Und hier noch die Quellen (#UHNDQ) – der feministische Podcast mit Ole Liebl
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Und hier noch die Quellen (#UHNDQ) – der feministische Podcast mit Ole Liebl

Ole Liebl

Beschreibung

Im Podcast »Und hier noch die Quellen« (UHNDQ) stelle ich, Ole Liebl, regelmäßig feministische Themen vor. Gern auch Sachbücher. Immer mit Quellen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Paula-Irene Villa Braslavsky – Ist »Gender« eine unbrauchbare Kategorie?

29.06.2026

Einführung in das Interview

Im Podcast wird ein Interview mit Paula-Irene Villa-Praslowski vorgestellt, einer renommierten Geschlechterwissenschaftlerin und Professorin an der LMU München. Das Interview behandelt kritische Fragen zu Gender Studies und deren gesellschaftlicher Relevanz.

Selbstkritik in der Geschlechterforschung

Paula-Irene beschreibt die Genderwissenschaften als selbstkritische Disziplin, die ständig hinterfragt, was als gegeben betrachtet wird. Sie betont die Bedeutung von Unsicherheiten in der Wissenschaft und dass jede Wissenschaft, einschließlich der Gender Studies, eine Verunsicherungswissenschaft darstellt.

Gender Trouble und soziale Realität

Das Gespräch thematisiert den "Gender Trouble", der in alltäglichen sozialen Interaktionen entsteht. Paula-Irene erklärt, dass Geschlecht in der Gesellschaft oft als selbstverständlich wahrgenommen wird, während es vielschichtige und dynamische Aspekte beinhaltet, die hinterfragt werden müssen.

Politische Dimensionen und aktuelle Entwicklungen

Das Interview beleuchtet auch die politischen Dimensionen der Genderforschung, insbesondere in Bezug auf aktuelle antifeministische Bewegungen in Deutschland. Paula-Irene äußert ihre Besorgnis über die Angriffe auf die Wissenschaftlichkeit und die Freiheit der Forschung.

Verhältnis von Gender und Sex

Ein zentraler Punkt des Interviews ist die Unterscheidung zwischen biologischem Geschlecht (Sex) und sozialem Geschlecht (Gender). Paula-Irene erklärt, dass diese Trennung notwendig ist, um die gesellschaftlichen Konstruktionen von Geschlecht zu verstehen, ohne die Materialität des Körpers zu ignorieren.

Ethik des Zuhörens und der Auseinandersetzung

Abschließend wird die Bedeutung einer Ethik des Zuhörens und der Auseinandersetzung betont. Im Kontext feministischer Bewegungen ist es wichtig, verschiedene Stimmen und Erfahrungen ernst zu nehmen und den Dialog zu fördern, um eine inklusive und gerechte Gesellschaft zu schaffen.

Einführung in das Interview

Im Podcast wird ein Interview mit Paula-Irene Villa-Praslowski vorgestellt, einer renommierten Geschlechterwissenschaftlerin und Professorin an der LMU München. Das Interview behandelt kritische Fragen zu Gender Studies und deren gesellschaftlicher Relevanz.

Selbstkritik in der Geschlechterforschung

Paula-Irene beschreibt die Genderwissenschaften als selbstkritische Disziplin, die ständig hinterfragt, was als gegeben betrachtet wird. Sie betont die Bedeutung von Unsicherheiten in der Wissenschaft und dass jede Wissenschaft, einschließlich der Gender Studies, eine Verunsicherungswissenschaft darstellt.

Gender Trouble und soziale Realität

Das Gespräch thematisiert den "Gender Trouble", der in alltäglichen sozialen Interaktionen entsteht. Paula-Irene erklärt, dass Geschlecht in der Gesellschaft oft als selbstverständlich wahrgenommen wird, während es vielschichtige und dynamische Aspekte beinhaltet, die hinterfragt werden müssen.

Politische Dimensionen und aktuelle Entwicklungen

Das Interview beleuchtet auch die politischen Dimensionen der Genderforschung, insbesondere in Bezug auf aktuelle antifeministische Bewegungen in Deutschland. Paula-Irene äußert ihre Besorgnis über die Angriffe auf die Wissenschaftlichkeit und die Freiheit der Forschung.

Verhältnis von Gender und Sex

Ein zentraler Punkt des Interviews ist die Unterscheidung zwischen biologischem Geschlecht (Sex) und sozialem Geschlecht (Gender). Paula-Irene erklärt, dass diese Trennung notwendig ist, um die gesellschaftlichen Konstruktionen von Geschlecht zu verstehen, ohne die Materialität des Körpers zu ignorieren.

Ethik des Zuhörens und der Auseinandersetzung

Abschließend wird die Bedeutung einer Ethik des Zuhörens und der Auseinandersetzung betont. Im Kontext feministischer Bewegungen ist es wichtig, verschiedene Stimmen und Erfahrungen ernst zu nehmen und den Dialog zu fördern, um eine inklusive und gerechte Gesellschaft zu schaffen.

