Audioguide Fehmarn
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Audioguide Fehmarn

Tourismus-Service Fehmarn

Beschreibung

Schon gehört? Auf Fehmarn gibt’s jetzt Kino für die Ohren: Der neue Audioguide führt Sie mit insgesamt 31 Stationen über die gesamte Insel. Erfahren Sie spannende Geschichten und Wissenswertes über die Sonneninsel - ihre Natur, Geschichte und Kultur. Mit sechs Stationen liegt ein besonderer Fokus auf dem Inselzentrum Burg.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Kirchner in Burgstaaken - Audioguide Fehmarn

24.02.2026

Ernst Ludwig Kirchner und Fehmarn

Der Maler Ernst Ludwig Kirchner, einer der bedeutendsten Expressionisten des 20. Jahrhunderts, verbrachte vier Sommer auf der Insel Fehmarn, wo er mehr als 120 Werke schuf. Die ruhige, ursprüngliche Natur der Insel faszinierte ihn und inspirierte seine Kunst.

Das Ölgemälde "Hafen von Burgstaken"

Eines von Kirchners Werken, das Ölgemälde "Hafen von Burgstaken" aus dem Jahr 1913, zeigt eine lebendige Hafenszene mit kräftigen Farben und dynamischen Linien, die Bewegung und Energie vermitteln. Eine Reproduktion des Gemäldes ist heute an einem Gebäude am Hafen zu sehen.

Der Einfluss der Insel auf Kirchners Werk

Kirchner empfand Fehmarn als einen Ort der Freiheit und Inspiration, fernab des hektischen Lebens in Berlin. Hier entwickelte er seinen Stil weiter und verwendete leuchtende Farben, die von der Küstenumgebung beeinflusst waren. Die Harmonie mit der Natur und die entspannte Atmosphäre prägten seine Kunst.

Das Ende von Kirchners Aufenthalten

Sein letzter Besuch auf Fehmarn fand 1914 statt, bevor der Erste Weltkrieg seine Reisen beendete. Trotz seiner Abwesenheit blieb Kirchner der Insel und ihrer Schönheit zeitlebens verbunden, was auch in der Dauerausstellung des Ernst-Ludwig-Kirchner-Vereins in Burg sichtbar ist.

Ernst Ludwig Kirchner und Fehmarn

Der Maler Ernst Ludwig Kirchner, einer der bedeutendsten Expressionisten des 20. Jahrhunderts, verbrachte vier Sommer auf der Insel Fehmarn, wo er mehr als 120 Werke schuf. Die ruhige, ursprüngliche Natur der Insel faszinierte ihn und inspirierte seine Kunst.

Das Ölgemälde "Hafen von Burgstaken"

Eines von Kirchners Werken, das Ölgemälde "Hafen von Burgstaken" aus dem Jahr 1913, zeigt eine lebendige Hafenszene mit kräftigen Farben und dynamischen Linien, die Bewegung und Energie vermitteln. Eine Reproduktion des Gemäldes ist heute an einem Gebäude am Hafen zu sehen.

Der Einfluss der Insel auf Kirchners Werk

Kirchner empfand Fehmarn als einen Ort der Freiheit und Inspiration, fernab des hektischen Lebens in Berlin. Hier entwickelte er seinen Stil weiter und verwendete leuchtende Farben, die von der Küstenumgebung beeinflusst waren. Die Harmonie mit der Natur und die entspannte Atmosphäre prägten seine Kunst.

Das Ende von Kirchners Aufenthalten

Sein letzter Besuch auf Fehmarn fand 1914 statt, bevor der Erste Weltkrieg seine Reisen beendete. Trotz seiner Abwesenheit blieb Kirchner der Insel und ihrer Schönheit zeitlebens verbunden, was auch in der Dauerausstellung des Ernst-Ludwig-Kirchner-Vereins in Burg sichtbar ist.

Landwirtschaft (Teil 2) - Audioguide Fehmarn

06.02.2026

Ursprünge und Entwicklung der Landwirtschaft auf Fehmarn

Die Landwirtschaft auf Fehmarn hat sich im Laufe der Zeit stark verändert, insbesondere seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Maschinen erleichterten die Arbeit, wodurch Tagelöhner weniger Beschäftigung fanden, was viele Familien zur Auswanderung nach Amerika führte. 1893 wurde das maschinelle Strohpressen eingeführt, was die Ernteeffizienz steigerte. Der Bau einer Eisenbahnstrecke führte zu besseren Transportmöglichkeiten für landwirtschaftliche Produkte und Dünger.

