Diversify - Der NAO Private Market Podcast
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Diversify - Der NAO Private Market Podcast

Hendrik Schmidt, Robin Binder

Beschreibung

Entdecke mit „Diversify: Der NAO Private Market Podcast“ die Welt der alternativen Investments. Jeden zweiten Dienstag bieten Hendrik & Robin zusammen mit Top-Experten Einblicke in Private Markets. Ideal für Anlegende, die über Aktien und ETFs hinauswachsen wollen. Spannend, informativ und praxisnah. Abonniere jetzt und werde Teil unserer Community!

Disclaimer: Dieser Podcast dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#69 Wieso hält ein Staatsfonds so viel Private Markets?

13.08.2026

Einführung in den Kenfo und Liquiditätsplanung

Der Kenfo investiert jährlich Hunderte Millionen Euro in die Lagerung deutscher Atommülls und plant, bis 2028 einen signifikanten Teil seines Vermögens in Private Markets zu investieren. Eine saubere Liquiditätsplanung ist entscheidend, um Investitionen über Jahre hinweg zu managen und gleichzeitig zahlungsfähig zu bleiben.

Grüner Stahl in Deutschland

Eine neue Studie von PwC untersucht die Wirtschaftlichkeit der Produktion von grünem Stahl in Deutschland. Trotz staatlicher Unterstützung von 5 Milliarden Euro zeigt die Analyse, dass die Kostenstrukturen, insbesondere hohe Energiepreise, eine wettbewerbsfähige Produktion gefährden. Die Stahlindustrie ist historisch wichtig für Deutschland, sieht sich jedoch starkem internationalen Konkurrenzdruck ausgesetzt.

Private Markets und Konsolidierung

Der Podcast diskutiert auch die Konsolidierungswelle im Private Markets-Sektor, insbesondere Ares Managements Interesse an Leonard Green & Partners. Die Übernahme würde Ares ermöglichen, seine Private Equity-Kompetenzen auszubauen, was in einem wettbewerbsintensiven Markt von Vorteil sein kann.

Der Kenfo als Beispiel für Diversifikation

Der Kenfo strebt eine Allokation von 29 Prozent in Private Markets an, um eine diversifizierte Ertragsquelle zu schaffen. Das Portfolio umfasst Aktien, Anleihen und nicht börsennotierte Anlagen, wobei eine breite Diversifikation in den Private Markets angestrebt wird, um Liquiditäts- und Marktrisiken zu minimieren.

Schlussfolgerung und Ausblick

Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass Privatanleger von der Diversifikationsstrategie des Kenfo lernen können. Eine klare Anlagestrategie und die Berücksichtigung von Liquidität sind entscheidend für den langfristigen Erfolg von Investitionen.

Einführung in den Kenfo und Liquiditätsplanung

Der Kenfo investiert jährlich Hunderte Millionen Euro in die Lagerung deutscher Atommülls und plant, bis 2028 einen signifikanten Teil seines Vermögens in Private Markets zu investieren. Eine saubere Liquiditätsplanung ist entscheidend, um Investitionen über Jahre hinweg zu managen und gleichzeitig zahlungsfähig zu bleiben.

Grüner Stahl in Deutschland

Eine neue Studie von PwC untersucht die Wirtschaftlichkeit der Produktion von grünem Stahl in Deutschland. Trotz staatlicher Unterstützung von 5 Milliarden Euro zeigt die Analyse, dass die Kostenstrukturen, insbesondere hohe Energiepreise, eine wettbewerbsfähige Produktion gefährden. Die Stahlindustrie ist historisch wichtig für Deutschland, sieht sich jedoch starkem internationalen Konkurrenzdruck ausgesetzt.

Private Markets und Konsolidierung

Der Podcast diskutiert auch die Konsolidierungswelle im Private Markets-Sektor, insbesondere Ares Managements Interesse an Leonard Green & Partners. Die Übernahme würde Ares ermöglichen, seine Private Equity-Kompetenzen auszubauen, was in einem wettbewerbsintensiven Markt von Vorteil sein kann.

