Kompetent und sicher am Pferd - Der Podcast
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Kompetent und sicher am Pferd - Der Podcast

Annika Hansen

Beschreibung

Dies ist der Podcast für engagierte und wissensdurstige Pferdemenschen, die sich eine harmonische und sichere Beziehung zu ihrem Pferd wünschen. Hier bekommst du Informationen, Trainingsimpulse, persönliche Gedanken und konkrete Übungstipps, die dich dabei unterstützen, der kompetente und sichere Partner für dein Pferd zu werden, den es verdient hat. Alles reitweisen- und methodenunabhängig, dafür immer fundiert, empathisch und pferdegerecht. Ich bin Annika Hansen, Pferdewissenschaftlerin und Trainerin und dein Host in diesem Podcast. Viel Spaß beim Reinhören!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#113: ISES-Konferenz [Teil I]: Lernen, Stress & Ausrüstung - 3 neue Studien, die Pferdemenschen kennen sollten

29.08.2026

Einführung zur ISES-Konferenz

Annika Hansen, Pferdewissenschaftlerin und Trainerin, berichtet von der International Society for Equitation Science (ISES)-Konferenz in Dänemark. Die Konferenz befasst sich mit der wissenschaftlichen Erforschung von Pferdeverhalten, -haltung und -training, um das Wohlergehen der Pferde zu verbessern.

Wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Übertragung in die Praxis

Ein zentrales Anliegen der ISES ist die Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis, um das Leben der Pferde zu verbessern. Annika betont die Notwendigkeit, dass Trainer und Forscher zusammenarbeiten, um den Wissenstransfer zu optimieren.

Studie zu Maulverletzungen und Ausrüstung

Eine Studie von Dr. Utah König von Borstel untersucht den Zusammenhang zwischen der Art der Ausrüstung und Maulverletzungen bei Islandpferden im Turniersport. Die Ergebnisse zeigen, dass Nasenriemen, die unter dem Gebiss verlaufen, zu mehr Verletzungen führen können, während die Art des Gebisses weniger Einfluss hat.

Studie über Pferde lernen zu lernen

Dr. Johanna Henke stellt eine Studie vor, in der untersucht wird, ob Pferde „lernen zu lernen“. Die Ergebnisse zeigen, dass Pferde, die mehrere Aufgaben gleichzeitig trainieren, insgesamt besser lernen und das Verständnis für das Lernen verbessern.

Stress beim Training und das Alter des Pferdes

Eine weitere Studie befasst sich mit dem Stress von jungen Vollblutstuten im Training. Die Ergebnisse zeigen keinen signifikanten Unterschied im Stressniveau zwischen Jährlingen und Zweijährigen, jedoch steigt das Stresslevel in neuen Situationen unabhängig vom Alter.

Fazit und Ausblick

Annika schließt mit der Erkenntnis, dass effektives Training auf dem Verständnis des Pferdes basiert. Weitere Folgen der Podcastreihe werden sich mit Pferdehaltung, Fütterung und dem Thema Pferdewohl beschäftigen. Die Zuhörer werden ermutigt, sich aktiv in die ISES einzubringen und den Podcast zu abonnieren.

Einführung zur ISES-Konferenz

Annika Hansen, Pferdewissenschaftlerin und Trainerin, berichtet von der International Society for Equitation Science (ISES)-Konferenz in Dänemark. Die Konferenz befasst sich mit der wissenschaftlichen Erforschung von Pferdeverhalten, -haltung und -training, um das Wohlergehen der Pferde zu verbessern.

Wissenschaftliche Erkenntnisse und deren Übertragung in die Praxis

Ein zentrales Anliegen der ISES ist die Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis, um das Leben der Pferde zu verbessern. Annika betont die Notwendigkeit, dass Trainer und Forscher zusammenarbeiten, um den Wissenstransfer zu optimieren.

Studie zu Maulverletzungen und Ausrüstung

Eine Studie von Dr. Utah König von Borstel untersucht den Zusammenhang zwischen der Art der Ausrüstung und Maulverletzungen bei Islandpferden im Turniersport. Die Ergebnisse zeigen, dass Nasenriemen, die unter dem Gebiss verlaufen, zu mehr Verletzungen führen können, während die Art des Gebisses weniger Einfluss hat.

Studie über Pferde lernen zu lernen

Dr. Johanna Henke stellt eine Studie vor, in der untersucht wird, ob Pferde „lernen zu lernen“. Die Ergebnisse zeigen, dass Pferde, die mehrere Aufgaben gleichzeitig trainieren, insgesamt besser lernen und das Verständnis für das Lernen verbessern.

