ecologies - Nachhaltigkeit und digitale Kultur
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ecologies - Nachhaltigkeit und digitale Kultur

Nicolas Oxen

Beschreibung

Wie hängen Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen? Wie fühlt sich das Leben in smarten technischen Umwelten an? Wie beeinflusst der starre Gegensatz von Natur und Kultur unser Denken? Der Podcast "Ecologies" stellt Fragen und sammelt Antworten aus Philosophie, Medien- und Kulturwissenschaft.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Die Austernbank und die Eisenbahn. Leander Scholz über Ökologie, Technik und Politik

08.07.2026

Einführung in die Beziehung zwischen Politik und Ökologie

Der Podcast thematisiert die notwendige Beziehung zwischen Politik und Ökologie im Angesicht von Klimakrise und Naturzerstörung. Es wird diskutiert, wie politische Ordnungen und Vorstellungen von Natürlichkeit miteinander verbunden sind und wie sich der Begriff der Ökologie von traditionellen Naturauffassungen unterscheidet.

Die Rolle von Leander Scholz

Leander Scholz, Philosoph und Autor, wird eingeführt, um über seine Ansichten zu sprechen, insbesondere über sein Buch „Die Regierung der Natur“. Er betont, dass jede Politik eine bestimmte Naturvorstellung voraussetzt, was die grundlegende Verbindung zwischen Natur und Politik verdeutlicht.

Historische Perspektiven auf Natur und Politik

Der Podcast untersucht, wie sich das Verständnis von Natur und Politik im Laufe der Geschichte verändert hat, vom antiken Verständnis einer stabilen Natur bis hin zur modernen Auffassung von veränderlicher und mechanisch gestaltbarer Natur. Diese Veränderungen beeinflussen die politische Ökologie und das Verständnis von menschlicher Freiheit.

Der Einfluss der Evolutionsbiologie

Die Evolutionsbiologie wird als entscheidender Faktor betrachtet, der das Vertrauen in die Natur untergräbt und zu einem dynamischen Verständnis von Ökologie führt. Diese neue Perspektive zeigt, dass Natur nicht mehr stabil ist, sondern sich in einem ständigen Wandel befindet, was auch die menschliche Existenz betrifft.

Ökologie und technische Umwelten

Mit der Erfindung der Eisenbahn und der Überfischung von Austern wird das neue ökologische Wissen veranschaulicht. Die Ökologie wird als dynamisches Beziehungswissen beschrieben, das auf die Gesellschaft und technische Umwelten übertragen werden kann.

Politische Ökologie im 19. Jahrhundert

Der Podcast diskutiert die Entstehung der politischen Ökologie als eine Antwort auf die industrielle Revolution und die damit verbundenen Umweltprobleme. Die Notwendigkeit, das Gemeinwesen im Einklang mit ökologischen Prinzipien zu gestalten, wird hervorgehoben.

Aktuelle Herausforderungen und neue Perspektiven

Abschließend wird die Frage aufgeworfen, wie das heutige Bewusstsein für ökologische Probleme mit dem Fortschrittsglauben des 19. Jahrhunderts in Einklang gebracht werden kann. Es wird diskutiert, wie neue Modelle des Zusammenlebens und der Ordnung in einer komplexen Gesellschaft entwickelt werden können, um den ökologischen Herausforderungen zu begegnen.

Einführung in die Beziehung zwischen Politik und Ökologie

Der Podcast thematisiert die notwendige Beziehung zwischen Politik und Ökologie im Angesicht von Klimakrise und Naturzerstörung. Es wird diskutiert, wie politische Ordnungen und Vorstellungen von Natürlichkeit miteinander verbunden sind und wie sich der Begriff der Ökologie von traditionellen Naturauffassungen unterscheidet.

Die Rolle von Leander Scholz

Leander Scholz, Philosoph und Autor, wird eingeführt, um über seine Ansichten zu sprechen, insbesondere über sein Buch „Die Regierung der Natur“. Er betont, dass jede Politik eine bestimmte Naturvorstellung voraussetzt, was die grundlegende Verbindung zwischen Natur und Politik verdeutlicht.

Historische Perspektiven auf Natur und Politik

Der Podcast untersucht, wie sich das Verständnis von Natur und Politik im Laufe der Geschichte verändert hat, vom antiken Verständnis einer stabilen Natur bis hin zur modernen Auffassung von veränderlicher und mechanisch gestaltbarer Natur. Diese Veränderungen beeinflussen die politische Ökologie und das Verständnis von menschlicher Freiheit.

Der Einfluss der Evolutionsbiologie

Die Evolutionsbiologie wird als entscheidender Faktor betrachtet, der das Vertrauen in die Natur untergräbt und zu einem dynamischen Verständnis von Ökologie führt. Diese neue Perspektive zeigt, dass Natur nicht mehr stabil ist, sondern sich in einem ständigen Wandel befindet, was auch die menschliche Existenz betrifft.

