
Beziehungsweise Vera
Vera Matt
Beschreibung
Deine Partnerschaft ist mehr als Liebe. Sie zeigt dir, wer du in Bezug auf deinen Partner / deine Partnerin bist. Konflikte in deiner Beziehung lassen dich erkennen, an welchen Punkten du wachsen kannst. Wie ein Spiegel, mit dem du auch hinter Tabus-Themen schauen kannst.
Themen, die im Podcast auftauchen, sind:
-Was tun, wenn du von deinem Partner / deiner Partnerin betrogen wurdest?
-Was tun, wenn dein Partner / deine Partnerin lügt?
-Toxische Beziehungsmuster erkennen und überwinden
-Trennen oder bleiben?
Dieses Motto zieht sich bei mir durch: Glückliche Partnerschaften sind kein Zufall.
Im Podcast Beziehungsweise Vera zeige ich dir, wie du Lösungen auf Beziehungskrisen findest und die Alchemie von partnerschaftlichen Problemen verstehst.
Auch deine Partnerschaft kann glücklich sein.
Abonniere Beziehungsweise Vera, dein Podcast für die kleinen und großen Mysterien der Liebe.
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Gaslighting
Was Gaslighting ist
Gaslighting wird als Muster beschrieben, bei dem eine nahestehende Person wiederholt die eigene Wahrnehmung infrage stellt. Statt offener Aggression erfolgt dies leise und sachlich, wodurch allmählich Vertrauen in die eigene Wirklichkeit schwindet. Die betroffene Person fühlt sich emotional verletzt, zweifelt an sich selbst und verliert Schritt für Schritt Boden unter den Füßen. Ein Name aus der Filmgeschichte dient als Bild für diese Dynamik.
Wie das Muster wirkt
Wesentlich ist die Wirkung auf das Selbstbild: Vertraute Stimmen haben einen starken Einfluss darauf, was als wahr gilt. Epistemisches Vertrauen, also das Vertrauen in die Wahrnehmung der nahe stehenden Person, kann die eigene Beurteilung überlagern. So entstehen Widersprüche, die das Gehirn dazu bringen, sich selbst zu korrigieren, statt die Situation klar zu bejahen.
Kleine Signale und Phasen
Typisch sind Phasen des Unglaubens, der Verteidigung und schließlich der Erschöpfung. Anfangs erscheinen Missverständnisse plausibel, später rechtfertigt man sich, sammelt Beweise und verliert Kraft. Freundinnen berichten oft, dass sich die eigene Stimme verändert, man stiller wird oder weniger sicher wirkt. Solche Muster wachsen über Monate oder Jahre, ohne dass eine einzelne Lüge nötig wäre.
Beobachtungen statt Lösungen
Wichtige Beobachtungen betreffen das Gesprächsverhalten, das Konflikterleben und das Vertrauen in Erinnerungen. Werden wiederholt eigene Erfahrungen relativiert oder verschoben, kann dies auf ein beharrliches Muster hindeuten. Ein Blick auf die eigenen Reaktionen, Gefühle und die Dynamik mit nahestehenden Personen hilft, Muster zu erkennen und Distanz zu gewinnen.

Love-Bombing – Wenn sich Liebe anfühlt wie ein Rausch
Einführung in Lovebombing
Vera Matt, Paartherapeutin, erklärt das Phänomen des Lovebombing, bei dem eine Person in einer Beziehung übermäßig viel Zuneigung und Aufmerksamkeit zeigt, was anfangs romantisch wirkt, aber gefährlich sein kann.
Charakteristika von Lovebombing
Lovebombing äußert sich in intensiver Kommunikation und schnellen Verbindlichkeiten, die keine Zeit für normales Kennenlernen lassen. Die anfängliche Phase ist geprägt von Überflutungen an Nachrichten und Komplimenten, die letztendlich eine emotionale Abhängigkeit schaffen.
Neurochemische Effekte
Der Prozess des Lovebombing beeinflusst die Neurochemie des Körpers, indem Dopamin und Oxytocin in hohen Mengen ausgeschüttet werden. Dies führt zu einem starken Gefühl der Verbundenheit und kann kritisches Denken ausschalten.
Bindungsstile und Vulnerabilität
Menschen mit unsicherem Bindungsstil sind besonders anfällig für Lovebombing, da sie oft ein inneres Gefühl des Mangels an Liebe haben. Lovebombing kann sich wie eine Heilung anfühlen, weil es diese Wunde anspricht.
Folgen des Lovebombing
Nach der intensiven Anfangsphase folgt oft eine Abwertung, was zu emotionalem Schmerz führt. Der Kontrast zwischen idealisierender und abwertender Phase kann das Opfer in einen Zustand der Unsicherheit versetzen.
Fragen zur Reflexion
Vera gibt fünf Fragen mit, die helfen sollen, Lovebombing zu erkennen und zu reflektieren, darunter die Intensität der Beziehung im Verhältnis zur Dauer, die Reaktion auf verlangsamtes Tempo und persönliche Freiräume.
Abschluss und Ausblick
Erkennen von Lovebombing ist der erste Schritt zur Heilung. Vera bietet weiterführende Hilfe in ihrem Kurs an und kündigt die nächste Episode über Gaslighting an.

Love-Bombing – Wenn sich Liebe anfühlt wie ein Rausch
Was Lovebombing ist und wie es sich anfühlt
Lovebombing beschreibt eine Anfangsphase, in der eine Person mit übermäßiger Aufmerksamkeit, Zuneigung und Versprechungen reagiert. Die Nähe wirkt wie echte Liebe, doch sie übersteigt rasch das übliche Tempo einer neuen Beziehung. Die Intensität erzeugt ein starkes Verbindungsgefühl, das sich sehr vertraut anfühlt, obwohl die Grundlagen noch ungeprüft sind.
Alltagssituationen und typische Muster
Typische Anzeichen sind durchgehend schnelle Kommunikation, sofortige Nähe und Worte wie Seelenverwandte. Wenn du nicht sofort reagierst, kann Druck entstehen. Oft wird eine ideale Sprache verwendet, die Erwartungen setzt und das langsame Kennenlernen erschwert. Die Nähe wirkt verführerisch, überspringt aber notwendige Krisenübungen, die zu einer stabilen Beziehung gehören.
Warum es funktioniert: Biochemie und Bindung
Beim Verlieben schüttet das Gehirn Dopamin aus, und Liebe löst starke Gefühle aus. Bei Lovebombing erfolgt dies abrupt, was das Belohnungssystem aktiv hält. Oxytocin stärkt das Gefühl von Sicherheit, Serotonin kann fallen, wodurch Grübeln sinkt. Diese Mischung kann sich wie tiefe Verbundenheit anfühlen, auch wenn sie nicht durch Zeit wächst.
Unterschied zwischen echter Liebe und Lovebombing
Der Kern liegt im Tempo und in der Stabilität: Echtes Vertrauen entsteht schrittweise, während Lovebombing Objekt und Reaktion stark kontrollieren möchte. Wenn das Tempo gedrosselt wird, zeigen sich oft Reaktionen wie Druck oder Enttäuschung. Beobachtungen können helfen, Muster zu erkennen, Räume für eigenes Leben zu behalten und zwischen echter Zuneigung und überstürzter Abkürzung zu unterscheiden.