PureTax Podcast
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PureTax Podcast

Dr. Marc Hauser, Hendrik Grosse, M.Sc., Dr. Benjamin Rothmund, Dr. Patrick Schultes

Beschreibung

Im PureTax Podcast geben wir klare Antworten auf komplexe Steuer- und Rechtsfragen. Jede Folge liefert praxisnahe Lösungen, die Familienunternehmen und vermögenden Privatpersonen echten Mehrwert bieten. Hinter dem Podcast stehen die Partner der Boutique-Kanzlei Pure Tax & Law – renommierte Experten, die ihr Fachwissen und ihre Erfahrung mit Ihnen teilen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 41: Poolverträge – Nachfolgeplanung mit US-Beteiligungen

16.09.2026

Einführung in den Fall

Patrick Schultes und Hendrik besprechen einen Fall über Thomas, einen Gründer eines Unternehmens für intelligente Verpackungslösungen, der sich um die Nachfolgeplanung seiner Unternehmensbeteiligungen kümmern möchte.

Komplexe Unternehmensstruktur

Thomas ist an einer deutschen GmbH und über verschiedene Gesellschaften an einem in den USA gegründeten Unternehmen beteiligt. Die Struktur ist komplex, da Thomas nur eine geringe Beteiligung an den US-Gesellschaften hat, was seine Nachfolgeplanung erschwert.

Erbschaftssteuerliche Überlegungen

Die Diskussion dreht sich um die erbschaftssteuerlichen Implikationen seiner Beteiligungen. Während seine Beteiligung an der deutschen GmbH begünstigungsfähig ist, sieht die Lage bei den US-Beteiligungen komplex aus, da er nicht die erforderlichen Anteile hält.

Pool-Verträge als Lösung

Um die steuerliche Begünstigung zu erreichen, wird der Pool-Vertrag als Lösung vorgeschlagen. Dieser ermöglicht es den Gesellschaftern, ihre Stimmrechte gemeinsam auszuüben und unter bestimmten Umständen die Anteile einfacher zu übertragen.

Umsetzung der Pool-Verträge

Es werden zwei Pool-Verträge erstellt, um sowohl die Beteiligung an der Gründergesellschaft als auch die an der US-LLC zu begünstigen. Dies ermöglicht Thomas, seine Anteile steuerfrei an seine Kinder zu übertragen.

Abschluss und Vorteile

Die Lösung bietet Thomas Flexibilität in der Nachfolgeplanung und vermeidet steuerliche Nachteile, während er gleichzeitig die Kontrolle über seine Unternehmensanteile behält.

Einführung in den Fall

Patrick Schultes und Hendrik besprechen einen Fall über Thomas, einen Gründer eines Unternehmens für intelligente Verpackungslösungen, der sich um die Nachfolgeplanung seiner Unternehmensbeteiligungen kümmern möchte.

Komplexe Unternehmensstruktur

Thomas ist an einer deutschen GmbH und über verschiedene Gesellschaften an einem in den USA gegründeten Unternehmen beteiligt. Die Struktur ist komplex, da Thomas nur eine geringe Beteiligung an den US-Gesellschaften hat, was seine Nachfolgeplanung erschwert.

Erbschaftssteuerliche Überlegungen

Die Diskussion dreht sich um die erbschaftssteuerlichen Implikationen seiner Beteiligungen. Während seine Beteiligung an der deutschen GmbH begünstigungsfähig ist, sieht die Lage bei den US-Beteiligungen komplex aus, da er nicht die erforderlichen Anteile hält.

Pool-Verträge als Lösung

Um die steuerliche Begünstigung zu erreichen, wird der Pool-Vertrag als Lösung vorgeschlagen. Dieser ermöglicht es den Gesellschaftern, ihre Stimmrechte gemeinsam auszuüben und unter bestimmten Umständen die Anteile einfacher zu übertragen.

Umsetzung der Pool-Verträge

Es werden zwei Pool-Verträge erstellt, um sowohl die Beteiligung an der Gründergesellschaft als auch die an der US-LLC zu begünstigen. Dies ermöglicht Thomas, seine Anteile steuerfrei an seine Kinder zu übertragen.

Abschluss und Vorteile

Die Lösung bietet Thomas Flexibilität in der Nachfolgeplanung und vermeidet steuerliche Nachteile, während er gleichzeitig die Kontrolle über seine Unternehmensanteile behält.