Ökologie und technische Umwelten

Mit der Erfindung der Eisenbahn und der Überfischung von Austern wird das neue ökologische Wissen veranschaulicht. Die Ökologie wird als dynamisches Beziehungswissen beschrieben, das auf die Gesellschaft und technische Umwelten übertragen werden kann.

Politische Ökologie im 19. Jahrhundert

Der Podcast diskutiert die Entstehung der politischen Ökologie als eine Antwort auf die industrielle Revolution und die damit verbundenen Umweltprobleme. Die Notwendigkeit, das Gemeinwesen im Einklang mit ökologischen Prinzipien zu gestalten, wird hervorgehoben.

Aktuelle Herausforderungen und neue Perspektiven

Abschließend wird die Frage aufgeworfen, wie das heutige Bewusstsein für ökologische Probleme mit dem Fortschrittsglauben des 19. Jahrhunderts in Einklang gebracht werden kann. Es wird diskutiert, wie neue Modelle des Zusammenlebens und der Ordnung in einer komplexen Gesellschaft entwickelt werden können, um den ökologischen Herausforderungen zu begegnen.

Carbon Dioxide Removal – Wie das Startup novocarbo mit Kohle das Klima retten will

07.06.2026

Klimaziele und Notwendigkeit negativer Emissionen

Global werden Emissionen weiter produziert, während Modelle vorschlagen, dass zur Erreichung einer stabilen Erwärmung negative Emissionen nötig sind. Um eine 1,5-Grad-Grenze zu wahren, muss jährlich ein deutliches Minus an CO2 realisiert werden, indem man CO2 aus der Atmosphäre entfernt, während gleichzeitig Emissionen reduziert werden. Die Debatte umfasst, wie technologische und natürliche Lösungswege gemeinsam beitragen können.

Plattform und Ansatz von NovoCarbo

NovoCarbo setzt auf Pflanzenkohle aus Biomasse statt auf energieintensive Direct-Air-Capture-Verfahren. Durch Pyrolyse wird Biomasse unter Sauerstoffausschluss erhitzt, sodass stabile Kohlenstoffstrukturen entstehen. Ziel ist, den Kreislauf zu unterbrechen, damit Kohlenstoff nicht durch Verrottung oder Verbrennung wieder frei wird. Der Prozess liefert Kohlenstoffspeicher und nutzbare Energie.

Anwendungen, Geschäftsmodell und Marktinstrumente

Die Pflanzenkohle dient als Bodenhilfsstoff, als Zusatz in Asphalt und als potenzieller Ersatz für gewisse Bindemittel. Daneben entstehen Prozesswärme und CO2-Entnahmezertifikate, die den drei Einnahmequellen zugutekommen. Zertifikate ermöglichen Unternehmen, unvermeidbare Restemissionen abzudecken. Der Markt für Removal-Credits ist bislang überwiegend freiwillig, während formale Systeme wie ETS Emissionen regulieren.

Perspektive und Praxis

Die Expertin betont, wie alt und gleichzeitig innovativ Pflanzenkohle ist. Neben der technischen Umsetzung zeigt sich eine Vielfalt praktischer Anwendungen von Bodensanierung bis hin zu Baustoffen. Die Arbeit verbindet Materialwissenschaft, Nachhaltigkeit und reale Anwendungen, wodurch ein greifbarer Blick auf das Potenzial von Biochar entsteht.

Klimaziele und Notwendigkeit negativer Emissionen

Global werden Emissionen weiter produziert, während Modelle vorschlagen, dass zur Erreichung einer stabilen Erwärmung negative Emissionen nötig sind. Um eine 1,5-Grad-Grenze zu wahren, muss jährlich ein deutliches Minus an CO2 realisiert werden, indem man CO2 aus der Atmosphäre entfernt, während gleichzeitig Emissionen reduziert werden. Die Debatte umfasst, wie technologische und natürliche Lösungswege gemeinsam beitragen können.

Plattform und Ansatz von NovoCarbo

NovoCarbo setzt auf Pflanzenkohle aus Biomasse statt auf energieintensive Direct-Air-Capture-Verfahren. Durch Pyrolyse wird Biomasse unter Sauerstoffausschluss erhitzt, sodass stabile Kohlenstoffstrukturen entstehen. Ziel ist, den Kreislauf zu unterbrechen, damit Kohlenstoff nicht durch Verrottung oder Verbrennung wieder frei wird. Der Prozess liefert Kohlenstoffspeicher und nutzbare Energie.

Anwendungen, Geschäftsmodell und Marktinstrumente

Die Pflanzenkohle dient als Bodenhilfsstoff, als Zusatz in Asphalt und als potenzieller Ersatz für gewisse Bindemittel. Daneben entstehen Prozesswärme und CO2-Entnahmezertifikate, die den drei Einnahmequellen zugutekommen. Zertifikate ermöglichen Unternehmen, unvermeidbare Restemissionen abzudecken. Der Markt für Removal-Credits ist bislang überwiegend freiwillig, während formale Systeme wie ETS Emissionen regulieren.

