Tatort Tirol
Podcast
de

Tatort Tirol

Tiroler Tageszeitung

Beschreibung

Tatort Tirol ist der Crime-Podcast der Tiroler Tageszeitung. In dieser fünfteiligen Serie bitten wir Menschen zum Gespräch, die beruflich mit Verbrechen zu tun haben.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

"Auf den Tod kann man sich nicht vorbereiten"

20.08.2025

Einführung in den Beruf der Bestatterin

Im Podcast erläutert Verena Langeka, dass es in der Episode um die Auswirkungen von Verbrechen auf Betroffene geht. Christine Pernlochner-Kügler, eine Bestatterin, erklärt, wie Verstorbene, einschließlich Opfer von Verbrechen, zu ihnen kommen und welche Rolle sie dabei spielen.

Der Arbeitsalltag eines Bestatters

Christine beschreibt, dass sie in Innsbruck als Bestatterin 24/7 für die Polizei erreichbar ist. Sie holt nicht nur Opfer von Tötungsdelikten, sondern auch andere Verstorbene ab, bei denen die Todesursache unklar ist. Der Prozess umfasst die Bergung, die Versorgung der Verstorbenen und die Unterstützung der Angehörigen.

Umgang mit schwierigen Situationen

Christine spricht über die Herausforderungen, sowohl mit den Verstorbenen als auch mit den emotional belasteten Angehörigen umzugehen. Sie betont die Bedeutung der professionellen Distanz und die Entwicklung von Techniken zur emotionalen Bewältigung.

Ästhetik und Pflege der Verstorbenen

Die Bestatterin erklärt, dass die Vorbereitung der Verstorbenen für die Trauerfeier sowohl körperliche Pflege als auch Wundversorgung umfasst. Sie vermeidet übermäßiges Schminken, um die natürliche Erscheinung zu wahren und den Angehörigen einen friedlichen Abschied zu ermöglichen.

Persönliche Ansichten über den Tod

Christine teilt ihre Überzeugung, dass es kein Leben nach dem Tod gibt, und dass sie gut damit leben kann. Sie beschreibt ihren Weg zur Bestatterin als eine unerwartete, aber bereichernde Berufung. Abschließend reflektiert sie den emotionalen Umgang mit dem Tod und die Vorbereitungen, die man für den eigenen Verlust treffen kann.

Einführung in den Beruf der Bestatterin

Im Podcast erläutert Verena Langeka, dass es in der Episode um die Auswirkungen von Verbrechen auf Betroffene geht. Christine Pernlochner-Kügler, eine Bestatterin, erklärt, wie Verstorbene, einschließlich Opfer von Verbrechen, zu ihnen kommen und welche Rolle sie dabei spielen.

Der Arbeitsalltag eines Bestatters

Christine beschreibt, dass sie in Innsbruck als Bestatterin 24/7 für die Polizei erreichbar ist. Sie holt nicht nur Opfer von Tötungsdelikten, sondern auch andere Verstorbene ab, bei denen die Todesursache unklar ist. Der Prozess umfasst die Bergung, die Versorgung der Verstorbenen und die Unterstützung der Angehörigen.

Umgang mit schwierigen Situationen

Christine spricht über die Herausforderungen, sowohl mit den Verstorbenen als auch mit den emotional belasteten Angehörigen umzugehen. Sie betont die Bedeutung der professionellen Distanz und die Entwicklung von Techniken zur emotionalen Bewältigung.

Ästhetik und Pflege der Verstorbenen

Die Bestatterin erklärt, dass die Vorbereitung der Verstorbenen für die Trauerfeier sowohl körperliche Pflege als auch Wundversorgung umfasst. Sie vermeidet übermäßiges Schminken, um die natürliche Erscheinung zu wahren und den Angehörigen einen friedlichen Abschied zu ermöglichen.

Persönliche Ansichten über den Tod

Christine teilt ihre Überzeugung, dass es kein Leben nach dem Tod gibt, und dass sie gut damit leben kann. Sie beschreibt ihren Weg zur Bestatterin als eine unerwartete, aber bereichernde Berufung. Abschließend reflektiert sie den emotionalen Umgang mit dem Tod und die Vorbereitungen, die man für den eigenen Verlust treffen kann.

Wie die oberste Tiroler Kriminalistin nach Mord und Totschlag abschalten kann

13.08.2025

Einführung in den Podcast

Im Podcast "Tatort Tirol" begrüßt Verena Langecker Katja Tersch, die Leiterin des Landeskriminalamts Tirol. Der Fokus liegt nicht auf Verbrechen selbst, sondern darauf, wie sie die Menschen beeinflussen, die mit ihnen in Kontakt kommen.

Berufswunsch Polizistin

Katja Tersch erzählt, dass ihr Interesse an der Polizei 1992 durch einen Fernsehbericht geweckt wurde, der die Gleichstellung von Polizistinnen und -isten thematisierte. Sie beschreibt, wie die Möglichkeit, einen spannenden Beruf mit solider Ausbildung zu kombinieren, sie zur Bewerbung motivierte.

