feministisch.katholisch.jetzt?!
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feministisch.katholisch.jetzt?!

Erzdiözese Freiburg

Beschreibung

Die Kombi von Feminismus und Kirche findest du spannend? Wir auch! Deshalb setzten wir uns in den Gesprächen in diesem Podcast mit verschiedenen Aspekten von feministisch und katholisch auseinander.
Der Weg zu wirklicher Gleichberechtigung der Geschlechter scheint weiterhin ein langer zu sein. In der Kirche wirkt er manchmal sogar noch schier unendlich lang. Aus dem Erzbistum Freiburg heraus blicken wir auf feministische Anliegen. Jeden letzten Freitag im Monat erwartet dich eine neue Folge.
www.ebfr.de/feminismus; www.instagram.com/feministisch.katholisch.jetzt; fmg@seelsorgeamt-freiburg.de

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Zwischen Lebensschutz und Selbstbestimmung

31.07.2026

Einführung in den Podcast

Der Podcast behandelt Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und die Verbindung von Feminismus und Katholizismus. In dieser Episode wird der Paragraf 218 des Strafgesetzbuches diskutiert, der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland regelt.

Der Paragraf 218 und seine Bedeutung

Der Paragraf 218 besagt, dass Schwangerschaftsabbrüche grundsätzlich rechtswidrig sind, jedoch unter bestimmten Bedingungen straffrei bleiben. Es gibt seit Jahren Diskussionen über die Aktualität dieser Regelung, die auch von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KfD) thematisiert wird.

Positionierung der KfD

Nach einem intensiven Meinungsbildungsprozess hat die KfD ein Positionspapier veröffentlicht, das sich mit der Spannung zwischen Lebensschutz und Selbstbestimmung auseinandersetzt. Marie Lackey, geistliche Leiterin der KfD im Diözesanverband Freiburg, erläutert die Notwendigkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, insbesondere im Kontext der gesellschaftlichen Diskussionen.

Der Meinungsbildungsprozess

Der Prozess um das Positionspapier beinhaltete verschiedene Perspektiven und einen respektvollen Dialog zwischen den Mitgliedern der KfD. Online-Veranstaltungen und Diskussionsrunden ermöglichten es Frauen, ihre Ansichten zu teilen und voneinander zu lernen.

Inhalt des Positionspapiers

Die zentrale Botschaft des Papiers ist die Achtung vor dem ungeborenen Leben und die Unterstützung von Frauen in Schwangerschaftskonflikten. Der Inhalt betont die Notwendigkeit, sowohl den Lebensschutz als auch die Selbstbestimmung der Schwangeren zu berücksichtigen.

Gesellschaftliche Verantwortung

Das Papier fordert gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die Frauen ermöglichen, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen, ohne dabei in Armutsfalle zu geraten. Die KfD setzt sich für armutsfeste Sozialleistungen und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.

Rolle der Kirche

Die Kirche wird aufgefordert, das Thema Sexualität und die Herausforderungen von Frauen ernst zu nehmen. Die KfD stellt fest, dass die kirchliche Sexualmoral oft nicht mehr anschlussfähig an die Realität vieler Menschen ist.

Schlussfolgerung

Marie Lackey betont die Bedeutung des Prozesses für die KfD und die Notwendigkeit, weiterhin in den Dialog zu treten. Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass komplexe Fragen oft keine einfachen Antworten haben, sondern den Austausch unterschiedlicher Perspektiven erfordern.

Einführung in den Podcast

Der Podcast behandelt Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und die Verbindung von Feminismus und Katholizismus. In dieser Episode wird der Paragraf 218 des Strafgesetzbuches diskutiert, der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland regelt.

Der Paragraf 218 und seine Bedeutung

Der Paragraf 218 besagt, dass Schwangerschaftsabbrüche grundsätzlich rechtswidrig sind, jedoch unter bestimmten Bedingungen straffrei bleiben. Es gibt seit Jahren Diskussionen über die Aktualität dieser Regelung, die auch von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KfD) thematisiert wird.

