15funkt
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15funkt

Maximilian Mull, Mia Biermann-Ratjen, Leonardo Quintero

Beschreibung

In unserem Podcast behandeln wir auf vielfältige Art und Weise medienpädagogische Fragen. Hier kommen Expertinnen und Experten, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler rund um das Thema Digitalisierung zu Wort.
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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

15funkt - Folge 12: Cybermobbing Polizei zu Gast

10.07.2026

Einführung

Im Podcast sprechen Julia Beuke und André Vollmer vom Landeskriminalamt Hamburg über Cybermobbing und die Rolle der Polizei in Schulen. Julia arbeitet im Opferschutz, während André als Jugendbeauftragter fungiert.

Definition und rechtlicher Rahmen von Cybermobbing

Cybermobbing ist kein eigenständiger Straftatbestand, kann jedoch verschiedene Straftaten wie Beleidigung oder Nötigung umfassen. Schulen sollten die Polizei einschalten, wenn konkrete Straftaten vorliegen oder Eltern dies wünschen.

Rolle der Lehrer und erste Schritte

Lehrkräfte sollten bei Verdacht auf Cybermobbing den Cop4U, einen Ansprechpartner für Schulen, kontaktieren. Das Meldeformular für Gewaltvorfälle hilft, schwerwiegende Delikte der Polizei zu melden.

Dokumentation von Vorfällen

Bei Cybermobbing ist es wichtig, Beweismittel wie Screenshots zu sichern, ohne selbst strafbar zu werden. Die Polizei empfiehlt, Beweise durch Fotos zu dokumentieren, anstatt sie weiterzuleiten.

Zusammenarbeit zwischen Polizei und Schulen

Die Polizei Hamburg bietet Präventionsprogramme an, um Schüler über Gewalt und digitale Gefahren aufzuklären. Cop4U und Präventionsbeamte unterstützen Lehrkräfte unterschiedlich, je nach Bedarf und Situation.

Frühzeitige Intervention und Erkennung von Opfern

Lehrkräfte sollten auf Verhaltensänderungen bei Schülern achten, um frühzeitig auf mögliches Mobbing zu reagieren. Es ist entscheidend, sowohl Opfern als auch Tätern Unterstützung anzubieten.

Mythen über Cybermobbing

Ein verbreiteter Irrtum ist, dass Cybermobbing nur andere betrifft. Eltern müssen die Gefahren im digitalen Raum ernst nehmen und ihre Kinder entsprechend aufklären.

Materialien und Unterstützungsangebote

Es gibt zahlreiche Ressourcen wie Internet ABC, Clicksafe und die Nummer gegen Kummer, die Lehrkräften und Eltern helfen, Cybermobbing zu verstehen und zu bekämpfen.

Einführung

Im Podcast sprechen Julia Beuke und André Vollmer vom Landeskriminalamt Hamburg über Cybermobbing und die Rolle der Polizei in Schulen. Julia arbeitet im Opferschutz, während André als Jugendbeauftragter fungiert.

Definition und rechtlicher Rahmen von Cybermobbing

Cybermobbing ist kein eigenständiger Straftatbestand, kann jedoch verschiedene Straftaten wie Beleidigung oder Nötigung umfassen. Schulen sollten die Polizei einschalten, wenn konkrete Straftaten vorliegen oder Eltern dies wünschen.

Rolle der Lehrer und erste Schritte

Lehrkräfte sollten bei Verdacht auf Cybermobbing den Cop4U, einen Ansprechpartner für Schulen, kontaktieren. Das Meldeformular für Gewaltvorfälle hilft, schwerwiegende Delikte der Polizei zu melden.

Dokumentation von Vorfällen

Bei Cybermobbing ist es wichtig, Beweismittel wie Screenshots zu sichern, ohne selbst strafbar zu werden. Die Polizei empfiehlt, Beweise durch Fotos zu dokumentieren, anstatt sie weiterzuleiten.

Zusammenarbeit zwischen Polizei und Schulen

Die Polizei Hamburg bietet Präventionsprogramme an, um Schüler über Gewalt und digitale Gefahren aufzuklären. Cop4U und Präventionsbeamte unterstützen Lehrkräfte unterschiedlich, je nach Bedarf und Situation.