Stress beim Training und das Alter des Pferdes

Eine weitere Studie befasst sich mit dem Stress von jungen Vollblutstuten im Training. Die Ergebnisse zeigen keinen signifikanten Unterschied im Stressniveau zwischen Jährlingen und Zweijährigen, jedoch steigt das Stresslevel in neuen Situationen unabhängig vom Alter.

Fazit und Ausblick

Annika schließt mit der Erkenntnis, dass effektives Training auf dem Verständnis des Pferdes basiert. Weitere Folgen der Podcastreihe werden sich mit Pferdehaltung, Fütterung und dem Thema Pferdewohl beschäftigen. Die Zuhörer werden ermutigt, sich aktiv in die ISES einzubringen und den Podcast zu abonnieren.

#112: Das Geheimnis des optimalen Tempos: So wird dein Pferd locker und fleißig

08.07.2026

Einführung

In dieser Episode wird das Thema des optimalen Tempos beim Reiten von Pferden behandelt, insbesondere bei triebigen Pferden. Annika Hansen, Pferdewissenschaftlerin und Trainerin, erklärt, wie wichtig es ist, das passende Tempo zu finden, damit das Pferd locker und fleißig läuft.

Das Problem der Triebigkeit

Viele Pferde neigen dazu, weniger vorwärts zu gehen, was oft zu einem angespannten Reitersitz führt. Annika betont die Bedeutung des Bewusstseins für das optimale Tempo und die richtige Anwendung treibender Hilfen, die häufig nicht gut angenommen werden.

Praktische Tipps zur Verbesserung

Tipps zur Verbesserung beinhalten, dem Pferd eine klare Stimmhilfe zu geben, die es ermutigt, vorwärts zu gehen, ohne dass der Reiter ständig treiben muss. Dies kann zuerst am Boden geübt werden, um die Eigenverantwortung des Pferdes zu fördern.

Fallbeispiel eines triebigen Pferdes

Ein Beispiel wird eines zwölfjährigen Pony-Mix-Wallachs beschrieben, der Schwierigkeiten hat, vorwärts zu gehen. Der Reiter hat unbewusst begonnen, mehr Druck auszuüben, was zu einem schlechten Sitz führt. Die Lösung liegt darin, den Druck zu verringern und dem Pferd die Möglichkeit zu geben, selbstständig vorwärts zu laufen.

Das Finden des optimalen Tempos

Das Ziel ist es, verschiedene Tempostufen zu erkunden, um herauszufinden, welche Geschwindigkeit dem Pferd ermöglicht, loszulassen und seine Bewegungen zu optimieren. Ein entspanntes Vorwärtslaufen erleichtert das spätere Arbeiten an Biegungen und Versammlungen.

Abschluss und Angebote

Annika schließt die Episode mit einem Hinweis auf den Quick Guide „Gutes Reiten leicht gemacht“, der aktuell im Angebot ist, und ermutigt die Hörer, sich für das Live Q&A anzumelden. Sie kündigt eine Sommerpause an und verspricht, ab Ende August wieder für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Einführung

In dieser Episode wird das Thema des optimalen Tempos beim Reiten von Pferden behandelt, insbesondere bei triebigen Pferden. Annika Hansen, Pferdewissenschaftlerin und Trainerin, erklärt, wie wichtig es ist, das passende Tempo zu finden, damit das Pferd locker und fleißig läuft.

Das Problem der Triebigkeit

Viele Pferde neigen dazu, weniger vorwärts zu gehen, was oft zu einem angespannten Reitersitz führt. Annika betont die Bedeutung des Bewusstseins für das optimale Tempo und die richtige Anwendung treibender Hilfen, die häufig nicht gut angenommen werden.

Praktische Tipps zur Verbesserung

Tipps zur Verbesserung beinhalten, dem Pferd eine klare Stimmhilfe zu geben, die es ermutigt, vorwärts zu gehen, ohne dass der Reiter ständig treiben muss. Dies kann zuerst am Boden geübt werden, um die Eigenverantwortung des Pferdes zu fördern.

Fallbeispiel eines triebigen Pferdes

Ein Beispiel wird eines zwölfjährigen Pony-Mix-Wallachs beschrieben, der Schwierigkeiten hat, vorwärts zu gehen. Der Reiter hat unbewusst begonnen, mehr Druck auszuüben, was zu einem schlechten Sitz führt. Die Lösung liegt darin, den Druck zu verringern und dem Pferd die Möglichkeit zu geben, selbstständig vorwärts zu laufen.

Das Finden des optimalen Tempos

Das Ziel ist es, verschiedene Tempostufen zu erkunden, um herauszufinden, welche Geschwindigkeit dem Pferd ermöglicht, loszulassen und seine Bewegungen zu optimieren. Ein entspanntes Vorwärtslaufen erleichtert das spätere Arbeiten an Biegungen und Versammlungen.

