WIE WEITER? – Lösungen für eine gute Zukunft.
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WIE WEITER? – Lösungen für eine gute Zukunft.

Marlene Seidel und Benjamin Steiger

Beschreibung

Keine Lust mehr auf Krisenstimmung? In diesem Podcast suchen Marlene Seidel und Benjamin Steiger nach konkreten Lösungen für eine gute Zukunft. Sie sprechen mit Expert*innen über gesellschaftliche Herausforderungen und richten den Blick auf Gutes. Die große Frage ist: WIE WEITER?

Marlene Seidel ist freie Journalistin, hat einen Master in Economic Policies in Wien, Paris und München gemacht und davor VWL und Politikwissenschaften studiert.

Benjamin Steiger hat Medientechnik in St. Pölten studiert und einen Master in Journalismus in Wien gemacht. Er arbeitet seitdem als Journalist in Wien.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

WIE WEITER mit der Einsamkeit? [Replay]

01.09.2026

Thema der Einsamkeit

In der wiederholten Folge wird das Thema Einsamkeit behandelt, das besonders in der Winterzeit viele Menschen beschäftigt. Es wird darauf hingewiesen, dass Einsamkeit ein weit verbreitetes Gefühl ist, und betont, dass man aktiv gegen diese Empfindung vorgehen sollte, anstatt darauf zu warten, dass die Umstände sich ändern.

Interview mit Dr. Karin Gutierrez-Lobos

Benjamin Steiger spricht mit Dr. Karin Gutierrez-Lobos, einer Expertin für Psychiatrie und Neurologie, über Einsamkeit. Sie erklärt, dass Einsamkeit nicht nur ein individuelles, sondern auch ein gesellschaftliches Problem ist, das mit gesundheitlichen Risiken wie Herzinfarkten und Schlaganfällen verbunden ist. Die Notwendigkeit, über Einsamkeit zu sprechen, wird betont, um das Tabuthema aus der Gesellschaft zu entfernen.

Gesundheitliche Auswirkungen

Dr. Gutierrez-Lobos weist darauf hin, dass chronische Einsamkeit mit signifikanten gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Einsamkeit kann das Immunsystem schwächen und das Risiko für soziale Isolation sowie psychische Erkrankungen erhöhen.

Politische Dimension der Einsamkeit

Das Gespräch beleuchtet die politische Dimension der Einsamkeit, die das Vertrauen in demokratische Strukturen beeinträchtigen kann. Einsamkeit kann dazu führen, dass Menschen sich von politischen Prozessen entfremden und extremistischen Ideologien anfälliger gegenüber sind.

Praktische Lösungsansätze

Es werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert, darunter die Bedeutung von sozialen Kontakten, die Initiierung von Projekten gegen Einsamkeit und die Förderung von Empathie und sozialen Interaktionen. Dr. Gutierrez-Lobos fordert einen nationalen Aktionsplan gegen Einsamkeit in Österreich, um präventive Maßnahmen zu ergreifen.

Schlussfolgerung

Die Diskussion über Einsamkeit ist wichtig und sollte in der Gesellschaft offener geführt werden. Es wird dazu aufgerufen, aktiv aufeinander zuzugehen und die sozialen Kontakte zu pflegen, um Einsamkeit entgegenzuwirken.

Thema der Einsamkeit

In der wiederholten Folge wird das Thema Einsamkeit behandelt, das besonders in der Winterzeit viele Menschen beschäftigt. Es wird darauf hingewiesen, dass Einsamkeit ein weit verbreitetes Gefühl ist, und betont, dass man aktiv gegen diese Empfindung vorgehen sollte, anstatt darauf zu warten, dass die Umstände sich ändern.

Interview mit Dr. Karin Gutierrez-Lobos

Benjamin Steiger spricht mit Dr. Karin Gutierrez-Lobos, einer Expertin für Psychiatrie und Neurologie, über Einsamkeit. Sie erklärt, dass Einsamkeit nicht nur ein individuelles, sondern auch ein gesellschaftliches Problem ist, das mit gesundheitlichen Risiken wie Herzinfarkten und Schlaganfällen verbunden ist. Die Notwendigkeit, über Einsamkeit zu sprechen, wird betont, um das Tabuthema aus der Gesellschaft zu entfernen.