Frühzeitige Intervention und Erkennung von Opfern

Lehrkräfte sollten auf Verhaltensänderungen bei Schülern achten, um frühzeitig auf mögliches Mobbing zu reagieren. Es ist entscheidend, sowohl Opfern als auch Tätern Unterstützung anzubieten.

Mythen über Cybermobbing

Ein verbreiteter Irrtum ist, dass Cybermobbing nur andere betrifft. Eltern müssen die Gefahren im digitalen Raum ernst nehmen und ihre Kinder entsprechend aufklären.

Materialien und Unterstützungsangebote

Es gibt zahlreiche Ressourcen wie Internet ABC, Clicksafe und die Nummer gegen Kummer, die Lehrkräften und Eltern helfen, Cybermobbing zu verstehen und zu bekämpfen.

15funkt - Folge 11: Cybermobbing Prävention

09.06.2026

Prävention als Schulprinzip und Phänomenverständnis

Prävention wird als schulische Struktur- und Inhaltsgestaltung verstanden. Es geht darum, wie Unterricht gestaltet wird, damit Studierende das Phänomen Cybermobbing begreifen und welche Mechanismen zur Vermeidung beitragen. Der Fokus liegt auf verantwortungsvollen Rahmenbedingungen, damit kein Kind durchkommt, wenn es Hilfe braucht.

Neue Dynamiken von Cybermobbing und Eintrittsgewohnheiten

Cybermobbing nutzt vielfältige Kanäle und reicht in das Privatleben hinein. Anonymität, Öffentlichkeit und schnelle Verbreitung erhöhen Belastung und Persistenz. Die Zeitachse von Online-Inhalten bleibt oft erhalten, weshalb präventives Angehen vor akuten Fällen sinnvoll ist.

Praxis: Lernen, Interventionen und Materialien

Prävention erfolgt früh im Unterricht mittels Themen wie Verletzlichkeit, Umgangsformen und Respekt. Materialien wie der Hamburger Medienpass und eine mediendidaktische Roadmap bieten Schritte von Sensibilisierung bis zur Problemlösung. Fortbildungen und externe Angebote unterstützen die Lehrkräfte dabei.

Akteure, Strukturen und Zusammenarbeit außerhalb der Schule

Eltern, offene Jugendarbeit, Sportvereine und Lehrkräfte bilden ein Netzwerk. Eine klare Hausordnung, kindgerechte Interventionspläne und gezielte Kommunikation fördern Offenheit. Fragebögen zum Klassenklima helfen, Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und verantwortungsvoll zu handeln.

Prävention als Schulprinzip und Phänomenverständnis

Prävention wird als schulische Struktur- und Inhaltsgestaltung verstanden. Es geht darum, wie Unterricht gestaltet wird, damit Studierende das Phänomen Cybermobbing begreifen und welche Mechanismen zur Vermeidung beitragen. Der Fokus liegt auf verantwortungsvollen Rahmenbedingungen, damit kein Kind durchkommt, wenn es Hilfe braucht.

Neue Dynamiken von Cybermobbing und Eintrittsgewohnheiten

Cybermobbing nutzt vielfältige Kanäle und reicht in das Privatleben hinein. Anonymität, Öffentlichkeit und schnelle Verbreitung erhöhen Belastung und Persistenz. Die Zeitachse von Online-Inhalten bleibt oft erhalten, weshalb präventives Angehen vor akuten Fällen sinnvoll ist.

Praxis: Lernen, Interventionen und Materialien

Prävention erfolgt früh im Unterricht mittels Themen wie Verletzlichkeit, Umgangsformen und Respekt. Materialien wie der Hamburger Medienpass und eine mediendidaktische Roadmap bieten Schritte von Sensibilisierung bis zur Problemlösung. Fortbildungen und externe Angebote unterstützen die Lehrkräfte dabei.

Akteure, Strukturen und Zusammenarbeit außerhalb der Schule

Eltern, offene Jugendarbeit, Sportvereine und Lehrkräfte bilden ein Netzwerk. Eine klare Hausordnung, kindgerechte Interventionspläne und gezielte Kommunikation fördern Offenheit. Fragebögen zum Klassenklima helfen, Veränderungen rechtzeitig zu erkennen und verantwortungsvoll zu handeln.

