IMMOKAISER - Podcast für Immobilienmakler
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IMMOKAISER - Podcast für Immobilienmakler

Robert Kaiser

Beschreibung

Jeden Tag sind deutschlandweit über 70.000 Immobilienmakler unterwegs, um die Träume von Kauf-Interessenten mit den Wünschen der Verkäufer in Einklang zu bringen. Dass hinter jeder einzelnen Transaktion harte Arbeit steckt, wisst Ihr. Das Rezept für ein wachsendes und ertragreiches Makler-Unternehmen, welche Rolle hierbei Marketing, Vertrieb, Prozesse und Digitalisierung als Zutaten spielen kann, steht noch in keinem Kochbuch. Ich möchte mit diesem Podcast einen Beitrag dazu leisten, dass hier noch mehr Licht ins Dunkle kommt.

Außerdem wächst das Ökosystem an PropTechs mit neuen digitalen Services rasant. Hier gilt es den Überblick über den Markt zu behalten und die für Makler relevanten Tools zu besprechen.

Ich möchte mit den führenden Akteuren der Branche darüber sprechen,
- welche Persönlichkeiten hinter den Unternehmen stecken,
- mit welchen Strategien und Methoden sie es geschafft haben, ihre Unternehmen hoch zu skalieren,
- welche Rolle Produkte, Marketing, Vertrieb, Prozesse, IT und CRM dabei spielt, und
- welche Visionen sie für die Branche haben.

Dabei werde ich mich sowohl mit Managern und Unternehmern von Immobilienvermittlungsunternehmen als auch mit Gründern von PropTechs, also Technologie-Unternehmen, die wichtige Dienstleistungen rund um die Makelei erbringen, unterhalten.

Meine Gesprächspartner spielen also immer eine wichtige Rolle in der Immobilienbranche. Wir werden dabei immer auch mehr über die jeweilige Person und ihren Werdegang erfahren.

Warum ich diesen Podcast mache?

- Weil ich sehr den Austausch mit Unternehmer-Köpfen über Strategien schätze,
- Weil mir der Wissens-Transfer innerhalb der Immobilienbranche wichtig ist
- Weil mir ein Immobilien Unternehmer Podcast mit Schwerpunkt Immobilienvermittlung gefehlt hat, der Wissen vermittelt, Erfahrungen weitergibt, aktuelle Trends beleuchtet und das Marktgeflüster aufgreift.

Deswegen wird es jetzt Zeit, sich tiefer mit der schönsten Branche der Welt zu beschäftigen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

ChatGPT Ads für Immobilienmakler: Lohnt sich der neue Werbekanal?

