischen Erkrankungen vorzubeugen.

Praktische Tipps für den Umgang mit Klimasorgen

Die Gäste empfehlen, Emotionen zu benennen und mit anderen zu teilen, um besser mit Klimaängsten umzugehen. Die Identifikation von Emotionen ist ein erster Schritt zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels.

Einführung in das Thema Klimaangst

Der Podcast beleuchtet das Phänomen der Solastalgie, ein Gefühl des Heimwehs nach Orten, die durch den Klimawandel verändert wurden. Der Klimawandel hat nicht nur ökologische, sondern auch psychologische Auswirkungen, die zu Angst und Sorge führen können.

Gesprächspartner und deren Perspektiven

Die Gastgeber Astrid Kleber und Bernhard Woschitzki diskutieren mit der Forscherin Michaela Zindt und der Umweltpsychologin Lisbeth Weitensfelder über die emotionalen Reaktionen auf den Klimawandel. Zindt untersucht, wie Klimaangst entsteht und welche Rolle Emotionen dabei spielen.

Emotionale Reaktionen auf den Klimawandel

Die Diskussion thematisiert, dass Angst vor dem Klimawandel sowohl motivierend als auch lähmend sein kann. Zindt erklärt das Konzept des 'Toleranzfensters', das zeigt, wie ein ausgewogenes Maß an Angst zu aktivem Handeln führen kann, während übermäßige Angst zu Verleugnung oder Passivität führt.

Die Rolle der Hoffnung im Umgang mit Klimaangst

Hoffnung wird als wichtiger Faktor hervorgehoben. Es wird zwischen passiver und aktiver Hoffnung unterschieden, wobei aktive Hoffnung, die durch eigenes Handeln gestärkt wird, als besonders wertvoll angesehen wird.

Psychische Gesundheit und Klimawandel

Weitensfelder erklärt, dass der Klimawandel direkte und indirekte Auswirkungen auf die psychische Gesundheit hat, darunter Angststörungen und Depressionen. Sie betont, dass soziale Unterstützung und Resilienz entscheidend sind, um psychischen Erkrankungen vorzubeugen.

Praktische Tipps für den Umgang mit Klimasorgen

Die Gäste empfehlen, Emotionen zu benennen und mit anderen zu teilen, um besser mit Klimaängsten umzugehen. Die Identifikation von Emotionen ist ein erster Schritt zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels.

#17 - Muss Urlaub vier Räder haben? Klimasmart reisen, erholen und mobil sein.

25.06.2026

Urlaub und Klimaschutz

Rund drei Viertel der Urlaubsgäste in Österreich reisen mit dem Auto, was im Widerspruch zu den Zielen vieler Tourismusdestinationen steht, die Natur und Klimaschutz fördern. Die Podcast-Gäste diskutieren, ob Urlaub und klimafreundliche Mobilität vereinbar sind und welche Rolle die Anreise dabei spielt.

Die letzte Meile

Die Herausforderung der letzten Meile wird angesprochen: Viele Reisende haben Schwierigkeiten, vom Bahnhof zur Unterkunft zu gelangen, was oft dazu führt, dass sie das Auto bevorzugen. Es bedarf besserer Mobilitätslösungen und klarer Informationen, um den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern.

Grünräume und Lebensqualität

Grünräume sind für die Lebensqualität entscheidend. Studien zeigen, dass die Erreichbarkeit von Erholungsgebieten einen großen Einfluss auf deren Nutzung hat. Die Gestaltung sicherer und ansprechender Wege kann die Menschen motivieren, mehr Zeit in der Natur zu verbringen.

Elektromobilität

Die Elektromobilität wird als wichtiger Baustein für klimafreundliche Mobilität betrachtet. Während es Herausforderungen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur gibt, ist die Technologie in Entwicklung und immer mehr Ladepunkte werden verfügbar. Die Reichweitenangst ist oft unbegründet, da viele Elektroautos mittlerweile ausreichende Distanzen zurücklegen können.

Zukunftsausblick

Ein Blick in die Zukunft deutet darauf hin, dass die Gesellschaft möglicherweise weniger auf das Auto angewiesen sein wird. Die Befragten sind sich einig, dass sich die Mobilität verändern wird, und dass die Menschen in Zukunft den Komfort und die Flexibilität von Elektroautos schätzen werden.

Urlaub und Klimaschutz

Rund drei Viertel der Urlaubsgäste in Österreich reisen mit dem Auto, was im Widerspruch zu den Zielen vieler Tourismusdestinationen steht, die Natur und Klimaschutz fördern. Die Podcast-Gäste diskutieren, ob Urlaub und klimafreundliche Mobilität vereinbar sind und welche Rolle die Anreise dabei spielt.

Die letzte Meile

Die Herausforderung der letzten Meile wird angesprochen: Viele Reisende haben Schwierigkeiten, vom Bahnhof zur Unterkunft zu gelangen, was oft dazu führt, dass sie das Auto bevorzugen. Es bedarf besserer Mobilitätslösungen und klarer Informationen, um den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu erleichtern.

Grünräume und Lebensqualität

Grünräume sind für die Lebensqualität entscheidend. Studien zeigen, dass die Erreichbarkeit von Erholungsgebieten einen großen Einfluss auf deren Nutzung hat. Die Gestaltung sicherer und ansprechender Wege kann die Menschen motivieren, mehr Zeit in der Natur zu verbringen.

