One Health Podcast
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One Health Podcast

Dr. Dana Thal, One Health Platform

Beschreibung

Der Mensch lebt nicht alleine auf der Erde. Dementsprechend macht es Sinn seine Gesundheit nicht isoliert zu betrachten, sondern anzuerkennen, dass die Gesundheit von Menschen, Nutz- und Wildtieren, Pflanzen und der weiteren Umwelt (inklusive Ökosystemen) eng verbunden sind und voneinander abhängen.

Genau das tut der One Health Ansatz. Sie interessieren sich für diesen Ansatz und wollen mehr darüber erfahren? Warum brauchen wir einen solchen Ansatz in der Gesundheitsforschung? Wie kann man ihn dort anwenden? Was für Forschungsthemen profitieren vom One Health Ansatz, wie sehen konkrete Forschungsprojekte in diesem Gebiet aus und wer sind die Wissenschaftler:innen dahinter?

Zur Beantwortung dieser Fragen spricht Dr. Dana Thal, Standortleiterin der One Health Platform am Friedrich-Loeffler-Institut, in jeder Folge mit einer Person aus dem One Health Bereich und nimmt Sie mit in die spannende Welt der One Health Forschung.
Der OH Podcast ist ein Podcast der One Health Platform, einem Projekt der Universität Münster, des Helmholtz-Instituts für One Health und des Friedrich-Loeffler-Instituts, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. 

Weitere Infos zur One Health Platform: https://www.onehealthplatform.net
Für Anregungen, Fragen und Feedback: info@onehealthplatform.net

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

One Health in der Bildung

15.07.2026

Einführung in One Health

Im One Health Podcast wird der integrative Ansatz von One Health vorgestellt, der verschiedene Sektoren und Disziplinen vereint, um das Wohlergehen von Menschen, Tieren und Ökosystemen zu fördern. Dana Thal, Geschäftsführerin der One Health Plattform, betont die Notwendigkeit, das Bewusstsein für One Health in der Gesellschaft zu stärken und es in der Bildung zu verankern.

One Health Teaching Clinic

Die One Health Teaching Clinic ist ein innovatives Projekt, das darauf abzielt, das Konzept von One Health in die Lehramtsausbildung zu integrieren. Durch die Zusammenarbeit zwischen Hochschulprofessoren, Lehramtsstudierenden und Schülern wird ein praxisnaher Lernansatz verfolgt, bei dem aktuelle Forschungsergebnisse in den Unterricht einfließen.

Bildungsansätze und Inhalte

Die Teaching Clinic nutzt verschiedene Bildungsansätze, um One Health in unterschiedlichen Schulstufen zu vermitteln, von der Grundschule bis zur Oberstufe. Beispiele aus der Praxis zeigen, wie Schüler durch handlungsorientierte Projekte und fächerübergreifende Ansätze für One Health sensibilisiert werden.

Vorteile für alle Beteiligten

Die Studierenden profitieren von einem direkten Kontakt zu Forschenden und lernen, komplexe wissenschaftliche Themen verständlich zu kommunizieren. Auch die Wissenschaftler selbst gewinnen durch den Austausch mit Lehramtsstudierenden neue Perspektiven auf ihre Forschung und deren gesellschaftliche Relevanz.

Integration in die Lehrpläne

Die Diskussion um die Integration von One Health in bestehende Lehrpläne wird als wichtig erachtet. Anstatt den Begriff One Health als neuen Inhalt einzuführen, sollte er in die bereits bestehenden Kompetenzrahmen eingebettet werden, um relevante Themen für die Schüler greifbar zu machen.

Ausblick und Zusammenarbeit

Das Projekt hat das Potenzial, sich über die DACH-Region hinaus auszubreiten, und es werden bereits Partnerschaften mit weiteren Ländern etabliert. Interessierte Universitäten und Forschende sind eingeladen, sich an der One Health Teaching Clinic zu beteiligen und die Expertise zu nutzen.