Folge 40: Nachfolgegestaltung – Familienstiftung statt direkter Anteilsübertragung

02.09.2026

Nachfolgegestaltung im Familienunternehmen

Im Pure-Tax-Podcast besprechen Benjamin Rotmund und Marc Hauser die Herausforderungen der Nachfolgegestaltung in einem Familienunternehmen. Ein 62-jähriger Unternehmer, der eine erfolgreiche GmbH in der Luftfahrtindustrie führt, möchte seinen Sohn als Nachfolger einsetzen und gleichzeitig Fairness unter seinen drei Kindern sicherstellen. Zwei Töchter sind nicht im Unternehmen tätig, eine lebt im Ausland.

Gesellschaftsrechtliche und steuerliche Überlegungen

Die Diskussion beleuchtet die gesellschaftsrechtlichen und steuerlichen Komplikationen, die auftreten können, wenn Anteile an die Kinder übertragen werden. Dabei wird die Möglichkeit einer Familienstiftung als optimale Lösung betrachtet, um die Unternehmensnachfolge zu regeln, ohne dass alle Kinder direkt Gesellschafter werden. Dies könnte potenzielle Konflikte und steuerliche Fallstricke vermeiden.

Vorteile der Familienstiftung

Eine Familienstiftung würde es dem Vater ermöglichen, das Unternehmen weiterhin zu führen, während die Kinder als Begünstigte profitieren. Dies könnte auch die Wegzugsbesteuerung vermeiden, da die Tochter im Ausland nicht Gesellschafterin ist. Die Stiftung könnte zudem langfristige steuerliche Vorteile bieten und eine stabile Governance-Struktur ermöglichen.

Steuerliche Gestaltung und rechtliche Rahmenbedingungen

Rotmund und Hauser erörtern, wie eine Stiftung steuerliche Vorteile bei der Schenkungssteuer bieten kann, insbesondere bei einer angemessenen Struktur und Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. Die Möglichkeit, die Stiftung in Rheinland-Pfalz mit geringem Grundstockvermögen zu gründen, könnte helfen, die steuerlichen Belastungen zu minimieren.

Ausblick auf rechtliche Entwicklungen

Ein wichtiger Aspekt ist die aktuelle Rechtslage und mögliche zukünftige Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, die die Gestaltungsmöglichkeiten mit Stiftungen betreffen könnten. Es wird darauf hingewiesen, dass die aktuelle Struktur möglicherweise als überbegünstigt angesehen wird.

Nachfolgegestaltung im Familienunternehmen

Im Pure-Tax-Podcast besprechen Benjamin Rotmund und Marc Hauser die Herausforderungen der Nachfolgegestaltung in einem Familienunternehmen. Ein 62-jähriger Unternehmer, der eine erfolgreiche GmbH in der Luftfahrtindustrie führt, möchte seinen Sohn als Nachfolger einsetzen und gleichzeitig Fairness unter seinen drei Kindern sicherstellen. Zwei Töchter sind nicht im Unternehmen tätig, eine lebt im Ausland.

Gesellschaftsrechtliche und steuerliche Überlegungen

Die Diskussion beleuchtet die gesellschaftsrechtlichen und steuerlichen Komplikationen, die auftreten können, wenn Anteile an die Kinder übertragen werden. Dabei wird die Möglichkeit einer Familienstiftung als optimale Lösung betrachtet, um die Unternehmensnachfolge zu regeln, ohne dass alle Kinder direkt Gesellschafter werden. Dies könnte potenzielle Konflikte und steuerliche Fallstricke vermeiden.

Vorteile der Familienstiftung

Eine Familienstiftung würde es dem Vater ermöglichen, das Unternehmen weiterhin zu führen, während die Kinder als Begünstigte profitieren. Dies könnte auch die Wegzugsbesteuerung vermeiden, da die Tochter im Ausland nicht Gesellschafterin ist. Die Stiftung könnte zudem langfristige steuerliche Vorteile bieten und eine stabile Governance-Struktur ermöglichen.

Steuerliche Gestaltung und rechtliche Rahmenbedingungen

Rotmund und Hauser erörtern, wie eine Stiftung steuerliche Vorteile bei der Schenkungssteuer bieten kann, insbesondere bei einer angemessenen Struktur und Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. Die Möglichkeit, die Stiftung in Rheinland-Pfalz mit geringem Grundstockvermögen zu gründen, könnte helfen, die steuerlichen Belastungen zu minimieren.

