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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Maria Kalesnikava, Flötistin und Bürgerrechtlerin aus Belarus

16.10.2026
Als Sicherheitskräfte versuchten, sie 2020 gegen ihren Willen aus Belarus abzuschieben, zerriss die Bürgerrechtlerin an der ukrainischen Grenze ihren Pass – eine Aktion, die weltweit zum Symbol des Widerstands wurde. Kurz darauf wurde sie verhaftet und in einem Scheinprozess zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Nach fünf Jahren Haft, zweieinhalb davon in Einzelhaft, kam die Flötistin Maria Kalesnikava überraschend frei – es war das Ergebnis diplomatischer Verhandlungen, an denen die US-Regierung beteiligt war. Heute lebt die 1982 in Minsk geborene Maria Kalesnikava im Exil, setzt sich jedoch weiterhin für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie in ihrer Heimat ein und erinnert an das Schicksal der zahlreichen weiteren politischen Gefangenen in Belarus. Vergangene Woche trat die Flötistin beim ORF Musikprotokoll in Graz im Rahmen des Steirischen Herbst auf, zusammen mit dem Radiosymphonieorchester. Marlene Nowotny hat Maria Kalesnikava dort im Proberaum der Kunstuniversität getroffen.

Als Sicherheitskräfte versuchten, sie 2020 gegen ihren Willen aus Belarus abzuschieben, zerriss die Bürgerrechtlerin an der ukrainischen Grenze ihren Pass – eine Aktion, die weltweit zum Symbol des Widerstands wurde. Kurz darauf wurde sie verhaftet und in einem Scheinprozess zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Nach fünf Jahren Haft, zweieinhalb davon in Einzelhaft, kam die Flötistin Maria Kalesnikava überraschend frei – es war das Ergebnis diplomatischer Verhandlungen, an denen die US-Regierung beteiligt war. Heute lebt die 1982 in Minsk geborene Maria Kalesnikava im Exil, setzt sich jedoch weiterhin für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie in ihrer Heimat ein und erinnert an das Schicksal der zahlreichen weiteren politischen Gefangenen in Belarus. Vergangene Woche trat die Flötistin beim ORF Musikprotokoll in Graz im Rahmen des Steirischen Herbst auf, zusammen mit dem Radiosymphonieorchester. Marlene Nowotny hat Maria Kalesnikava dort im Proberaum der Kunstuniversität getroffen.

Susanne Weigelin-Schwiedrzik - Langfassung

09.10.2026
Bis zum Jahr 2049, dem 100. Geburtstag der Volksrepublik China, will Staatschef Xi Jinping den "chinesischen Traum" verwirklichen und sein Land zur führenden Weltmacht des 21. Jahrhunderts machen. Doch das wirtschaftliche Erfolgsmodell ist fragiler als es scheint. Und politisch ist auch das moderne China eine brutale Diktatur. Wie stabil ist dieses System? Wie wahrscheinlich ist ein Krieg um Taiwan? Und was sind unsere größten Irrtümer über China?Über all das hat Armin Wolf mit einer der besten deutschsprachigen Kennerinnen des Landes gesprochen: mit Susanne Weigelin-Schwiedrzik. Sie war fast 20 Jahre lang Professorin für Sinologie an der Universität Wien und hat dieser Tage eine aktualisierte Neuauflage ihres Bestsellers "China und die Neuordnung der Welt" im Brandstätter Verlag veröffentlicht.

Bis zum Jahr 2049, dem 100. Geburtstag der Volksrepublik China, will Staatschef Xi Jinping den "chinesischen Traum" verwirklichen und sein Land zur führenden Weltmacht des 21. Jahrhunderts machen. Doch das wirtschaftliche Erfolgsmodell ist fragiler als es scheint. Und politisch ist auch das moderne China eine brutale Diktatur. Wie stabil ist dieses System? Wie wahrscheinlich ist ein Krieg um Taiwan? Und was sind unsere größten Irrtümer über China?
Über all das hat Armin Wolf mit einer der besten deutschsprachigen Kennerinnen des Landes gesprochen: mit Susanne Weigelin-Schwiedrzik. Sie war fast 20 Jahre lang Professorin für Sinologie an der Universität Wien und hat dieser Tage eine aktualisierte Neuauflage ihres Bestsellers "China und die Neuordnung der Welt" im Brandstätter Verlag veröffentlicht.

Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Sinologin

09.10.2026
Bis zum Jahr 2049, dem 100. Geburtstag der Volksrepublik China, will Staatschef Xi Jinping den "chinesischen Traum" verwirklichen und sein Land zur führenden Weltmacht des 21. Jahrhunderts machen. Doch das wirtschaftliche Erfolgsmodell ist fragiler als es scheint. Und politisch ist auch das moderne China eine brutale Diktatur. Wie stabil ist dieses System? Wie wahrscheinlich ist ein Krieg um Taiwan? Und was sind unsere größten Irrtümer über China?Über all das hat Armin Wolf mit einer der besten deutschsprachigen Kennerinnen des Landes gesprochen: mit Susanne Weigelin-Schwiedrzik. Sie war fast 20 Jahre lang Professorin für Sinologie an der Universität Wien und hat dieser Tage eine aktualisierte Neuauflage ihres Bestsellers "China und die Neuordnung der Welt" im Brandstätter Verlag veröffentlicht.

Bis zum Jahr 2049, dem 100. Geburtstag der Volksrepublik China, will Staatschef Xi Jinping den "chinesischen Traum" verwirklichen und sein Land zur führenden Weltmacht des 21. Jahrhunderts machen. Doch das wirtschaftliche Erfolgsmodell ist fragiler als es scheint. Und politisch ist auch das moderne China eine brutale Diktatur. Wie stabil ist dieses System? Wie wahrscheinlich ist ein Krieg um Taiwan? Und was sind unsere größten Irrtümer über China?
Über all das hat Armin Wolf mit einer der besten deutschsprachigen Kennerinnen des Landes gesprochen: mit Susanne Weigelin-Schwiedrzik. Sie war fast 20 Jahre lang Professorin für Sinologie an der Universität Wien und hat dieser Tage eine aktualisierte Neuauflage ihres Bestsellers "China und die Neuordnung der Welt" im Brandstätter Verlag veröffentlicht.