
WISSEN SCHÜTZT TIERE - Der Podcast der Auffangstation für Reptilien, München.
Dr. Markus Baur, Manuela Bauer, Jennifer Vogl
Beschreibung
Unsere Experten teilen ihr Wissen über Haltung, Biologie und den Schutz exotischer Tiere – von Schildkröten über Schlangen bis hin zu Echsen und exotischen Säugern. Ob Tierliebhaber, Fachinteressierte oder einfach nur neugierig: Dieser Podcast ist für alle, die mehr über Reptilien und weitere Exoten erfahren möchten.
Hör rein und begleite uns bei unserer Mission, diesen faszinierenden Lebewesen eine zweite Chance zu geben. Neue Folgen jeden Monat!
Besuche uns auch auf unserer Website unter www.reptilienauffangstation.de und erfahre mehr!
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 21 – „25 Jahre Reptilienauffangstation München – eine Arche für Exoten“
25 Jahre Reptilien-Auffangstation München
Die Reptilien-Auffangstation München feiert ihr 25-jähriges Bestehen und hat sich als wichtiger Zufluchtsort für exotische Tiere etabliert. Hier werden Schlangen, Schildkröten und andere Reptilien aufgenommen, medizinisch versorgt und, wenn möglich, in neue Zuhause vermittelt.
Herausforderungen und Erfolge
Dr. Markus Bauer, der Leiter der Station, reflektiert über die Herausforderungen, mit denen das Team konfrontiert war, darunter große Beschlagnahmungen und die Verantwortung für bis zu 20.000 Tiere in den letzten 25 Jahren. Trotz finanzieller Schwierigkeiten hat das Team zahlreiche Tierschutzpreise gewonnen und sich stets weiterentwickelt.
Ein engagiertes Team
Das Team der Auffangstation besteht aus etwa 20 engagierten Mitarbeitern, die oft über ihre Grenzen hinaus arbeiten, um den Tieren zu helfen. Dr. Bauer hebt die Bedeutung eines starken Teams hervor, das bereit ist, auch in schwierigen Situationen zusammenzuarbeiten.
Besondere Momente
In der Episode werden bewegende Geschichten von tierischen Rückführungen und emotionalen Begegnungen mit den Tierhaltern erzählt. Die Station hat nicht nur Tiere gerettet, sondern auch das Leben von Menschen berührt, die durch ihre Tiere emotional unterstützt werden.
Feierlichkeiten zum Jubiläum
Am 5. September wird das Jubiläum mit einem Fest gefeiert, bei dem Nachbarn, Unterstützer und Prominente eingeladen sind. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, die Arbeit der Auffangstation kennenzulernen und sich über die zukünftigen Pläne zu informieren.

Folge 20 - "Hitzealarm für Schildkröte, Schlange & Co"
Einführung in die Sommerherausforderungen für Reptilien
Die warme Jahreszeit bringt für Reptilien nicht nur angenehme Temperaturen, sondern auch Herausforderungen. Als wechselwarme Tiere benötigen sie Wärme zur Regulierung ihres Stoffwechsels, doch Überhitzung kann lebensbedrohlich werden.
Hitzestress erkennen und vermeiden
Haltern wird geraten, auf Anzeichen von Hitzestress zu achten, wie hektisches Verhalten oder das Suchen nach Schatten. Besonders gefährdet sind Tiere, die in Terrarien leben, da diese sich schnell überhitzen können.
Thermoregulation bei Reptilien
Reptilien besitzen ein natürliches Verhalten zur Thermoregulation, indem sie sich aktiv in kühlere Bereiche zurückziehen. Es ist wichtig, ihnen geeignete Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, um Hitzestress zu vermeiden.
Tipps zur Temperaturkontrolle im Terrarium
Die Reduzierung von Wärmelampen und das Schaffen von Verdunstungskühle sind entscheidende Maßnahmen zur Regulierung der Temperatur im Terrarium. Halter sollten regelmäßig die Temperaturen überprüfen, besonders während Hitzewellen.
Pflanzen und Mikroklima
Die Bepflanzung des Terrariums und geeignete Höhlen können helfen, ein angenehmes Mikroklima zu schaffen. Feuchtigkeit und Schatten sind essenziell, um den Tieren eine komfortable Umgebung zu bieten.
Vorbereitung auf extreme Temperaturen
Bei extremen Temperaturen sollten Reptilien in kühlere Räume oder Keller gebracht werden. Halter können auch durch Lüften und Verdunstungskühle für eine angenehme Umgebung sorgen.
Zusammenfassung und Ausblick
Die Episode schließt mit einem Ausblick auf das nächste Thema, das invasive Arten behandelt, und ermutigt die Zuhörer, den Podcast zu abonnieren, um keine Folge zu verpassen.

Folge 19 - „Territorial, streitlustig, unvermittelbar? Die Wahrheit über Reptilienmännchen“
Problematik von Reptilienmännchen
In der Haltung von Reptilien gibt es oft Schwierigkeiten mit Männchen, die territorial und aggressiv sind. Diese Probleme entstehen, weil Männchen in der Natur meist nur saisonal auf Artgenossen treffen, während sie im Terrarium ständig in Sicht- und Geruchsnähe leben. Dies führt zu Stress, Rivalitätskämpfen und Verletzungen.
Territorialverhalten und Kommunikation
Reptilien sind in der Regel Einzelgänger und beanspruchen Territorien, die sie verteidigen. Kommunikation erfolgt häufig über Gerüche, Körperhaltungen und visuelle Signale. Aggression wird durch Hormone und Umweltreize ausgelöst, was zu Kämpfen führen kann, insbesondere während der Fortpflanzungszeit.
Haltung und Vermittlung von Reptilien
Die Haltung von Männchen erfordert spezielle Bedingungen, um Konflikte zu vermeiden. Es ist wichtig, ausreichend Platz und Versteckmöglichkeiten zu bieten. Bei der Vermittlung von Tieren sollte darauf geachtet werden, dass Männchen nicht zusammen gehalten werden, es sei denn, die Gehege sind entsprechend gestaltet.
Stress und seine Folgen
Chronischer Stress bei Reptilien kann ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen, weshalb es wichtig ist, ihre sozialen Interaktionen zu überwachen. Eine falsche Haltung oder das Ignorieren von Verhaltenssignalen kann zu aggressiven Ausbrüchen führen. Halter sollten sich mit den Bedürfnissen ihrer Tiere auseinandersetzen, um Leiden zu vermeiden.