Gesundheitliche Auswirkungen

Dr. Gutierrez-Lobos weist darauf hin, dass chronische Einsamkeit mit signifikanten gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Einsamkeit kann das Immunsystem schwächen und das Risiko für soziale Isolation sowie psychische Erkrankungen erhöhen.

Politische Dimension der Einsamkeit

Das Gespräch beleuchtet die politische Dimension der Einsamkeit, die das Vertrauen in demokratische Strukturen beeinträchtigen kann. Einsamkeit kann dazu führen, dass Menschen sich von politischen Prozessen entfremden und extremistischen Ideologien anfälliger gegenüber sind.

Praktische Lösungsansätze

Es werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert, darunter die Bedeutung von sozialen Kontakten, die Initiierung von Projekten gegen Einsamkeit und die Förderung von Empathie und sozialen Interaktionen. Dr. Gutierrez-Lobos fordert einen nationalen Aktionsplan gegen Einsamkeit in Österreich, um präventive Maßnahmen zu ergreifen.

Schlussfolgerung

Die Diskussion über Einsamkeit ist wichtig und sollte in der Gesellschaft offener geführt werden. Es wird dazu aufgerufen, aktiv aufeinander zuzugehen und die sozialen Kontakte zu pflegen, um Einsamkeit entgegenzuwirken.

WIE WEITER mit Erneuerbaren Energiegemeinschaften? [Replay]

18.08.2026

Einführung in Erneuerbare Energiegemeinschaften

In dieser Episode wird das Konzept der erneuerbaren Energiegemeinschaften behandelt, die seit der Einführung des Erneuerbaren Ausbaugesetzes im Jahr 2021 in Österreich an Bedeutung gewonnen haben. Menschen schließen sich zusammen, um gemeinsam Energie zu produzieren und zu nutzen, insbesondere durch Photovoltaikanlagen.

Besuch einer Energiegemeinschaft

Marlene Seidel berichtet von ihrer Recherche in der Nähe des Leinzer Tiergartens in Wien, wo sie mit Mitgliedern einer erneuerbaren Energiegemeinschaft sprach. Diese Gemeinschaft hat über 40 Mitglieder, die sich zusammengeschlossen haben, um ihre Energie gemeinsam zu nutzen und zu verwalten.

Motivationen und Herausforderungen

Die Mitglieder der Gemeinschaft sind nicht nur durch wirtschaftliche Aspekte motiviert, sondern auch durch das Gemeinschaftsgefühl und das Bestreben, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Herausforderungen wie neue Netzgebühren und die Notwendigkeit, das bestehende Energienetz zu modernisieren, werden ebenfalls thematisiert.

Technische Innovationen und die Rolle der Mitglieder

Ein Beispiel ist Richard Krawarek, der durch seine Informatikkenntnisse ein System entwickelt hat, um den Energieverbrauch in seinem Haus zu optimieren. Das Interesse an der Energiewende geht über finanzielle Vorteile hinaus und beinhaltet auch soziale und gemeinschaftliche Aspekte.

Zukunft der erneuerbaren Energiegemeinschaften

Christoph Zingernel von Collective Energy und Peter Nowotny, Gründer der Energiegemeinschaft am Leinzer Tiergarten, äußern sich optimistisch über die Zukunft der erneuerbaren Energiegemeinschaften, trotz der Herausforderungen, die durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen entstehen können.

Abschluss und Ausblick

Die Episode schließt mit der Hoffnung auf eine breite Teilnahme an erneuerbaren Energiegemeinschaften und der Notwendigkeit, Bildung und Informationen zu fördern, um mehr Menschen den Zugang zu erleichtern. Ein Hinweis auf die Unterstützung des Podcasts rundet die Folge ab.

Einführung in Erneuerbare Energiegemeinschaften

In dieser Episode wird das Konzept der erneuerbaren Energiegemeinschaften behandelt, die seit der Einführung des Erneuerbaren Ausbaugesetzes im Jahr 2021 in Österreich an Bedeutung gewonnen haben. Menschen schließen sich zusammen, um gemeinsam Energie zu produzieren und zu nutzen, insbesondere durch Photovoltaikanlagen.

