
Der Denkwandler®
Prof. Dipl-Ing. Timo Leukefeld
Beschreibung
Herzlich willkommen zu „Der Denkwandler®“ - von und mit Prof. Dipl-Ing. Timo Leukefeld! Dieser Podcast ist ein Ort für visionäre Denkanstöße, spannende Geschichten und praktische Lösungen rund um Energie, Nachhaltigkeit und die großen Fragen einer selbstbestimmten Zukunft. Lehnen Sie sich zurück und denken Sie neu!
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#021 Energiekrise
26.08.2026
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ geht es um eine Frage, die angesichts steigender Energiepreise und geopolitischer Spannungen immer wichtiger wird: Wie sicher ist unsere Energieversorgung und was bedeutet das für Immobilienbesitzer, Vermieter und Mieter? Ich spreche darüber, warum Deutschland trotz des massiven Ausbaus von Wind- und Solarenergie weiterhin stark von Energieimporten abhängig ist und warum der Blick auf einzelne Bereiche wie den Stromverbrauch ein verzerrtes Bild vermitteln kann. Denn Energie wird nicht nur für Strom benötigt, sondern auch für Wärme und Mobilität. Entscheidend ist deshalb die Betrachtung des gesamten Energieverbrauchs. Ein weiteres Thema ist die Frage, was passiert, wenn Energie nicht nur teurer, sondern zeitweise auch nicht verfügbar ist. Stromausfälle, eine unzureichende Gasversorgung und fehlende Speicher- und Netzinfrastruktur können weitreichende Folgen haben. Energieversorgung wird damit zunehmend auch zu einer Frage von Sicherheit und Unabhängigkeit. Besonders spannend wird es beim Blick auf Immobilien. Steigende Kosten für Heizung, Warmwasser, Strom und Mobilität können die Kaufkraft von Mietern und damit auch die Wirtschaftlichkeit vermieteter Immobilien unter Druck setzen. Alte, energieintensive Gebäude könnten dadurch zunehmend zum „gestrandeten Anlagevermögen“ werden.

#020 Kühlung von Gebäuden
29.07.2026
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ geht es um ein Thema, das durch die Hitzewellen der vergangenen Wochen aktueller ist denn je:
Warum sprechen wir in Bezug auf Immobilien fast ausschließlich über das Heizen, obwohl das Kühlen von Gebäuden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen wird?
Die jüngsten Hitzewellen haben gezeigt, dass viele Gebäude auf steigende Temperaturen nur unzureichend vorbereitet sind. Für mich ist deshalb klar: Neben der Reduzierung von CO₂-Emissionen brauchen wir genauso konsequente Anpassungsstrategien an ein wärmeres Klima. Denn Gebäude müssen künftig nicht nur energieeffizient sein, sondern auch bei langen Hitzeperioden ein angenehmes und gesundes Raumklima ermöglichen.
Ich spreche darüber, warum Klimaanlagen in Deutschland noch immer häufig kritisch gesehen werden, weshalb diese Debatte aus meiner Sicht zu kurz greift und warum Photovoltaik und Kühlung ideal zusammenpassen. Denn genau dann, wenn der Kühlbedarf am höchsten ist, liefert die Sonne auch die meiste Energie. Eine Kombination, die enormes Potenzial für eine wirtschaftliche und nachhaltige Gebäudekühlung bietet.
Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle Gebäudehülle, Verschattung, Speichermasse und einfache Klimasplitgeräte künftig spielen werden und warum wir Gebäude nicht länger ausschließlich für den Winter planen sollten. Denn mit milderen Wintern und heißeren Sommern verschieben sich auch die Anforderungen an Architektur und Gebäudetechnik grundlegend.
Für mich wird dabei eines deutlich: Die Zukunft energieeffizienter Gebäude entscheidet sich nicht mehr allein daran, wie gut sie heizen können. Entscheidend wird sein, wie intelligent sie mit Hitze umgehen und wie sich Lebensqualität, Wirtschaftlichkeit und erneuerbare Energien sinnvoll miteinander verbinden lassen.

#019 Der große Heizungsirrtum
24.06.2026
In der neuen Folge von „Der Denkwandler®“ geht es um eine Frage, die in der aktuellen Heizungsdebatte kaum gestellt wird:
Woran erkennt man eigentlich die echte Effizienz einer Heizung?
Viele Entscheidungen werden heute auf Basis von Datenblättern getroffen. Dort stehen beeindruckende Wirkungsgrade und Arbeitszahlen. Doch die entscheidende Frage ist nicht, welche Effizienz eine Anlage unter Laborbedingungen erreicht, sondern wie sie sich im Alltag verhält.
Ich spreche darüber, warum zwischen theoretischer und praktischer Effizienz oft erhebliche Unterschiede liegen und weshalb die tatsächliche Jahresarbeitszahl einer Heizung deutlich wichtiger ist als die Werte im Prospekt.
Außerdem geht es um die Frage, welche Rolle Investitionskosten, Wartungsaufwand, Lebensdauer und Systemkomplexität für die Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes spielen. Denn gerade in modernen Neubauten mit sehr geringem Heizwärmebedarf entscheidet sollte nicht immer die maximale technische Effizienz über den Erfolg eines Systems entscheiden, sondern das Verhältnis von Aufwand und Nutzen.
Wir sprechen über die Unterschiede zwischen Wärmepumpen und Infrarotheizungen, über zentrale und dezentrale Warmwasserbereitung, über Behaglichkeit, Betriebskosten und die Auswirkungen immer besser gedämmter Gebäude auf die Heiztechnik der Zukunft.
Für mich wird dabei eines deutlich: Die Effizienz einer Heizung steht nicht im Datenblatt. Sie zeigt sich erst im realen Betrieb eines Gebäudes. Und dann ergeben sich ganz neue Erkenntnisse.