Einführung in One Health

Im One Health Podcast wird der integrative Ansatz von One Health vorgestellt, der verschiedene Sektoren und Disziplinen vereint, um das Wohlergehen von Menschen, Tieren und Ökosystemen zu fördern. Dana Thal, Geschäftsführerin der One Health Plattform, betont die Notwendigkeit, das Bewusstsein für One Health in der Gesellschaft zu stärken und es in der Bildung zu verankern.

One Health Teaching Clinic

Die One Health Teaching Clinic ist ein innovatives Projekt, das darauf abzielt, das Konzept von One Health in die Lehramtsausbildung zu integrieren. Durch die Zusammenarbeit zwischen Hochschulprofessoren, Lehramtsstudierenden und Schülern wird ein praxisnaher Lernansatz verfolgt, bei dem aktuelle Forschungsergebnisse in den Unterricht einfließen.

Bildungsansätze und Inhalte

Die Teaching Clinic nutzt verschiedene Bildungsansätze, um One Health in unterschiedlichen Schulstufen zu vermitteln, von der Grundschule bis zur Oberstufe. Beispiele aus der Praxis zeigen, wie Schüler durch handlungsorientierte Projekte und fächerübergreifende Ansätze für One Health sensibilisiert werden.

Vorteile für alle Beteiligten

Die Studierenden profitieren von einem direkten Kontakt zu Forschenden und lernen, komplexe wissenschaftliche Themen verständlich zu kommunizieren. Auch die Wissenschaftler selbst gewinnen durch den Austausch mit Lehramtsstudierenden neue Perspektiven auf ihre Forschung und deren gesellschaftliche Relevanz.

Integration in die Lehrpläne

Die Diskussion um die Integration von One Health in bestehende Lehrpläne wird als wichtig erachtet. Anstatt den Begriff One Health als neuen Inhalt einzuführen, sollte er in die bereits bestehenden Kompetenzrahmen eingebettet werden, um relevante Themen für die Schüler greifbar zu machen.

Ausblick und Zusammenarbeit

Das Projekt hat das Potenzial, sich über die DACH-Region hinaus auszubreiten, und es werden bereits Partnerschaften mit weiteren Ländern etabliert. Interessierte Universitäten und Forschende sind eingeladen, sich an der One Health Teaching Clinic zu beteiligen und die Expertise zu nutzen.

Modellierung von Infektionsausbrüchen

13.05.2026

Agentenbasierte Modelle als Annäherung an Ausbrüche

Der Podcast erklärt, warum man sich bei Krankheitsausbrüchen kaum auf glasklare Vorhersagen verlassen kann und stattdessen auf mathematische Modelle setzt, die die Dynamik einer Gesellschaft nachbilden. In diesem Rahmen werden individuelle Eigenschaften, Kontakte und Bewegungen simuliert, um zu verstehen, wie Interventionen die Ausbreitung beeinflussen könnten und wo Grenzen solcher Modelle liegen.

Funktionsweise und Praxis der Modellierung

Agentenbasierte Simulationen bauen eine künstliche Gesellschaft mit Merkmalen wie Alter, Vorerkrankungen und Sozialverhalten nach. Sie untersuchen, wie Erreger übertragen werden, wo Kontakte stattfinden und welche Maßnahmen Abstände und Kontakte beeinflussen. Die Realitätsnähe hängt von Daten, Rechenleistung und Abstraktionsebene ab, und es wird klargemacht, dass Modelle je nach Fragestellung unterschiedlich komplex sein können.

Interdisziplinarität und One Health

Das Gespräch betont die Bedeutung der Zusammenarbeit von Wirtschaftsinformatik, Epidemiologie, Virologie und Politikwissenschaft. Ein interdisziplinäres Zentrum entstand, um Regionsmodelle zu entwickeln und Erfahrungen aus One Health-Projekten in ein deutschlandweites Modellsystem zu übertragen. Die Vernetzung verschiedener Fachrichtungen wird als zentral für robuste Einschätzungen und flexible Lösungsansätze dargestellt.

