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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Julia Bielenberg vom Medienhaus Oetinger: Wie gefährlich die Lesekrise bei Kindern für Deutschlands Zukunft ist
Einführung in das Gespräch
In dieser Episode des Podcasts sprechen Katja Michel und Tobias Rappers mit Julia Bielenberg, der Enkelin des Gründers des Oettinger Verlags, über die Herausforderungen der Transformation eines traditionellen Verlags in ein modernes Medienhaus, insbesondere im Bereich der Kinderliteratur.
Die Geschichte des Oettinger Verlags
Der Oettinger Verlag wurde 1946 von Friedrich Oettinger gegründet und erlangte Berühmtheit durch die Veröffentlichung von Kinderbüchern, darunter Werke von Astrid Lindgren. Unter der Leitung von Julia Bielenberg hat sich der Verlag zu einem Medienhaus entwickelt, das nicht nur Bücher, sondern auch Hörbücher, Apps und Theaterstücke produziert.
Erinnerungen an die Kindheit
Julia Bielenberg teilt ihre Erinnerungen an das Aufwachsen im Verlag, das sowohl Vorteile als auch Herausforderungen mit sich brachte. Ihre Kindheit war geprägt von Begegnungen mit berühmten Autoren und einem tiefen Verantwortungsgefühl für das Familienunternehmen.
Der Wandel in der Buchbranche
Bielenberg spricht über den Wandel in der Buchbranche und die Notwendigkeit, Geschichten für Kinder ansprechend zu erzählen. Sie betont die Bedeutung von einfachen Satzstrukturen, um Lesefähigkeiten zu fördern, da viele Kinder Schwierigkeiten haben, komplexe Texte zu verstehen.
Die Auswirkungen der Lesekrise
Julia Bielenberg macht auf die alarmierenden Statistiken aufmerksam, dass viele Kinder in Deutschland nicht mehr lesen können oder Schwierigkeiten mit dem Verständnis haben. Sie fordert eine umfassende Bildungsreform, um diesem Problem entgegenzuwirken und die Lesefähigkeit zu fördern.
Innovationen im Medienhaus
Das Medienhaus Oettinger entwickelt neue Formate, um Geschichten zu erzählen, darunter immersive Erlebnisse für Kinder. Bielenberg betont, dass das gedruckte Buch weiterhin wichtig bleibt, aber dass die Vielfalt der Formate zunehmen muss, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.
Schlussfolgerungen und Ausblick
Julia Bielenberg schließt mit der Vision, dass das Medienhaus weiterhin innovative Geschichten erzählen wird, und betont die Verantwortung der Verlage, hochwertige Inhalte zu liefern, die Kinder ansprechen und bilden.

Georg Stawowy von Bürkert: Warum die deutsche Zentrale nicht mehr die Klügste sein muss
Einführung in das Familienunternehmen Bürkert
In dieser Episode des Podcasts wird Georg Stavowi, der CEO von Bürkert Fluid Control Systems, vorgestellt. Im Gespräch werden die Wurzeln und die Entwicklung des Unternehmens beleuchtet, das sich auf Ventile, Regler und Messgeräte für verschiedene Industrien spezialisiert hat. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in die Nachkriegsjahre zurück, als Christian Bürkert mit innovativen Ideen begann, die später zum Wachstum des Unternehmens führten.
Die Rolle von Georg Stavowi
Georg Stavowi spricht über seine Karriere und die Herausforderungen, die er in Familienunternehmen erlebt hat. Er betont die Bedeutung von persönlicher Nähe zu Mitarbeitern und die Notwendigkeit, ein Unternehmen proaktiv zu gestalten. Sein Ingenieurhintergrund spielt eine Rolle, jedoch sieht er die Unternehmensführung nicht ausschließlich im ingenieurtechnischen Bereich verankert.
Herausforderungen und Veränderungen im Unternehmen
Stavowi beschreibt die Transformation von Bürkert zu einem international agierenden Unternehmen, das sich auf die Bedürfnisse von Märkten wie der pharmazeutischen Industrie und der Lebensmittelproduktion konzentriert. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, eine dezentrale Organisation zu schaffen, die dennoch gut koordiniert ist.
Nachhaltigkeit und Verantwortung
Das Thema Nachhaltigkeit wird als zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie hervorgehoben. Bürkert strebt an, Produkte zu entwickeln, die einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten. Stavowi betont, dass Nachhaltigkeit auch eine wirtschaftliche Realität darstellt und dass Kunden zunehmend Wert auf nachhaltige Praktiken legen.
Zukunftsperspektiven
Die Episode schließt mit einem Ausblick auf die Zukunft von Bürkert, insbesondere auf die Entwicklung neuer Produkte und Märkte sowie die Rolle des Unternehmensstandorts Deutschland im globalen Wettbewerb. Stavowi sieht großes Potenzial in Märkten wie Indien und China und strebt an, Bürkert als innovativen Akteur in der Branche zu positionieren.

Spotlight | Christian Miele: Der Brückenbauer – warum Familienunternehmen und Startups einander brauchen
Einleitung und Themenfokus
Der Podcast behandelt das Zusammenspiel zwischen Startups und Familienunternehmen, ein Thema, das sowohl für den Moderator Tobias Rappers als auch für den Gast Christian Miele von Bedeutung ist. In dieser speziellen Spotlight-Episode wird untersucht, wie beide Welten voneinander profitieren können.
Christian Miele und seine Perspektive
Christian Miele, General Partner bei Headline und ehemaliger Präsident des Startup-Verbandes, bringt umfangreiche Erfahrungen aus beiden Bereichen mit. Er betont die Notwendigkeit, Risiken einzugehen und Innovationen voranzutreiben, um Deutschland im globalen Wettbewerb wettbewerbsfähig zu halten.
Die Herausforderungen und Chancen für Deutschland
Die gegenwärtige wirtschaftliche Lage in Deutschland wird als herausfordernd beschrieben, wobei Miele darauf hinweist, dass viele Probleme hausgemacht sind. Die Transformation hin zu mehr innovativen Projekten und einem besseren Zusammenspiel zwischen Startups und Familienunternehmen wird als unerlässlich erachtet, um Wachstum und Wohlstand zu fördern.
Zusammenarbeit zwischen Startups und Familienunternehmen
Die Diskussion hebt hervor, wie Familienunternehmen von der Risikobereitschaft und Geschwindigkeit der Startups lernen können, während Startups die langfristige Perspektive und das Wertefundament der Familienunternehmen übernehmen können. Miele sieht großes Potenzial in der Verschmelzung von Software- und Hardwarelösungen.
Empfehlungen und Ausblick
Abschließend gibt Miele Empfehlungen, wie Familienunternehmen aktiv mit Startups zusammenarbeiten können, um Innovationen zu fördern und den Standort Deutschland zu stärken. Die Notwendigkeit, mutig voranzugehen und aktiv zu gestalten, wird immer wieder betont.