
Beyond The Edge
Martin Aschauer - Mediacampaigning Austria
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Warum Aufmerksamkeit allein nicht mehr reicht – Die nächste Stufe des Marketings
Einführung und Gastgeber
Der Podcast Beyond The Edge beleuchtet Changemaker und deren Visionen für die Zukunft. Martin Aschauer führt durch die Sendung mit dem Gast Harald Wimmer, einem Experten für Digital Marketing und Medienkommunikation in Österreich.
Harald Wimmers Hintergrund
Harald Wimmer ist Studiengangsleiter für Digital Marketing und Kommunikation an der Hochschule für angewandte Wissenschaften St. Pölten. Er hat eine technische Ausbildung in Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre, bevor er sich dem Marketing zuwandte.
Persönliche Anpassungsfähigkeit
Wimmer betont seine Fähigkeit, sich schnell an unterschiedliche Gesprächspartner und deren Themen anzupassen, was ihm in seiner Karriere von Vorteil war.
Umgang mit Rückschlägen
Er reflektiert über seine Erfahrungen mit Misserfolgen und wie diese ihn motivierten, neue Wege zu gehen, wie beispielsweise sein Doktoratsstudium nach einem Jobverlust.
Motivation im Bildungsbereich
Wimmer findet Motivation in der Zusammenarbeit mit Studierenden und deren Entwicklung im beruflichen Umfeld.
Wichtige Fähigkeiten im Digital Marketing
Er hebt die Bedeutung der kontinuierlichen Weiterbildung und Anpassung an digitale Trends hervor, insbesondere in Bezug auf künstliche Intelligenz.
Integrative Kommunikation
Wimmer erklärt, dass erfolgreiche Kampagnen einen roten Faden benötigen und sowohl analytische als auch emotionale Aspekte berücksichtigen müssen.
Herausforderungen für Hochschulen
Er fordert eine regelmäßige Aktualisierung der Studienpläne, um den dynamischen Veränderungen im Marketing gerecht zu werden und junge Menschen für den Arbeitsmarkt fit zu machen.
Wichtigkeit des Zuhörens
Wimmer betont, dass in der digitalen Welt das persönliche Zuhören eine essenzielle Fähigkeit bleibt, die oft vernachlässigt wird.
Abschlussgedanken
In einer hypothetischen Ansprache an 8 Milliarden Menschen würde Wimmer die Bedeutung von Familie und Freundschaft hervorheben, um Geborgenheit und Unterstützung zu betonen.

Veränderung ist immer gut“ – Kommunikations-Experte räumt mit Mythen auf
Profil und zentrale Kompetenzen
Der Gast beschreibt sich als Leiter eines Studiengangs für Kommunikationswirtschaft, der Organisation, Qualitätsmanagement und Lehre verbindet. Er betont, dass Medialität, insbesondere Medien- und KI-Kompetenz, in der kommenden Zeit wichtig sind. Gleichzeitig wird die Bedeutung von Perspektivwechsel und verstandesbasierter Kommunikation mit anderen Sichtweisen hervorgehoben, ohne feste Haltungsvorgaben zu propagieren.
Haltung, Scheitern und Kampagnen-Qualität
Haltung und Glaubwürdigkeit gelten als Fundament, können jedoch nicht direkt gelehrt werden; Vermittlung von Bedeutung, warum Haltung wichtig ist, wird betont. Zum Scheitern gibt es eine positive Perspektive: Lernen und Weiterentwicklung zählen, auch wenn Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen. Eine gute Kampagne entsteht aus Vision, Zielsetzung und einer roten Linie, die Maßnahmen durchzieht.
Medienwandel, Lehre und KI
Der Wandel der Medienlandschaft beeinflusst Lehrpläne deutlich. Medienkompetenz wird erweitert um KI-Kompetenz, Quellenkritik und verständliches Lesen komplexer Texte. Interaktion im Lehrsaal bleibt zentral, auch wenn KI-Tutoren theoretisches Wissen vermitteln können. Die Lernumgebung soll Raum für Diskussion, Austausch und Diskurs bieten, damit Studierende Kompetenzen erwerben, die über reines Faktenwissen hinausgehen.
Zukunft der Kommunikation und Leitprinzipien
Eine zukunftsfähige Kommunikation soll anschlussfähig sein, Resonanz erzeugen und verschiedene Perspektiven zulassen. Glaubwürdigkeit, Transparenz und Offense für Kontroversen bleiben Kernaspekte. Der Vision zufolge wird Face-to-Face-Kommunikation durch technische Möglichkeiten bereichert, ohne den menschlichen Austausch zu ersetzen. Verantwortungsvolles Media-Campaigning wird als Rahmen gesehen, der Strukturen neu denkt und agile, vernetzte Kommunikationsformen fördert.

Veränderung ist immer gut? Kommunikation zwischen Haltung, KI und Realität
Veränderung als Triebfeder
Im Gespräch wird Veränderung grundsätzlich positiv bewertet, während Stillstand als problematisch gilt. Es wird darauf hingewiesen, dass Veränderungen oft erst später ihre positiven Folgen zeigen, weshalb Offenheit gegenüber Neuem als zentral betrachtet wird. Medienkompetenz wird mit KI-Kompetenz erweitert, sodass Quellenkritik und die Beurteilung der Vertrauenswürdigkeit von Informationen stärker in den Blick rücken.
KI-Kompetenz als Beobachtungspunkt
Die Diskussion betont, dass Medienkompetenz heute durch AI Literacy ergänzt wird. Es geht darum, Quellen kritisch zu prüfen und zu beurteilen, ob Informationen zuverlässig sind. Veränderungen in der Medienwelt erfordern neue Fähigkeiten, um Echtheit, Kontext und Absichten hinter Meldungen zu erkennen.
Kommunikation und Vertrauen als Kern
Aus persönlichen Erfahrungen wird deutlich, wie Offenheit für unterschiedliche Sichtweisen und Verständnisse zu Resonanz führen kann. Kommunikation wird als exzellente Form beschrieben, wenn sie Vertrauen schafft und Perspektiven verbindet, sodass gemeinsame Verständnisse entstehen.