06.10.2026
Robert Kampczyk über Eigentümerleads, sinnvolles Tracking und die Frage, wann Google Ads die bessere Wahl bleibt. Was Immobilienmakler vor einem Test mit ChatGPT Ads prüfen sollten: - Zielgruppe und Kanalwahl: Warum Kampczyk vor allem bei privaten Eigentümern Potenzial sieht und bei B2B, Neubauvermarktung und Kapitalanlegern zurückhaltend bleibt. Für den Einstieg ins Performance-Marketing empfiehlt er weiterhin Google Ads. - Budget und Erwartungen: Kampczyk nennt für ChatGPT Ads ein Mindestbudget von 15 Euro täglich beziehungsweise rund 450 Euro monatlich zum Zeitpunkt seiner Tests. Seine Erfahrungen stammen aus den ersten vier Wochen und sind keine belastbare Langzeitbilanz. - Anzeigen mit Mehrwert: Statt die KI-Antwort zu wiederholen, regionale Expertise und persönliche Unterstützung anbieten – etwa bei der Immobilienbewertung oder bei Fragen zur Wertsteigerung vor dem Verkauf. - Kontext statt bloßer Stichworte: Gewünschte Gesprächssituationen, regionale Bezüge und Ausschlüsse ausführlich beschreiben. Zugleich fehlen laut Gespräch noch genaue Einblicke, in welchen Kontexten Anzeigen tatsächlich erscheinen. - Tracking vor Kampagnenstart: Kontaktformulare und Bewertungsanfragen als Erfolge erfassen, Pixel und UTM-Parameter einrichten und Quellen sowie Kampagneninformationen ins CRM übertragen. Ein Klick allein ist noch kein Lead; Datenschutz und Einwilligung begrenzen die Messbarkeit. - Website und Inhalte: Regionale Angebotsseiten, Marktberichte mit eigener Einschätzung und klare Kontaktmöglichkeiten als Grundlage für Kampagnen nutzen. Markenbekanntheit und Website-Qualität spielen auch hier eine wichtige Rolle. - Erste Ergebnisse richtig einordnen: Kampczyk berichtet bei einem Kunden von drei Bewertungsleads innerhalb von sechs Tagen zu ungefähr 20 Euro pro Lead. Das ist ein einzelnes frühes Beispiel, kein allgemeiner Kostenmaßstab. Zum Abschluss: Warum Kosten pro Lead wichtiger sind als reine Klickkennzahlen und welche zusätzlichen Auswertungs- und Steuerungsmöglichkeiten sich Kampczyk für ChatGPT Ads wünscht.
Robert Kampczyk über Eigentümerleads, sinnvolles Tracking und die Frage, wann Google Ads die bessere Wahl bleibt. Was Immobilienmakler vor einem Test mit ChatGPT Ads prüfen sollten: - Zielgruppe und Kanalwahl: Warum Kampczyk vor allem bei privaten Eigentümern Potenzial sieht und bei B2B, Neubauvermarktung und Kapitalanlegern zurückhaltend bleibt. Für den Einstieg ins Performance-Marketing empfiehlt er weiterhin Google Ads. - Budget und Erwartungen: Kampczyk nennt für ChatGPT Ads ein Mindestbudget von 15 Euro täglich beziehungsweise rund 450 Euro monatlich zum Zeitpunkt seiner Tests. Seine Erfahrungen stammen aus den ersten vier Wochen und sind keine belastbare Langzeitbilanz. - Anzeigen mit Mehrwert: Statt die KI-Antwort zu wiederholen, regionale Expertise und persönliche Unterstützung anbieten – etwa bei der Immobilienbewertung oder bei Fragen zur Wertsteigerung vor dem Verkauf. - Kontext statt bloßer Stichworte: Gewünschte Gesprächssituationen, regionale Bezüge und Ausschlüsse ausführlich beschreiben. Zugleich fehlen laut Gespräch noch genaue Einblicke, in welchen Kontexten Anzeigen tatsächlich erscheinen. - Tracking vor Kampagnenstart: Kontaktformulare und Bewertungsanfragen als Erfolge erfassen, Pixel und UTM-Parameter einrichten und Quellen sowie Kampagneninformationen ins CRM übertragen. Ein Klick allein ist noch kein Lead; Datenschutz und Einwilligung begrenzen die Messbarkeit. - Website und Inhalte: Regionale Angebotsseiten, Marktberichte mit eigener Einschätzung und klare Kontaktmöglichkeiten als Grundlage für Kampagnen nutzen. Markenbekanntheit und Website-Qualität spielen auch hier eine wichtige Rolle. - Erste Ergebnisse richtig einordnen: Kampczyk berichtet bei einem Kunden von drei Bewertungsleads innerhalb von sechs Tagen zu ungefähr 20 Euro pro Lead. Das ist ein einzelnes frühes Beispiel, kein allgemeiner Kostenmaßstab. Zum Abschluss: Warum Kosten pro Lead wichtiger sind als reine Klickkennzahlen und welche zusätzlichen Auswertungs- und Steuerungsmöglichkeiten sich Kampczyk für ChatGPT Ads wünscht.

#74 Drei Monate PropGen: Was der KI-Agent schon kann – und warum Makler ihm noch nicht trauen