Einflüsse der Weltkriege

Mit dem Ersten Weltkrieg wurde Fehmarn zu einem Seekriegsgebiet, was viele Nicht-Ortsansässige zur Flucht zwang. Obwohl die Insel von direkten Kämpfen verschont blieb, führte der Krieg zu einem massiven Flüchtlingsstrom. Auch im Zweiten Weltkrieg blieb das Land unbeschädigt, jedoch gab es einen Anstieg an Flüchtlingen, der bis 1958 andauerte.

Veränderungen in der Landwirtschaft nach dem Krieg

Nach dem Krieg änderten sich die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft. Traktoren ersetzten die letzten Arbeitspferde, und Fehmarn entwickelte sich zur Hochburg der Rinderzucht. Rund um 1960 führte die Einführung der künstlichen Besamung zu einem Umbruch in der Viehzucht und der Anbautechnik. Moderne Pflanzenschutzmittel und verbesserte Düngemethoden wurden eingeführt.

Tourismus und wirtschaftliche Diversifikation

Die Entwicklung des Tourismus nahm in den 1950er Jahren Fahrt auf, als Bauernhöfe begannen, Urlauber zu beherbergen. Dies wurde schnell zu einem zweiten Standbein der Landwirtschaft. Heute gibt es auf Fehmarn rund 100 größere landwirtschaftliche Betriebe, die auch auf biologische Anbauformen setzen. Zudem sind viele Höfe für Feriengäste geöffnet.

Nachhaltigkeit und Zukunft der Landwirtschaft

Der Generationenwechsel bringt einen Strukturwandel mit sich. Landwirte diversifizieren ihre Einkommensquellen durch Tourismus und regenerative Energie. Fehmarn hat auch neue Betriebe, wie eine Brauerei und eine Destillerie, hervorgebracht. Die Landwirtschaft bleibt ein zentraler Wirtschaftsfaktor, steht jedoch vor ökologischen Herausforderungen, die eine Balance zwischen Ertrag und Umweltschutz erfordern.

Ursprünge und Entwicklung der Landwirtschaft auf Fehmarn

Die Landwirtschaft auf Fehmarn hat sich im Laufe der Zeit stark verändert, insbesondere seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Maschinen erleichterten die Arbeit, wodurch Tagelöhner weniger Beschäftigung fanden, was viele Familien zur Auswanderung nach Amerika führte. 1893 wurde das maschinelle Strohpressen eingeführt, was die Ernteeffizienz steigerte. Der Bau einer Eisenbahnstrecke führte zu besseren Transportmöglichkeiten für landwirtschaftliche Produkte und Dünger.

Einflüsse der Weltkriege

Mit dem Ersten Weltkrieg wurde Fehmarn zu einem Seekriegsgebiet, was viele Nicht-Ortsansässige zur Flucht zwang. Obwohl die Insel von direkten Kämpfen verschont blieb, führte der Krieg zu einem massiven Flüchtlingsstrom. Auch im Zweiten Weltkrieg blieb das Land unbeschädigt, jedoch gab es einen Anstieg an Flüchtlingen, der bis 1958 andauerte.

Veränderungen in der Landwirtschaft nach dem Krieg

Nach dem Krieg änderten sich die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft. Traktoren ersetzten die letzten Arbeitspferde, und Fehmarn entwickelte sich zur Hochburg der Rinderzucht. Rund um 1960 führte die Einführung der künstlichen Besamung zu einem Umbruch in der Viehzucht und der Anbautechnik. Moderne Pflanzenschutzmittel und verbesserte Düngemethoden wurden eingeführt.

Tourismus und wirtschaftliche Diversifikation

Die Entwicklung des Tourismus nahm in den 1950er Jahren Fahrt auf, als Bauernhöfe begannen, Urlauber zu beherbergen. Dies wurde schnell zu einem zweiten Standbein der Landwirtschaft. Heute gibt es auf Fehmarn rund 100 größere landwirtschaftliche Betriebe, die auch auf biologische Anbauformen setzen. Zudem sind viele Höfe für Feriengäste geöffnet.

