
Hörbar Mensch
AWO Kreisverband Bielefeld e.V.
Beschreibung
In diesem Podcast stellen wir euch die unterschiedlichsten Menschen in den unterschiedlichsten Funktionen bei uns vor. Wie sind sie zur AWO gekommen? Was treibt sie an? Wie können sie sich entwickeln? Was ist das spannende an ihrer Arbeit?
All diese Fragen beantworten wir im Podcast und freuen uns, wenn auch ihr Teil des Teams werdet.
Hier findet ihr uns im Netz: https://awo-bielefeld.de/
Hier findet ihr uns bei Instagram: https://www.instagram.com/awokvbielefeld/
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Kita-Leitung mit Herz für Kinder und Eltern – mit Sabrina Wolf
Vorstellung von Sabrina Wolf
Sabrina Wolf, 45 Jahre alt, leitet das Familienzentrum Langewiese der AWO. Sie beschreibt ihre Arbeit mit Kindern als äußerst abwechslungsreich und erfüllt, wobei sie sowohl organisatorische Aufgaben als auch direkten Kontakt zu Kindern und Eltern hat.
Vielfalt der Tätigkeiten
Als Kita-Leiterin ist Wolf für viele Aspekte zuständig, von der Organisation bis zur täglichen Instandhaltung der Einrichtung. Sie genießt den Kontakt zu den Kindern, der ihr hilft, Stress abzubauen und neue Perspektiven auf das Leben zu gewinnen.
Berufung zur Pädagogik
Ursprünglich wollte Wolf im Radio arbeiten, entschied sich jedoch für ein Studium der Diplom-Pädagogik und fand ihre Berufung in der Arbeit mit Kindern. Ihre Erfahrungen in der Schweiz und die Rückkehr nach Deutschland führten sie zur AWO, wo sie ihre Leidenschaft für die frühkindliche Bildung entdeckt hat.
Elternarbeit und Veränderungen
Wolf bemerkt einen Wandel in der Elternarbeit: Eltern möchten stärker in den Kita-Alltag integriert werden. Das Familienzentrum bietet zahlreiche Programme und Beratungen an, um die Eltern aktiv einzubeziehen.
Entwicklung der Kinder
Die Kita fördert Kinder in ihrer individuellen Entwicklung, ohne Druck auszuüben. Wolf betont die Bedeutung des Spielens und der Freude am Lernen, während sie die Kinder auf den Übergang zur Schule vorbereitet.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Sabrina Wolf schätzt die Flexibilität ihrer Arbeitsstelle, die es ihr ermöglicht, Familie und Beruf zu vereinbaren. Die Unterstützung durch die AWO und ihr Team erleichtert ihr den Alltag als berufstätige Mutter.

Das Ohr, das Herz und die helfende Hand im Schulalltag – mit Katharina Leu
Einführung und Vorstellung
Katharina Loy, Sozialpädagogin bei der AWO Bielefeld, spricht über ihre Rolle in den flexiblen Erziehungshilfen am offenen Ganztag an einer Grundschule. Sie beschreibt die AWO nicht nur als Arbeitgeber, sondern auch als eine Gemeinschaft von Menschen, die sich unterstützen.
Alltag und Aufgaben
Katharinas Alltag ist geprägt von der Unterstützung von 19 Kindern, Konfliktlösungen und dem Umgang mit emotionalen Herausforderungen. Sie betont die Wichtigkeit, Zeit für individuelle Gespräche mit den Kindern zu haben, um deren Bedürfnisse zu verstehen und darauf einzugehen.
Rolle und Bedeutung der Schulsozialarbeit
Sie sieht sich als eine Art „Ohr und Herz“ für die Kinder, die oft mit persönlichen Problemen und Stresssituationen zu kämpfen haben. Katharina hebt hervor, dass die Schulsozialarbeit eine essentielle Rolle im Bildungssystem spielt, besonders in einer Zeit, in der viele Kinder aus schwierigen Verhältnissen kommen.
Veränderungen im Kinderalltag
Katharina bemerkt einen Wandel in den Fähigkeiten der Kinder, wie zum Beispiel das Zubinden von Schuhen oder das Lesen der Uhr. Sie glaubt, dass viele grundlegende Kompetenzen nicht mehr zu Hause erlernt werden und dass Schulen und OGS zunehmend für diese Lücken verantwortlich sind.
Leidenschaft für die Arbeit
Obwohl Katharina nicht immer sicher war, dass sie mit Kindern arbeiten möchte, hat sie schließlich ihre Leidenschaft für die soziale Arbeit entdeckt. Sie betont die Bedeutung von qualitativ hochwertiger Arbeit und den positiven Einfluss, den sie auf die Kinder hat.
Schlussfolgerung
Katharina schätzt ihre Rolle als Schulsozialarbeiterin und die Möglichkeit, in kleinen Gruppen zu arbeiten, um die Kinder individuell zu unterstützen. Sie hofft, dass die Bedeutung dieser Arbeit in der Gesellschaft anerkannt wird.

Die Krisenoptimistinnen - mit Caro Rajski und Aischa Azem
Rollen und Arbeitsalltag im ambulant betreuten Wohnen
Aisha arbeitet als Einrichtungsleitung und Fokus liegt auf Mitarbeitendenentwicklung sowie Rahmenbedingungen für Klientenbetreuung. Caro betreut direkt Klienten und kümmert sich zusätzlich um Organisation, Kontakte zum Jugendamt, Hilfebedarf und Betreuung junger Volljähriger. Das Modell gliedert sich in drei Bereiche: Hilfe für Menschen mit sozialen Schwierigkeiten, Eingliederungshilfe nach SGB IX und Hilfe für junge Volljährige. Der Arbeitsalltag verbindet Struktur, Beziehungsarbeit und Koordination.
Arbeitskultur, Vertrauen und Teamdynamik
Beide beschreiben eine familiäre, vertrauensvolle Zusammenarbeit trotz Wachstum. Es gibt Freiraum für Initiative, kreative Gestaltung und kollegiale Unterstützung. Offene Türen, kollegiale Beratung und regelmäßige Supervision stärken die Beziehungsarbeit. Die Teams arbeiten standortübergreifend zusammen, bleiben dabei nah an den Klienteninnen und Klienten, und pflegen eine positive, gemeinschaftliche Arbeitsatmosphäre.
Beziehung, Krisenbewältigung und Behandlungsrahmen
Beziehungsorientiertes Arbeiten steht im Mittelpunkt: Vertrauen aufbauen, präsent sein und am Ball bleiben. In Krisenfällen wird gemeinsam reflektiert, Behandlungsräume geschaffen und alternative Konzepte entwickelt. Supervision dient der persönlichen Klärung sowie der Reflexion von Kriseneinsätzen, Polizeieinsätzen oder Rettungsdienstfällen. Die Teams lernen fortlaufend dazu, zum Beispiel durch Einbindung von Gebärdensprache, um schwerhörige Klienten besser zu unterstützen.
Ausblick und Werte
Starke Zuversicht prägt den Blick in die Zukunft: Rahmenbedingungen erhalten, Weiterentwicklung ermöglichen und Mitarbeitende inspirieren. Das gemeinsame Ziel ist, belastbare Beziehungen zu Klientinnen und Klienten zu sichern, das Angebot flexibel zu gestalten und das Vertrauen in die Einrichtung weiterzuentwickeln. Der Fokus liegt auf nachhaltiger Entwicklung, Teamstärkung und einem wertschätzenden, lernbereiten Arbeitsumfeld.