Besuch einer Energiegemeinschaft

Marlene Seidel berichtet von ihrer Recherche in der Nähe des Leinzer Tiergartens in Wien, wo sie mit Mitgliedern einer erneuerbaren Energiegemeinschaft sprach. Diese Gemeinschaft hat über 40 Mitglieder, die sich zusammengeschlossen haben, um ihre Energie gemeinsam zu nutzen und zu verwalten.

Motivationen und Herausforderungen

Die Mitglieder der Gemeinschaft sind nicht nur durch wirtschaftliche Aspekte motiviert, sondern auch durch das Gemeinschaftsgefühl und das Bestreben, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Herausforderungen wie neue Netzgebühren und die Notwendigkeit, das bestehende Energienetz zu modernisieren, werden ebenfalls thematisiert.

Technische Innovationen und die Rolle der Mitglieder

Ein Beispiel ist Richard Krawarek, der durch seine Informatikkenntnisse ein System entwickelt hat, um den Energieverbrauch in seinem Haus zu optimieren. Das Interesse an der Energiewende geht über finanzielle Vorteile hinaus und beinhaltet auch soziale und gemeinschaftliche Aspekte.

Zukunft der erneuerbaren Energiegemeinschaften

Christoph Zingernel von Collective Energy und Peter Nowotny, Gründer der Energiegemeinschaft am Leinzer Tiergarten, äußern sich optimistisch über die Zukunft der erneuerbaren Energiegemeinschaften, trotz der Herausforderungen, die durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen entstehen können.

Abschluss und Ausblick

Die Episode schließt mit der Hoffnung auf eine breite Teilnahme an erneuerbaren Energiegemeinschaften und der Notwendigkeit, Bildung und Informationen zu fördern, um mehr Menschen den Zugang zu erleichtern. Ein Hinweis auf die Unterstützung des Podcasts rundet die Folge ab.

WIE WEITER mit Queerfeindlichkeit, Wolfgang Wilhelm? [Replay]

04.08.2026

Einleitung zur Thematik der Queerfeindlichkeit

Die Episode behandelt die drängende Thematik der Queerfeindlichkeit, insbesondere im Kontext eines islamistischen Anschlags auf den CSD in Berlin und einem Anstieg von rechtsextremer Gewalt. Wolfgang Wilhelm von der Wiener Antidiskriminierungsstelle für LGBTIQ-Angelegenheiten stellt die aktuelle Situation dar und betont die anhaltende Relevanz des Themas.

Steigende Queerfeindlichkeit in Österreich

Wilhelm berichtet über einen Anstieg von Hassverbrechen gegen queere Menschen in Österreich, der laut dem Bericht der EU-Grundrechteagentur 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beträgt. Er beschreibt die verschiedenen Formen von Queerfeindlichkeit, die von verbaler Gewalt bis zu physischer Gewalt reichen, und hebt die alltäglichen Diskriminierungen hervor, die viele queere Menschen erleben.

Gesellschaftliche Ursachen für Queerfeindlichkeit

Ein zentraler Punkt in der Diskussion ist die Vielzahl an Ursachen, die zur Zunahme von Queerfeindlichkeit beitragen, darunter der Erfolg der Queer-Bewegung, der zu Gegenreaktionen führt. Politische Entwicklungen und die Rhetorik führender Politiker verstärken zudem die gesellschaftliche Akzeptanz von Diskriminierung.

Vulnerable Gruppen innerhalb der queeren Community

Besonders vulnerable Gruppen sind häufig Trans-Personen und schwule Männer, die überproportional Gewalt ausgesetzt sind. Wilhelm erläutert, dass die Wahrnehmung der Gender-Performance in der Gesellschaft eine entscheidende Rolle spielt und dass es an der Zeit ist, diese Strukturen zu hinterfragen.

Umgang mit Queerfeindlichkeit im Alltag

Wilhelm bietet konkrete Ratschläge für queere Personen und deren Angehörige, um mit Diskriminierung umzugehen. Er fordert auch hetero Menschen auf, sich als Verbündete zu positionieren und aktiv gegen Diskriminierung einzutreten.