Herausforderungen, Ethik und Zukunftsperspektiven

Diskutiert werden Komplexität, Kalibrierung, Validierung und der Spannungsbogen zwischen schneller Ergebnislieferung und realistischer Abbildung. Ebenso kommt die Frage nach Dual-Use und ethischen Aspekten auf. Der Werdegang des Forschenden zeigt, wie interdisziplinäres Arbeiten neue Perspektiven eröffnet und wie Modelle, Daten und Entscheidungen zusammenwirken müssen, um belastbare Ergebnisse zu liefern.

Agentenbasierte Modelle als Annäherung an Ausbrüche

Der Podcast erklärt, warum man sich bei Krankheitsausbrüchen kaum auf glasklare Vorhersagen verlassen kann und stattdessen auf mathematische Modelle setzt, die die Dynamik einer Gesellschaft nachbilden. In diesem Rahmen werden individuelle Eigenschaften, Kontakte und Bewegungen simuliert, um zu verstehen, wie Interventionen die Ausbreitung beeinflussen könnten und wo Grenzen solcher Modelle liegen.

Funktionsweise und Praxis der Modellierung

Agentenbasierte Simulationen bauen eine künstliche Gesellschaft mit Merkmalen wie Alter, Vorerkrankungen und Sozialverhalten nach. Sie untersuchen, wie Erreger übertragen werden, wo Kontakte stattfinden und welche Maßnahmen Abstände und Kontakte beeinflussen. Die Realitätsnähe hängt von Daten, Rechenleistung und Abstraktionsebene ab, und es wird klargemacht, dass Modelle je nach Fragestellung unterschiedlich komplex sein können.

Interdisziplinarität und One Health

Das Gespräch betont die Bedeutung der Zusammenarbeit von Wirtschaftsinformatik, Epidemiologie, Virologie und Politikwissenschaft. Ein interdisziplinäres Zentrum entstand, um Regionsmodelle zu entwickeln und Erfahrungen aus One Health-Projekten in ein deutschlandweites Modellsystem zu übertragen. Die Vernetzung verschiedener Fachrichtungen wird als zentral für robuste Einschätzungen und flexible Lösungsansätze dargestellt.

Herausforderungen, Ethik und Zukunftsperspektiven

Diskutiert werden Komplexität, Kalibrierung, Validierung und der Spannungsbogen zwischen schneller Ergebnislieferung und realistischer Abbildung. Ebenso kommt die Frage nach Dual-Use und ethischen Aspekten auf. Der Werdegang des Forschenden zeigt, wie interdisziplinäres Arbeiten neue Perspektiven eröffnet und wie Modelle, Daten und Entscheidungen zusammenwirken müssen, um belastbare Ergebnisse zu liefern.

Global Sepsis Alliance

01.04.2026

Einführung in die Sepsis-Thematik

Im Podcast wird das Thema Sepsis behandelt, eine potenziell lebensbedrohliche Reaktion des Körpers auf Infektionen, die zu schweren gesundheitlichen Komplikationen und sogar zum Tod führen kann. Dana Thal, die Moderatorin, spricht mit Marvin Zick von der Global Sepsis Alliance (GSA) über die Herausforderungen und Strategien, um das Bewusstsein für Sepsis zu schärfen und interdisziplinäre Netzwerke zu schaffen.

Die Rolle der Global Sepsis Alliance

Die GSA ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die sich der Sichtbarkeit und dem Bewusstsein für Sepsis widmet. Sie bringt verschiedene Stakeholder zusammen, um das Thema Sepsis in der globalen Gesundheitspolitik zu integrieren und unterstützt durch Mitgliedschaften und Spenden.

Sepsis als globales Gesundheitsproblem

Trotz ihrer hohen Krankheitslast bleibt Sepsis oft ein blinder Fleck in der globalen Gesundheitspolitik. Die Krankheit ist häufig und kann aus alltäglichen Infektionen resultieren. Die GSA fordert ein Umdenken, da Sepsis als Gradmesser für die Effektivität von Gesundheitssystemen dient.

