O-Ton Pädiatrie
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O-Ton Pädiatrie

MedTriX GmbH

Beschreibung

So breit wie das Spektrum in der Kinder- und Jugendmedizin ist auch das Spektrum unserer Podcast-Themen: Im Fokus stehen neue Leitlinien, Aktuelles aus Diagnostik und Therapie, STIKO-Empfehlungen, Kongresse, Berichte und Empfehlungen aus dem Behandlungsalltag, Sozialpädiatrie, häufige und seltene Erkrankungen. So geht es z. B. um ADHS, Mediensucht, RSV und Impfen. Dazu sprechen Angelika Leidner und Nicole Finkenauer, Redakteurinnen der Zeitschrift „Kinderärztliche Praxis“, MedTriX Group, mit Expertinnen und Experten aus der Kinder- und Jugendmedizin sowie angrenzenden Fachgebieten.

Mit O-Ton Pädiatrie begleiten wir Sie kompetent und praxisnah durch Ihren pädiatrischen Alltag: von Akuterkrankungbis Sozialpädiatrie. Hören Sie doch mal rein und profitieren Sie von vielen praktischenTipps und Erfahrungen.

Den Podcast O-Ton Pädiatrie gibt es alle 14 Tage dienstags auf den gängigen Podcast-Plattformen. Wenn Sie keine Folge verpassen wollen, abonnieren Sie uns gerne.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

MenB-Prävention im Säuglings- und Kindesalter

07.09.2026

Prävention in der Pädiatrie

Im Podcast wird betont, wie wichtig Prävention in der Kinder- und Jugendmedizin ist, insbesondere durch die Information und Einbindung der Eltern. Der Host, Sascha Schiffbauer, diskutiert die Bedeutung der Impfungen gegen Meningokokken B, insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben.

Aktuelle Ereignisse und Impfempfehlungen

Ein Ausbruch in Großbritannien verdeutlicht die Gefahren der Meningokokken B-Infektion. Der Pädiater Ralf Kölges beschreibt, dass die Impfempfehlung ab 2024 für Säuglinge ab zwei Monaten gilt, um das Risiko von Erkrankungen und deren dramatischen Folgen zu minimieren.

Risiken und Folgen von Meningokokken-Infektionen

Meningokokken-Infektionen können zu schweren Erkrankungen wie Meningitis oder Sepsis führen. Kölges erläutert, dass trotz seltener Erkrankungen die Konsequenzen für Betroffene gravierend sind, einschließlich möglicher bleibender Schäden wie Hörverlust oder Amputation.

Elternberatung und Impfstrategien

Kölges gibt Einblicke in die Herausforderungen der Kommunikation mit Eltern, die oft besorgt über Impfungen sind. Er betont die Bedeutung, Eltern über die Sicherheit von Impfstoffen aufzuklären und ihre Bedenken ernst zu nehmen, um die Akzeptanz von Impfungen zu fördern.

Wichtige Botschaften für die Praxis

Die zentralen Botschaften für pädiatrische Fachkräfte beinhalten die regelmäßige Überprüfung des Impfstatus von Kindern, die Aufklärung über die Sicherheit von Impfungen und die Möglichkeit, auch über das empfohlene Alter hinaus gegen Meningokokken zu impfen. Kölges betont, dass die Prävention von Erkrankungen durch Impfungen entscheidend ist und eine gute Kommunikation mit den Eltern unerlässlich bleibt.

Prävention in der Pädiatrie

Im Podcast wird betont, wie wichtig Prävention in der Kinder- und Jugendmedizin ist, insbesondere durch die Information und Einbindung der Eltern. Der Host, Sascha Schiffbauer, diskutiert die Bedeutung der Impfungen gegen Meningokokken B, insbesondere für Säuglinge und Kleinkinder, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen haben.

Aktuelle Ereignisse und Impfempfehlungen

Ein Ausbruch in Großbritannien verdeutlicht die Gefahren der Meningokokken B-Infektion. Der Pädiater Ralf Kölges beschreibt, dass die Impfempfehlung ab 2024 für Säuglinge ab zwei Monaten gilt, um das Risiko von Erkrankungen und deren dramatischen Folgen zu minimieren.

Risiken und Folgen von Meningokokken-Infektionen

Meningokokken-Infektionen können zu schweren Erkrankungen wie Meningitis oder Sepsis führen. Kölges erläutert, dass trotz seltener Erkrankungen die Konsequenzen für Betroffene gravierend sind, einschließlich möglicher bleibender Schäden wie Hörverlust oder Amputation.

