Kapriolen - Carolin Callies
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Kapriolen - Carolin Callies

Der Literaturpodcast mit Carolin Callies

Beschreibung

Es ist der verrückte Einfall, das Verrücken unserer gewohnten Perspektive um oftmals nur wenige Zentimeter, der aus Alltag Kunst, aus Worten Literatur entstehen lässt. Aber unter welchen Schichten lagern Impulse, woraus speisen sich Ideen, wie verhält es sich mit dem Einfall und wie entsteht aus feinen Beobachtungen Literatur, Lyrik? Seit Mai 2020 lädt die Lyrikerin Carolin Callies regelmäßig Schriftsteller*innen und Dichter*innen zu sich aufs digitale Sofa und zum Literaturquiz ein, um gemeinsam Kapriolen zu schlagen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Kapriolen Carolin Callies & Wolfram Lotz

24.07.2026

Einführung in den Podcast

Carolin Callies begrüßt Wolfram Lotz, einen radikalen Autor von Lyrik, Prosa und Theaterstücken, der als eines der größten Theatergenien seiner Generation gilt. Lotz diskutiert seine Kunst, die er selbst als riskant und bedeutungsvoll beschreibt.

Wolfram Lotz und sein Werk

Lotz, geboren 1981 in Hamburg, hat in Konstanz und Leipzig studiert. Er hat zahlreiche Theaterpreise gewonnen und veröffentlicht Werke, die oft von intensiven visuellen und sprachlichen Erfahrungen geprägt sind. In seinem neuen Band „Träume in Europa“ geht es um die Subjektivität von Träumen und deren Verbindung zur Realität.

Das Schreiben als Forschungsarbeit

Lotz beschreibt das Schreiben als eine Art Forschungsarbeit, bei der es darum geht, die Welt im Moment des Schreibens zu erfassen. Er diskutiert, wie wichtig es ist, authentisch und gegenwärtig zu sein, um die Sprache und die Realität einzufangen.

Die Heilige Schrift I

Sein Mammutwerk „Heilige Schrift I“ besteht aus 900 Seiten, die er in vier Monaten geschrieben hat. Lotz erklärt, dass sein Schreiben nicht nur von der Textproduktion, sondern auch von der alltäglichen Wahrnehmung und dem ständigen Schauen geprägt ist.

Politik und Sprache

Die Diskussion über Lotz' Stück „Die Politiker“ beleuchtet die Ambivalenz in der Wahrnehmung von Politikern und deren Sprache. Lotz reflektiert über die Verantwortung des Sprechens und die Schwierigkeit, die Realität in der Sprache abzubilden.

Träume und Europa

In „Träume in Europa“ untersucht Lotz die Verbindung zwischen individuellen Träumen und gesellschaftlichen Erfahrungen in Europa. Er betont, dass die Erzählungen über Träume oft eine andere Logik folgen und eine Art gesellschaftlichen Raum schaffen.

Zusammenfassung und Ausblick

Das Gespräch bietet tiefgreifende Einblicke in Lotz' kreative Prozesse, seine Sicht auf Sprache und Realität sowie die Herausforderungen des Schreibens und der Kunst. Es wird klar, dass seine Werke nicht nur literarische Texte sind, sondern auch tiefere gesellschaftliche und philosophische Fragen aufwerfen.

Einführung in den Podcast

Carolin Callies begrüßt Wolfram Lotz, einen radikalen Autor von Lyrik, Prosa und Theaterstücken, der als eines der größten Theatergenien seiner Generation gilt. Lotz diskutiert seine Kunst, die er selbst als riskant und bedeutungsvoll beschreibt.

Wolfram Lotz und sein Werk

Lotz, geboren 1981 in Hamburg, hat in Konstanz und Leipzig studiert. Er hat zahlreiche Theaterpreise gewonnen und veröffentlicht Werke, die oft von intensiven visuellen und sprachlichen Erfahrungen geprägt sind. In seinem neuen Band „Träume in Europa“ geht es um die Subjektivität von Träumen und deren Verbindung zur Realität.

Das Schreiben als Forschungsarbeit

Lotz beschreibt das Schreiben als eine Art Forschungsarbeit, bei der es darum geht, die Welt im Moment des Schreibens zu erfassen. Er diskutiert, wie wichtig es ist, authentisch und gegenwärtig zu sein, um die Sprache und die Realität einzufangen.