Positionierung der KfD

Nach einem intensiven Meinungsbildungsprozess hat die KfD ein Positionspapier veröffentlicht, das sich mit der Spannung zwischen Lebensschutz und Selbstbestimmung auseinandersetzt. Marie Lackey, geistliche Leiterin der KfD im Diözesanverband Freiburg, erläutert die Notwendigkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, insbesondere im Kontext der gesellschaftlichen Diskussionen.

Der Meinungsbildungsprozess

Der Prozess um das Positionspapier beinhaltete verschiedene Perspektiven und einen respektvollen Dialog zwischen den Mitgliedern der KfD. Online-Veranstaltungen und Diskussionsrunden ermöglichten es Frauen, ihre Ansichten zu teilen und voneinander zu lernen.

Inhalt des Positionspapiers

Die zentrale Botschaft des Papiers ist die Achtung vor dem ungeborenen Leben und die Unterstützung von Frauen in Schwangerschaftskonflikten. Der Inhalt betont die Notwendigkeit, sowohl den Lebensschutz als auch die Selbstbestimmung der Schwangeren zu berücksichtigen.

Gesellschaftliche Verantwortung

Das Papier fordert gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die Frauen ermöglichen, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen, ohne dabei in Armutsfalle zu geraten. Die KfD setzt sich für armutsfeste Sozialleistungen und bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.

Rolle der Kirche

Die Kirche wird aufgefordert, das Thema Sexualität und die Herausforderungen von Frauen ernst zu nehmen. Die KfD stellt fest, dass die kirchliche Sexualmoral oft nicht mehr anschlussfähig an die Realität vieler Menschen ist.

Schlussfolgerung

Marie Lackey betont die Bedeutung des Prozesses für die KfD und die Notwendigkeit, weiterhin in den Dialog zu treten. Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass komplexe Fragen oft keine einfachen Antworten haben, sondern den Austausch unterschiedlicher Perspektiven erfordern.

"Nur mit meiner Stimme" - über die Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin Maya Angelou

26.06.2026

Einführung in das Leben von Maya Angelou

Die Episode widmet sich der beeindruckenden Lebensgeschichte von Maya Angelou, einer bedeutenden afroamerikanischen Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin, die nie die Hoffnung verlor, trotz vielfältiger Diskriminierung und Gewalt. Gabriele, die Referentin für Frauensternchenpastoral, stellt Angelous Weg vor und hebt ihre Errungenschaften hervor.

Frühe Jahre und Traumata

Maya Angelou, geboren als Margaret Annie Johnson, wuchs in einer von Rassendiskriminierung geprägten Umgebung auf. Nach traumatischen Erlebnissen in ihrer Kindheit, darunter ein sexueller Übergriff, verstummte sie für mehrere Jahre. Diese Zeit des Schweigens prägte ihre spätere Schriftstellerei und ihre Fähigkeit, anderen eine Stimme zu geben.

Karriere und Engagement

Angelou wurde die erste afroamerikanische Straßenbahnschaffnerin in San Francisco und baute eine erfolgreiche Karriere als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin auf. Ihre Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Martin Luther King und Malcolm X führten zu ihrem Engagement in der Bürgerrechtsbewegung.

Literarische Erfolge

1969 veröffentlichte sie ihr erstes Werk „I Know Why the Caged Bird Sings“, das für viele afroamerikanische Frauen eine Stimme gab. Sie veröffentlichte insgesamt sieben Autobiografien und mehrere Gedichtbände, die sich mit Themen wie Rassismus, Verlust und Selbstbehauptung auseinandersetzen.

Anerkennung und Vermächtnis

Angelou erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Presidential Medal of Freedom. Trotz zahlreicher Herausforderungen blieb sie ein Symbol für Hoffnung und Widerstandskraft. Ihr Vermächtnis lebt in ihren Werken und der Inspiration, die sie anderen gegeben hat, weiter.

