For Professional Investors Only
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For Professional Investors Only

Christoph Fröhlich & Malte Dreher

Beschreibung

"For Professional Investors Only" ist der Podcast für alle, die professionell investieren – und verstehen wollen, wie Entscheidungen wirklich entstehen.

Malte Dreher (Chefredakteur private banking magazin) und Christoph Fröhlich (Chefredakteur DAS INVESTMENT) sprechen mit Portfoliomanagern, CIOs, Family Offices, institutionellen Investoren und ausgewählten Branchenexperten über Märkte, Strategien und strukturelle Veränderungen im Asset Management und Private Banking.

Im Mittelpunkt stehen nicht Produkte oder Kaufempfehlungen, sondern Entscheidungslogiken: Asset Allocation, Risikomanagement, systematische und aktive Ansätze, Private Markets, ETFs, regulatorische Entwicklungen, Nachwuchs- und Strukturfragen der Branche.

Jede Folge verbindet persönliche Beobachtungen „on the road“ – aus Konferenzen, Gesprächen und dem Redaktionsalltag – mit Einordnung aus journalistischer und praktischer Perspektive.

"For Professional Investors Only" ist nah an der Praxis – und offen für alle, die tiefer verstehen wollen, wie professionelles Investieren heute funktioniert.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Die Finanzwelt zahlt Millionen für ESG-Siegel – ein Doktorand zeigt, was sie taugen

14.09.2026

Nachhaltige Ziele und finanzielle Ziele

Nachhaltige und finanzielle Ziele schließen sich nicht aus, sondern können miteinander kompatibel sein. Es gibt Ansätze, die zeigen, dass nachhaltiges Investieren ohne Renditeeinbußen möglich ist.

ESG-Ratings und deren Wirksamkeit

Obwohl ESG-Ratings weit verbreitet sind, erweisen sie sich oft als schwaches Signal für Renditen. Unterschiedliche Bewertungssysteme führen zu inkonsistenten Ergebnissen, was ihre Zuverlässigkeit in Frage stellt.

Empirische Evidenz aus der Dissertation

Die Dissertation von Jan Heldmann zeigt, dass mit kleinen Anpassungen an Portfolios signifikante CO2-Reduktionen möglich sind, ohne nennenswerte Abweichungen von der Benchmark in Kauf nehmen zu müssen.

Marktentwicklungen und Trends

Die Forschung zu nachhaltigem Investieren hat an Bedeutung gewonnen, und das Interesse an ESG-Kriterien kann als Teil des Risikomanagements betrachtet werden. Die Bedeutung von ESG-Ratings könnte in Zukunft abnehmen, während konkretere Kennzahlen in den Vordergrund rücken.

Praktische Tipps für Investoren

Investoren sollten ESG-Ratings nicht ignorieren, aber auch nicht überbewerten. Eine differenzierte Herangehensweise und die Berücksichtigung nachhaltiger Präferenzen können helfen, ein ausgewogenes Portfolio zu gestalten.

Nachhaltige Ziele und finanzielle Ziele

Nachhaltige und finanzielle Ziele schließen sich nicht aus, sondern können miteinander kompatibel sein. Es gibt Ansätze, die zeigen, dass nachhaltiges Investieren ohne Renditeeinbußen möglich ist.

ESG-Ratings und deren Wirksamkeit

Obwohl ESG-Ratings weit verbreitet sind, erweisen sie sich oft als schwaches Signal für Renditen. Unterschiedliche Bewertungssysteme führen zu inkonsistenten Ergebnissen, was ihre Zuverlässigkeit in Frage stellt.

Empirische Evidenz aus der Dissertation

Die Dissertation von Jan Heldmann zeigt, dass mit kleinen Anpassungen an Portfolios signifikante CO2-Reduktionen möglich sind, ohne nennenswerte Abweichungen von der Benchmark in Kauf nehmen zu müssen.

Marktentwicklungen und Trends

Die Forschung zu nachhaltigem Investieren hat an Bedeutung gewonnen, und das Interesse an ESG-Kriterien kann als Teil des Risikomanagements betrachtet werden. Die Bedeutung von ESG-Ratings könnte in Zukunft abnehmen, während konkretere Kennzahlen in den Vordergrund rücken.

Praktische Tipps für Investoren

Investoren sollten ESG-Ratings nicht ignorieren, aber auch nicht überbewerten. Eine differenzierte Herangehensweise und die Berücksichtigung nachhaltiger Präferenzen können helfen, ein ausgewogenes Portfolio zu gestalten.

„Man muss irgendwo hinwollen“: Almut Sonnhalter über den Sprung ins eigene Family Office

11.09.2026

Über den Sprung in die Selbstständigkeit

Almut Sonnhalter reflektiert über den Schritt in die Selbstständigkeit und die damit verbundene Frage nach Sicherheit versus Gestaltungsfreiheit. Sie hebt hervor, wie unternehmerisches Denken und Selbstverantwortung in ihrer Karriere gewachsen sind und wie wichtig es ist, die eigene Beratungsphilosophie für das Wohl der Mandanten umzusetzen.

Werdegang und Erfahrungen

Almut erzählt von ihrem Werdegang, beginnend bei der Walser Privatbank über das Family Office Wealthgate bis zur Gründung von Equitas. Sie betont die Bedeutung von Teamarbeit und gemeinsamen Werten in ihrem neuen Unternehmen, das sie mit vier Partnern gegründet hat.

Mut und Herausforderungen der Selbstständigkeit

Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen und Risiken, die mit der Selbstständigkeit verbunden sind. Almut spricht über die Notwendigkeit, sich selbst zu hinterfragen und einen soliden Businessplan zu entwickeln, während sie Mut und Entschlossenheit als Schlüssel zum Erfolg betont.