Perspektive und Praxis

Die Expertin betont, wie alt und gleichzeitig innovativ Pflanzenkohle ist. Neben der technischen Umsetzung zeigt sich eine Vielfalt praktischer Anwendungen von Bodensanierung bis hin zu Baustoffen. Die Arbeit verbindet Materialwissenschaft, Nachhaltigkeit und reale Anwendungen, wodurch ein greifbarer Blick auf das Potenzial von Biochar entsteht.

Was macht eigentlich eine Nachhaltigkeitsmanagerin? Lea Albrecht über ihre Arbeit bei der Sparda-Bank München

02.05.2026

Vielfältiges Aufgabenfeld im Nachhaltigkeitsmanagement

Der Bereich bündelt alle ESG-Themen von Umwelt, Soziales und guter Unternehmensführung. Die Arbeit reicht von der Verankerung nachhaltigkeitsbezogener Ziele in der Geschäftsstrategie über den Einkauf von Materialien bis hin zur Berichterstattung. Regelmäßige Abstimmungen mit verschiedenen Fachabteilungen und eine Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat gehören dazu. Kleinere Alltagsaufgaben, wie die Auswahl passender Druckerpapier-Siegel, können exemplarisch den größeren Einfluss verdeutlichen.

Werdegang und Arbeitsstil der Referentin

Die Referentin setzte auf eine Mischung aus Betriebswirtschaft und Wirtschaftsethik, sammelte praktische Erfahrungen in Beratung und Praxis. Sie bevorzugt langfristige Projekte mit nachhaltiger Wirkung statt kurzlebiger Querschnittsaufgaben. Wichtig sind offene Kommunikation, Teamkoordination und die Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu machen. Der Blick reicht von operativen Details bis zu strategischer Ausrichtung und regulatorischen Entwicklungen.

Zwei Dimensionen der Nachhaltigkeit im Bankbetrieb

Zum einen der eigene Geschäftsbetrieb: Ökostrom, Mitarbeitendenmobilität und geregelte CO2-Bilanzen gehören dazu. Zum anderen der Umgang mit Kundengeldern: klare Anlagekriterien, Ausschlüsse bei Menschenrechtsverstößen und Transparenz über Investitionen. Diese zwei Ebenen definieren den Einfluss der Bank auf Umwelt und Gesellschaft und zeigen, wie Nachhaltigkeit in Kernprozesse integriert wird.

Digitalisierung, Daten und Zukunftsaussichten

Digitale Werkzeuge ermöglichen Datenauswertung, Dashboards und effizientere Prozesse. Der Verzicht auf Papier durch digitale Signaturen senkt den CO2-Fußabdruck, ohne Bestandskunden auszuschließen. Zukünftig soll Nachhaltigkeitsmanagement stärker datengetrieben und strategisch verankert sein, damit Kennzahlen die Richtung vorgeben und die Transformation greifbar machen.

Vielfältiges Aufgabenfeld im Nachhaltigkeitsmanagement

Der Bereich bündelt alle ESG-Themen von Umwelt, Soziales und guter Unternehmensführung. Die Arbeit reicht von der Verankerung nachhaltigkeitsbezogener Ziele in der Geschäftsstrategie über den Einkauf von Materialien bis hin zur Berichterstattung. Regelmäßige Abstimmungen mit verschiedenen Fachabteilungen und eine Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat gehören dazu. Kleinere Alltagsaufgaben, wie die Auswahl passender Druckerpapier-Siegel, können exemplarisch den größeren Einfluss verdeutlichen.

Werdegang und Arbeitsstil der Referentin

Die Referentin setzte auf eine Mischung aus Betriebswirtschaft und Wirtschaftsethik, sammelte praktische Erfahrungen in Beratung und Praxis. Sie bevorzugt langfristige Projekte mit nachhaltiger Wirkung statt kurzlebiger Querschnittsaufgaben. Wichtig sind offene Kommunikation, Teamkoordination und die Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu machen. Der Blick reicht von operativen Details bis zu strategischer Ausrichtung und regulatorischen Entwicklungen.

Zwei Dimensionen der Nachhaltigkeit im Bankbetrieb

Zum einen der eigene Geschäftsbetrieb: Ökostrom, Mitarbeitendenmobilität und geregelte CO2-Bilanzen gehören dazu. Zum anderen der Umgang mit Kundengeldern: klare Anlagekriterien, Ausschlüsse bei Menschenrechtsverstößen und Transparenz über Investitionen. Diese zwei Ebenen definieren den Einfluss der Bank auf Umwelt und Gesellschaft und zeigen, wie Nachhaltigkeit in Kernprozesse integriert wird.

Digitalisierung, Daten und Zukunftsaussichten

Digitale Werkzeuge ermöglichen Datenauswertung, Dashboards und effizientere Prozesse. Der Verzicht auf Papier durch digitale Signaturen senkt den CO2-Fußabdruck, ohne Bestandskunden auszuschließen. Zukünftig soll Nachhaltigkeitsmanagement stärker datengetrieben und strategisch verankert sein, damit Kennzahlen die Richtung vorgeben und die Transformation greifbar machen.