Abschluss und Einladung zur Reflexion

Die Episode schließt mit einem Zitat von Maya Angelou, das den Zuhörern eine Einladung bietet, über Heldentum und den eigenen Platz im Kampf für Gerechtigkeit nachzudenken. Gabriele ermutigt die Zuhörer, die nächste Folge nicht zu verpassen und sich mit den Themen Feminismus und Kirche auseinanderzusetzen.

Einführung in das Leben von Maya Angelou

Die Episode widmet sich der beeindruckenden Lebensgeschichte von Maya Angelou, einer bedeutenden afroamerikanischen Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin, die nie die Hoffnung verlor, trotz vielfältiger Diskriminierung und Gewalt. Gabriele, die Referentin für Frauensternchenpastoral, stellt Angelous Weg vor und hebt ihre Errungenschaften hervor.

Frühe Jahre und Traumata

Maya Angelou, geboren als Margaret Annie Johnson, wuchs in einer von Rassendiskriminierung geprägten Umgebung auf. Nach traumatischen Erlebnissen in ihrer Kindheit, darunter ein sexueller Übergriff, verstummte sie für mehrere Jahre. Diese Zeit des Schweigens prägte ihre spätere Schriftstellerei und ihre Fähigkeit, anderen eine Stimme zu geben.

Karriere und Engagement

Angelou wurde die erste afroamerikanische Straßenbahnschaffnerin in San Francisco und baute eine erfolgreiche Karriere als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin auf. Ihre Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Martin Luther King und Malcolm X führten zu ihrem Engagement in der Bürgerrechtsbewegung.

Literarische Erfolge

1969 veröffentlichte sie ihr erstes Werk „I Know Why the Caged Bird Sings“, das für viele afroamerikanische Frauen eine Stimme gab. Sie veröffentlichte insgesamt sieben Autobiografien und mehrere Gedichtbände, die sich mit Themen wie Rassismus, Verlust und Selbstbehauptung auseinandersetzen.

Anerkennung und Vermächtnis

Angelou erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Presidential Medal of Freedom. Trotz zahlreicher Herausforderungen blieb sie ein Symbol für Hoffnung und Widerstandskraft. Ihr Vermächtnis lebt in ihren Werken und der Inspiration, die sie anderen gegeben hat, weiter.

Abschluss und Einladung zur Reflexion

Die Episode schließt mit einem Zitat von Maya Angelou, das den Zuhörern eine Einladung bietet, über Heldentum und den eigenen Platz im Kampf für Gerechtigkeit nachzudenken. Gabriele ermutigt die Zuhörer, die nächste Folge nicht zu verpassen und sich mit den Themen Feminismus und Kirche auseinanderzusetzen.

„Im Anfang schuf Gott die Vielfalt“ mit Sr. Micha Stamer Obl OSB

29.05.2026

Weg von Skepsis zur gelebten Spiritualität

Die Gesprächspartnerin schildert eine oft widersprüchliche Beziehung zur Kirche in der Kindheit und Jugend: starke Zweifel, Ablehnung und der Wunsch nach Freiheit, später jedoch eine wiederentdeckte Glaubenshaltung. Durch Begegnungen mit offen lebenden Queer-Personen in kirchlichen Kontexten entstand eine neue, authentische Identität als katholisch, queer und sichtbar in der Kirche. Out in Church fungierte dabei als Türöffner zu einer Gemeinschaft, die Vielfalt als Bereicherung versteht.

Oblatin im Benediktiner-Kontext: Herkunft, Namenswahl und Zugehörigkeit

Der Weg führt hin zu einer Oblation im Kloster Nitschau: feierliche Bindung an die Benediktiner-Regel, jedoch außerhalb der klassischen Konventssituation lebend. Die Entscheidung, sich nicht-binär zu identifizieren, wurde respektiert; der Ordensname Schwester Micha kombiniert mit einem männlichen hebräischen Namensbestandteil betont die individuelle Identität. Das Kloster ermöglicht so eine Integration von Spiritualität, Beruf und biografischer Wahrheit.

