
ASD-Wissen
BAG ASD e.V.
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 6 - Der Umgang im ASD mit sexualisierter Gewalt: Erkenntnisse aus der Forschung
Forschungsrahmen und Fragestellungen
Der Podcast beleuchtet sexualisierte Gewalt im Kontext von Jugendämtern. Gefragt wurde nach Spezifika der Hilfeplanung, Sichtweisen auf Schutzkonzepte und der Rolle des ASD als Ort des Aushandelns. Drei Teilprojekte untersuchten Schutzkonzepte, Aktenführung und die Praxis der Hilfeplanung, um zu verstehen, welche Strukturen und Haltungen Fachkräfte beeinflussen.
Methoden und Praxisumsetzung
In Gruppendiskussionen mit ASD-Teams wurde eine dokumentarische Methode genutzt, um offene Dialoge zu ermöglichen. Externe Kooperationen und Ethikrahmen wurden beachtet. Die Forschung fokussierte darauf, wie Fachkräfte mit sensiblen Themen umgehen, welche Ressourcen existieren und wie Räume für kollegialen Austausch aussehen können.
Zentrale Erkenntnisse und Herausforderungen
Sexualisierte Gewalt wirkt wie Brennglas für vorhandene Unsicherheiten, Hierarchien und Überfrachtung in der Hilfeplanung. Unterschiede zwischen Jugendämtern, fehlende inklusiv ausgerichtete Ausbildungsinhalte und der Druck medialer Debatten beeinflussen Entscheidungen. Es zeigte sich, dass kindzentrierte Beteiligung oft durch Normen und Ängste eingeschränkt ist und dass Kooperationen stärker gefüllt werden müssen.
Transfer, Wissensplattform und Ausblick
Es wurden Factsheets, Checklisten und Rahmenkonzepte entwickelt, um Praxiswissen zugänglich zu machen. Eine Podcast-Reihe und Veranstaltungen verbreiten Ergebnisse dezentral. Ziel ist ein praxisnaher Austausch, der Fachkräfte befähigt, Diskurse zu führen, Disclosure zu ermöglichen und inklusives Verständnis in Fortbildung und Organisation zu verankern.

Folge 5 - Die BAG ASD: Wer wir sind und wofür wir uns einsetzen
Ziele und Aufgaben der BAG ASD
Der Podcast beleuchtet, wie die Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst (BAG ASD) Fachkräfte im ASD stärkt und deren Interessen gegenüber Politik, Wissenschaft und Praxis bündelt. Es geht um Strukturen, Methoden und den Wissenstransfer innerhalb der sozialen Arbeit, um die Sichtbarkeit des ASD zu erhöhen und den fachlichen Austausch zu fördern. Ziel ist eine bessere Unterstützung von Familien und Kindern durch eine gut vernetzte Fachcommunity.
Praxisnahe Einblicke in ASD-Arbeit
Die Gesprächspartnerin schildert den Alltag von ASD-Fachkräften, betont die Bedeutung direkter Beziehungsarbeit, Reflexion und professioneller Unterstützung. Zentrale Themen sind Überlastung, Falllast, Dokumentation und die Notwendigkeit, zentrale Aufgaben wie Kinderschutz, Hilfen zur Erziehung und Familie zu begleiten, ohne Ressourcen zu vernachlässigen. Es wird deutlich, wie Entscheidungen die Lebenswege von Kindern beeinflussen.
Fortschritte, Herausforderungen und Zukunftsbilder
Es werden Best-Practice-Beispiele zu Personalbemessung, Beteiligung von Familien und barrierefreien Hilfeplänen vorgestellt. Die BAG ASD setzt sich für bessere Rahmenbedingungen, inklusive Strukturen und Fortbildungen, ein, um den ASD nachhaltiger zu gestalten. Der Blick reicht von konkreten Verfahren bis zu strategischen Überlegungen, wie Organisationen, Räume und Kompetenzen in der Jugendhilfe gestärkt werden können.

Folge 4 - Care Leaverin Sarah - Ich wusste, da sind Menschen, die wollen mir wirklich helfen
Einführung in den Podcast und Vorstellung von Sarah
ASD-Wissen ist ein Projekt, das Fachkräfte im sozialen Dienst Deutschlands unterstützt. Der Podcast bietet persönliche Einblicke und Best-Practice-Beispiele aus der sozialen Arbeit. In dieser Episode spricht der Gastgeber mit Sarah, einer dualen Studentin der sozialen Arbeit und Care-Leaverin, die sowohl im Studium als auch in der Praxis im Bereich der Hilfen zur Erziehung tätig ist.
Sarahs Werdegang und Erfahrungen
Sarah, 22 Jahre alt, berichtet, dass ihr Interesse an sozialer Arbeit bereits in ihrer Kindheit gewachsen ist. Sie ist mit drei Brüdern aufgewachsen und hat sich früh für die Betreuung von Kindern interessiert. Durch persönliche Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe hat sie den Wunsch entwickelt, anderen zu helfen und Veränderungen zu bewirken.
Das duale Studium und erste praktische Erfahrungen
Im Rahmen ihres dualen Studiums arbeitet Sarah 20 Stunden pro Woche in einer Praxisstelle und besucht Vorlesungen. Sie spricht von den Herausforderungen, die sich bei ihrem Einstieg in die Praxis ergaben, insbesondere in einem schwierigen Umfeld mit einer schlechten Gruppendynamik.
Reflexion über die eigene Biografie und deren Einfluss
Sarah reflektiert über ihre eigene Biografie und wie diese sowohl eine Stärke als auch eine Herausforderung in ihrer Arbeit darstellt. Sie hat ein hohes Maß an Empathie entwickelt und erkennt die Bedeutung von Reflexion in ihrer professionellen Entwicklung.
Der Kontakt zu ASD-Fachkräften und die Hilfeplanung
Sie beschreibt ihre ersten Kontakte zum ASD als positiv und erkennt, dass Transparenz und Mitwirkung in der Hilfeplanung entscheidend für ihren Erfolg waren. Sarah betont die Wichtigkeit einer offenen Kommunikation und die Rolle der Fachkräfte in diesem Prozess.
Schlussfolgerungen und Ratschläge für zukünftige Fachkräfte
Sarah ermutigt angehende Fachkräfte, ihre Erfahrungen zu nutzen und Hilfe in Anspruch zu nehmen, um die eigenen Herausforderungen zu bewältigen. Sie hebt hervor, dass die eigene Biografie eine wertvolle Ressource in der sozialen Arbeit sein kann.