08.09.2026
Was drei Monate Produktentwicklung, erste Kunden und echte Makler-Demos zeigen Vor gut drei Monaten haben Silab Kamawall und Robert Kaiser PropGen im ImmoKaiser Podcast vorgestellt – ein Makler-CRM, in dem KI nicht angeflanscht, sondern nativ eingebaut ist. Jetzt sind sie zurück. Diesmal zu dritt: Christoph Theil, dreieinhalb Jahre bei PropStack und seit vier Wochen erster Mitarbeiter von PropGen, erzählt, warum er aus einem etablierten Unternehmen in ein drei Monate altes Startup gewechselt ist – und was er seitdem in Demos und Onboardings von Maklern hört. Drei Monate nach dem Launch ist Zeit für einen Reality-Check. Was kann der KI-Agent inzwischen tatsächlich? Was funktioniert im Alltag? Und warum nutzen viele Makler den Agenten trotzdem noch nicht, obwohl die Technik längst da ist? Die Beispiele sind konkret: Echtzeit-Sprachdiktat, das Aufgaben direkt im CRM anlegt. Eigentümerversammlungsprotokolle, deren Auswertung von Stunden auf wenige Minuten schrumpft. Interaktive HTML-Berichte und CSV-Exporte. Und eine Enterprise-Migration, die nicht 12 bis 18 Monate, sondern wenige Monate gedauert hat. Gleichzeitig sprechen die drei über die weniger sichtbaren Seiten von KI im CRM: Token-Kosten, Modellqualität, DSGVO, nicht-deterministische Ergebnisse und die Frage, wie viel Kontrolle ein Makler behalten muss. Und über die vielleicht spannendste Frage: Was passiert, wenn der Makler nicht mehr im CRM arbeitet, sondern einfach mit ihm spricht? Silabs Vision geht deshalb deutlich weiter als ein KI-Assistent im CRM. Sprache wird zum Eingang, der Agent erledigt Aufgaben im Hintergrund und das CRM selbst rückt immer stärker in den Hintergrund. Was wir in dieser Episode besprechen Drei Monate PropGen: Warum Silab das Gefühl hat, zu langsam zu sein, obwohl wöchentlich neue Releases erscheinen Echtzeit-Sprachdiktat: Wie aus einem gesprochenen Auftrag direkt mehrere CRM-Aktionen werden Eigentümerversammlungsprotokolle: Von zwei bis drei Stunden Arbeit auf etwa fünf Minuten Daten statt Klicks: Hierarchische Immobilien auswerten, Excel importieren, HTML-Berichte erzeugen und CSV exportieren KI-Kosten: Warum PropGen die Token-Kosten selbst trägt und warum Silab lieber die bessere KI bezahlt als an der Modellqualität zu sparen MCP oder CLI: Warum die onOffice-Schnittstelle Silab als Techie begeistert – und PropGen trotzdem einen anderen Weg geht Der Agent als Hilfe: Warum Makler ihn trotzdem noch selten fragen, obwohl er jeden Hilfeartikel kennt KI-generierte Anforderungslisten: Was passiert, wenn eine 98-Punkte-Liste plötzlich niemand mehr geschrieben hat Christophs Wechsel zu PropGen: Warum man ein etabliertes Unternehmen für ein drei Monate altes Startup verlässt Enterprise-Migration: Warum ein Kunde mit Hunderten Vorlagen und Landingpages in wenigen Monaten migriert wurde Personalmangel: Warum Makler und Softwareanbieter vor derselben Herausforderung stehen: mit demselben Team mehr schaffen Das eigene CRM: Wie PropGen selbst mit dem System arbeitet – und warum Slack dort keine Rolle spielt Die nächste Stufe: Sprache statt Tippen, ein Agent, der zurückspricht, und WhatsApp als Eingang ins CRM 24 Monate voraus: Was Silab mit „Parallelisierung“ meint Die Grenzen von LLMs: Warum KI-Ausgaben mit Preisen, Flächen und anderen Fakten immer geprüft werden müssen Und zwei Bereiche ganz ohne KI: Warum Christoph ausgerechnet Automatisierung und Datenräume besonders spannend findet 💡 5 KEY TAKEAWAYS Sprache ist der einfachste Einstieg in den Agenten. Zwischen zwei Besichtigungen ins Mikrofon sprechen: Termin, Wiedervorlage, Besichtigungsnotiz, Telefonnotiz – der Agent erledigt die Aufgaben im Hintergrund. Für den Makler ist die Information aus dem Kopf, für das Büro landet sie direkt im System. Die Technik ist da – das Vertrauen noch nicht. Viele Makler nutzen PropGen zunächst wie ein klassisches CRM und klicken sich durch. Wer sich auf den Agenten einlässt, gibt ihm dagegen schnell immer mehr Aufgaben. Die Herausforderung ist deshalb nicht mehr nur Technik, sondern Veränderung. KI im CRM kostet – und die Frage ist, wer zahlt. PropGen übernimmt die Token-Kosten selbst. Silabs Haltung: lieber ein besseres Modell und eine kleinere Marge als schlechtere Ergebnisse und mehr Gewinn. Agentisch arbeiten bedeutet: mit demselben Team mehr schaffen. Das gilt für Makler genauso wie für PropGen. Automatisierung und Parallelisierung sollen nicht einfach Arbeit ersetzen, sondern die Kapazität eines bestehenden Teams vervielfachen. LLMs sind nicht deterministisch. Der Agent kann sich verrechnen, falsch runden oder etwas erfinden. Preise, Flächen und andere kritische Angaben gehören deshalb geprüft, bevor sie das Haus verlassen. 🎤 5 SOUND BYTES ⚡ „Nach meinem Gefühl sind wir zu langsam. Für andere sind wir wahrscheinlich viel zu schnell.“ – Silab ⚡ „Was früher zwei, drei Stunden pro Objekt gekostet hat, wird jetzt in fünf Minuten erledigt.“ – Christoph ⚡ „Lieber das bessere LLM nehmen und die Marge verkleinern, als einen schlechteren Output haben und mehr Gewinn machen.“ – Silab ⚡ „Die Kundin sagte: Wo soll ich unterschreiben? Dann habe ich aufgelegt und gesagt: Ich weiß gar nicht, wie das jetzt geht.“ – Christoph ⚡ „Wir sind noch auf Stufe null. Stufe eins von hundert startet erst jetzt.“ – Silab Wie hat Euch die Episode gefallen? Ich freue mich auf Euer Feedback an robert.kaiser@propgen.de. Wenn's Euch gefallen hat, schreibt gerne eine Rezension bei Spotify oder Apple ;-). Viel Spaß beim Hören! Euer Robert Kaiser
Was drei Monate Produktentwicklung, erste Kunden und echte Makler-Demos zeigen