Stadtkloster Kassel: ökumenische Gemeinschaft als moderne Form gelebten Glaubens

Gemeinsam mit anderen suchenden Menschen wurde ein ökumenisches Stadtkloster gegründet, das gemeinschaftliches Beten, Gastfreundschaft und kooperative Organisationsformen betont. Konsensbasierte Entscheidungen, offene Zugehörigkeit und regelmäßige Gebetsformen prägen den Alltag. Die Initiative ist darauf ausgerichtet, queere und vielfältige Lebensentwürfe in urbanen Kontexten sichtbar zu machen, ohne die Wurzeln der Benedictinischen Spiritualität zu verleugnen.

Kirche, Sprache und Zukunft einer inklusiven Community

In Gesprächen wird deutlich, wie Sprache und religiöse Traditionen gegenseitig verhandelt werden: respektvolle Ansprache, Traumasensibilität und sprachliche Gleichberechtigung stehen im Fokus. Die Verbindung von Feminismus, Katholizität und queerer Identität wird nicht als Konflikt, sondern als Bereicherung verstanden. Perspektivisch wird das kirchliche Leben als Ort der Vielfalt gesehen, in dem unterschiedliche Charismen zusammenwirken und neue Formen des Glaubens möglich sind.

Weg von Skepsis zur gelebten Spiritualität

Die Gesprächspartnerin schildert eine oft widersprüchliche Beziehung zur Kirche in der Kindheit und Jugend: starke Zweifel, Ablehnung und der Wunsch nach Freiheit, später jedoch eine wiederentdeckte Glaubenshaltung. Durch Begegnungen mit offen lebenden Queer-Personen in kirchlichen Kontexten entstand eine neue, authentische Identität als katholisch, queer und sichtbar in der Kirche. Out in Church fungierte dabei als Türöffner zu einer Gemeinschaft, die Vielfalt als Bereicherung versteht.

Oblatin im Benediktiner-Kontext: Herkunft, Namenswahl und Zugehörigkeit

Der Weg führt hin zu einer Oblation im Kloster Nitschau: feierliche Bindung an die Benediktiner-Regel, jedoch außerhalb der klassischen Konventssituation lebend. Die Entscheidung, sich nicht-binär zu identifizieren, wurde respektiert; der Ordensname Schwester Micha kombiniert mit einem männlichen hebräischen Namensbestandteil betont die individuelle Identität. Das Kloster ermöglicht so eine Integration von Spiritualität, Beruf und biografischer Wahrheit.

Stadtkloster Kassel: ökumenische Gemeinschaft als moderne Form gelebten Glaubens

Gemeinsam mit anderen suchenden Menschen wurde ein ökumenisches Stadtkloster gegründet, das gemeinschaftliches Beten, Gastfreundschaft und kooperative Organisationsformen betont. Konsensbasierte Entscheidungen, offene Zugehörigkeit und regelmäßige Gebetsformen prägen den Alltag. Die Initiative ist darauf ausgerichtet, queere und vielfältige Lebensentwürfe in urbanen Kontexten sichtbar zu machen, ohne die Wurzeln der Benedictinischen Spiritualität zu verleugnen.

Kirche, Sprache und Zukunft einer inklusiven Community

In Gesprächen wird deutlich, wie Sprache und religiöse Traditionen gegenseitig verhandelt werden: respektvolle Ansprache, Traumasensibilität und sprachliche Gleichberechtigung stehen im Fokus. Die Verbindung von Feminismus, Katholizität und queerer Identität wird nicht als Konflikt, sondern als Bereicherung verstanden. Perspektivisch wird das kirchliche Leben als Ort der Vielfalt gesehen, in dem unterschiedliche Charismen zusammenwirken und neue Formen des Glaubens möglich sind.