Elektromobilität

Die Elektromobilität wird als wichtiger Baustein für klimafreundliche Mobilität betrachtet. Während es Herausforderungen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur gibt, ist die Technologie in Entwicklung und immer mehr Ladepunkte werden verfügbar. Die Reichweitenangst ist oft unbegründet, da viele Elektroautos mittlerweile ausreichende Distanzen zurücklegen können.

Zukunftsausblick

Ein Blick in die Zukunft deutet darauf hin, dass die Gesellschaft möglicherweise weniger auf das Auto angewiesen sein wird. Die Befragten sind sich einig, dass sich die Mobilität verändern wird, und dass die Menschen in Zukunft den Komfort und die Flexibilität von Elektroautos schätzen werden.

#16 - Rohstoffe der Zukunft: Was kommt nach dem Erdöl?

13.05.2026

Nachhaltige Rohstoffbasis und Bio-Raffinerie

In der Diskussion wird der Fokus auf nachwachsende Rohstoffe gelegt, vor allem Holz und landwirtschaftliche Reststoffe. Ziel ist, Kohlenstoff aus Zellen statt Erdöl als Ausgangsbasis zu nutzen, um Materialien, Produkte und Treibstoffe zu gewinnen. Die Bio-Raffinerie wird als komplexer Prozess beschrieben, der Zellulose, Lignin und Hemizellulose trennt und energetische Investitionen sowie chemische Umwandlungen erfordert. Ziel ist ein Materialkreislauf statt rein energetischer Nutzung.

Rohstoffe im Kreislauf statt Abfall

Abfall wird als Rohstoff mit Potenzial begreifbar, der durch Kreislaufwirtschaft zurück in die Nutzung geführt werden kann. Die Perspektive unterscheidet Primär- von Sekundärrohstoffen und betont, dass Wertschöpfung aus bereits genutzten Materialien möglich ist. Leitprinzipien umfassen Vermeidung, Wiederverwendung, Recycling und Refurbishment, mit Fokus auf Schadstoffarmut, Lebenszyklusanalysen und eine ganzheitliche Systemveränderung der Wirtschaft.

Wasserpflanzen als Verpackungsmaterial

Wasserpflanzen aus der Donau und Schilf werden als potenzielle Rohstoffe für Verpackungen und Textilfasern betrachtet. Prototypen umfassen papierenartige Schalen, Kartons und kleinere Verpackungslösungen. Die Idee ist, Biomasse zu nutzen, die bislang wenig oder nicht genutzt wird, um regionale, klimafreundliche Produkte zu schaffen. Skalierung, Logistik und Kosten stehen noch vor wesentlichen Herausforderungen, doch erste Pilotanwendungen sind vorgesehen.

Ausblick: Wandel im Alltag und Design-priorisierte Nutzung

Langfristig geht es um eine Qualitätsverbesserung im Design von Produkten, längere Nutzungsdauer und Modelle wie Leasing oder Mehrweg statt Einweg. Der Wandel erfordert Bewusstsein, neue Konsummuster und eine Transformation der Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen. Sichtbar wird dies durch weniger Plastikmüll, veränderte Verpackungskonzepte und eine stärkere Berücksichtigung von Recycling, Wiederverwendung und materialeffizientem Design im Alltag.

Nachhaltige Rohstoffbasis und Bio-Raffinerie

In der Diskussion wird der Fokus auf nachwachsende Rohstoffe gelegt, vor allem Holz und landwirtschaftliche Reststoffe. Ziel ist, Kohlenstoff aus Zellen statt Erdöl als Ausgangsbasis zu nutzen, um Materialien, Produkte und Treibstoffe zu gewinnen. Die Bio-Raffinerie wird als komplexer Prozess beschrieben, der Zellulose, Lignin und Hemizellulose trennt und energetische Investitionen sowie chemische Umwandlungen erfordert. Ziel ist ein Materialkreislauf statt rein energetischer Nutzung.

Rohstoffe im Kreislauf statt Abfall

Abfall wird als Rohstoff mit Potenzial begreifbar, der durch Kreislaufwirtschaft zurück in die Nutzung geführt werden kann. Die Perspektive unterscheidet Primär- von Sekundärrohstoffen und betont, dass Wertschöpfung aus bereits genutzten Materialien möglich ist. Leitprinzipien umfassen Vermeidung, Wiederverwendung, Recycling und Refurbishment, mit Fokus auf Schadstoffarmut, Lebenszyklusanalysen und eine ganzheitliche Systemveränderung der Wirtschaft.

Wasserpflanzen als Verpackungsmaterial

Wasserpflanzen aus der Donau und Schilf werden als potenzielle Rohstoffe für Verpackungen und Textilfasern betrachtet. Prototypen umfassen papierenartige Schalen, Kartons und kleinere Verpackungslösungen. Die Idee ist, Biomasse zu nutzen, die bislang wenig oder nicht genutzt wird, um regionale, klimafreundliche Produkte zu schaffen. Skalierung, Logistik und Kosten stehen noch vor wesentlichen Herausforderungen, doch erste Pilotanwendungen sind vorgesehen.

Ausblick: Wandel im Alltag und Design-priorisierte Nutzung

Langfristig geht es um eine Qualitätsverbesserung im Design von Produkten, längere Nutzungsdauer und Modelle wie Leasing oder Mehrweg statt Einweg. Der Wandel erfordert Bewusstsein, neue Konsummuster und eine Transformation der Gesellschafts- und Wirtschaftsstrukturen. Sichtbar wird dies durch weniger Plastikmüll, veränderte Verpackungskonzepte und eine stärkere Berücksichtigung von Recycling, Wiederverwendung und materialeffizientem Design im Alltag.