15funkt - Folge 10: Cybermobbing Intervention

08.05.2026

Unterschiede und Grundlage der Intervention

Mobbing ist ein wiederkehrendes, gezieltes Herabsetzen einer Person durch mehrere Akteurinnen oder Akteure in einer Gruppe. Cybermobbing ergänzt diese Dynamik durch digitale Schikanen. Die Perspektive auf das Mobbing-Verhalten wird durch die Vernetzung von Offline- und Online-Begriffen zusammengeführt, wobei die Schule als Kontext bleibt. Die Darstellung betont die Verzahnung von Gruppenprozessen und digitalen Möglichkeiten und die Notwendigkeit, beide Ebenen gemeinsam zu betrachten.

Abgrenzung: Konflikt, Mobbing und Cybermobbing

Konflikte finden oft zwischen wenigen Beteiligten statt und lassen sich bearbeiten. Mobbing ist eine Gewaltform, die sich gegen eine Person richtet und die ganze Klasse betreffen kann. Cybermobbing kann den klassischen Konflikt oder Mobbing beschleunigen. Sichtbare Indikatoren im Unterricht sind oft nur die Spitze des Eisbergs; vorherige Dynamiken in der Gruppe bleiben meist verborgen.

Praktische Intervention: Vorgehen bei Verdacht

Bei Verdacht vermeiden Lehrkräfte voreilige Einzelentscheidungen oder Gespräche im Klassenrat. Es braucht eine strukturierte Handlungskette mit Opferschutz, Einbezug der Betroffenen und Zusammenarbeit mehrerer Fachkräfte. Zu beachten sind systemische Ansätze statt Einzelmaßnahmen, klare Rollen und nachfolgende Gespräche, um wiederkehrende Muster zu stoppen.

Beratung, Materialien und Zusammenarbeit

Beratungsdienste unterstützen Schulentwicklung, Erarbeitung von Handlungsketten und den Austausch mit regionalen Zentren. Ein Materialpaket kann als Orientierung dienen, ohne Vorgaben zu setzen. Ansprechpartner sind Schulberatungsdienste, ReBBZ und externe Netzwerke; Elternkontakte dienen der Vermittlung, doch der Fokus liegt auf der schulischen Intervention, Begleitung der Betroffenen und Nachsorge.

Unterschiede und Grundlage der Intervention

Mobbing ist ein wiederkehrendes, gezieltes Herabsetzen einer Person durch mehrere Akteurinnen oder Akteure in einer Gruppe. Cybermobbing ergänzt diese Dynamik durch digitale Schikanen. Die Perspektive auf das Mobbing-Verhalten wird durch die Vernetzung von Offline- und Online-Begriffen zusammengeführt, wobei die Schule als Kontext bleibt. Die Darstellung betont die Verzahnung von Gruppenprozessen und digitalen Möglichkeiten und die Notwendigkeit, beide Ebenen gemeinsam zu betrachten.

Abgrenzung: Konflikt, Mobbing und Cybermobbing

Konflikte finden oft zwischen wenigen Beteiligten statt und lassen sich bearbeiten. Mobbing ist eine Gewaltform, die sich gegen eine Person richtet und die ganze Klasse betreffen kann. Cybermobbing kann den klassischen Konflikt oder Mobbing beschleunigen. Sichtbare Indikatoren im Unterricht sind oft nur die Spitze des Eisbergs; vorherige Dynamiken in der Gruppe bleiben meist verborgen.

Praktische Intervention: Vorgehen bei Verdacht

Bei Verdacht vermeiden Lehrkräfte voreilige Einzelentscheidungen oder Gespräche im Klassenrat. Es braucht eine strukturierte Handlungskette mit Opferschutz, Einbezug der Betroffenen und Zusammenarbeit mehrerer Fachkräfte. Zu beachten sind systemische Ansätze statt Einzelmaßnahmen, klare Rollen und nachfolgende Gespräche, um wiederkehrende Muster zu stoppen.

Beratung, Materialien und Zusammenarbeit

Beratungsdienste unterstützen Schulentwicklung, Erarbeitung von Handlungsketten und den Austausch mit regionalen Zentren. Ein Materialpaket kann als Orientierung dienen, ohne Vorgaben zu setzen. Ansprechpartner sind Schulberatungsdienste, ReBBZ und externe Netzwerke; Elternkontakte dienen der Vermittlung, doch der Fokus liegt auf der schulischen Intervention, Begleitung der Betroffenen und Nachsorge.