Paula-Irene Villa Braslavsky – Ist »Gender« eine unbrauchbare Kategorie?

29.06.2026

Einführung des Interviews

In dieser Episode wird Paula-Irene Villa-Praslowski, eine renommierte Geschlechterwissenschaftlerin und Professorin an der LMU München, interviewt. Der Host hebt ihre selbstkritische Denkweise in den Genderwissenschaften hervor, die sie als "Verunsicherungswissenschaft" bezeichnet.

Kritische Ontologie und Geschlechterforschung

Villa-Praslowski diskutiert die Rolle der Geschlechterforschung im Kontext der kritischen Ontologie. Sie betont, dass jede Wissenschaft das Alltägliche hinterfragt und die Geschlechterforschung insbesondere zeigt, dass Geschlecht keine Selbstverständlichkeit ist.

Gender Trouble im Alltag

Der Begriff "Gender Trouble" wird eingeführt, um die alltäglichen Herausforderungen und Verwirrungen zu beschreiben, die mit Geschlechtserwartungen verbunden sind. Viele Menschen erkennen, dass Geschlechterrollen oft nicht den tatsächlichen Erfahrungen entsprechen.

Die Rolle der Wissenschaft

Villa-Praslowski kritisiert die Vorstellung, dass Wissenschaft objektiv sein kann, und betont, dass auch Gender Studies nicht frei von Relativismus sind. Die Herausforderung besteht darin, Geschlecht als komplexes und dynamisches Phänomen zu verstehen.

Politische Dimensionen der Gender Studies

Das Gespräch beleuchtet die politischen Angriffe auf Gender Studies, insbesondere in Deutschland. Villa-Praslowski warnt vor einer autoritären Mobilisierung gegen diese Disziplin und hebt die Notwendigkeit hervor, solidarisch zu bleiben und sich gegen solche Angriffe zu wehren.

Diversität in Gender Studies

Der Podcast thematisiert auch die demografische Zusammensetzung der Studierenden in Gender Studies und die Herausforderungen, die sich aus verschiedenen Identitäten und Erfahrungen ergeben. Der Host und Villa-Praslowski diskutieren die Spannungen zwischen verschiedenen Geschlechteridentitäten und deren Relevanz in der feministischen Bewegung.

Schlussfolgerung und Ausblick

Das Gespräch endet mit der Betonung der Wichtigkeit einer Ethik des Zuhörens und der Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen. Die Zuhörer werden eingeladen, an zukünftigen Veranstaltungen teilzunehmen, um diese Themen weiter zu erkunden.

Einführung des Interviews

In dieser Episode wird Paula-Irene Villa-Praslowski, eine renommierte Geschlechterwissenschaftlerin und Professorin an der LMU München, interviewt. Der Host hebt ihre selbstkritische Denkweise in den Genderwissenschaften hervor, die sie als "Verunsicherungswissenschaft" bezeichnet.

Kritische Ontologie und Geschlechterforschung

Villa-Praslowski diskutiert die Rolle der Geschlechterforschung im Kontext der kritischen Ontologie. Sie betont, dass jede Wissenschaft das Alltägliche hinterfragt und die Geschlechterforschung insbesondere zeigt, dass Geschlecht keine Selbstverständlichkeit ist.

Gender Trouble im Alltag

Der Begriff "Gender Trouble" wird eingeführt, um die alltäglichen Herausforderungen und Verwirrungen zu beschreiben, die mit Geschlechtserwartungen verbunden sind. Viele Menschen erkennen, dass Geschlechterrollen oft nicht den tatsächlichen Erfahrungen entsprechen.

Die Rolle der Wissenschaft

Villa-Praslowski kritisiert die Vorstellung, dass Wissenschaft objektiv sein kann, und betont, dass auch Gender Studies nicht frei von Relativismus sind. Die Herausforderung besteht darin, Geschlecht als komplexes und dynamisches Phänomen zu verstehen.

Politische Dimensionen der Gender Studies

Das Gespräch beleuchtet die politischen Angriffe auf Gender Studies, insbesondere in Deutschland. Villa-Praslowski warnt vor einer autoritären Mobilisierung gegen diese Disziplin und hebt die Notwendigkeit hervor, solidarisch zu bleiben und sich gegen solche Angriffe zu wehren.

Diversität in Gender Studies

Der Podcast thematisiert auch die demografische Zusammensetzung der Studierenden in Gender Studies und die Herausforderungen, die sich aus verschiedenen Identitäten und Erfahrungen ergeben. Der Host und Villa-Praslowski diskutieren die Spannungen zwischen verschiedenen Geschlechteridentitäten und deren Relevanz in der feministischen Bewegung.

Schlussfolgerung und Ausblick

Das Gespräch endet mit der Betonung der Wichtigkeit einer Ethik des Zuhörens und der Bereitschaft, unterschiedliche Perspektiven ernst zu nehmen. Die Zuhörer werden eingeladen, an zukünftigen Veranstaltungen teilzunehmen, um diese Themen weiter zu erkunden.

