Unter Beschluss - Der VDIV NRW Podcast
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Unter Beschluss - Der VDIV NRW Podcast

Michael de Iaco & Swen Jansen

Beschreibung

Ein Podcast von Immobilienverwaltern für Immobilienverwalter. Der Podcast des VDIV NRW der sich mit den neuesten Entwicklungen, Trends und Ideen der Verwalterbranche beschäftigt.Unser Ziel ist es, Ihnen Einblicke von Experten und Kollegen zu bieten, um die Chancen und Herausforderungen des Alltags zu erkennen und zu meistern. Ein Podcast, der unterhaltsam informiert und trotzdem zum Nachdenken anregt.Sie finden uns auf allen gängigen Podcast-Plattformen.Abonnieren Sie unseren Podcast, um zukünftig keine Folge zu verpassen!  Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam in die Zukunft zu blicken und auf Ihre Anregungen oder Fragen. 

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Meet The Team: Steffi Kaldenbach, unsere Geschäftsstellenleitung und der Motor im Team

25.02.2026

Vorstellung der Geschäftsstelle

Sven Janssen, Vorstand des Landesverbandes NRW, begrüßt Steffi Kaldenbach, die Geschäftsstellenleiterin. Ziel des Gesprächs ist es, den Verband und sein Team vorzustellen und die persönliche Geschichte von Steffi näherzubringen.

Steffis Werdegang

Steffi erzählt von ihrem Einstieg in die Immobilienbranche nach einer Au-pair-Zeit in Italien und ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation bei Dr. Vossen & Partner. Sie beschreibt, wie sie im Jahr 2014 den Antrag stellte, Vollzeit für den Verband zu arbeiten.

Vielfältige Verbandsarbeit

Der Arbeitsalltag in der Geschäftsstelle ist abwechslungsreich und geprägt von der Organisation verschiedenster Veranstaltungen. Steffi hebt hervor, dass die Kommunikation mit den Mitgliedern ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit ist.

Bedürfnisse der Mitglieder

Steffi erkennt, dass viele Menschen die Rolle von Immobilienverwaltern missverstehen. Sie betont die Wichtigkeit, die Position der Verwalter zu stärken und Unterstützung in akuten Problemen anzubieten, wie etwa bei rechtlichen Fragen oder der Kommunikation mit Eigentümern.

Herausforderungen und Trends

Die Branche sieht sich Herausforderungen gegenüber, wie dem Fachkräftemangel und dem Bedürfnis nach Weiterbildung. Der Verband bietet verschiedene Seminare an, um neue Mitglieder zu gewinnen und bestehende Mitglieder zu unterstützen.

Freude an der Arbeit

Steffi beschreibt die Erfüllung, die sie aus der erfolgreichen Organisation von Veranstaltungen schöpft, und wünscht sich mehr Anerkennung für die Arbeit der Verwalter.

Vorstellung der Geschäftsstelle

Sven Janssen, Vorstand des Landesverbandes NRW, begrüßt Steffi Kaldenbach, die Geschäftsstellenleiterin. Ziel des Gesprächs ist es, den Verband und sein Team vorzustellen und die persönliche Geschichte von Steffi näherzubringen.

Steffis Werdegang

Steffi erzählt von ihrem Einstieg in die Immobilienbranche nach einer Au-pair-Zeit in Italien und ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation bei Dr. Vossen & Partner. Sie beschreibt, wie sie im Jahr 2014 den Antrag stellte, Vollzeit für den Verband zu arbeiten.

Vielfältige Verbandsarbeit

Der Arbeitsalltag in der Geschäftsstelle ist abwechslungsreich und geprägt von der Organisation verschiedenster Veranstaltungen. Steffi hebt hervor, dass die Kommunikation mit den Mitgliedern ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit ist.

Bedürfnisse der Mitglieder

Steffi erkennt, dass viele Menschen die Rolle von Immobilienverwaltern missverstehen. Sie betont die Wichtigkeit, die Position der Verwalter zu stärken und Unterstützung in akuten Problemen anzubieten, wie etwa bei rechtlichen Fragen oder der Kommunikation mit Eigentümern.

Herausforderungen und Trends

Die Branche sieht sich Herausforderungen gegenüber, wie dem Fachkräftemangel und dem Bedürfnis nach Weiterbildung. Der Verband bietet verschiedene Seminare an, um neue Mitglieder zu gewinnen und bestehende Mitglieder zu unterstützen.

Freude an der Arbeit

Steffi beschreibt die Erfüllung, die sie aus der erfolgreichen Organisation von Veranstaltungen schöpft, und wünscht sich mehr Anerkennung für die Arbeit der Verwalter.

Ein Daumen Hoch ist noch kein Beschluss - Digitale Umlaufbeschlüsse

25.02.2026

Einführung in den Umlaufbeschluss

Der Umlaufbeschluss ist ein wertvolles Instrument für Verwalter, das jedoch unterschiedlich genutzt wird. Er ermöglicht es, Entscheidungen ohne Präsenzversammlung zu treffen, was besonders bei Fehlern in Abrechnungen von Vorteil sein kann.

Absenkungsbeschluss und Voraussetzungen

Ein Absenkungsbeschluss kann für bestimmte Punkte in einer Präsenzversammlung gefasst und später im Umlaufverfahren mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. Es ist wichtig, dass dies nur für spezifische Gegenstände gilt.

Rechtsfragen zur Textform

Die Anforderungen an die Textform sind entscheidend, insbesondere im Hinblick auf elektronische Kommunikation. E-Mails, SMS und WhatsApp-Nachrichten sind zulässig, müssen jedoch eindeutig identifizierbar sein, was bei anonymen oder unlesbaren Nachrichten problematisch sein kann.

Problematik bei Kundenportalen

Kundenportale können eine Herausforderung darstellen, da die Textformvorschriften streng sind. Ein Klick auf „Zustimmen“ genügt nicht der schriftlichen Form, es sei denn, er wird durch eine entsprechende E-Mail dokumentiert.

Umsetzung von Umlaufbeschlüssen und deren Nachverfolgung

Bei der Umsetzung von Umlaufbeschlüssen ist es ratsam, einen festen Annahmetermin festzulegen. Eine Niederschrift kann helfen, die Beschlussfassung nachzuweisen, was besonders für rechtliche Belange wichtig ist.

Vorteile des Umlaufbeschlusses

Umlaufbeschlüsse bieten eine flexible und zeitsparende Möglichkeit, Entscheidungen in Eigentümergemeinschaften zu treffen, und können in vielen Fällen aufwändige Versammlungen ersetzen.

Einführung in den Umlaufbeschluss

Der Umlaufbeschluss ist ein wertvolles Instrument für Verwalter, das jedoch unterschiedlich genutzt wird. Er ermöglicht es, Entscheidungen ohne Präsenzversammlung zu treffen, was besonders bei Fehlern in Abrechnungen von Vorteil sein kann.

Absenkungsbeschluss und Voraussetzungen

Ein Absenkungsbeschluss kann für bestimmte Punkte in einer Präsenzversammlung gefasst und später im Umlaufverfahren mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. Es ist wichtig, dass dies nur für spezifische Gegenstände gilt.

Rechtsfragen zur Textform

Die Anforderungen an die Textform sind entscheidend, insbesondere im Hinblick auf elektronische Kommunikation. E-Mails, SMS und WhatsApp-Nachrichten sind zulässig, müssen jedoch eindeutig identifizierbar sein, was bei anonymen oder unlesbaren Nachrichten problematisch sein kann.

Problematik bei Kundenportalen

Kundenportale können eine Herausforderung darstellen, da die Textformvorschriften streng sind. Ein Klick auf „Zustimmen“ genügt nicht der schriftlichen Form, es sei denn, er wird durch eine entsprechende E-Mail dokumentiert.

Umsetzung von Umlaufbeschlüssen und deren Nachverfolgung

Bei der Umsetzung von Umlaufbeschlüssen ist es ratsam, einen festen Annahmetermin festzulegen. Eine Niederschrift kann helfen, die Beschlussfassung nachzuweisen, was besonders für rechtliche Belange wichtig ist.

Vorteile des Umlaufbeschlusses

Umlaufbeschlüsse bieten eine flexible und zeitsparende Möglichkeit, Entscheidungen in Eigentümergemeinschaften zu treffen, und können in vielen Fällen aufwändige Versammlungen ersetzen.

Wer zahlt wenn keiner streut - Das BGH-Glatteisurteil und was Verwalter wissen sollten

04.02.2026

Einführung und Hintergrund des Falls

Sven Janssen begrüßt Wolfgang Dötsch, einen Richter am Oberlandesgericht Köln, um einen bedeutenden Fall zur Räum- und Streupflicht in der Immobilienverwaltung vorzustellen. Der Fall, bekannt als das Glatteis-Urteil, behandelt die Haftung des Vermieters, nachdem ein Mieter aufgrund von Glatteis vor dem Gebäude gestürzt ist.

Details des Falls

Der Mieter, der in einer Eigentumswohnung lebt, klagte auf Schmerzensgeld in Höhe von 12.000 Euro, nachdem er auf einem nicht geräumten Gehweg gefallen war. Der Vermieter hatte eine Klausel im Mietvertrag, die den Mieter zur Räumung verpflichtete, jedoch stellte der BGH fest, dass die Verantwortung für die Verkehrssicherung beim Vermieter liegt.

Rechtliche Implikationen

Das Urteil zeigt, dass Vermieter nicht nur für die Wohnung, sondern auch für die Zugangsflächen verantwortlich sind. Unklarheiten in der Mietvertragsklausel führten zur Haftung des Vermieters, unabhängig davon, ob die Winterdienste von einer Gemeinschaft oder einem Dritten beauftragt wurden.

Praktische Aspekte für Verwalter

Verwalter sollten sicherstellen, dass die vertraglichen Vereinbarungen bezüglich des Winterdienstes klar und den örtlichen Gegebenheiten angepasst sind. Eine regelmäßige Überprüfung der Dienstleister ist notwendig, um Haftungsrisiken zu minimieren.

Versicherungsrechtliche Überlegungen

Die Diskussion umfasst auch die Notwendigkeit von spezifischen Versicherungen für Verwalter, um sich gegen mögliche Haftungsansprüche abzusichern. Eine Betriebshaftpflichtversicherung wird empfohlen, um Personenschäden zu decken.

Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Der Podcast schließt mit der Empfehlung, Mietverträge und örtliche Satzungen regelmäßig zu überprüfen, um rechtliche Risiken zu minimieren. Die Bedeutung einer klaren Kommunikation zwischen Vermietern, Verwaltern und Mietern wird hervorgehoben.

Einführung und Hintergrund des Falls

Sven Janssen begrüßt Wolfgang Dötsch, einen Richter am Oberlandesgericht Köln, um einen bedeutenden Fall zur Räum- und Streupflicht in der Immobilienverwaltung vorzustellen. Der Fall, bekannt als das Glatteis-Urteil, behandelt die Haftung des Vermieters, nachdem ein Mieter aufgrund von Glatteis vor dem Gebäude gestürzt ist.

Details des Falls

Der Mieter, der in einer Eigentumswohnung lebt, klagte auf Schmerzensgeld in Höhe von 12.000 Euro, nachdem er auf einem nicht geräumten Gehweg gefallen war. Der Vermieter hatte eine Klausel im Mietvertrag, die den Mieter zur Räumung verpflichtete, jedoch stellte der BGH fest, dass die Verantwortung für die Verkehrssicherung beim Vermieter liegt.

Rechtliche Implikationen

Das Urteil zeigt, dass Vermieter nicht nur für die Wohnung, sondern auch für die Zugangsflächen verantwortlich sind. Unklarheiten in der Mietvertragsklausel führten zur Haftung des Vermieters, unabhängig davon, ob die Winterdienste von einer Gemeinschaft oder einem Dritten beauftragt wurden.

Praktische Aspekte für Verwalter

Verwalter sollten sicherstellen, dass die vertraglichen Vereinbarungen bezüglich des Winterdienstes klar und den örtlichen Gegebenheiten angepasst sind. Eine regelmäßige Überprüfung der Dienstleister ist notwendig, um Haftungsrisiken zu minimieren.

Versicherungsrechtliche Überlegungen

Die Diskussion umfasst auch die Notwendigkeit von spezifischen Versicherungen für Verwalter, um sich gegen mögliche Haftungsansprüche abzusichern. Eine Betriebshaftpflichtversicherung wird empfohlen, um Personenschäden zu decken.

Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Der Podcast schließt mit der Empfehlung, Mietverträge und örtliche Satzungen regelmäßig zu überprüfen, um rechtliche Risiken zu minimieren. Die Bedeutung einer klaren Kommunikation zwischen Vermietern, Verwaltern und Mietern wird hervorgehoben.