Rolle der Bildung und Prävention

Die Bedeutung von Schulen und Bildungseinrichtungen wird hervorgehoben, um eine respektvolle und inklusive Kultur zu schaffen. Wilhelm betont die Notwendigkeit von Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen in Schulen und Unternehmen.

Politische Verantwortung und gesellschaftliche Veränderungen

Wilhelm fordert die Politik auf, endlich konkrete Schritte zum Schutz der LGBTQ+ Gemeinschaft zu unternehmen, insbesondere im Hinblick auf Antidiskriminierungsgesetze. Er sieht auch positive Entwicklungen, wie die zunehmende Sichtbarkeit queerer Menschen und das wachsende Interesse an Aufklärung und Sensibilisierung.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit einem Aufruf zur Solidarität und zum fortwährenden Kampf für die Rechte queerer Menschen. Die gesellschaftliche Veränderung ist ein gemeinschaftlicher Prozess, der alle betrifft und von jedem Einzelnen unterstützt werden sollte.

Einleitung zur Thematik der Queerfeindlichkeit

Die Episode behandelt die drängende Thematik der Queerfeindlichkeit, insbesondere im Kontext eines islamistischen Anschlags auf den CSD in Berlin und einem Anstieg von rechtsextremer Gewalt. Wolfgang Wilhelm von der Wiener Antidiskriminierungsstelle für LGBTIQ-Angelegenheiten stellt die aktuelle Situation dar und betont die anhaltende Relevanz des Themas.

Steigende Queerfeindlichkeit in Österreich

Wilhelm berichtet über einen Anstieg von Hassverbrechen gegen queere Menschen in Österreich, der laut dem Bericht der EU-Grundrechteagentur 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beträgt. Er beschreibt die verschiedenen Formen von Queerfeindlichkeit, die von verbaler Gewalt bis zu physischer Gewalt reichen, und hebt die alltäglichen Diskriminierungen hervor, die viele queere Menschen erleben.

Gesellschaftliche Ursachen für Queerfeindlichkeit

Ein zentraler Punkt in der Diskussion ist die Vielzahl an Ursachen, die zur Zunahme von Queerfeindlichkeit beitragen, darunter der Erfolg der Queer-Bewegung, der zu Gegenreaktionen führt. Politische Entwicklungen und die Rhetorik führender Politiker verstärken zudem die gesellschaftliche Akzeptanz von Diskriminierung.

Vulnerable Gruppen innerhalb der queeren Community

Besonders vulnerable Gruppen sind häufig Trans-Personen und schwule Männer, die überproportional Gewalt ausgesetzt sind. Wilhelm erläutert, dass die Wahrnehmung der Gender-Performance in der Gesellschaft eine entscheidende Rolle spielt und dass es an der Zeit ist, diese Strukturen zu hinterfragen.

Umgang mit Queerfeindlichkeit im Alltag

Wilhelm bietet konkrete Ratschläge für queere Personen und deren Angehörige, um mit Diskriminierung umzugehen. Er fordert auch hetero Menschen auf, sich als Verbündete zu positionieren und aktiv gegen Diskriminierung einzutreten.

Rolle der Bildung und Prävention

Die Bedeutung von Schulen und Bildungseinrichtungen wird hervorgehoben, um eine respektvolle und inklusive Kultur zu schaffen. Wilhelm betont die Notwendigkeit von Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen in Schulen und Unternehmen.

Politische Verantwortung und gesellschaftliche Veränderungen

Wilhelm fordert die Politik auf, endlich konkrete Schritte zum Schutz der LGBTQ+ Gemeinschaft zu unternehmen, insbesondere im Hinblick auf Antidiskriminierungsgesetze. Er sieht auch positive Entwicklungen, wie die zunehmende Sichtbarkeit queerer Menschen und das wachsende Interesse an Aufklärung und Sensibilisierung.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit einem Aufruf zur Solidarität und zum fortwährenden Kampf für die Rechte queerer Menschen. Die gesellschaftliche Veränderung ist ein gemeinschaftlicher Prozess, der alle betrifft und von jedem Einzelnen unterstützt werden sollte.