Die Heilige Schrift I

Sein Mammutwerk „Heilige Schrift I“ besteht aus 900 Seiten, die er in vier Monaten geschrieben hat. Lotz erklärt, dass sein Schreiben nicht nur von der Textproduktion, sondern auch von der alltäglichen Wahrnehmung und dem ständigen Schauen geprägt ist.

Politik und Sprache

Die Diskussion über Lotz' Stück „Die Politiker“ beleuchtet die Ambivalenz in der Wahrnehmung von Politikern und deren Sprache. Lotz reflektiert über die Verantwortung des Sprechens und die Schwierigkeit, die Realität in der Sprache abzubilden.

Träume und Europa

In „Träume in Europa“ untersucht Lotz die Verbindung zwischen individuellen Träumen und gesellschaftlichen Erfahrungen in Europa. Er betont, dass die Erzählungen über Träume oft eine andere Logik folgen und eine Art gesellschaftlichen Raum schaffen.

Zusammenfassung und Ausblick

Das Gespräch bietet tiefgreifende Einblicke in Lotz' kreative Prozesse, seine Sicht auf Sprache und Realität sowie die Herausforderungen des Schreibens und der Kunst. Es wird klar, dass seine Werke nicht nur literarische Texte sind, sondern auch tiefere gesellschaftliche und philosophische Fragen aufwerfen.

Kapriolen Carolin Callies & Daniel Schreiber

01.07.2026

Einführung und Gäste

Carolin Callies begrüßt Daniel Schreiber, einen bekannten Autor, dessen Werke Themen wie Liebe, Verlust und politische Handlungsmacht behandeln. Die Episode wird live in der Bürgerkirche Stuttgart aufgezeichnet, was eine besondere Atmosphäre schafft.

Themen der Episode

Die Diskussion dreht sich um verschiedene Themen, darunter die Wiederentdeckung der politischen Handlungsmacht und die Bedeutung des Liebesbegriffs bei Hannah Arendt. Es wird erörtert, wie man mit intergenerationalen Traumata umgeht und die Wichtigkeit des Denkens in Bewegung betont.

Quiz und Interaktion mit dem Publikum

Das Publikum hat die Möglichkeit, an einem Quiz teilzunehmen, bei dem literarische Zitate erraten werden müssen. Dies fördert die Interaktivität und schafft eine lebendige Diskussion über die Werke der Autoren.

Schreibprozess und Inspirationsquellen

Daniel Schreiber spricht über seinen Schreibprozess, seine Inspirationsquellen und die Herausforderungen, intime Themen auf Papier zu bringen. Er betont die Wichtigkeit, über persönliche Erfahrungen und Themen zu sprechen, um anderen zu helfen.

Trauer und Verlust

In der Episode wird auch das Thema Trauer behandelt, insbesondere im Kontext von Schreiber's Erfahrungen nach dem Verlust seines Vaters. Venedig wird als Ort des Nachdenkens über Verlust und die Fähigkeit, trotz Trauer Freude zu finden, hervorgehoben.

Schlussfolgerung

Die Episode endet mit einem Aufruf zur Auseinandersetzung mit politischen und zwischenmenschlichen Themen. Daniel Schreiber ermutigt die Zuhörer, ihre eigene Stimme zu finden und sich aktiver in gesellschaftliche Diskurse einzubringen.

Einführung und Gäste

Carolin Callies begrüßt Daniel Schreiber, einen bekannten Autor, dessen Werke Themen wie Liebe, Verlust und politische Handlungsmacht behandeln. Die Episode wird live in der Bürgerkirche Stuttgart aufgezeichnet, was eine besondere Atmosphäre schafft.

Themen der Episode

Die Diskussion dreht sich um verschiedene Themen, darunter die Wiederentdeckung der politischen Handlungsmacht und die Bedeutung des Liebesbegriffs bei Hannah Arendt. Es wird erörtert, wie man mit intergenerationalen Traumata umgeht und die Wichtigkeit des Denkens in Bewegung betont.

Quiz und Interaktion mit dem Publikum

Das Publikum hat die Möglichkeit, an einem Quiz teilzunehmen, bei dem literarische Zitate erraten werden müssen. Dies fördert die Interaktivität und schafft eine lebendige Diskussion über die Werke der Autoren.

Schreibprozess und Inspirationsquellen

Daniel Schreiber spricht über seinen Schreibprozess, seine Inspirationsquellen und die Herausforderungen, intime Themen auf Papier zu bringen. Er betont die Wichtigkeit, über persönliche Erfahrungen und Themen zu sprechen, um anderen zu helfen.