Vor gut drei Monaten haben Silab Kamawall und Robert Kaiser PropGen im ImmoKaiser Podcast vorgestellt – ein Makler-CRM, in dem KI nicht angeflanscht, sondern nativ eingebaut ist. Jetzt sind sie zurück. Diesmal zu dritt: Christoph Theil, dreieinhalb Jahre bei PropStack und seit vier Wochen erster Mitarbeiter von PropGen, erzählt, warum er aus einem etablierten Unternehmen in ein drei Monate altes Startup gewechselt ist – und was er seitdem in Demos und Onboardings von Maklern hört. Drei Monate nach dem Launch ist Zeit für einen Reality-Check. Was kann der KI-Agent inzwischen tatsächlich? Was funktioniert im Alltag? Und warum nutzen viele Makler den Agenten trotzdem noch nicht, obwohl die Technik längst da ist? Die Beispiele sind konkret: Echtzeit-Sprachdiktat, das Aufgaben direkt im CRM anlegt. Eigentümerversammlungsprotokolle, deren Auswertung von Stunden auf wenige Minuten schrumpft. Interaktive HTML-Berichte und CSV-Exporte. Und eine Enterprise-Migration, die nicht 12 bis 18 Monate, sondern wenige Monate gedauert hat. Gleichzeitig sprechen die drei über die weniger sichtbaren Seiten von KI im CRM: Token-Kosten, Modellqualität, DSGVO, nicht-deterministische Ergebnisse und die Frage, wie viel Kontrolle ein Makler behalten muss. Und über die vielleicht spannendste Frage: Was passiert, wenn der Makler nicht mehr im CRM arbeitet, sondern einfach mit ihm spricht? Silabs Vision geht deshalb deutlich weiter als ein KI-Assistent im CRM. Sprache wird zum Eingang, der Agent erledigt Aufgaben im Hintergrund und das CRM selbst rückt immer stärker in den Hintergrund.