Gleichstellung in der Polizei

Trotz einer Quote von 30 Prozent Frauen im Polizeidienst sieht Tersch die Gleichstellung als gegeben an, insbesondere in Bezug auf Ausbildung und Karrierechancen. Herausforderungen wie Sexismus existieren, werden aber aktiv angegangen.

Umgang mit Sexismus und Diskriminierung

Frau Tersch betont, dass Sexismus in der Polizei keinen Platz hat und entsprechend geahndet wird. Es gibt klare Richtlinien und Anlaufstellen für Betroffene.

Gemischte Ermittlerteams

Die Bedeutung gemischter Teams wird hervorgehoben, insbesondere in sensiblen Bereichen wie Sexualdelikten. Tersch erklärt, dass es wichtig ist, sowohl Männer als auch Frauen in Ermittlungen einzubeziehen.

Ermittlungsarbeit in Tirol

Die Herausforderungen, die sich aus dem ländlichen Charakter Tirols ergeben, werden thematisiert. Die Polizei wird darauf vorbereitet, mit schwierigen Situationen umzugehen, unabhängig von der Nähe zu den Tätern.

Persönliche Belastung und Abstand

Tersch gibt an, dass sie in ihrer Funktion oft emotional belastende Situationen erlebt, jedoch professionell damit umgeht. Sie betont die Wichtigkeit eines ausgeglichenen Privatlebens, um Abstand zu gewinnen.

Krimis und deren Einfluss

Katja Tersch liest gerne Krimis, erkennt jedoch die Unterschiede zwischen literarischen Darstellungen und der Realität der Polizeiarbeit. Sie schätzt insbesondere historische Krimis und die Entwicklung der Ermittlungsarbeit über die Jahre.

Schlusswort

Der Podcast endet mit einem Dank von Verena Langecker an Katja Tersch für die aufschlussreichen Informationen und lädt die Zuhörer ein, die nächste Folge zu hören.

Einführung in den Podcast

Im Podcast "Tatort Tirol" begrüßt Verena Langecker Katja Tersch, die Leiterin des Landeskriminalamts Tirol. Der Fokus liegt nicht auf Verbrechen selbst, sondern darauf, wie sie die Menschen beeinflussen, die mit ihnen in Kontakt kommen.

Berufswunsch Polizistin

Katja Tersch erzählt, dass ihr Interesse an der Polizei 1992 durch einen Fernsehbericht geweckt wurde, der die Gleichstellung von Polizistinnen und -isten thematisierte. Sie beschreibt, wie die Möglichkeit, einen spannenden Beruf mit solider Ausbildung zu kombinieren, sie zur Bewerbung motivierte.

Gleichstellung in der Polizei

Trotz einer Quote von 30 Prozent Frauen im Polizeidienst sieht Tersch die Gleichstellung als gegeben an, insbesondere in Bezug auf Ausbildung und Karrierechancen. Herausforderungen wie Sexismus existieren, werden aber aktiv angegangen.

Umgang mit Sexismus und Diskriminierung

Frau Tersch betont, dass Sexismus in der Polizei keinen Platz hat und entsprechend geahndet wird. Es gibt klare Richtlinien und Anlaufstellen für Betroffene.

Gemischte Ermittlerteams

Die Bedeutung gemischter Teams wird hervorgehoben, insbesondere in sensiblen Bereichen wie Sexualdelikten. Tersch erklärt, dass es wichtig ist, sowohl Männer als auch Frauen in Ermittlungen einzubeziehen.

Ermittlungsarbeit in Tirol

Die Herausforderungen, die sich aus dem ländlichen Charakter Tirols ergeben, werden thematisiert. Die Polizei wird darauf vorbereitet, mit schwierigen Situationen umzugehen, unabhängig von der Nähe zu den Tätern.

Persönliche Belastung und Abstand

Tersch gibt an, dass sie in ihrer Funktion oft emotional belastende Situationen erlebt, jedoch professionell damit umgeht. Sie betont die Wichtigkeit eines ausgeglichenen Privatlebens, um Abstand zu gewinnen.

Krimis und deren Einfluss

Katja Tersch liest gerne Krimis, erkennt jedoch die Unterschiede zwischen literarischen Darstellungen und der Realität der Polizeiarbeit. Sie schätzt insbesondere historische Krimis und die Entwicklung der Ermittlungsarbeit über die Jahre.

Schlusswort

Der Podcast endet mit einem Dank von Verena Langecker an Katja Tersch für die aufschlussreichen Informationen und lädt die Zuhörer ein, die nächste Folge zu hören.

Warum sind Kriminalromane so beliebt?

06.08.2025

Einführung in literarische Verbrechen

Verena Langecker spricht mit Linda Müller, Verlagsleiterin bei Heim & Krimi, über die Faszination von Verbrechen in der Literatur. Müller teilt ihre Sicht auf die grausigsten Verbrechen in Büchern und betont, dass die Wahrnehmung von Verbrechen individuell ist und stark von gesellschaftlichen Ängsten beeinflusst wird.

