Vertuschung beenden
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Vertuschung beenden

Jakob Feisthauer und Katharina Kracht

Beschreibung

Vertuschung beenden mit Jakob Feisthauer und Katharina Kracht. Der Podcast für ernsthafte Aufarbeitung der sexualisierten Gewalt in der Landeskirche Hannovers und in der EKD. www.vertuschung-beenden.de

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

VB079 Die Ausstellung "Betroffene Zeigen Gesicht" von Dr. Ilonka Czerny

02.09.2026

Einführung und Gäste

Jakob Feistauer und Katharina Kracht, Betroffene sexualisierter Gewalt der Evangelischen Landeskirche Hannovers, sprechen in ihrem Podcast über ihre Erfahrungen mit der Kirche und die Aufarbeitung des Themas. Zu Gast ist Dr. Ilonka Czerny, die die Ausstellung "Betroffene zeigen Gesicht" organisiert hat.

Dr. Ilonka Czerny: Hintergrund und Ausbildung

Dr. Czerny ist Kunsthistorikerin und Künstlerin und hat ein umfangreiches Studium in Kunstgeschichte und Kunstpädagogik absolviert. Sie hat in verschiedenen Institutionen gearbeitet und eine Leidenschaft für Lichtkunst entwickelt. Ihre Erfahrungen und die Auseinandersetzung mit Kunst haben sie dazu gebracht, ihre eigene künstlerische Sprache zu finden.

Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt

Ilonka Czerny teilt ihre persönliche Geschichte als Betroffene von sexualisierter Gewalt durch einen katholischen Gemeindepfarrer. Sie spricht über den Prozess der Aufarbeitung und die Bedeutung von Therapien, die ihr ermöglichten, ihre Erfahrungen zu erkennen und anzuzeigen. Der Fall wurde innerhalb der Kirche behandelt, was zu ihrer Verärgerung führte, da die Informationen nicht transparent kommuniziert wurden.

Die Ausstellung "Betroffene zeigen Gesicht"

Die Ausstellung wurde als Reaktion auf die MHG-Studie der katholischen Kirche konzipiert, um den emotionalen Aspekt von Missbrauchserfahrungen zu verdeutlichen. Sie zeigt Fotos von Betroffenen und deren Geschichten, um das Bewusstsein für die Auswirkungen von sexualisierter Gewalt zu schärfen. Ilonka sucht weiterhin nach weiteren Betroffenen, die sich an der Ausstellung beteiligen möchten.

Einladung zur Teilnahme und Verbreitung der Ausstellung

Ilonka Czerny lädt Betroffene ein, sich mit Fotos und Geschichten an der Ausstellung zu beteiligen. Die Ausstellung kann in verschiedenen Räumen gezeigt werden und ist darauf ausgelegt, möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht zu werden. Die Ausstellung ist kostenfrei und kann leicht transportiert und präsentiert werden.

Schlussfolgerung

Die Diskussion zeigt die Wichtigkeit der Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt innerhalb der Kirche und die Bedeutung von Kunst und persönlichen Geschichten, um Betroffenen eine Stimme zu geben. Der Podcast endet mit einem Dank an die Zuhörerinnen und Zuhörer und der Hoffnung auf zukünftige Gespräche über dieses wichtige Thema.

Einführung und Gäste

Jakob Feistauer und Katharina Kracht, Betroffene sexualisierter Gewalt der Evangelischen Landeskirche Hannovers, sprechen in ihrem Podcast über ihre Erfahrungen mit der Kirche und die Aufarbeitung des Themas. Zu Gast ist Dr. Ilonka Czerny, die die Ausstellung "Betroffene zeigen Gesicht" organisiert hat.

Dr. Ilonka Czerny: Hintergrund und Ausbildung

Dr. Czerny ist Kunsthistorikerin und Künstlerin und hat ein umfangreiches Studium in Kunstgeschichte und Kunstpädagogik absolviert. Sie hat in verschiedenen Institutionen gearbeitet und eine Leidenschaft für Lichtkunst entwickelt. Ihre Erfahrungen und die Auseinandersetzung mit Kunst haben sie dazu gebracht, ihre eigene künstlerische Sprache zu finden.

Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt

Ilonka Czerny teilt ihre persönliche Geschichte als Betroffene von sexualisierter Gewalt durch einen katholischen Gemeindepfarrer. Sie spricht über den Prozess der Aufarbeitung und die Bedeutung von Therapien, die ihr ermöglichten, ihre Erfahrungen zu erkennen und anzuzeigen. Der Fall wurde innerhalb der Kirche behandelt, was zu ihrer Verärgerung führte, da die Informationen nicht transparent kommuniziert wurden.

