
Kräuterwissen - der Podcast
salto.bz | Tamara Seyr - Marion Gamper
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Chartplatzierungen
Aktuelle Platzierungen in den öffentlichen Podcast-Charts und in unseren eigenen Kategorien.
Apple Podcasts
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Kräuterwissen | 6. Warum die Haut Überstunden macht
Die Haut im Sommer: Ein Hochleistungsorgan
Im Sommer ist die Haut besonders gefordert, da sie als Klimaanlage, Schutzschild und Reparaturwerkstatt fungiert. Hitze, UV-Strahlung und andere Umwelteinflüsse belasten sie stark, was zu einem intensiven Arbeitsaufwand führt.
Temperaturregulation durch Schwitzen
Die Haut reguliert die Körpertemperatur durch Schwitzen. Schweiß verdunstet und kühlt den Körper, was ein cleveres System zur Überhitzungsvermeidung darstellt.
Der Schutzmechanismus: Bräune und Melanin
Die Haut produziert Melanin als Schutz gegen UV-Strahlung, was jedoch nur begrenzt wirksam ist. Sonnencreme ist daher unerlässlich, um langfristige Hautschäden zu vermeiden.
Die Bedeutung von Sonnencreme
Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie lange die Haut vor Sonnenbrand geschützt ist. Regelmäßiges Nachcremen ist wichtig, um den Schutz aufrechtzuerhalten.
Die Reparaturprozesse der Haut
Nach Sonnenexposition beginnt die Haut mit Reparaturarbeiten, die vor allem während des Schlafs intensiv ablaufen. Der Körper sendet Immunzellen zur Heilung und Regeneration.
Hilfreiche Pflanzen für die Hautpflege
Verschiedene Heilpflanzen wie Malve, Ringelblume, Kamille und Johanniskraut unterstützen die Hautregeneration und beruhigen gereizte Haut. Aloe Vera hilft ebenfalls, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Praktische Tipps zur Hautpflege
Ein After-Sun-Kräuterspray mit Kamille, Lavendel und Ringelblume kann die Haut nach einem sonnigen Tag beruhigen. Zudem ist eine gute Feuchtigkeitsversorgung wichtig für die Hautgesundheit.
Fazit: Die Haut gut behandeln
Die Haut benötigt im Sommer besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Ein Spa-Programm mit Pflanzenunterstützung kann helfen, sie ins Gleichgewicht zu bringen und für ihre Überstunden zu entlohnen.

Kräuterwissen | 5. Warum Muskelkater ein kleines Drama ist
Muskelkater verstehen
Ein häufiges Missverständnis ist, dass Muskelkater durch Milchsäure verursacht wird. Tatsächlich entstehen Mikroverletzungen in den Muskelfasern während ungewohnter körperlicher Aktivität, was zu Schmerzen führt, die verzögert auftreten.
Reparaturprozess des Körpers
Nach intensiven Bewegungen schüttet der Körper Entzündungsstoffe aus, und Immunzellen wandern ins Gewebe, was zu Schwellungen und Schmerzen führt, die typischerweise 24 bis 48 Stunden nach der Belastung bemerkbar werden.
Wissenschaft hinter Muskelkater
Der Begriff DOMS (Delayed Onset Muscle Soreness) beschreibt diesen verzögerten Muskelschmerz. Bei wiederholtem Training passt sich der Muskel an und der Schmerz wird weniger stark, was als Repeated Bout-Effekt bekannt ist.
Die Rolle von Kräutern
Kräuter können den Körper unterstützen, indem sie die Regeneration fördern. Der Muskelbalsam von Tamara Seyer enthält Arnica, Rosmarin und Wacholder, die entzündungshemmende und durchblutungsfördernde Eigenschaften haben.
Anwendung und Nutzung des Balsams
Die Salbe sollte dünn aufgetragen und gut einmassiert werden, idealerweise nach einer warmen Dusche oder leichter Bewegung. Es ist wichtig, bei empfindlicher Haut und während der Schwangerschaft vorsichtig zu sein.
Fazit
Muskelkater ist ein Zeichen dafür, dass der Körper sich anpasst und stärker wird. Mit der richtigen Pflanzenunterstützung kann der Prozess angenehmer gestaltet werden.

Kräuterwissen | 4. Warum Hormone Achterbahn fahren
Kräuter statt künstlicher Hormone
Kräuter regulieren den Hormonhaushalt sanft, ohne fertige Hormone zu liefern. Sie beeinflussen zentrale Abläufe im Gehirn, unterstützen Leber und Nervensystem und modulieren Hormone, statt zu dominieren. Die Hormonsignale bleiben balanciert, sodass das hormonelle Netzwerk fein abgestimmt arbeiten kann.
Wichtige Kräuter und ihre Wirkung
Frauenmantel wirkt regulierend und schützt das Nervensystem, Schafgarbe sorgt für Rhythmus bei Zyklus und Blutung, Rotklee moduliert in Wechseljahren über Isoflavone. Gerbstoffe geben Struktur, Bitterstoffe unterstützen Leber und Hormonsstoffwechsel, wodurch Stauungen abgebaut werden.
Rolle des Mönchspfeffers
Der Mönchspfeffer beeinflusst die Hypophyse und Prolactin-Ausschüttung. Er wird bei PMS, Brustspannungen und Zyklusunregelmäßigkeiten genutzt, erfordert jedoch Geduld, Fachwissen und gezielte Dosierung, um Weichen in der Hormonregelung neu zu stellen.
Hinweis zum Ansatz und zur Haltung
Eine Kräuterkomposition kann bei Zyklusbeschwerden, hormoneller Unruhe oder Wechseljahrsbeginn unterstützen. Sie versteht das Hormonsystem als Balanceprozess, betont Selbstfürsorge und respektiert individuelle Unterschiede; medizinische Diagnosen erfordern Beratung, und der Begriff „Frauenleiden“ wird kritisch hinterfragt.