BayernDoc – der Podcast des Bayerischen Hausärzteverbandes
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BayernDoc – der Podcast des Bayerischen Hausärzteverbandes

Dr. Wolfgang Ritter

Beschreibung

BayernDoc ist der Podcast des Bayerischen Hausärzteverbandes. In der ersten Folge spricht Dr. Wolfgang Ritter, Landesvorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes, mit Dr. Markus Beier, Co-Bundesvorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, über die aktuelle Gesundheitspolitik und den Krisengipfel beim Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Vereinbarkeit von Beruf & Familie

07.08.2026

Einführung in das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Gastgeberinnen Eva Greipel und Jessica Bungaz-Czatak, beide Fachärztinnen für Allgemeinmedizin und Mütter, diskutieren die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie betonen die verschiedenen Dimensionen der Fürsorgeverantwortung und die Schwierigkeiten, die sich aus der Balance zwischen beruflichen und familiären Verpflichtungen ergeben.

Die Komplexität der Vereinbarkeit

Eva stellt das Modell eines Mobiles vor, das die Vielschichtigkeit der Vereinbarkeit verdeutlicht. Sie argumentiert, dass Vereinbarkeit nicht nur zweidimensional betrachtet werden sollte, sondern als ein dynamisches Gleichgewicht, das sich ständig verändert und anpasst. Sie hebt hervor, wie wichtig ein unterstützendes Umfeld ist, um diese Balance zu erreichen.

Herausforderungen der Selbstständigkeit

Die Sprecherinnen reflektieren über ihre individuellen Erfahrungen mit der Selbstständigkeit und der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben. Sie berichten von den finanziellen und organisatorischen Herausforderungen, die mit Schwangerschaft und Mutterschutz verbunden sind, und betonen die Notwendigkeit von gesetzlichen Rahmenbedingungen, die selbstständige Frauen unterstützen.

Gesellschaftliche und berufliche Rahmenbedingungen

Die Diskussion beleuchtet die strukturellen Ungleichheiten, die Frauen in der Medizin erfahren, und die Notwendigkeit, diese Themen nicht nur auf individueller Ebene zu betrachten. Es wird betont, dass Vereinbarkeit ein gesamtgesellschaftliches Problem ist und dass sowohl Männer als auch Frauen gemeinsam an Lösungen arbeiten müssen.

Forderungen an Politik und Verbände

Eva und Jessica formulieren konkrete Forderungen an politische Entscheidungsträger und die ärztlichen Verbände, um die Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Dazu gehören Mutterschutz für Selbstständige, Unterstützung für die Kinderbetreuung und die Anerkennung von Teilzeitarbeit in der Weiterbildung.

Einführung in das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Gastgeberinnen Eva Greipel und Jessica Bungaz-Czatak, beide Fachärztinnen für Allgemeinmedizin und Mütter, diskutieren die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie betonen die verschiedenen Dimensionen der Fürsorgeverantwortung und die Schwierigkeiten, die sich aus der Balance zwischen beruflichen und familiären Verpflichtungen ergeben.

Die Komplexität der Vereinbarkeit

Eva stellt das Modell eines Mobiles vor, das die Vielschichtigkeit der Vereinbarkeit verdeutlicht. Sie argumentiert, dass Vereinbarkeit nicht nur zweidimensional betrachtet werden sollte, sondern als ein dynamisches Gleichgewicht, das sich ständig verändert und anpasst. Sie hebt hervor, wie wichtig ein unterstützendes Umfeld ist, um diese Balance zu erreichen.

Herausforderungen der Selbstständigkeit

Die Sprecherinnen reflektieren über ihre individuellen Erfahrungen mit der Selbstständigkeit und der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben. Sie berichten von den finanziellen und organisatorischen Herausforderungen, die mit Schwangerschaft und Mutterschutz verbunden sind, und betonen die Notwendigkeit von gesetzlichen Rahmenbedingungen, die selbstständige Frauen unterstützen.

Gesellschaftliche und berufliche Rahmenbedingungen

Die Diskussion beleuchtet die strukturellen Ungleichheiten, die Frauen in der Medizin erfahren, und die Notwendigkeit, diese Themen nicht nur auf individueller Ebene zu betrachten. Es wird betont, dass Vereinbarkeit ein gesamtgesellschaftliches Problem ist und dass sowohl Männer als auch Frauen gemeinsam an Lösungen arbeiten müssen.