Die Ausstellung "Betroffene zeigen Gesicht"

Die Ausstellung wurde als Reaktion auf die MHG-Studie der katholischen Kirche konzipiert, um den emotionalen Aspekt von Missbrauchserfahrungen zu verdeutlichen. Sie zeigt Fotos von Betroffenen und deren Geschichten, um das Bewusstsein für die Auswirkungen von sexualisierter Gewalt zu schärfen. Ilonka sucht weiterhin nach weiteren Betroffenen, die sich an der Ausstellung beteiligen möchten.

Einladung zur Teilnahme und Verbreitung der Ausstellung

Ilonka Czerny lädt Betroffene ein, sich mit Fotos und Geschichten an der Ausstellung zu beteiligen. Die Ausstellung kann in verschiedenen Räumen gezeigt werden und ist darauf ausgelegt, möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht zu werden. Die Ausstellung ist kostenfrei und kann leicht transportiert und präsentiert werden.

Schlussfolgerung

Die Diskussion zeigt die Wichtigkeit der Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt innerhalb der Kirche und die Bedeutung von Kunst und persönlichen Geschichten, um Betroffenen eine Stimme zu geben. Der Podcast endet mit einem Dank an die Zuhörerinnen und Zuhörer und der Hoffnung auf zukünftige Gespräche über dieses wichtige Thema.

VB078 Die Arbeitsberichte der URAKs 2026

19.08.2026

Einführung in die URAG-Berichte

Jakob Feistauer und Katharina Kracht, Betroffene sexualisierter Gewalt innerhalb der Evangelischen Landeskirche Hannovers, diskutieren die Berichte der unabhängigen regionalen Aufarbeitungskommissionen (URAG). Sie beleuchten die Verantwortung der Kirche und Diakonie für die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und kritisieren die oft unzureichenden Fortschritte.

Struktur und Aufgaben der URAG

Die URAGs bestehen aus Vertretern der Landeskirchen, Diakonie und Betroffenen. Ihre Aufgabe ist es, sexualisierte Gewalt im Rahmen der Kirche und Diakonie zu untersuchen und Aufarbeitungsprozesse zu fördern. Sie sollen auch die Ursachen und Folgen von Missbrauch dokumentieren und individuelle Ansprüche auf Aufarbeitung anerkennen.

Berichtsergebnisse und Herausforderungen

Die Berichte zeigen eine ungleiche Qualität und Struktur. Während einige URAGs detaillierte Informationen liefern, sind andere Berichte vage und unkonkret. Es mangelt an zentralen Daten und einer einheitlichen Erfassung von Fallzahlen, was die Vergleichbarkeit und Transparenz beeinträchtigt.

Kritik an den URAGs

Die Kritiker bemängeln, dass viele URAGs nicht die versprochenen Ergebnisse liefern. Besonders in Bayern wird eine Verantwortungsdiffusion beobachtet, während in Hessen und einigen anderen Verbünden Fortschritte verzeichnet werden. Strukturelle Mängel, unzureichende Finanzierung und fehlende Schutzkonzepte behindern die Arbeit der Kommissionen.

Schlussfolgerung

Die Diskussion verdeutlicht die Notwendigkeit einer effektiven Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Kirche. Die URAGs müssen effizienter arbeiten, um den Betroffenen gerecht zu werden und das Vertrauen in die Institution zu stärken.

Einführung in die URAG-Berichte

Jakob Feistauer und Katharina Kracht, Betroffene sexualisierter Gewalt innerhalb der Evangelischen Landeskirche Hannovers, diskutieren die Berichte der unabhängigen regionalen Aufarbeitungskommissionen (URAG). Sie beleuchten die Verantwortung der Kirche und Diakonie für die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen und kritisieren die oft unzureichenden Fortschritte.

Struktur und Aufgaben der URAG

Die URAGs bestehen aus Vertretern der Landeskirchen, Diakonie und Betroffenen. Ihre Aufgabe ist es, sexualisierte Gewalt im Rahmen der Kirche und Diakonie zu untersuchen und Aufarbeitungsprozesse zu fördern. Sie sollen auch die Ursachen und Folgen von Missbrauch dokumentieren und individuelle Ansprüche auf Aufarbeitung anerkennen.

Berichtsergebnisse und Herausforderungen

Die Berichte zeigen eine ungleiche Qualität und Struktur. Während einige URAGs detaillierte Informationen liefern, sind andere Berichte vage und unkonkret. Es mangelt an zentralen Daten und einer einheitlichen Erfassung von Fallzahlen, was die Vergleichbarkeit und Transparenz beeinträchtigt.

Kritik an den URAGs

Die Kritiker bemängeln, dass viele URAGs nicht die versprochenen Ergebnisse liefern. Besonders in Bayern wird eine Verantwortungsdiffusion beobachtet, während in Hessen und einigen anderen Verbünden Fortschritte verzeichnet werden. Strukturelle Mängel, unzureichende Finanzierung und fehlende Schutzkonzepte behindern die Arbeit der Kommissionen.