Der Kenfo als Beispiel für Diversifikation

Der Kenfo strebt eine Allokation von 29 Prozent in Private Markets an, um eine diversifizierte Ertragsquelle zu schaffen. Das Portfolio umfasst Aktien, Anleihen und nicht börsennotierte Anlagen, wobei eine breite Diversifikation in den Private Markets angestrebt wird, um Liquiditäts- und Marktrisiken zu minimieren.

Schlussfolgerung und Ausblick

Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass Privatanleger von der Diversifikationsstrategie des Kenfo lernen können. Eine klare Anlagestrategie und die Berücksichtigung von Liquidität sind entscheidend für den langfristigen Erfolg von Investitionen.

#68 Was ist bei Software-Deals aus 2021 schiefgelaufen?

30.07.2026

Einführung in Private Equity und Einstiegspreise

Investitionen im Private Equity hängen stark vom Einstiegspreis ab. Der Fall von Medailla zeigt, wie hohe Einstiegspreise im Jahr 2021 zu erheblichen Verlusten für Gläubiger führen können, obwohl das Unternehmen selbst nicht schlecht dasteht.

Aktuelle wirtschaftliche Lage und Zinspolitik

Die EZB hat die Zinsen zuletzt erhöht, was die wirtschaftliche Lage in Deutschland beeinflusst. Ökonomen erwarten steigende Zinsen, was zu schwachem Wachstum und hartnäckiger Inflation führt. Diese Situation erschwert Investitionen und kann die Nachfrage dämpfen.

Auswirkungen auf verschiedene Anlageklassen

Teure Kredite beeinflussen die Private Equity-Märkte erheblich. Höhere Zinsen drücken die Preise und reduzieren Transaktionen. Während Private Credit von steigenden Zinsen profitiert, wird Infrastruktur relativ entkoppelt von anderen Anlageklassen betrachtet.

Software und Private Equity

Die Softwarebranche war lange Zeit das Lieblingskind von Private Equity, doch steigende Zinsen und veränderte Marktbedingungen haben die Bewertungen unter Druck gesetzt. Unternehmen, die 2021 zu hohen Preisen gekauft wurden, kämpfen nun mit Wertverlusten.

Die Rolle von Asset Managern

In der aktuellen Marktsituation ist es entscheidend, die richtigen Asset Manager zu wählen, da die Spreu sich vom Weizen trennt. Fonds mit einer Historie operativer Optimierung haben bessere Chancen, in schwierigen Zeiten Wert zu schaffen.

Kritik an der Infrastrukturpolitik

Die Bundesregierung hat ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur eingeführt, jedoch wird kritisiert, dass die Mittel nicht effektiv eingesetzt werden. Investitionen werden oft in Bereichen wie Verteidigung zweckentfremdet, anstatt in die marode Infrastruktur zu fließen.

Einführung in Private Equity und Einstiegspreise

Investitionen im Private Equity hängen stark vom Einstiegspreis ab. Der Fall von Medailla zeigt, wie hohe Einstiegspreise im Jahr 2021 zu erheblichen Verlusten für Gläubiger führen können, obwohl das Unternehmen selbst nicht schlecht dasteht.

Aktuelle wirtschaftliche Lage und Zinspolitik

Die EZB hat die Zinsen zuletzt erhöht, was die wirtschaftliche Lage in Deutschland beeinflusst. Ökonomen erwarten steigende Zinsen, was zu schwachem Wachstum und hartnäckiger Inflation führt. Diese Situation erschwert Investitionen und kann die Nachfrage dämpfen.

Auswirkungen auf verschiedene Anlageklassen

Teure Kredite beeinflussen die Private Equity-Märkte erheblich. Höhere Zinsen drücken die Preise und reduzieren Transaktionen. Während Private Credit von steigenden Zinsen profitiert, wird Infrastruktur relativ entkoppelt von anderen Anlageklassen betrachtet.

Software und Private Equity

Die Softwarebranche war lange Zeit das Lieblingskind von Private Equity, doch steigende Zinsen und veränderte Marktbedingungen haben die Bewertungen unter Druck gesetzt. Unternehmen, die 2021 zu hohen Preisen gekauft wurden, kämpfen nun mit Wertverlusten.