Abschluss und Angebote

Annika schließt die Episode mit einem Hinweis auf den Quick Guide „Gutes Reiten leicht gemacht“, der aktuell im Angebot ist, und ermutigt die Hörer, sich für das Live Q&A anzumelden. Sie kündigt eine Sommerpause an und verspricht, ab Ende August wieder für Fragen zur Verfügung zu stehen.

#111: Warum sichere Freizeitpferde schon als Fohlen entstehen - mit Leonie Bühlmann von La Perla Lusitanos

02.07.2026

Aufzucht und Zucht von Freizeitpferden

In dieser Folge diskutieren Annika Hansen und Leonie Bühlmann die entscheidende Rolle der Aufzucht in der Entwicklung von sicheren und gelassenen Freizeitpferden. Leonie, die das Lusitano Gestüt La Perla in Spanien leitet, legt besonderen Wert auf das Wohl der Pferde und hebt hervor, dass die Art der Aufzucht einen großen Einfluss auf das Verhalten und die Anpassungsfähigkeit der Tiere hat.

Haltung und Lebensumstände

Leonie beschreibt die Haltung ihrer Pferde im Herdenverband, die für ihre soziale und emotionale Entwicklung wichtig ist. Die Fohlen werden in einem natürlichen Umfeld geboren und aufgezogen, was dazu beiträgt, dass sie stressresistenter und sozial kompetenter werden. Sie setzen die Fohlen erst mit etwa zehn Monaten ab, um sicherzustellen, dass sie ausreichend Zeit mit ihrer Mutter und den anderen Pferden verbringen.

Genetik vs. Haltung

Die Diskussion geht weiter zu den Faktoren, die den Charakter der Pferde prägen. Leonie betont, dass sowohl genetische Veranlagungen als auch die Aufzucht entscheidend für die Entwicklung der Tiere sind. Eine gute Aufzucht kann viele negative Auswirkungen von schlechter genetischer Veranlagung ausgleichen und umgekehrt.

Umzug des Gestüts

Leonie erläutert die Herausforderungen, die zu dem Entschluss führten, das Gestüt umzuziehen. Die klimatischen Bedingungen und die Beschränkungen durch den Pachtvertrag haben sie dazu veranlasst, nach einem geeigneteren Ort zu suchen, an dem die Pferde in einer besseren Umgebung leben können.

Finanzierung des Projekts

Das Gestüt La Perla steht vor der Herausforderung, die Finanzierung für den Umzug und die weitere Entwicklung zu sichern. Leonie spricht über die Gründung einer Stiftung, um zusätzliche Unterstützung zu erhalten und um sicherzustellen, dass die Pferde in einem artgerechten Umfeld leben können.

Aufzucht und Zucht von Freizeitpferden

In dieser Folge diskutieren Annika Hansen und Leonie Bühlmann die entscheidende Rolle der Aufzucht in der Entwicklung von sicheren und gelassenen Freizeitpferden. Leonie, die das Lusitano Gestüt La Perla in Spanien leitet, legt besonderen Wert auf das Wohl der Pferde und hebt hervor, dass die Art der Aufzucht einen großen Einfluss auf das Verhalten und die Anpassungsfähigkeit der Tiere hat.

Haltung und Lebensumstände

Leonie beschreibt die Haltung ihrer Pferde im Herdenverband, die für ihre soziale und emotionale Entwicklung wichtig ist. Die Fohlen werden in einem natürlichen Umfeld geboren und aufgezogen, was dazu beiträgt, dass sie stressresistenter und sozial kompetenter werden. Sie setzen die Fohlen erst mit etwa zehn Monaten ab, um sicherzustellen, dass sie ausreichend Zeit mit ihrer Mutter und den anderen Pferden verbringen.

Genetik vs. Haltung

Die Diskussion geht weiter zu den Faktoren, die den Charakter der Pferde prägen. Leonie betont, dass sowohl genetische Veranlagungen als auch die Aufzucht entscheidend für die Entwicklung der Tiere sind. Eine gute Aufzucht kann viele negative Auswirkungen von schlechter genetischer Veranlagung ausgleichen und umgekehrt.

Umzug des Gestüts

Leonie erläutert die Herausforderungen, die zu dem Entschluss führten, das Gestüt umzuziehen. Die klimatischen Bedingungen und die Beschränkungen durch den Pachtvertrag haben sie dazu veranlasst, nach einem geeigneteren Ort zu suchen, an dem die Pferde in einer besseren Umgebung leben können.

Finanzierung des Projekts

Das Gestüt La Perla steht vor der Herausforderung, die Finanzierung für den Umzug und die weitere Entwicklung zu sichern. Leonie spricht über die Gründung einer Stiftung, um zusätzliche Unterstützung zu erhalten und um sicherzustellen, dass die Pferde in einem artgerechten Umfeld leben können.