Schlussfolgerung

Die Diskussion verdeutlicht die Notwendigkeit einer effektiven Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Kirche. Die URAGs müssen effizienter arbeiten, um den Betroffenen gerecht zu werden und das Vertrauen in die Institution zu stärken.

VB077 BeNe - kein sicherer Ort für Austausch, Gemeinschaft & Unterstützung

05.08.2026

Einführung in die Situation

Jakob Feistauer und Katharina Kracht, Betroffene sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Landeskirche Hannovers, diskutieren ihre Erfahrungen mit der Kirche und der Plattform Bene, die zur Vernetzung von Betroffenen geschaffen wurde.

Bene - Die Vernetzungsplattform

Bene wurde 2019 angekündigt und erst 2024 eingeführt, jedoch mit erheblichen Einschränkungen, wie der öffentlichen Sichtbarkeit aller Beiträge und der Notwendigkeit der Moderation. Die Nutzer äußerten Unmut über die Nutzungsmöglichkeiten und den Umgang der EKD mit ihren Anliegen.

Kritik und Forderungen

Die beiden Hosts und andere Nutzer erstellten einen offenen Brief, um auf die Mängel der Plattform aufmerksam zu machen. Kritische Punkte waren die unzureichende Kommunikation der EKD und Datenschutzbedenken, die nicht adressiert wurden.

Cyberangriff auf Bene

Im Juli 2026 wurde Bene aufgrund eines Cyberangriffs, der durch ein WordPress-Sicherheitsupdate ausgelöst wurde, offline genommen. Es stellte sich heraus, dass unberechtigte Administratorenkonten angelegt wurden und Daten möglicherweise abgeflossen sind.

Datenmanagement und Sicherheit

Die Hosts kritisieren die mangelhafte Sicherheitsarchitektur von Bene, insbesondere die unzureichenden Passwortanforderungen und das Fehlen redundanter Sicherheitsmaßnahmen. Diese Mängel führten zu einem hohen Risiko für die sensitiven Daten der Nutzer.

Verantwortung der EKD

Die Verantwortung für die Sicherheitsprobleme liegt bei der EKD, die sich nicht ausreichend um die Sicherheit der Plattform gekümmert hat. Trotz Warnungen und Bedenken von Nutzern blieb die EKD inaktiv und es wurde nicht adäquat auf die Vorfälle reagiert.

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Hosts kommen zu dem Schluss, dass Vertrauen in die Plattform verloren gegangen ist und eine umfassende Neugestaltung notwendig ist. Nutzer werden aufgefordert, ihre Passwörter überall zu ändern, um weiteren Schaden zu vermeiden.

Einführung in die Situation

Jakob Feistauer und Katharina Kracht, Betroffene sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Landeskirche Hannovers, diskutieren ihre Erfahrungen mit der Kirche und der Plattform Bene, die zur Vernetzung von Betroffenen geschaffen wurde.

Bene - Die Vernetzungsplattform

Bene wurde 2019 angekündigt und erst 2024 eingeführt, jedoch mit erheblichen Einschränkungen, wie der öffentlichen Sichtbarkeit aller Beiträge und der Notwendigkeit der Moderation. Die Nutzer äußerten Unmut über die Nutzungsmöglichkeiten und den Umgang der EKD mit ihren Anliegen.

Kritik und Forderungen

Die beiden Hosts und andere Nutzer erstellten einen offenen Brief, um auf die Mängel der Plattform aufmerksam zu machen. Kritische Punkte waren die unzureichende Kommunikation der EKD und Datenschutzbedenken, die nicht adressiert wurden.

Cyberangriff auf Bene

Im Juli 2026 wurde Bene aufgrund eines Cyberangriffs, der durch ein WordPress-Sicherheitsupdate ausgelöst wurde, offline genommen. Es stellte sich heraus, dass unberechtigte Administratorenkonten angelegt wurden und Daten möglicherweise abgeflossen sind.

Datenmanagement und Sicherheit

Die Hosts kritisieren die mangelhafte Sicherheitsarchitektur von Bene, insbesondere die unzureichenden Passwortanforderungen und das Fehlen redundanter Sicherheitsmaßnahmen. Diese Mängel führten zu einem hohen Risiko für die sensitiven Daten der Nutzer.

Verantwortung der EKD

Die Verantwortung für die Sicherheitsprobleme liegt bei der EKD, die sich nicht ausreichend um die Sicherheit der Plattform gekümmert hat. Trotz Warnungen und Bedenken von Nutzern blieb die EKD inaktiv und es wurde nicht adäquat auf die Vorfälle reagiert.

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Hosts kommen zu dem Schluss, dass Vertrauen in die Plattform verloren gegangen ist und eine umfassende Neugestaltung notwendig ist. Nutzer werden aufgefordert, ihre Passwörter überall zu ändern, um weiteren Schaden zu vermeiden.