Ausblick auf rechtliche Entwicklungen

Ein wichtiger Aspekt ist die aktuelle Rechtslage und mögliche zukünftige Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, die die Gestaltungsmöglichkeiten mit Stiftungen betreffen könnten. Es wird darauf hingewiesen, dass die aktuelle Struktur möglicherweise als überbegünstigt angesehen wird.

Folge 39: Steuerlicher Wohnsitz – Wenn kurze Aufenthalte in Deutschland Folgen haben

19.08.2026

Einleitung

Im Pure-Tax-Podcast diskutieren Hendrik Rosse und Benjamin Rothmund einen grenzüberschreitenden steuerlichen Fall eines österreichischen Theaterschauspielers, der in Deutschland Engagements hat und dabei steuerliche Risiken eingeht.

Der Fall des österreichischen Schauspielers

Der Mandant ist regelmäßig in Deutschland tätig und nutzt ein Zimmer bei einem Freund in Berlin. Nachdem er als Alleinerbe seiner verstorbenen Mutter Einkünfte aus Kapitalvermögen in Österreich erzielt hat, fragt er sich, wie er seine steuerlichen Pflichten in Deutschland erfüllen sollte.

Steuerlicher Wohnsitz in Deutschland

Es wird erläutert, dass aufgrund regelmäßiger Aufenthalte ein steuerlicher Wohnsitz in Deutschland begründet werden kann, auch ohne Anmeldung. Die Kriterien für einen Wohnsitz umfassen den Zugang zu einer Wohnung, die Verfügungsgewalt über diese und das tatsächliche Nutzungsverhalten.

Folgen eines steuerlichen Wohnsitzes

Ein steuerlicher Wohnsitz führt zur unbeschränkten Steuerpflicht in Deutschland, was bedeutet, dass der Mandant alle weltweiten Einkünfte, einschließlich der aus Österreich, deklarieren muss. Dies schließt auch die Erbschaft seiner Mutter ein, die in Deutschland steuerpflichtig ist.

Steuerliche Risiken und Empfehlungen

Die Experten warnen vor den Risiken der Nichtdeklaration von Einkünften und Erbschaften sowie vor möglichen Steuerstrafverfahren. Sie empfehlen, die Aufenthalte genau zu dokumentieren und gegebenenfalls Expertenrat einzuholen, um steuerliche Probleme zu vermeiden.

Einleitung

Im Pure-Tax-Podcast diskutieren Hendrik Rosse und Benjamin Rothmund einen grenzüberschreitenden steuerlichen Fall eines österreichischen Theaterschauspielers, der in Deutschland Engagements hat und dabei steuerliche Risiken eingeht.

Der Fall des österreichischen Schauspielers

Der Mandant ist regelmäßig in Deutschland tätig und nutzt ein Zimmer bei einem Freund in Berlin. Nachdem er als Alleinerbe seiner verstorbenen Mutter Einkünfte aus Kapitalvermögen in Österreich erzielt hat, fragt er sich, wie er seine steuerlichen Pflichten in Deutschland erfüllen sollte.

Steuerlicher Wohnsitz in Deutschland

Es wird erläutert, dass aufgrund regelmäßiger Aufenthalte ein steuerlicher Wohnsitz in Deutschland begründet werden kann, auch ohne Anmeldung. Die Kriterien für einen Wohnsitz umfassen den Zugang zu einer Wohnung, die Verfügungsgewalt über diese und das tatsächliche Nutzungsverhalten.

Folgen eines steuerlichen Wohnsitzes

Ein steuerlicher Wohnsitz führt zur unbeschränkten Steuerpflicht in Deutschland, was bedeutet, dass der Mandant alle weltweiten Einkünfte, einschließlich der aus Österreich, deklarieren muss. Dies schließt auch die Erbschaft seiner Mutter ein, die in Deutschland steuerpflichtig ist.

Steuerliche Risiken und Empfehlungen

Die Experten warnen vor den Risiken der Nichtdeklaration von Einkünften und Erbschaften sowie vor möglichen Steuerstrafverfahren. Sie empfehlen, die Aufenthalte genau zu dokumentieren und gegebenenfalls Expertenrat einzuholen, um steuerliche Probleme zu vermeiden.