
Die Angst-Toolbox: Wirksame Hilfe bei Ängsten & Burnout
Axel Witzgall
Beschreibung
Genau dafür ist dieser Podcast gemacht.
Ich bin Axel – psychologischer Berater und selbst über 8 Jahre in der Angststörung gewesen. Heute begleite ich Menschen mit chronisch überlastetem Nervensystem – nicht mit Druck oder Parolen, sondern mit Struktur und einem Prozess, der wirklich trägt.
In diesem Podcast erfährst du:
• was Angst im Körper auslöst
• warum du trotz Wissen feststeckst
• wie echter Wandel entsteht
Für Menschen mit Angst, Panikattacken, innerer Unruhe und einem Nervensystem im Daueralarm.
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MEINE UNTERSTÜTZUNG
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Strukturierter Prozess, der dein Nervensystem nachhaltig stabilisiert.
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HINWEIS
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Keine medizinische oder therapeutische Beratung. Bei akuten Beschwerden bitte an Arzt oder Therapeut wenden.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#050 Drei Gründe, warum Bestätigung deine Angst kurzfristig beruhigt – aber langfristig festhält
Einführung in die Problematik
Im Podcast wird die häufige Praxis thematisiert, bei neuen Symptomen sofort nach Beruhigung zu suchen, sei es durch Google, ChatGPT oder Rückversicherungen von Freunden. Diese kurzfristige Beruhigung kann jedoch langfristig das Nervensystem daran gewöhnen, schneller Alarm zu schlagen und führt zu einem schädlichen Teufelskreis.
Der Teufelskreis der Rückversicherung
Axel erklärt, dass das ständige Suchen nach Bestätigung und Beruhigung bei Symptomen wie Angst oder innerer Unruhe dazu führt, dass das Nervensystem nicht lernt, mit unangenehmen Gefühlen umzugehen. Stattdessen wird eine Abhängigkeit von externen Hilfen geschaffen, die die Selbstwirksamkeit untergräbt.
Selbstwirksamkeit und neue Muster etablieren
Um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, ist es wichtig, neue Muster zu etablieren, die die Selbstwirksamkeit fördern. Axel nutzt die Metapher eines Kindes, das Fahrradfahren lernt, um zu verdeutlichen, dass es wichtig ist, auch unangenehme Erfahrungen zu machen, um zu lernen, damit umzugehen.
Der Weg zur Selbstregulation
Die Zuhörer werden ermutigt, ihre Rückversicherung schrittweise zu reduzieren, indem sie lernen, Unsicherheiten auszuhalten und zu beobachten, anstatt sofort nach Beruhigung zu suchen. Axel bietet eine Methode an, um die Dauer der Verzögerung schrittweise zu erhöhen.
Der nächste Schritt
Abschließend wird auf einen Selbsttest verwiesen, der den Hörern helfen soll, ihren Nervensystemtyp zu identifizieren und zu verstehen, welche Ansätze zur Bewältigung ihrer Symptome besser geeignet sind.

#049 Die 20%-Regel bei innerer Unruhe: Raus aus dem Kopf, rein in den Körper
Einführung in die 20%-Regel
Die Episode thematisiert die innere Unruhe und Erschöpfung, die viele Menschen erleben. Axel stellt die 20%-Regel vor, die besagt, dass man 20% weniger geistige Aktivität und 20% mehr körperliche Bewegung in den Alltag integrieren sollte, um eine Balance zu finden.
Die Bedeutung von Bewegung
Axel erklärt, dass viele Betroffene sich in einem Zustand der Starre befinden, in dem sie zwar innerlich unruhig sind, aber physisch nicht aktiv. Er ermutigt dazu, den Körper aktiv zu bewegen, sei es durch Spaziergänge oder einfache Tätigkeiten, um den inneren Stress abzubauen.
Die Plus-Minus-20%-Regel
Diese Regel erfordert eine bewusste Anpassung des Alltags, indem man die Zeit für Grübeln und Analysieren reduziert und stattdessen körperliche Aktivitäten fördert. Axel betont, dass dies nicht unbedingt sportliche Aktivitäten erfordert, sondern auch kleine Bewegungen im Alltag umfassen kann.
Praktische Tipps zur Umsetzung
Axel gibt praktische Ratschläge, wie z.B. Treppen statt Aufzug zu benutzen oder kurze Spaziergänge zu machen. Diese kleinen Änderungen können helfen, die körperliche Komfortzone zu erweitern und das Nervensystem zu stabilisieren.
Abschließende Gedanken
Die Episode schließt mit der Erinnerung, dass es wichtig ist, regelmäßig körperlich aktiv zu sein und die eigene Bewegungsroutine zu überdenken. Axel bietet darüber hinaus einen Selbsttest an, der den Hörern helfen soll, den Zustand ihres Nervensystems besser zu verstehen.

#048 Oxidativer Stress & Körperzellen: Deshalb fühlst du dich erschöpft!
Die Verbindung zwischen Körper und Geist
In dieser Episode wird die wichtige Beziehung zwischen körperlichem Zustand und psychischem Wohlbefinden hervorgehoben. Der Host Axel erklärt, dass Bewegung, Sauerstoff und Nährstoffe entscheidend für innere Ruhe sind und dass Psyche und Körper untrennbar miteinander verbunden sind.
Embodiment und die Hirn-Darm-Achse
Der Begriff 'Embodiment' wird eingeführt, um zu verdeutlichen, dass psychische und körperliche Probleme nicht isoliert betrachtet werden können. Die Hirn-Darm-Achse wird als Beispiel genannt, um die Wechselwirkungen zwischen diesen beiden Systemen zu illustrieren.
Der Einfluss von oxidativem Stress
Oxidativer Stress wird als ein biologisches Phänomen beschrieben, das auftritt, wenn freie Radikale überhandnehmen. Axel erläutert, dass dieser Stress zu Erschöpfung und einer verstärkten Angststörung beitragen kann, wenn das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist gestört ist.
Praktische Tipps zur Verbesserung des Wohlbefindens
Ein einfacher, aber effektiver Tipp ist, nach einer gesunden Mahlzeit einen Spaziergang zu machen. Dies fördert die Durchblutung, Sauerstoffversorgung und den Transport von Nährstoffen im Körper, was zur Regeneration beiträgt.
Selbsttest zur Erkennung von Nervensystemtypen
Axel bietet den Zuhörern einen Selbsttest an, um ihren Nervensystemtyp zu identifizieren und herauszufinden, welche Herangehensweise zur Verbesserung ihrer Situation am besten geeignet ist. Dies soll den Menschen helfen, die Zusammenhänge zwischen ihren Symptomen und ihrem Nervensystem besser zu verstehen.