ONE WATER - Wasser ist Leben
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ONE WATER - Wasser ist Leben

ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH

Beschreibung

Wasser - Die Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten. Ein ecoplus Podcast moderiert von Ursula Strauss. Wasser ist für alle Lebensvorgänge von elementarer Bedeutung. Es ist Lebensraum und Lebensmittel, Heilmittel, Wirtschaftsfaktor - und manchmal auch eine potenzielle Gefahr. Wasser ist ökologisch, wirtschaftlich und medizinisch betrachtet eine Ressource von unschätzbarem Wert. Die immer intensivere Landnutzung, steigende Umweltverschmutzung und der Klimawandel stellen jedoch eine Bedrohung dar, die uns als Gesellschaft bereits heute und vor allem in Zukunft intensiv fordern wird. An den ecoplus Technopolen Wieselburg, Krems und Tulln wurden deshalb Kompetenzen zum Thema Wasser gebündelt, die in Sachen Wissenschaft und Forschung den Bogen vom Ökosystem und der Rolle der Landschaft über dessen gesundheitliche Bedeutung bis hin zur Trinkwasserversorgung und der Lebensmittelsicherheit spannen. Im Gespräch mit ExpertInnen namhafter Universitäten, Institute, Fachhochschulen und Firmen aus Niederösterreich sprechen wir über Ideen und Lösungen, wie wir die kostbare Ressource Wasser auch für kommende Generationen bewahren und schützen können.  Die Podcastserie wird mit Mitteln der Europäischen Union (Programm IBW /EFRE -  Projekt NÖ Innovatiosökosystem) cofinanziert.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

16 / ONE WATER - Vom Strom, der Strom erzeugt

05.06.2026

Rolle der Donau in der Stromversorgung

Die Donau liefert eine zentrale Stromquelle für Österreich. Die Verbund AG betreibt rund 130 Wasserkraftwerke in Österreich und angrenzendem Bayern, deren Lauf- und Speicherkraftwerke zusammen etwa 40 Prozent des österreichischen Strombedarfs decken. Die Donau wird damit als wichtiger Bestandteil der Energieversorgung wahrgenommen, wobei Kraftwerke sowohl kontinuierliche Grundlast als auch Spitzenlastabdeckung sichern.

Direkte Donau-Kraftwerke und Struktur

Im österreichischen Donauabschnitt zwischen Passau und Bratislava liegen etwa zehn Kraftwerke, beginnend mit Jochenstein und weiter über Aschach, Ottensheim-Willering, Abwinden-Asten bis Walsee. Die Zuordnung gehört zur Werksgruppe Obere Donau; weitere Werke befinden sich in der Werksgruppe Untere Donau. Die Donaukette markiert historischen Aufbau und fortlaufende Nutzung der Flussenergie.

Ökologische Perspektive und Mehrzweck-Wirtschaft

Der Betrieb integriert ökologische Aspekte in den Planungsprozess. Neuere Kraftwerke erhalten Fischaufstiegshilfen und renaturierte Altarme, um Lebensräume zurückzugewinnen. Etwa ein Drittel der Kraftwerksanlagen liegen in Naturschutzgebieten. Neben der Stromerzeugung dienen die Anlagen der Ökosystemunterstützung, wobei der ökologische Fokus im Zeitverlauf gestärkt wurde.

Moderne Technik, Effizienz und Flexibilität

Historisch gewachsene Kraftwerke wie Ips-Persenbeug wurden modernisiert: Neue, rechnergesteuerte Systeme überwachen und optimieren Maschinen, während überholte Komponenten erneuert wurden. Ölwechsel an 70 Jahre alten Maschinen erfolgt erstmals, wodurch Effizienzsteigerungen möglich wurden. Die Anlagen arbeiten flexibel mit anderen erneuerbaren Quellen zusammen und reagieren auf Wasserführung, klimatische Veränderungen und Instandhaltungsbedarfe.

Rolle der Donau in der Stromversorgung

Die Donau liefert eine zentrale Stromquelle für Österreich. Die Verbund AG betreibt rund 130 Wasserkraftwerke in Österreich und angrenzendem Bayern, deren Lauf- und Speicherkraftwerke zusammen etwa 40 Prozent des österreichischen Strombedarfs decken. Die Donau wird damit als wichtiger Bestandteil der Energieversorgung wahrgenommen, wobei Kraftwerke sowohl kontinuierliche Grundlast als auch Spitzenlastabdeckung sichern.

