Schick's Tierfotografie Podcast
Nicole Schick
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
#116 Holland & Co.
Umgang mit dem Wetter bei Shootings
Die Episode beginnt mit der Diskussion über die Herausforderungen, die das Wetter für Fotografie-Shootings mit sich bringt. Der Gastgeber reflektiert über seine früheren Erfahrungen, in denen er Shootings aufgrund von schlechter Wetterprognosen abgesagt hat, nur um dann festzustellen, dass das Wetter besser war als vorhergesagt. Diese Erfahrungen haben ihn dazu veranlasst, einen flexibleren Umgang mit Wetterbedingungen zu entwickeln und seinen Kunden die Entscheidung zu überlassen, ob sie das Shooting durchführen möchten oder nicht.
Erfahrungen aus Holland
Der Gastgeber erzählt von einem kürzlichen Shooting in Holland, das trotz unvorhergesehener Herausforderungen wie starkem Wind und kaltem Wetter ein großer Erfolg war. Die Zusammenarbeit mit der Kundin Rieke war inspirierend, da sie ihm die Freiheit gab, kreativ zu sein und neue Techniken auszuprobieren. Trotz der Schwierigkeiten bot das Shooting viele Highlights und eine tolle Atmosphäre.
KI in der Fotografie
Ein weiterer Schwerpunkt der Episode liegt auf der Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Fotografiegeschäft. Der Gastgeber diskutiert, wie er KI-Tools verwendet, um seine Arbeitsabläufe zu optimieren, insbesondere in Bezug auf Texterstellung und Bildarchivierung. Er erkennt jedoch auch die Herausforderungen und Grenzen der aktuellen Technologie und plant, weiter zu experimentieren, um die besten Anwendungen für sein Business zu finden.
Reflexion und Ausblick
Abschließend reflektiert der Gastgeber über die Herausforderungen der Selbstständigkeit, insbesondere in der Fotografie, und betont die Bedeutung von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Er ermutigt Hörer, ihm Feedback zu geben und Themen vorzuschlagen, über die sie mehr erfahren möchten.
#115 Dies und Das und B2B Shootings
Einführung und Themenüberblick
Die Episode beginnt mit der Begrüßung der Hörer und einer Reflexion über die Zeit seit der letzten Folge. Die Sprecherin äußert, dass sie lange auf eine neue Folge gewartet hat und nun über gewerbliche Kundenaufträge sprechen möchte, insbesondere über ihre Erfahrungen im Bereich Tierfotografie.
Erfahrungen mit gewerblichen Kunden
Die Sprecherin erzählt von der Veränderung in ihrem Geschäft, insbesondere von der Nachfrage nach Aktionsshootings im Vergleich zu Einzelshootings. Sie reflektiert über die Schwankungen in den Buchungen und den Einfluss von finanziellen Umständen auf die Entscheidungen ihrer Kunden. Trotz Bedenken über die wirtschaftliche Situation scheinen die Einzelshootings wieder mehr gefragt zu sein, während die Aktionsshootings langsamer laufen.
Die Herausforderungen des Fotografenlebens
Die Sprecherin beschreibt die unterschiedlichen Herausforderungen bei Familienshootings, insbesondere wenn Kinder beteiligt sind. Sie erklärt, wie schwierig es ist, die gewünschten Bilder zu erhalten, und wie sie manchmal frustriert ist, wenn die Aufnahmen aufgrund von unkooperativen Kindern nicht gelingen. Diese Erfahrungen führen dazu, dass sie weniger Familienshootings annehmen möchte.
Kreative Freiheit und kommerzielle Aufträge
Die Sprecherin hebt hervor, wie sehr sie die kommerziellen Aufträge schätzt, da sie hier mehr kreative Freiheit hat und mit vertrauensvollen Kunden zusammenarbeitet. Diese Aufträge sind zwar anstrengend, bieten aber auch die Möglichkeit, kreativ zu experimentieren.
Der Druck von Kunden und Erwartungen
Sie spricht über die Herausforderung, die Erwartungen der Kunden zu managen, insbesondere wenn es um spezifische Anforderungen bei Shootings geht. Es ist wichtig, klare Absprachen zu treffen und auch die eigenen Grenzen zu kommunizieren.
Die Unsicherheiten durch KI und Marktveränderungen
Die Sprecherin thematisiert die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf die Fotografiebranche und die damit verbundenen Ängste. Sie befürchtet, dass KI einige ihrer Kunden übernehmen könnte, was zu einem Rückgang der Aufträge führen könnte. Gleichzeitig reflektiert sie über die Unsicherheiten im Geschäftsleben und die ständige Suche nach neuen Aufträgen.
Abschluss und Ausblick
Zum Schluss kündigt sie an, dass sie bald nach Holland für ein großes Shooting fährt und plant, ihre Erfahrungen dort mit den Hörern zu teilen. Sie ermutigt die Hörer, ihre Gedanken und Fragen zu hinterlassen, um die Themen für zukünftige Episoden zu gestalten.
#114 GASTDialog mit Babette Schwob (Pfotenblitzer) über ihr OLG Urteil in Sachen Urheberrecht
Fallhintergrund und Urteilseinordnung
Eine Fotografin erlebte, dass ein KI-generiertes Motiv auf Grundlage eines ihrer Bilder entstand. Das Gericht entschied, dass keine Urheberrechtsverletzung vorliegt, da sich das KI-Bild deutlich vom Original unterscheidet. Der Fall betont die komplexe Frage, wie viel Ähnlichkeit ausreicht, damit eine Rechtsverletzung angenommen wird, und legt nahe, dass das Logo der Fotografin keine Berücksichtigung fand.
Verlauf, Schritte und Kosten
Nach Beobachtungen wurde zuerst eine Abmahnung mit Unterlassungserklärung nicht beachtet, woraufhin eine einstweilige Verfügung beantragt wurde. Das Landgericht lehnte ab, während das Oberlandesgericht das Urteil bestätigte. Die Kosten beliefen sich auf Gerichts- und Anwaltsleistungen, wodurch sich der Prozess finanziell stark auswirkte. Die Aussichten für weitere Schritte sind unklar und abhängig von künftigen Entscheidungen.
Herausforderungen, Kritik und offene Fragen
Der Fall wirft Fragen zur Praxis der Ähnlichkeitsbewertung auf: Wann ist eine Bearbeitung noch zulässig, wann wird sie zur Verletzung? Die Relevanz des Logos wurde juristisch nicht ausreichend berücksichtigt, weshalb viele Fotografen eine klare Rechtslage fordern. Zudem besteht Unsicherheit darüber, wie KI-Inputs künftig rechtlich einzuordnen sind und wer für potenzielle Rechtsstreitigkeiten aufkommt.
Ausblick und Lehren
Für Fotografen bleibt die Unsicherheit groß: KI kann Bilder beeinflussen, doch der rechtliche Schutz wirkt unklar, besonders bei kommerzieller Nutzung. Das Urteil zeigt, dass der Ursprung des Inputs oft außer Acht bleibt, was die Kreativen verunsichert. Eine breitere Debatte in der Branche und klare Leitlinien könnten künftig mehr Rechtsklarheit schaffen.