Nachhaltigkeit und Zukunft der Landwirtschaft

Der Generationenwechsel bringt einen Strukturwandel mit sich. Landwirte diversifizieren ihre Einkommensquellen durch Tourismus und regenerative Energie. Fehmarn hat auch neue Betriebe, wie eine Brauerei und eine Destillerie, hervorgebracht. Die Landwirtschaft bleibt ein zentraler Wirtschaftsfaktor, steht jedoch vor ökologischen Herausforderungen, die eine Balance zwischen Ertrag und Umweltschutz erfordern.

Landwirtschaft (Teil 1) - Audioguide Fehmarn

06.02.2026

Einführung in die Landwirtschaft auf Fehmarn

Fehmarn ist bekannt für seine intensive Landwirtschaft, die sich durch weite Felder mit Raps und Getreide auszeichnet. Die Insel gilt als Kornkammer Schleswig-Holsteins und verkauft seit dem 15. Jahrhundert Getreide bis nach Nordafrika und China.

Geschichte der Besiedlung

Bereits 5000 Jahre vor Christus lebten hier Fischer, und die ersten Ackerbauern waren die germanischen Zweben um 3000 v. Chr. Später kamen im 8. Jahrhundert die Slaven, und im 11. Jahrhundert gab es erste schriftliche Berichte über den Getreideanbau.

Konflikte und Wiederaufbau

Im Jahr 1420 verwüsteten dänische Soldaten die Insel, was zu einem langwierigen Wiederaufbau führte. Bauernfamilien aus Dithmarschen halfen beim Wiederbesiedeln der fruchtbaren Felder.

Landwirtschaftliche Entwicklungen

Das milde Klima und der fruchtbare Boden begünstigen den Anbau. Im 17. Jahrhundert wurde Fehmarn im Dreißigjährigen Krieg heimgesucht, doch die günstigen Bedingungen führten schließlich zu reiche Ernten.

Moderne Landwirtschaft und Innovationen

Im 18. und 19. Jahrhundert wurden durch Maschinen und Düngemethoden die Erträge gesteigert, darunter der Kleeanbau und mineralische Düngung. Die Einführung von Genossenschaften revolutionierte die Viehhaltung und den Gemüseanbau.

Erhalt der landwirtschaftlichen Tradition

Das Fehmarnmuseum und das Mühlenmuseum bieten Einblicke in die landwirtschaftliche Geschichte und die Entwicklungen über die Jahrtausende.

Einführung in die Landwirtschaft auf Fehmarn

Fehmarn ist bekannt für seine intensive Landwirtschaft, die sich durch weite Felder mit Raps und Getreide auszeichnet. Die Insel gilt als Kornkammer Schleswig-Holsteins und verkauft seit dem 15. Jahrhundert Getreide bis nach Nordafrika und China.

Geschichte der Besiedlung

Bereits 5000 Jahre vor Christus lebten hier Fischer, und die ersten Ackerbauern waren die germanischen Zweben um 3000 v. Chr. Später kamen im 8. Jahrhundert die Slaven, und im 11. Jahrhundert gab es erste schriftliche Berichte über den Getreideanbau.

Konflikte und Wiederaufbau

Im Jahr 1420 verwüsteten dänische Soldaten die Insel, was zu einem langwierigen Wiederaufbau führte. Bauernfamilien aus Dithmarschen halfen beim Wiederbesiedeln der fruchtbaren Felder.

Landwirtschaftliche Entwicklungen

Das milde Klima und der fruchtbare Boden begünstigen den Anbau. Im 17. Jahrhundert wurde Fehmarn im Dreißigjährigen Krieg heimgesucht, doch die günstigen Bedingungen führten schließlich zu reiche Ernten.

Moderne Landwirtschaft und Innovationen

Im 18. und 19. Jahrhundert wurden durch Maschinen und Düngemethoden die Erträge gesteigert, darunter der Kleeanbau und mineralische Düngung. Die Einführung von Genossenschaften revolutionierte die Viehhaltung und den Gemüseanbau.

Erhalt der landwirtschaftlichen Tradition

Das Fehmarnmuseum und das Mühlenmuseum bieten Einblicke in die landwirtschaftliche Geschichte und die Entwicklungen über die Jahrtausende.