Elternberatung und Impfstrategien

Kölges gibt Einblicke in die Herausforderungen der Kommunikation mit Eltern, die oft besorgt über Impfungen sind. Er betont die Bedeutung, Eltern über die Sicherheit von Impfstoffen aufzuklären und ihre Bedenken ernst zu nehmen, um die Akzeptanz von Impfungen zu fördern.

Wichtige Botschaften für die Praxis

Die zentralen Botschaften für pädiatrische Fachkräfte beinhalten die regelmäßige Überprüfung des Impfstatus von Kindern, die Aufklärung über die Sicherheit von Impfungen und die Möglichkeit, auch über das empfohlene Alter hinaus gegen Meningokokken zu impfen. Kölges betont, dass die Prävention von Erkrankungen durch Impfungen entscheidend ist und eine gute Kommunikation mit den Eltern unerlässlich bleibt.

Vergiftungen bei Kindern

31.08.2026

Wichtigkeit von Knopfzellen

Knopfzellen, obwohl klein, sind gefährlich, da sie sich im Ösophagus einklemmen können und Strom fließen kann, was zu schweren Verletzungen führt. Dies ist ein Notfall, auch wenn das Kind zunächst keine Symptome zeigt.

Thema der Episode: Vergiftungen bei Kindern

Die Episode behandelt verschiedene Vergiftungsursachen bei Kindern, darunter Medikamente, Putzmittel und giftige Pflanzen. Experten erklären, welche Vergiftungsfälle für Kinderärzte entscheidend sind und wann der Giftnotruf kontaktiert werden sollte.

Statistiken zu Vergiftungsanrufen

Pascal Blesig, ein Arzt vom Giftnotruf, berichtet von 150 bis 300 Anfragen pro Tag, wobei ein erheblicher Anteil von Eltern und Ärzten stammt. Im Jahr 2025 wurden über 4500 Anfragen zu Vergiftungen bei Kindern unter 10 Jahren verzeichnet.

Häufige Vergiftungsursachen

Die häufigsten Ursachen sind Medikamente wie Ibuprofen und Paracetamol, chemische Reinigungsprodukte und giftige Pflanzen. Während einige Substanzen harmlos sind, können andere schwerwiegende Auswirkungen haben.

Gefährliche Substanzen

Besonders gefährlich sind Knopfzellen und bestimmte Medikamente wie Opioide, die zu Atemdepressionen führen können. Gel-Caps von Waschmitteln sind ebenfalls riskant, da sie wie Süßigkeiten aussehen und bei Einnahme zu schweren Reizungen führen können.

Empfehlungen für Eltern

Eltern sollten Medikamente und gefährliche Substanzen außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren und bei Unsicherheiten lieber den Giftnotruf kontaktieren. Es ist besser, einmal zu viel als zu wenig anzurufen.

Wichtigkeit von Knopfzellen

Knopfzellen, obwohl klein, sind gefährlich, da sie sich im Ösophagus einklemmen können und Strom fließen kann, was zu schweren Verletzungen führt. Dies ist ein Notfall, auch wenn das Kind zunächst keine Symptome zeigt.

Thema der Episode: Vergiftungen bei Kindern

Die Episode behandelt verschiedene Vergiftungsursachen bei Kindern, darunter Medikamente, Putzmittel und giftige Pflanzen. Experten erklären, welche Vergiftungsfälle für Kinderärzte entscheidend sind und wann der Giftnotruf kontaktiert werden sollte.

Statistiken zu Vergiftungsanrufen

Pascal Blesig, ein Arzt vom Giftnotruf, berichtet von 150 bis 300 Anfragen pro Tag, wobei ein erheblicher Anteil von Eltern und Ärzten stammt. Im Jahr 2025 wurden über 4500 Anfragen zu Vergiftungen bei Kindern unter 10 Jahren verzeichnet.

Häufige Vergiftungsursachen

Die häufigsten Ursachen sind Medikamente wie Ibuprofen und Paracetamol, chemische Reinigungsprodukte und giftige Pflanzen. Während einige Substanzen harmlos sind, können andere schwerwiegende Auswirkungen haben.

Gefährliche Substanzen

Besonders gefährlich sind Knopfzellen und bestimmte Medikamente wie Opioide, die zu Atemdepressionen führen können. Gel-Caps von Waschmitteln sind ebenfalls riskant, da sie wie Süßigkeiten aussehen und bei Einnahme zu schweren Reizungen führen können.

Empfehlungen für Eltern

Eltern sollten Medikamente und gefährliche Substanzen außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren und bei Unsicherheiten lieber den Giftnotruf kontaktieren. Es ist besser, einmal zu viel als zu wenig anzurufen.

Reisemedizin: Krank von der (Tropen-)Reise zurück – worauf sollte man achten?