Was wir in dieser Episode besprechen

  • Drei Monate PropGen: Warum Silab das Gefühl hat, zu langsam zu sein, obwohl wöchentlich neue Releases erscheinen
  • Echtzeit-Sprachdiktat: Wie aus einem gesprochenen Auftrag direkt mehrere CRM-Aktionen werden
  • Eigentümerversammlungsprotokolle: Von zwei bis drei Stunden Arbeit auf etwa fünf Minuten
  • Daten statt Klicks: Hierarchische Immobilien auswerten, Excel importieren, HTML-Berichte erzeugen und CSV exportieren
  • KI-Kosten: Warum PropGen die Token-Kosten selbst trägt und warum Silab lieber die bessere KI bezahlt als an der Modellqualität zu sparen
  • MCP oder CLI: Warum die onOffice-Schnittstelle Silab als Techie begeistert – und PropGen trotzdem einen anderen Weg geht
  • Der Agent als Hilfe: Warum Makler ihn trotzdem noch selten fragen, obwohl er jeden Hilfeartikel kennt
  • KI-generierte Anforderungslisten: Was passiert, wenn eine 98-Punkte-Liste plötzlich niemand mehr geschrieben hat
  • Christophs Wechsel zu PropGen: Warum man ein etabliertes Unternehmen für ein drei Monate altes Startup verlässt
  • Enterprise-Migration: Warum ein Kunde mit Hunderten Vorlagen und Landingpages in wenigen Monaten migriert wurde
  • Personalmangel: Warum Makler und Softwareanbieter vor derselben Herausforderung stehen: mit demselben Team mehr schaffen
  • Das eigene CRM: Wie PropGen selbst mit dem System arbeitet – und warum Slack dort keine Rolle spielt
  • Die nächste Stufe: Sprache statt Tippen, ein Agent, der zurückspricht, und WhatsApp als Eingang ins CRM
  • 24 Monate voraus: Was Silab mit „Parallelisierung“ meint
  • Die Grenzen von LLMs: Warum KI-Ausgaben mit Preisen, Flächen und anderen Fakten immer geprüft werden müssen
  • Und zwei Bereiche ganz ohne KI: Warum Christoph ausgerechnet Automatisierung und Datenräume besonders spannend findet

💡 5 KEY TAKEAWAYS

  1. Sprache ist der einfachste Einstieg in den Agenten. Zwischen zwei Besichtigungen ins Mikrofon sprechen: Termin, Wiedervorlage, Besichtigungsnotiz, Telefonnotiz – der Agent erledigt die Aufgaben im Hintergrund. Für den Makler ist die Information aus dem Kopf, für das Büro landet sie direkt im System.
  2. Die Technik ist da – das Vertrauen noch nicht. Viele Makler nutzen PropGen zunächst wie ein klassisches CRM und klicken sich durch. Wer sich auf den Agenten einlässt, gibt ihm dagegen schnell immer mehr Aufgaben. Die Herausforderung ist deshalb nicht mehr nur Technik, sondern Veränderung.
  3. KI im CRM kostet – und die Frage ist, wer zahlt. PropGen übernimmt die Token-Kosten selbst. Silabs Haltung: lieber ein besseres Modell und eine kleinere Marge als schlechtere Ergebnisse und mehr Gewinn.
  4. Agentisch arbeiten bedeutet: mit demselben Team mehr schaffen. Das gilt für Makler genauso wie für PropGen. Automatisierung und Parallelisierung sollen nicht einfach Arbeit ersetzen, sondern die Kapazität eines bestehenden Teams vervielfachen.
  5. LLMs sind nicht deterministisch. Der Agent kann sich verrechnen, falsch runden oder etwas erfinden. Preise, Flächen und andere kritische Angaben gehören deshalb geprüft, bevor sie das Haus verlassen.

🎤 5 SOUND BYTES

⚡ „Nach meinem Gefühl sind wir zu langsam. Für andere sind wir wahrscheinlich viel zu schnell.“ – Silab ⚡ „Was früher zwei, drei Stunden pro Objekt gekostet hat, wird jetzt in fünf Minuten erledigt.“ – Christoph ⚡ „Lieber das bessere LLM nehmen und die Marge verkleinern, als einen schlechteren Output haben und mehr Gewinn machen.“ – Silab ⚡ „Die Kundin sagte: Wo soll ich unterschreiben? Dann habe ich aufgelegt und gesagt: Ich weiß gar nicht, wie das jetzt geht.“ – Christoph ⚡ „Wir sind noch auf Stufe null. Stufe eins von hundert startet erst jetzt.“ – Silab

Wie hat Euch die Episode gefallen? Ich freue mich auf Euer Feedback an robert.kaiser@propgen.de. Wenn's Euch gefallen hat, schreibt gerne eine Rezension bei Spotify oder Apple ;-). Viel Spaß beim Hören! Euer Robert Kaiser