Forderungen an Politik und Verbände

Eva und Jessica formulieren konkrete Forderungen an politische Entscheidungsträger und die ärztlichen Verbände, um die Bedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern. Dazu gehören Mutterschutz für Selbstständige, Unterstützung für die Kinderbetreuung und die Anerkennung von Teilzeitarbeit in der Weiterbildung.

Dr. Ritter im Gespräch mit Dr. Blumenthal-Beier: Warum die Primärztversorgung entscheidend ist

28.04.2026

Tag der Hausarztmedizin: Zweck und Primärversorgung

Der Tag rückt die Sichtbarkeit von hausärztlichen Leistungen in den Mittelpunkt. Kern ist die Betonung der hausärztlichen Primärversorgung als zentrale Versorgungsachse, die Patienten, Praxen und Teams sichtbar macht und den Wert einer kontinuierlichen Betreuung betont. Die Diskussion umfasst die Bedeutung einer Primärversorgung, die sich an realen Bedürfnissen orientiert und Prinzipien einer integrierten Versorgung verdeutlicht.

Die 4Cs und das Verständnis von HZV

Im Gespräch werden Contact, Comprehensiveness, Coordination und Continuity of Care als zentrale Bausteine einer Primärversorgung beschrieben. Eine freiwillige Einbindung in die Hausärztliche Zentrierte Versorgung (HZV) ermöglicht verlässliche Anlaufpunkte, umfassende Lösungen und eine lebenslange Begleitung der Patientinnen und Patienten. Digitale Werkzeuge können ergänzend beitragen, doch die Grundstruktur bleibt patientenorientiert.

HEPI, Teampraxis und Interprofessionalität

Ein zentrales Anliegen ist die interprofessionelle Zusammenarbeit innerhalb der Praxis: Akademisierte Pflege, PAs und andere Fachkräfte arbeiten integriert mit Hausärztinnen und Hausärzten zusammen. Ziel ist eine gemeinsame Patientenakte, keine Parallelstrukturen. So bleibt der Kontaktpunkt beim Hausarztsystem, während Ressourcen gebündelt und flexibel eingesetzt werden, um Versorgungslücken zu schließen.

Ausblick, Praxisrealität und Berufsperspektiven

Es wird betont, dass Fragmentierung vermieden werden soll und dass strukturelle Reformen das Primärversorgungssystem stärken müssen. Die Praxisgemeinschaft betont den Wert der Beziehung zwischen Patientinnen, Patienten und Ärztinnen sowie Ärzten und sieht in interdisziplinären Modellen eine sinnvolle Ergänzung. Junge Kolleginnen und Kollegen werden ermutigt, den Beruf als erfüllend und zukunftsfähig zu begreifen, mit politischer Unterstützung für eine nachhaltige Versorgung.

Tag der Hausarztmedizin: Zweck und Primärversorgung

Der Tag rückt die Sichtbarkeit von hausärztlichen Leistungen in den Mittelpunkt. Kern ist die Betonung der hausärztlichen Primärversorgung als zentrale Versorgungsachse, die Patienten, Praxen und Teams sichtbar macht und den Wert einer kontinuierlichen Betreuung betont. Die Diskussion umfasst die Bedeutung einer Primärversorgung, die sich an realen Bedürfnissen orientiert und Prinzipien einer integrierten Versorgung verdeutlicht.

Die 4Cs und das Verständnis von HZV

Im Gespräch werden Contact, Comprehensiveness, Coordination und Continuity of Care als zentrale Bausteine einer Primärversorgung beschrieben. Eine freiwillige Einbindung in die Hausärztliche Zentrierte Versorgung (HZV) ermöglicht verlässliche Anlaufpunkte, umfassende Lösungen und eine lebenslange Begleitung der Patientinnen und Patienten. Digitale Werkzeuge können ergänzend beitragen, doch die Grundstruktur bleibt patientenorientiert.

HEPI, Teampraxis und Interprofessionalität

Ein zentrales Anliegen ist die interprofessionelle Zusammenarbeit innerhalb der Praxis: Akademisierte Pflege, PAs und andere Fachkräfte arbeiten integriert mit Hausärztinnen und Hausärzten zusammen. Ziel ist eine gemeinsame Patientenakte, keine Parallelstrukturen. So bleibt der Kontaktpunkt beim Hausarztsystem, während Ressourcen gebündelt und flexibel eingesetzt werden, um Versorgungslücken zu schließen.