19.05.2026

Tropenkrankheiten bei Reisenden

Bei Kindern nach Reisen in tropische Regionen treten Malaria, Dengue und Typhus häufiger auf, daneben Infektionen durch Arboviren, Rickettsiosen und Protozoen. Die klinische Präsentation kann unspezifisch sein, weshalb Differenzialdiagnosen anhand Inkubationszeit, Reisedestination und typischer Krankheitsverläufe geprüft werden. Tropenspezifische Erkrankungen bleiben eine zentrale Rolle, doch globale Verbreitung und veränderte Endemiegebiete beeinflussen die Risikoabschätzung.

Risikogruppen und Verbreitungstrends

Besondere Aufmerksamkeit gilt Visiting Friends and Relatives (VFRs) sowie Familien mit geplanter Luxusreise. VFRs zeigen deutlich erhöhte Erkrankungsraten trotz geringerer Reisetiefe. Globaler Trend: Zunahme vektorbetriebener Arboviren und Veränderungen der Malariaverteilung, bedingt durch Klimawandel, Konflikte und Instabilität von Gesundheitsstrukturen.

Diagnostik, Verlauf und Behandlung häufiger Erkrankungen

Malaria und Dengue benötigen oft rasche Blutuntersuchungen; bei Verdacht sollten Tests innerhalb kurzer Zeit erfolgen. Dengue kann sich mit Hautausschlag und Gelenkschmerzen zeigen; Malaria kann schwere Anämie oder ZNS-Beteiligung verursachen. Bei Fieber nach Rückkehr ist eine zeitnahe Abklärung entscheidend. Bei Fieber mit Thrombopenie sollten fiebersenkende Mittel wie Paracetamol oder Metamizol vorsichtig dosiert werden.

Prävention, Beratung und Abwägung von Reisen

Vor Reisen lohnt eine gründliche Impf- und Risikoberatung, inklusive Standardimpfungen sowie Indikationsimpfungen gegen Tollwut oder weitere je nach Destination. Alltagsprävention, Nahrungsmittelsicherheit und Sonnenschutz sind essenziell. Eine realistische Risikoabwägung lässt familiäre Situation, Alter der Kinder und Reiseroute berücksichtigen; bei bestimmten Gruppen kann von Reisen abgeraten oder eine individuell angepasste Vorbereitung empfohlen werden.

Tropenkrankheiten bei Reisenden

Bei Kindern nach Reisen in tropische Regionen treten Malaria, Dengue und Typhus häufiger auf, daneben Infektionen durch Arboviren, Rickettsiosen und Protozoen. Die klinische Präsentation kann unspezifisch sein, weshalb Differenzialdiagnosen anhand Inkubationszeit, Reisedestination und typischer Krankheitsverläufe geprüft werden. Tropenspezifische Erkrankungen bleiben eine zentrale Rolle, doch globale Verbreitung und veränderte Endemiegebiete beeinflussen die Risikoabschätzung.

Risikogruppen und Verbreitungstrends

Besondere Aufmerksamkeit gilt Visiting Friends and Relatives (VFRs) sowie Familien mit geplanter Luxusreise. VFRs zeigen deutlich erhöhte Erkrankungsraten trotz geringerer Reisetiefe. Globaler Trend: Zunahme vektorbetriebener Arboviren und Veränderungen der Malariaverteilung, bedingt durch Klimawandel, Konflikte und Instabilität von Gesundheitsstrukturen.

Diagnostik, Verlauf und Behandlung häufiger Erkrankungen

Malaria und Dengue benötigen oft rasche Blutuntersuchungen; bei Verdacht sollten Tests innerhalb kurzer Zeit erfolgen. Dengue kann sich mit Hautausschlag und Gelenkschmerzen zeigen; Malaria kann schwere Anämie oder ZNS-Beteiligung verursachen. Bei Fieber nach Rückkehr ist eine zeitnahe Abklärung entscheidend. Bei Fieber mit Thrombopenie sollten fiebersenkende Mittel wie Paracetamol oder Metamizol vorsichtig dosiert werden.

Prävention, Beratung und Abwägung von Reisen

Vor Reisen lohnt eine gründliche Impf- und Risikoberatung, inklusive Standardimpfungen sowie Indikationsimpfungen gegen Tollwut oder weitere je nach Destination. Alltagsprävention, Nahrungsmittelsicherheit und Sonnenschutz sind essenziell. Eine realistische Risikoabwägung lässt familiäre Situation, Alter der Kinder und Reiseroute berücksichtigen; bei bestimmten Gruppen kann von Reisen abgeraten oder eine individuell angepasste Vorbereitung empfohlen werden.