#73 KI ist nicht mehr das Problem – die Geschwindigkeit ist es

25.08.2026
Vom Azubi zum Geschäftsführer: Wie Anteon Digitalisierung und KI vorantreibt Vom Auszubildenden zum Geschäftsführer: Jonas Pfennings ist seit 2015 bei Anteon und verantwortet heute gemeinsam mit zwei weiteren Geschäftsführern unter anderem die Themen Digitalisierung und Marketing. Im Gespräch erzählt er, wie sich sein Weg bei Antion entwickelt hat – und warum Digitalisierung für ihn weit mehr ist als die Einführung neuer Software. Wir sprechen darüber, wie aus einem CRM-Wechsel die Grundlage für eine eigene digitale Kundenplattform entstand und wie sich Anteon Connect vom digitalen Exposé zur vollständigen Abbildung von Vermietungsprozessen entwickelt hat. Ein großer Schwerpunkt ist natürlich KI: Wo bringt sie heute schon konkrete Vorteile? Wie verändert sie die Geschwindigkeit der Softwareentwicklung? Und warum verschiebt sich der Engpass dadurch zunehmend von der Entwicklung ins Produktmanagement? Jonas gibt außerdem spannende Einblicke in die praktische KI-Nutzung bei Anteon – von E-Mail-Optimierung über Excel- und PowerPoint-Auswertungen bis hin zu Mietvertragsanalysen und der Anbindung von Unternehmensdaten. Und natürlich sprechen wir ausführlich über den Düsseldorfer Commercial-Markt: 🏢 Warum der Büroflächenumsatz noch immer unter Druck steht 📈 Warum gleichzeitig die Spitzenmieten deutlich gestiegen sind 🏗️ Wie 11,5 % Büro-Leerstand einzuordnen sind 🔄 Wann Unternehmen ihre Flächen reduzieren – und wann sie trotzdem umziehen 💼 Welche Rolle Lage, Qualität, ESG und Mitarbeiterbedürfnisse spielen 📊 Warum der Investmentmarkt weiterhin vor großen Herausforderungen steht Außerdem geht es um die Frage, wie sich mittelständische Maklerhäuser gegenüber internationalen Konzernen positionieren können – und warum Digitalisierung dabei ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein kann. Eine Folge über Unternehmertum, Digitalisierung, KI und die Frage, wie sich das Immobiliengeschäft gerade verändert.
Vom Azubi zum Geschäftsführer: Wie Anteon Digitalisierung und KI vorantreibt

Vom Auszubildenden zum Geschäftsführer: Jonas Pfennings ist seit 2015 bei Anteon und verantwortet heute gemeinsam mit zwei weiteren Geschäftsführern unter anderem die Themen Digitalisierung und Marketing. Im Gespräch erzählt er, wie sich sein Weg bei Antion entwickelt hat – und warum Digitalisierung für ihn weit mehr ist als die Einführung neuer Software.

Wir sprechen darüber, wie aus einem CRM-Wechsel die Grundlage für eine eigene digitale Kundenplattform entstand und wie sich Anteon Connect vom digitalen Exposé zur vollständigen Abbildung von Vermietungsprozessen entwickelt hat.

Ein großer Schwerpunkt ist natürlich KI: Wo bringt sie heute schon konkrete Vorteile? Wie verändert sie die Geschwindigkeit der Softwareentwicklung? Und warum verschiebt sich der Engpass dadurch zunehmend von der Entwicklung ins Produktmanagement?

Jonas gibt außerdem spannende Einblicke in die praktische KI-Nutzung bei Anteon – von E-Mail-Optimierung über Excel- und PowerPoint-Auswertungen bis hin zu Mietvertragsanalysen und der Anbindung von Unternehmensdaten.

Und natürlich sprechen wir ausführlich über den Düsseldorfer Commercial-Markt:

🏢 Warum der Büroflächenumsatz noch immer unter Druck steht 📈 Warum gleichzeitig die Spitzenmieten deutlich gestiegen sind 🏗️ Wie 11,5 % Büro-Leerstand einzuordnen sind 🔄 Wann Unternehmen ihre Flächen reduzieren – und wann sie trotzdem umziehen 💼 Welche Rolle Lage, Qualität, ESG und Mitarbeiterbedürfnisse spielen 📊 Warum der Investmentmarkt weiterhin vor großen Herausforderungen steht

Außerdem geht es um die Frage, wie sich mittelständische Maklerhäuser gegenüber internationalen Konzernen positionieren können – und warum Digitalisierung dabei ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein kann.

Eine Folge über Unternehmertum, Digitalisierung, KI und die Frage, wie sich das Immobiliengeschäft gerade verändert.