Die Herausforderung der Silos in der Medizin

Ein zentrales Problem in der Bekämpfung von Sepsis sind die bestehenden Silos innerhalb der medizinischen Disziplinen und der Gesundheitspolitik. Ein interdisziplinärer Ansatz ist notwendig, um Sepsis wirksam zu adressieren und die notwendige Aufmerksamkeit zu erhalten.

Der World Sepsis Congress

Der jährlich stattfindende World Sepsis Congress bringt Fachleute aus dem Gesundheitswesen zusammen, um über aktuelle Forschung und Erfahrungen zu diskutieren. Der Kongress fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Betroffenen, einschließlich Überlebenden von Sepsis.

One Health Ansatz und Sepsis

Sepsis steht in engem Zusammenhang mit dem One Health Ansatz, da sie die Folgen von Versäumnissen in der Gesundheitsversorgung aufzeigt. Eine effektive Bekämpfung von Infektionen und Antibiotikaresistenzen kann die Inzidenz von Sepsis verringern. Der One Health Ansatz erfordert eine integrierte Strategie, die Mensch, Tier und Umwelt umfasst.

Schlussfolgerung

Sepsis ist ein bedeutendes, aber oft ignoriertes globales Gesundheitsproblem. Die GSA arbeitet aktiv daran, das Bewusstsein und die Prävention zu fördern, um die Zahl der Sepsis-Fälle und -Todesfälle zu reduzieren.

Einführung in die Sepsis-Thematik

Im Podcast wird das Thema Sepsis behandelt, eine potenziell lebensbedrohliche Reaktion des Körpers auf Infektionen, die zu schweren gesundheitlichen Komplikationen und sogar zum Tod führen kann. Dana Thal, die Moderatorin, spricht mit Marvin Zick von der Global Sepsis Alliance (GSA) über die Herausforderungen und Strategien, um das Bewusstsein für Sepsis zu schärfen und interdisziplinäre Netzwerke zu schaffen.

Die Rolle der Global Sepsis Alliance

Die GSA ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die sich der Sichtbarkeit und dem Bewusstsein für Sepsis widmet. Sie bringt verschiedene Stakeholder zusammen, um das Thema Sepsis in der globalen Gesundheitspolitik zu integrieren und unterstützt durch Mitgliedschaften und Spenden.

Sepsis als globales Gesundheitsproblem

Trotz ihrer hohen Krankheitslast bleibt Sepsis oft ein blinder Fleck in der globalen Gesundheitspolitik. Die Krankheit ist häufig und kann aus alltäglichen Infektionen resultieren. Die GSA fordert ein Umdenken, da Sepsis als Gradmesser für die Effektivität von Gesundheitssystemen dient.

Die Herausforderung der Silos in der Medizin

Ein zentrales Problem in der Bekämpfung von Sepsis sind die bestehenden Silos innerhalb der medizinischen Disziplinen und der Gesundheitspolitik. Ein interdisziplinärer Ansatz ist notwendig, um Sepsis wirksam zu adressieren und die notwendige Aufmerksamkeit zu erhalten.

Der World Sepsis Congress

Der jährlich stattfindende World Sepsis Congress bringt Fachleute aus dem Gesundheitswesen zusammen, um über aktuelle Forschung und Erfahrungen zu diskutieren. Der Kongress fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und Betroffenen, einschließlich Überlebenden von Sepsis.

One Health Ansatz und Sepsis

Sepsis steht in engem Zusammenhang mit dem One Health Ansatz, da sie die Folgen von Versäumnissen in der Gesundheitsversorgung aufzeigt. Eine effektive Bekämpfung von Infektionen und Antibiotikaresistenzen kann die Inzidenz von Sepsis verringern. Der One Health Ansatz erfordert eine integrierte Strategie, die Mensch, Tier und Umwelt umfasst.

Schlussfolgerung

Sepsis ist ein bedeutendes, aber oft ignoriertes globales Gesundheitsproblem. Die GSA arbeitet aktiv daran, das Bewusstsein und die Prävention zu fördern, um die Zahl der Sepsis-Fälle und -Todesfälle zu reduzieren.