Der Einfluss der Realität auf Kriminalromane

Müller beschreibt, wie Kriminalromane als Spiegelbild der gesellschaftlichen Realität fungieren, insbesondere in Bezug auf aktuelle Themen wie Hate Crime. Sie erklärt, dass Leser oft von der Spannung und den unterschiedlichen Subgenres angezogen werden, die Kriminalromane bieten.

Leserinnen und das Genre Krimi

Es wird thematisiert, dass Frauen häufiger Kriminalromane lesen als Männer, was möglicherweise auf ein größeres Bewusstsein für Gefahren im Alltag zurückzuführen ist. Zudem wird die Theorie aufgegriffen, dass Frauen ein größeres Interesse an zwischenmenschlichen Beziehungen und psychologischen Aspekten haben.

Empowerment durch literarische Morde

Müller diskutiert, wie Frauen in aktuellen Kriminalromanen oft als aktive Mörderinnen dargestellt werden, was als Form des Empowerments interpretiert werden kann. Diese Darstellung ermöglicht es Frauen, sich mit Charakteren zu identifizieren, die sich gegen Unrecht wehren.

Die Rolle von Krimi-Autorinnen

Die Autorinnen, die Müller kennt, werden als freundlich und ausgeglichen beschrieben, da sie ihre Aggressionen in ihren Geschichten ausleben. Dies wird als kreative Strategie hervorgehoben, die auch für andere Frauen empfohlen werden kann.

Manuskripte und Verlagsauswahl

Müller spricht über die Vielzahl an eingereichten Manuskripten und die Herausforderungen, die damit verbunden sind, geeignete Werke auszuwählen, die zur Verlagslinie passen und neuartig sind.

True Crime und seine Faszination

Die Diskussion über True Crime zeigt, dass sich dieses Genre mit der Popularität von Podcasts entwickelt hat. Müller betont die Notwendigkeit, respektvoll mit den realen Geschichten umzugehen und die Opfer nicht zu entwürdigen.

Die Zukunft des Krimi-Genres

Müller äußert, dass sich das Krimi-Genre kontinuierlich weiterentwickeln wird, insbesondere durch neue Technologien und das sich ändernde Interesse der Leser. Sie ist optimistisch, dass gedruckte Bücher auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden.

Einführung in literarische Verbrechen

Verena Langecker spricht mit Linda Müller, Verlagsleiterin bei Heim & Krimi, über die Faszination von Verbrechen in der Literatur. Müller teilt ihre Sicht auf die grausigsten Verbrechen in Büchern und betont, dass die Wahrnehmung von Verbrechen individuell ist und stark von gesellschaftlichen Ängsten beeinflusst wird.

Der Einfluss der Realität auf Kriminalromane

Müller beschreibt, wie Kriminalromane als Spiegelbild der gesellschaftlichen Realität fungieren, insbesondere in Bezug auf aktuelle Themen wie Hate Crime. Sie erklärt, dass Leser oft von der Spannung und den unterschiedlichen Subgenres angezogen werden, die Kriminalromane bieten.

Leserinnen und das Genre Krimi

Es wird thematisiert, dass Frauen häufiger Kriminalromane lesen als Männer, was möglicherweise auf ein größeres Bewusstsein für Gefahren im Alltag zurückzuführen ist. Zudem wird die Theorie aufgegriffen, dass Frauen ein größeres Interesse an zwischenmenschlichen Beziehungen und psychologischen Aspekten haben.

Empowerment durch literarische Morde

Müller diskutiert, wie Frauen in aktuellen Kriminalromanen oft als aktive Mörderinnen dargestellt werden, was als Form des Empowerments interpretiert werden kann. Diese Darstellung ermöglicht es Frauen, sich mit Charakteren zu identifizieren, die sich gegen Unrecht wehren.

Die Rolle von Krimi-Autorinnen

Die Autorinnen, die Müller kennt, werden als freundlich und ausgeglichen beschrieben, da sie ihre Aggressionen in ihren Geschichten ausleben. Dies wird als kreative Strategie hervorgehoben, die auch für andere Frauen empfohlen werden kann.

Manuskripte und Verlagsauswahl

Müller spricht über die Vielzahl an eingereichten Manuskripten und die Herausforderungen, die damit verbunden sind, geeignete Werke auszuwählen, die zur Verlagslinie passen und neuartig sind.

True Crime und seine Faszination

Die Diskussion über True Crime zeigt, dass sich dieses Genre mit der Popularität von Podcasts entwickelt hat. Müller betont die Notwendigkeit, respektvoll mit den realen Geschichten umzugehen und die Opfer nicht zu entwürdigen.

Die Zukunft des Krimi-Genres

Müller äußert, dass sich das Krimi-Genre kontinuierlich weiterentwickeln wird, insbesondere durch neue Technologien und das sich ändernde Interesse der Leser. Sie ist optimistisch, dass gedruckte Bücher auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden.