
Dies.Das.Dessau - Wir zeigen wie vielfältig Dessau-Roßlau ist
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Wenn Fassaden Geschichten erzählen: Murals für Dessau – Dies.Das.Dessau Sommeredition– Dies.Das.Dessau Sommeredition #3
Einführung in die Sommeredition
Jan vom Dies.Das.Dessau-Team kündigt die Sommeredition 2026 an, in der das T-Raum-Team des Stadtlabors die Nutzung von öffentlichen Flächen in Dessau-Roßlau diskutiert. Es werden Menschen aus anderen Städten eingeladen, um Erfahrungen auszutauschen.
Thema der Folge: Murals
Die Folge beleuchtet Murals, großformatige Wandbilder, die als Erzählräume fungieren. Alexander Lech moderiert und spricht mit Experten der Urban Art Szene aus Chemnitz, Stuttgart und Halle.
Geschichte und Bedeutung von Murals
Murals haben eine lange Geschichte, die bis in die Höhlenmalerei zurückreicht. Sie bieten mehr als nur ästhetischen Wert; sie erzählen Geschichten und können die Wahrnehmung eines Stadtteils verändern. Beispiele aus verschiedenen Städten zeigen, wie Murals als Identifikationspunkte dienen.
Beispiele urbaner Kunst in Dessau-Roßlau
In Dessau-Roßlau gibt es bereits einige Murals, wie das Wandbild „Der Junge ohne Buch“ und das Gedenkmural „Joel“. Diese Kunstwerke spiegeln die Diversität und die Geschichten der Stadt wider.
Gespräch mit Experten
Im Gespräch mit René Kästner, Jan Dux und Danilo Halle wird diskutiert, wie Murals zur Stadtentwicklung beitragen können. Der Fokus liegt auf der Bedeutung von Geschichtenerzählen und der Rolle von Kunst im öffentlichen Raum.
Kuratierung und Künstlerauswahl
Die Auswahl der Künstler für Murals erfolgt durch eine sorgfältige Kuratierung, die sowohl stilistische Vielfalt als auch die Relevanz für den Ort berücksichtigt. Beteiligung der Gemeinschaft ist ein zentraler Aspekt.
Zusammenarbeit mit der Stadt und den Bürgern
Die Experten betonen die Bedeutung von Bürgerbeteiligung und den Dialog mit der Stadtverwaltung, um die Akzeptanz und Unterstützung für Kunstprojekte zu gewährleisten.
Fazit
Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass Murals eine wertvolle Möglichkeit bieten, die Identität einer Stadt zu fördern und den öffentlichen Raum zu beleben. Die Diskussion regt dazu an, kreative Ansätze für Dessau-Roßlau zu entwickeln und die Geschichten der Stadt sichtbar zu machen.

Freie Fläche, gute Ideen: ein Freiluftcafé für Dessau – Dies.Das.Dessau Sommeredition #2
Einführung in die Sommeredition
Das T-Raum-Team des Stadtlabors in Dessau-Roßlau hat in der Sommerpause vier Sonderfolgen vorbereitet, die sich mit der kreativen Nutzung von Plätzen und Freiflächen in der Stadt beschäftigen. Experten aus anderen Städten werden eingeladen, um ihre Erfahrungen zu teilen.
Kulturräume unter freiem Himmel
In dieser Folge liegt der Fokus auf Kulturräumen im Freien, die als Treffpunkte für die Nachbarschaft dienen. Agnes und Jonathan vom KUKU e.V. aus Leipzig teilen ihre Erfahrungen mit dem Kulturcafé 'Heiter bis Wolkig', das auf einem ehemaligen Güterbahnhof betrieben wird.
Das Kulturcafé 'Heiter bis Wolkig'
Das Café entstand aus bürgerschaftlichem Engagement und bietet eine Plattform für kulturelle Veranstaltungen. Es wird betont, dass die Gastronomie nicht gewinnorientiert ist, sondern der Gemeinschaft dient. Der Raum wurde durch die Zusammenarbeit von Bürgern, Initiativen und der Stadtverwaltung geschaffen.
Herausforderungen und Erfolge
Das Café steht vor Herausforderungen wie der Einhaltung von Auflagen und der Finanzierung. Open-Air-Veranstaltungen helfen, die Betriebskosten zu decken und bringen Menschen zusammen. Die Sprecher betonen die Wichtigkeit von Kreativität und Zusammenarbeit in der Nachbarschaft.
Tipps für ähnliche Projekte
Die Gäste raten dazu, eine Leidenschaft für das Projekt zu entwickeln, Mitstreiter zu finden und offen für neue Ideen zu sein. Es wird empfohlen, die Bedürfnisse der Community zu verstehen und regelmäßig Veranstaltungen zu planen, um eine treue Besucherbasis aufzubauen.

Selbst bauen. Wachsen. Warum Dessau einen Bauspielplatz braucht – Dies.Das.Dessau Sommeredition #1
Einführung in die Sommeredition
Das T-Raum-Team des Stadtlabors in Dessau-Roßlau hat in der Sommerpause eine Sonderedition mit vier Folgen vorbereitet, die jeden Freitag veröffentlicht wird. Ziel ist es, Ideen zur Umnutzung von Plätzen und Flächen in der Stadt zu entwickeln.
Thema Bauspielplätze
In der ersten Folge geht es um Bauspielplätze, Orte, an denen Kinder kreativ bauen und gestalten können. Moritz Decker vom Verein Key West berichtet über den Bauspielplatz Wilder Westen in Leipzig, der als Erfolgsmodell dient.
Erfahrungen und Herausforderungen
Moritz erklärt, dass der Bauspielplatz in Leipzig seit 2008 besteht und mittlerweile vier Plätze in verschiedenen Städten betreibt. Die hohe Besucherzahl und die Unterstützung durch das Jugendamt sind entscheidend für den Erfolg. Er gibt Einblicke in die Herausforderungen, wie die Finanzierung und die Notwendigkeit, regelmäßig Material zu beschaffen.
Besonderheiten des Bauspielplatzes
Der Bauspielplatz fördert Selbstwirksamkeit bei Kindern, indem sie eigenständig Projekte umsetzen können. Es werden verschiedene Materialien genutzt, und Kinder können ihre Ideen in einem sicheren Umfeld umsetzen. Die pädagogische Arbeit zielt darauf ab, Kindern ein Gefühl der Verantwortlichkeit und Gestaltungsmöglichkeit zu vermitteln.
Gemeinschaft und Inklusion
Der Bauspielplatz fungiert auch als sozialer Raum, wo Kinder aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen zusammenkommen. Moritz betont die Bedeutung der Eltern-Beteiligung und die Schaffung eines inklusiven Umfelds, in dem Kinder ohne Druck agieren können.
Abschluss und Ausblick
Abschließend wird die Bedeutung von Bauspielplätzen für die Entwicklung von Kindern hervorgehoben und die Hoffnung ausgedrückt, dass das Konzept auch in Dessau-Roßlau realisiert werden kann.