»Wann sind Frauen wirklich zufrieden?«

23.06.2026

Rückblick auf die Podcast-Pause

Die Episode beginnt mit einem persönlichen Rückblick des Hosts, der über die lange Pause seit der letzten Folge reflektiert. Er erklärt, dass die Produktion des Podcasts zeitaufwendig ist und er überlegt hat, ob er ihn fortführen soll, da er auch einen anderen Podcast mit einem Kollegen hat, der weniger Vorbereitungszeit erfordert.

Vorstellung eines Buches

Der Host plant, in dieser Folge ein Buch vorzustellen, das er für wichtig hält. Es basiert auf einer Langzeitstudie und behandelt das Thema der Lebenszufriedenheit von Frauen. Der Autor, Martin Schröder, argumentiert, dass Frauen oft zufriedener sind, als der Feminismus darstellt, und legt dar, dass viele Frauen gerne Teilzeit arbeiten und sich um ihre Familien kümmern möchten.

Kritik an Schröders Argumenten

Der Host kritisiert Schröders Thesen, die seiner Meinung nach die Komplexität der Lebensrealitäten von Frauen ignorieren. Er hinterfragt die Bedeutung von Lebenszufriedenheit und Freiheit und betont, dass Zufriedenheit nicht gleichbedeutend mit Gerechtigkeit ist. Die Analyse der geschlechtlichen Unterschiede in der Lebenszufriedenheit und der Einfluss von Geschlechterrollen werden ebenfalls thematisiert.

Gender Pay Gap und Ungleichheiten

Die Diskussion über den Gender Pay Gap wird angesprochen, wobei der Host darauf hinweist, dass die Ursachen für Einkommensunterschiede komplex sind und nicht nur auf individuelle Entscheidungen zurückgeführt werden können. Auch die Qualität von Arbeit und dessen Wertschätzung wird thematisiert.

Feminismus und soziale Veränderungen

Der Host plädiert für einen feministischen Ansatz, der sowohl quantitative als auch qualitative Forschung berücksichtigt. Er betont die Notwendigkeit, die Stimmen von marginalisierten Personen zu hören und auf die strukturellen Ungleichheiten aufmerksam zu machen, die in der Gesellschaft bestehen. Feminismus sollte als eine Intervention verstanden werden, die auf die Überwindung von Machtungleichheiten abzielt.

Schlussbemerkungen und Ausblick

Zum Abschluss der Episode ermutigt der Host die Zuhörer, ihn zu unterstützen, und kündigt an, dass bald neue Interviews veröffentlicht werden, die weitere spannende Themen behandeln.

Rückblick auf die Podcast-Pause

Die Episode beginnt mit einem persönlichen Rückblick des Hosts, der über die lange Pause seit der letzten Folge reflektiert. Er erklärt, dass die Produktion des Podcasts zeitaufwendig ist und er überlegt hat, ob er ihn fortführen soll, da er auch einen anderen Podcast mit einem Kollegen hat, der weniger Vorbereitungszeit erfordert.

Vorstellung eines Buches

Der Host plant, in dieser Folge ein Buch vorzustellen, das er für wichtig hält. Es basiert auf einer Langzeitstudie und behandelt das Thema der Lebenszufriedenheit von Frauen. Der Autor, Martin Schröder, argumentiert, dass Frauen oft zufriedener sind, als der Feminismus darstellt, und legt dar, dass viele Frauen gerne Teilzeit arbeiten und sich um ihre Familien kümmern möchten.

Kritik an Schröders Argumenten

Der Host kritisiert Schröders Thesen, die seiner Meinung nach die Komplexität der Lebensrealitäten von Frauen ignorieren. Er hinterfragt die Bedeutung von Lebenszufriedenheit und Freiheit und betont, dass Zufriedenheit nicht gleichbedeutend mit Gerechtigkeit ist. Die Analyse der geschlechtlichen Unterschiede in der Lebenszufriedenheit und der Einfluss von Geschlechterrollen werden ebenfalls thematisiert.

Gender Pay Gap und Ungleichheiten

Die Diskussion über den Gender Pay Gap wird angesprochen, wobei der Host darauf hinweist, dass die Ursachen für Einkommensunterschiede komplex sind und nicht nur auf individuelle Entscheidungen zurückgeführt werden können. Auch die Qualität von Arbeit und dessen Wertschätzung wird thematisiert.

Feminismus und soziale Veränderungen

Der Host plädiert für einen feministischen Ansatz, der sowohl quantitative als auch qualitative Forschung berücksichtigt. Er betont die Notwendigkeit, die Stimmen von marginalisierten Personen zu hören und auf die strukturellen Ungleichheiten aufmerksam zu machen, die in der Gesellschaft bestehen. Feminismus sollte als eine Intervention verstanden werden, die auf die Überwindung von Machtungleichheiten abzielt.

Schlussbemerkungen und Ausblick

Zum Abschluss der Episode ermutigt der Host die Zuhörer, ihn zu unterstützen, und kündigt an, dass bald neue Interviews veröffentlicht werden, die weitere spannende Themen behandeln.