
EIN AUF PROF
HNU | PODCAST EINS
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Innovationsregion Ulm – Impulse für Fachkräfte & Kooperation
Willkommen im Podcast Ein Auf Prof
In diesem Podcast der Hochschule Neu-Ulm geht es um die Möglichkeiten und Vorteile, eine Professur anzustreben. Moderiert von Maxi Pichlmeier, wird das Thema durch Gespräche mit verschiedenen Persönlichkeiten aus der Region beleuchtet.
Die Innovationsregion Ulm
Simone Strobl, Geschäftsführerin der Innovationsregion Ulm, erklärt, dass die Region ein Zusammenschluss mehrerer Städte und Institutionen ist, die gemeinsam an der wirtschaftlichen Weiterentwicklung arbeiten. Sie betont die hohe Lebensqualität und die zahlreichen Möglichkeiten, die die Region bietet.
Zusammenarbeit mit der Hochschule Neu-Ulm
Die Innovationsregion Ulm kooperiert eng mit der Hochschule Neu-Ulm, um Netzwerke zu schaffen und innovative Projekte zu fördern. Die Hochschule spielt eine zentrale Rolle, indem sie ihren Studierenden Zugang zu Unternehmen ermöglicht und praxisnahe Erfahrungen bietet.
Praktikumsprojekte und Fachkräftesicherung
Ein Beispiel für die Zusammenarbeit ist ein Projekt, das Schülern längere Praktika ermöglicht, um sie besser auf den Berufseinstieg vorzubereiten. Die Hochschule begleitet dieses Projekt wissenschaftlich, um dessen Effektivität zu evaluieren.
Die Rolle der Professoren
Strobl ermutigt zukünftige Professoren, offen für Innovationen zu sein und die Bedürfnisse der Studierenden zu berücksichtigen. Sie hebt hervor, dass die Verbindung zwischen Lehre und Wirtschaft entscheidend für die Entwicklung der Region ist.
Schlussgedanken
Die enge Zusammenarbeit zwischen der Innovationsregion Ulm und der Hochschule Neu-Ulm fördert nicht nur die akademische Ausbildung, sondern auch die lokale Wirtschaft. Die Region bietet ein unterstützendes Umfeld für Studierende und Fachkräfte.

Vom Master zum Doktor – Promotion an der HNU
Übersicht zu DIVAK und Promotion an der HNU
Der Podcast beleuchtet, wie die Hochschule Neu-Ulm Promovierende begleitet. Zwei Ebenen werden unterschieden: das Promotionskolleg DIVAK als Einheit für Promotionsprojekte im Bereich digitaler Innovationen und das Promotionszentrum als Dachorganisation mit weiteren Promotion-Möglichkeiten. Besonders betont wird, dass Kooperationen mit anderen Hochschulen Teil des Betreuungsrahmens sind und dass das Promotionsrecht seit einigen Jahren existiert, wobei die HNU sich durch Qualität und strukturierte Unterstützung auszeichnet.
Fort- und Weiterbildungsangebot sowie Praxis der Betreuung
Die Leiterin des Promotionskollegs erklärt, wie Promovierende durch ein eigenes Qualifizierungsprogramm begleitet werden. Dazu gehören Kurse zu Forschungsmethoden, Promotionskolloquien und Projektorganisation. Zusätzlich wird der Austausch unter Promovierenden gefördert, um Isolation zu vermeiden. Die Betreuung umfasst die Vorbereitung von Gremien sowie die Organisation von Veranstaltungen, damit Projekte zielgerichtet voranschreiten und ein gemeinsames Gemeinschaftsgefühl entsteht.
Qualitätssicherung, Betreuungsstruktur und Themenfelder
Es wird auf eine Vier- bis Sechs-Augen-Betreuung gesetzt, wobei Betreuende von zwei unterschiedlichen Hochschulen stammen und die Prüfungskommission eventuell eine dritte Hochschule einbezieht. Die Promotionsthemen decken breite Bereiche ab, von Gesundheitsmanagement bis zu Sozialwissenschaften, mit Fokus auf digitale Innovationen für die Gesellschaft. Kriterien für die Qualität umfassen Publikationen, Drittmittel und Betreuungserfahrung der Professorinnen und Professoren.
Zukunftsperspektiven, Matching und Perspektiven der Promovierenden
Der Gesprächspartnerin zufolge passen neugierige, engagierte Promovierende gut zur HNU, wenn sie offen bleiben, sich betreuen lassen und aktiv am Prozess teilnehmen. Blickt man nach vorn, soll die Zeit der Promotionsoffenheit genutzt werden, um fachlich und persönlich zu wachsen und anschließend verantwortliche Aufgaben in der Gesellschaft zu übernehmen. Eine klare Passung entsteht durch Motivation, Offenheit und die Bereitschaft zur Kooperation.

Lehre im Wandel – Zwischen Mensch, Technik & KI
Hintergrund und Tätigkeiten
Gerd Xeller verbindet Lehre an der Hochschule Neu‑Ulm mit eigener Unternehmensberatung. Sein Fokus liegt auf Führungskräfteentwicklung, Moderation von Workshops und maßgeschneiderten Inhalten für Kundinnen und Kunden. Die Arbeit ist geprägt von Vielfalt, Teamarbeit und der aktiven Gestaltung von Lernprozessen, wobei seine langjährige Praxis als Trainer und Berater eine zentrale Rolle spielt.
KI in Lehre und Wandel der Arbeitswelt
Er sieht KI als Basisinnovation, die Lehr-/Lernprozesse grundlegend verändert. Wichtige Kompetenzen bleiben menschliche Fähigkeiten wie Urteilsvermögen, Kommunikation und Ambiguitätstoleranz. KI dient als Beschleuniger und Inspirationsquelle, er betont jedoch die Notwendigkeit einer balancierten Verbindung von Technik und Menschlichkeit in Lehre und Organisation.
Zeitbezogene Persönlichkeitsanalyse und Hesse
Die Beobachtung unterschiedlicher Lebensphasen dient der Selbst- und Mitarbeiterführung. Diese Analysen helfen, Klarheit zu gewinnen und Stärken gezielt einzusetzen. Hermann Hesse prägt seinen Blick auf Ulm, Selbstreflexion und Werte, die in Forschungs- und Lehrkontexten Orientierung geben. Der Fokus liegt auf der Verbindung von Sinnfragen, Bildung und gesellschaftlicher Orientierung.
Perspektiven für künftige Lehrbeauftragte
Systemisches Denken, Zusammenhänge erkennen und Praxisbezug sind zentrale Anforderungen. Die HNU fördert angewandte Forschung mit Transfer in die Praxis. Die Kombination aus Menschlichkeit, Reflexion und technischer Entwicklung soll Lernende befähigen, Veränderungen verantwortungsvoll zu gestalten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.