Die Rolle von Asset Managern

In der aktuellen Marktsituation ist es entscheidend, die richtigen Asset Manager zu wählen, da die Spreu sich vom Weizen trennt. Fonds mit einer Historie operativer Optimierung haben bessere Chancen, in schwierigen Zeiten Wert zu schaffen.

Kritik an der Infrastrukturpolitik

Die Bundesregierung hat ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur eingeführt, jedoch wird kritisiert, dass die Mittel nicht effektiv eingesetzt werden. Investitionen werden oft in Bereichen wie Verteidigung zweckentfremdet, anstatt in die marode Infrastruktur zu fließen.

#67 Emerging Markets als Diversifikation?

17.07.2026

Klumpenrisiken im MSCI Emerging Markets

Der MSCI Emerging Markets Index weist eine hohe Konzentration auf, wobei 12,5% des Portfolios in einer einzigen Aktie, TSMC, investiert sind. Die Top 10 Aktien im Index machen über 30% aus, wovon 50% aus dem Tech-Sektor stammen. Dies wirft Fragen zur Diversifikation auf, da trotz einer angeblichen Abkehr von US-Tech-Indizes, wie dem MSCI World, ähnliche Klumpenrisiken bestehen.

Aktives Management und neue Produkte

Der Podcast diskutiert neue Produkte auf der Now-Plattform, die von JP Morgan Asset Management aktiv verwaltet werden. Diese Produkte nutzen eine Long-Short-Strategie, um gezielt in vielversprechende Titel zu investieren und gleichzeitig riskante Titel zu shorten, was eine größere Flexibilität und potenziell höhere Renditen ermöglicht.

Private Credit in Emerging Markets

Der Anstieg von Private Credit in Emerging Markets um das Fünffache in den letzten zehn Jahren wird als positives Signal betrachtet, da er Unternehmen unterstützt, die Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme von Banken haben. Es wird jedoch auch auf die Risiken hingewiesen, die mit der Volatilität und politischen Stabilität in diesen Ländern verbunden sind.

Partners Group und aktuelle Entwicklungen

Die Partners Group zeigt eine starke Leistung mit erheblichen Nettozuflüssen und erfolgreichen Verkäufen von Unternehmensbeteiligungen. Ihre Strategie konzentriert sich auf stabile, langfristige Geschäftsmodelle, die Potenzial für planbare Cashflows bieten, und vermeidet die Klumpenrisiken, die in traditionellen Marktindizes häufig vorkommen.

Klumpenrisiken im MSCI Emerging Markets

Der MSCI Emerging Markets Index weist eine hohe Konzentration auf, wobei 12,5% des Portfolios in einer einzigen Aktie, TSMC, investiert sind. Die Top 10 Aktien im Index machen über 30% aus, wovon 50% aus dem Tech-Sektor stammen. Dies wirft Fragen zur Diversifikation auf, da trotz einer angeblichen Abkehr von US-Tech-Indizes, wie dem MSCI World, ähnliche Klumpenrisiken bestehen.

Aktives Management und neue Produkte

Der Podcast diskutiert neue Produkte auf der Now-Plattform, die von JP Morgan Asset Management aktiv verwaltet werden. Diese Produkte nutzen eine Long-Short-Strategie, um gezielt in vielversprechende Titel zu investieren und gleichzeitig riskante Titel zu shorten, was eine größere Flexibilität und potenziell höhere Renditen ermöglicht.

Private Credit in Emerging Markets

Der Anstieg von Private Credit in Emerging Markets um das Fünffache in den letzten zehn Jahren wird als positives Signal betrachtet, da er Unternehmen unterstützt, die Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme von Banken haben. Es wird jedoch auch auf die Risiken hingewiesen, die mit der Volatilität und politischen Stabilität in diesen Ländern verbunden sind.

Partners Group und aktuelle Entwicklungen

Die Partners Group zeigt eine starke Leistung mit erheblichen Nettozuflüssen und erfolgreichen Verkäufen von Unternehmensbeteiligungen. Ihre Strategie konzentriert sich auf stabile, langfristige Geschäftsmodelle, die Potenzial für planbare Cashflows bieten, und vermeidet die Klumpenrisiken, die in traditionellen Marktindizes häufig vorkommen.