Trauer und Verlust

In der Episode wird auch das Thema Trauer behandelt, insbesondere im Kontext von Schreiber's Erfahrungen nach dem Verlust seines Vaters. Venedig wird als Ort des Nachdenkens über Verlust und die Fähigkeit, trotz Trauer Freude zu finden, hervorgehoben.

Schlussfolgerung

Die Episode endet mit einem Aufruf zur Auseinandersetzung mit politischen und zwischenmenschlichen Themen. Daniel Schreiber ermutigt die Zuhörer, ihre eigene Stimme zu finden und sich aktiver in gesellschaftliche Diskurse einzubringen.

Kapriolen Carolin Callies & Nora Gomringer

26.03.2026

Einführung in den Podcast

Caroline Kallis begrüßt die Zuhörer und stellt Nora Gomringer vor, eine vielseitige Lyrikerin, die kürzlich ihr erstes Prosa-Buch veröffentlicht hat. Das Gespräch thematisiert persönliche und literarische Aspekte von Gomringers Leben, insbesondere ihre Beziehung zu ihrer Mutter und den Einfluss von Literatur und Trauer auf ihr Schreiben.

Wichtige Themen

Die Episode behandelt die Rolle von Müttern in der Literatur, den Umgang mit Trauer, und wie Schreiben eine Form der Selbstbefreiung darstellt. Gomringer reflektiert über ihre Kindheit, ihre literarischen Vorbilder und das Dasein als Tochter, während sie gleichzeitig die Herausforderungen des Erinnerns und Trauerns thematisiert.

Der Einfluss von Literatur

Nora Gomringer spricht über ihre Mutter, die eine passionierte Leserin war und ihr viele Bücher empfohlen hat. Sie diskutiert auch, wie das Lesen und Schreiben in ihrem Leben miteinander verbunden sind und welche Bedeutung ihre Lektüren für ihre eigene literarische Entwicklung haben.

Gespräche über Trauer und Verlust

Gomringer teilt ihre Erfahrungen mit dem Verlust ihrer Eltern und die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Sie beschreibt Trauer als eine brutale, lebensbegleitende Emotion und reflektiert über den Prozess des Erinnerns und das Festhalten an bedeutenden Momenten ihrer Kindheit.

Literarische und persönliche Reflexionen

Das Gespräch bietet Einblicke in Gomringers kreative Prozesse, ihre Auseinandersetzung mit Religion und Spiritualität sowie ihre Ansichten über die Rolle der Kunst in einer zunehmend digitalen Welt. Sie erörtert auch, wie Social Media als Plattform für künstlerische Ausdrucksformen dienen kann.

Einführung in den Podcast

Caroline Kallis begrüßt die Zuhörer und stellt Nora Gomringer vor, eine vielseitige Lyrikerin, die kürzlich ihr erstes Prosa-Buch veröffentlicht hat. Das Gespräch thematisiert persönliche und literarische Aspekte von Gomringers Leben, insbesondere ihre Beziehung zu ihrer Mutter und den Einfluss von Literatur und Trauer auf ihr Schreiben.

Wichtige Themen

Die Episode behandelt die Rolle von Müttern in der Literatur, den Umgang mit Trauer, und wie Schreiben eine Form der Selbstbefreiung darstellt. Gomringer reflektiert über ihre Kindheit, ihre literarischen Vorbilder und das Dasein als Tochter, während sie gleichzeitig die Herausforderungen des Erinnerns und Trauerns thematisiert.

Der Einfluss von Literatur

Nora Gomringer spricht über ihre Mutter, die eine passionierte Leserin war und ihr viele Bücher empfohlen hat. Sie diskutiert auch, wie das Lesen und Schreiben in ihrem Leben miteinander verbunden sind und welche Bedeutung ihre Lektüren für ihre eigene literarische Entwicklung haben.

Gespräche über Trauer und Verlust

Gomringer teilt ihre Erfahrungen mit dem Verlust ihrer Eltern und die Herausforderungen, die damit verbunden sind. Sie beschreibt Trauer als eine brutale, lebensbegleitende Emotion und reflektiert über den Prozess des Erinnerns und das Festhalten an bedeutenden Momenten ihrer Kindheit.

Literarische und persönliche Reflexionen

Das Gespräch bietet Einblicke in Gomringers kreative Prozesse, ihre Auseinandersetzung mit Religion und Spiritualität sowie ihre Ansichten über die Rolle der Kunst in einer zunehmend digitalen Welt. Sie erörtert auch, wie Social Media als Plattform für künstlerische Ausdrucksformen dienen kann.