Familienvermögen und Governance

Almut betont die Wichtigkeit der familiären Dynamik in der Vermögensverwaltung. Sie erklärt, dass eine funktionierende Familie für den Erfolg eines Family Offices entscheidend ist und dass die Familienstruktur oft höher gewichtet werden sollte als das Vermögen selbst.

Unterschiede im Kundenprofil

Die Unterschiede zwischen klassischen Private Banking-Kunden und wohlhabenden Kunden werden erörtert. Almut erläutert, dass wohlhabendere Kunden oft komplexere Bedürfnisse haben und in alternative Investmentformen investieren.

Teamdynamik und Entscheidungsfindung

In Bezug auf ihr Team bei Equitas beschreibt Almut die Vielfalt der Persönlichkeiten und deren gemeinsame Werte. Sie erklärt, dass alle Partner gleichberechtigt sind und betont die Bedeutung von Gerechtigkeit und Fairness in der Entscheidungsfindung.

Über den Sprung in die Selbstständigkeit

Almut Sonnhalter reflektiert über den Schritt in die Selbstständigkeit und die damit verbundene Frage nach Sicherheit versus Gestaltungsfreiheit. Sie hebt hervor, wie unternehmerisches Denken und Selbstverantwortung in ihrer Karriere gewachsen sind und wie wichtig es ist, die eigene Beratungsphilosophie für das Wohl der Mandanten umzusetzen.

Werdegang und Erfahrungen

Almut erzählt von ihrem Werdegang, beginnend bei der Walser Privatbank über das Family Office Wealthgate bis zur Gründung von Equitas. Sie betont die Bedeutung von Teamarbeit und gemeinsamen Werten in ihrem neuen Unternehmen, das sie mit vier Partnern gegründet hat.

Mut und Herausforderungen der Selbstständigkeit

Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen und Risiken, die mit der Selbstständigkeit verbunden sind. Almut spricht über die Notwendigkeit, sich selbst zu hinterfragen und einen soliden Businessplan zu entwickeln, während sie Mut und Entschlossenheit als Schlüssel zum Erfolg betont.

Familienvermögen und Governance

Almut betont die Wichtigkeit der familiären Dynamik in der Vermögensverwaltung. Sie erklärt, dass eine funktionierende Familie für den Erfolg eines Family Offices entscheidend ist und dass die Familienstruktur oft höher gewichtet werden sollte als das Vermögen selbst.

Unterschiede im Kundenprofil

Die Unterschiede zwischen klassischen Private Banking-Kunden und wohlhabenden Kunden werden erörtert. Almut erläutert, dass wohlhabendere Kunden oft komplexere Bedürfnisse haben und in alternative Investmentformen investieren.

Teamdynamik und Entscheidungsfindung

In Bezug auf ihr Team bei Equitas beschreibt Almut die Vielfalt der Persönlichkeiten und deren gemeinsame Werte. Sie erklärt, dass alle Partner gleichberechtigt sind und betont die Bedeutung von Gerechtigkeit und Fairness in der Entscheidungsfindung.

Chase, Revolut & Co.: Wer krallt sich Deutschlands Sparer?

09.09.2026
Peter Barkow zum Zinskampf in Deutschland Die EZB zahlt Banken 2,25 Prozent, wenn sie Geld über Nacht bei ihr parken. Trotzdem zahlen rund 80 deutsche Institute ihren Kunden mehr als das. Chase bietet vier Prozent für vier Monate bis zu einer Million Euro und schickt Thomas Müller ins Fernsehen. Revolut hat mit 4,25 Prozent nachgelegt, allerdings nur bis 25.000 Euro. Die BBVA verzinst das Girokonto mit 3,5 Prozent. Peter Barkow, Gründer des Düsseldorfer Research-Hauses Barkow Consulting, betreibt einen eigenen Einlagen-Monitor und ordnet ein, was hier gerade passiert. Seine Kernthese: Diese Zinsen sind nicht als Zinsgeschäft kalkuliert, sondern als Wachstumsinvestition. Sie stehen in derselben Budgetzeile wie ein TV-Spot. Was Hörer aus dieser Folge mitnehmen Warum ein Zinssatz allein nichts bewegt. Barkow erklärt, wie aus einer Kondition eine Marktbewegung wird und warum Werbedruck und Sichtbarkeit in seiner Analyse gleichwertig neben dem Basispunkt stehen. Wer im ersten Halbjahr 2026 gewonnen und verloren hat. Kleine Privatbanken (inklusive Chase und BBVA) im Plus, große Privatbanken deutlich im Minus, Sparkassen praktisch seitwärts, Volksbanken leicht negativ. Wichtig: Der Markt insgesamt wuchs kaum – es wird umverteilt, nicht neu geschaffen. Die vier Ziele hinter jeder Zinskampagne. Refinanzierung, Neukunden, Zinsertrag, Cross-Selling. Und warum Zinsertrag das am schwersten erreichbare Ziel ist. Wie viel Geld tatsächlich bleibt. Barkows Faustregel bei hohem Lockzins und niedrigem Anschlusszins und was die vielen Sternchen in Angeboten bewirken sollen. Warum Zurückhaltung ihren Preis hat. Über 80 Prozent der deutschen Banken machen auf der Zinsseite nichts. Barkows Einordnung dieser Strategie als Zeitrechnung. Was der Zinskampf für die Fondsbranche bedeutet. Warum Geldmarktfonds in Deutschland anders als in den USA kaum eine Rolle spielen – und laut Barkow voraussichtlich auch keine spielen werden. Wohin der Wettbewerb als Nächstes wandert. Girokonto, Wertpapiere, Kredite. Plus Barkows deutlicher Widerspruch zur Annahme, kostenfreie Girokonten seien Geschichte.