Ausblick, Praxisrealität und Berufsperspektiven

Es wird betont, dass Fragmentierung vermieden werden soll und dass strukturelle Reformen das Primärversorgungssystem stärken müssen. Die Praxisgemeinschaft betont den Wert der Beziehung zwischen Patientinnen, Patienten und Ärztinnen sowie Ärzten und sieht in interdisziplinären Modellen eine sinnvolle Ergänzung. Junge Kolleginnen und Kollegen werden ermutigt, den Beruf als erfüllend und zukunftsfähig zu begreifen, mit politischer Unterstützung für eine nachhaltige Versorgung.

Auf dem Weg zur HÄPPI-Praxis

23.10.2025

Einführung in das HAPPY-Konzept

Dr. Wolfgang Ritter und Niklas Kahl diskutieren das HAPPY-Projekt, das Hausärztliche Primärversorgungszentren fördert und interprofessionelle Patientenversorgung ermöglicht. Das Konzept soll nicht nur in großen Zentren, sondern auch in Einzelpraxen umgesetzt werden, um die hausärztliche Versorgung zukunftssicher zu gestalten.

Erfahrungen aus der Praxis

Niklas Kahl berichtet von seiner Praxis in Nürnberg-Fischbach, die seit 2021 besteht und am HAPPY-Projekt teilnimmt. Durch den Einsatz von Primary Care Managern (PCMs) und digitalen Tools konnte die Patientenversorgung optimiert werden. Die positiven Rückmeldungen von Patienten belegen den Erfolg dieser Veränderungen.

Fokus auf Personal und Digitalisierung

Das Projekt konzentriert sich auf die Verbesserung des Personaleinsatzes und die Förderung der Digitalisierung. PCMs übernehmen vielseitige Aufgaben, was die Arbeitsabläufe in der Praxis entlastet. Gleichzeitig wird die Digitalisierung so gestaltet, dass sie für alle Patienten, einschließlich älterer Menschen, zugänglich ist.

Kooperation und Vernetzung in der Region

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Vernetzung mit anderen Gesundheitsanbietern. Durch den Austausch mit Apotheken, Physiotherapeuten und sozialen Einrichtungen soll die Patientenversorgung verbessert werden. Die Herausforderungen durch gesetzliche Vorgaben werden ebenfalls angesprochen.

Ausblick und Zukunftsperspektiven

Das Projekt wird bis Ende des Jahres gefördert und evaluiert. Der Austausch zwischen den teilnehmenden Praxen wird als bereichernd empfunden, um voneinander zu lernen und die hausärztliche Versorgung nachhaltig zu verbessern.

Einführung in das HAPPY-Konzept

Dr. Wolfgang Ritter und Niklas Kahl diskutieren das HAPPY-Projekt, das Hausärztliche Primärversorgungszentren fördert und interprofessionelle Patientenversorgung ermöglicht. Das Konzept soll nicht nur in großen Zentren, sondern auch in Einzelpraxen umgesetzt werden, um die hausärztliche Versorgung zukunftssicher zu gestalten.

Erfahrungen aus der Praxis

Niklas Kahl berichtet von seiner Praxis in Nürnberg-Fischbach, die seit 2021 besteht und am HAPPY-Projekt teilnimmt. Durch den Einsatz von Primary Care Managern (PCMs) und digitalen Tools konnte die Patientenversorgung optimiert werden. Die positiven Rückmeldungen von Patienten belegen den Erfolg dieser Veränderungen.

Fokus auf Personal und Digitalisierung

Das Projekt konzentriert sich auf die Verbesserung des Personaleinsatzes und die Förderung der Digitalisierung. PCMs übernehmen vielseitige Aufgaben, was die Arbeitsabläufe in der Praxis entlastet. Gleichzeitig wird die Digitalisierung so gestaltet, dass sie für alle Patienten, einschließlich älterer Menschen, zugänglich ist.

Kooperation und Vernetzung in der Region

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Vernetzung mit anderen Gesundheitsanbietern. Durch den Austausch mit Apotheken, Physiotherapeuten und sozialen Einrichtungen soll die Patientenversorgung verbessert werden. Die Herausforderungen durch gesetzliche Vorgaben werden ebenfalls angesprochen.

Ausblick und Zukunftsperspektiven

Das Projekt wird bis Ende des Jahres gefördert und evaluiert. Der Austausch zwischen den teilnehmenden Praxen wird als bereichernd empfunden, um voneinander zu lernen und die hausärztliche Versorgung nachhaltig zu verbessern.