Direkte Donau-Kraftwerke und Struktur

Im österreichischen Donauabschnitt zwischen Passau und Bratislava liegen etwa zehn Kraftwerke, beginnend mit Jochenstein und weiter über Aschach, Ottensheim-Willering, Abwinden-Asten bis Walsee. Die Zuordnung gehört zur Werksgruppe Obere Donau; weitere Werke befinden sich in der Werksgruppe Untere Donau. Die Donaukette markiert historischen Aufbau und fortlaufende Nutzung der Flussenergie.

Ökologische Perspektive und Mehrzweck-Wirtschaft

Der Betrieb integriert ökologische Aspekte in den Planungsprozess. Neuere Kraftwerke erhalten Fischaufstiegshilfen und renaturierte Altarme, um Lebensräume zurückzugewinnen. Etwa ein Drittel der Kraftwerksanlagen liegen in Naturschutzgebieten. Neben der Stromerzeugung dienen die Anlagen der Ökosystemunterstützung, wobei der ökologische Fokus im Zeitverlauf gestärkt wurde.

Moderne Technik, Effizienz und Flexibilität

Historisch gewachsene Kraftwerke wie Ips-Persenbeug wurden modernisiert: Neue, rechnergesteuerte Systeme überwachen und optimieren Maschinen, während überholte Komponenten erneuert wurden. Ölwechsel an 70 Jahre alten Maschinen erfolgt erstmals, wodurch Effizienzsteigerungen möglich wurden. Die Anlagen arbeiten flexibel mit anderen erneuerbaren Quellen zusammen und reagieren auf Wasserführung, klimatische Veränderungen und Instandhaltungsbedarfe.

15 / ONE WATER - Von sicheren Badegewässern

18.05.2026

Vibrionen in Badegewässern und Forschungsfokus

Im Gespräch mit einem Experten aus der MedUni Wien wird deutlich, dass Vibrionen in Badegewässern ein zentrales Forschungsgebiet bilden. Besonders in östlichen Regionen Österreichs finden sich diese Bakterien unter passenden Umweltbedingungen. Die Diskussion beleuchtet, wie Badegewässer durch Temperatur, Salzgehalt und Nährstoffe beeinflusst werden und wie sich dies auf Infektionsrisiken auswirkt. Der Austausch zeigt, dass diese Mikroorganismen zwar Teil des Ökosystems sind, aber Schutzmaßnahmen relevant bleiben.

Krankheitserreger, Risiken und Vorgehen

Vibrio-Arten können gastrointestinale Infektionen, Haut- und Wundinfektionen bis hin zu schweren Verläufen verursachen. Vibrio cholerae wird als spezieller Fall thematisiert, ist in Österreich jedoch selten. Risikogruppen umfassen Ältere mit Vorerkrankungen und immungeschwächte Personen. Schnelle ärztliche Abklärung ist wichtig, da sich Vibrionen rasch vermehren können. Informationen zu Ursache und Verlauf helfen, Risiken besser einzuschätzen und bei Verdachtsfällen rasch zu handeln.

Überwachung, Richtlinien und Becken vs. Naturgewässer

In Österreich reguliert die Badegewässerverordnung gemäß EU-Richtlinien die Überwachung von EU-Badegewässern, während Naturbadeplätze oft eigenständig geprüft werden. Beckenbäder unterliegen anderen Hygienestandards, während natürliche Gewässer stärker differieren. Überwachungsergebnisse zeigen, dass der Großteil der EU-Badegewässer gute Bis ausgezeichnete Wasserqualität aufweist. Die Unterscheidung zwischen künstlichen Becken und natürlichen Quellen beeinflusst Beprobung, Reinigung und Risikobewertung.

Verbreitung, Klima, Prävention und Handlungsbedarf

Der Experte verknüpft steigende Vibrio-Fälle mit klimatischen Veränderungen, höheren Wassertemperaturen und regionalen Unterschieden in Europa. Verbreitung wird durch Umweltbedingungen bestimmt, während Transport über Wasservögel und Nahrungsquellen möglich ist. Präventionsstrategien fokussieren auf Risikogruppen, frühzeitige Information und umfassende Berücksichtigung in Verordnungen. Die Debatte um erweiterte Monitoring-Maßnahmen wird EU-weit geführt, um Gefahren besser zu erfassen.

Vibrionen in Badegewässern und Forschungsfokus

Im Gespräch mit einem Experten aus der MedUni Wien wird deutlich, dass Vibrionen in Badegewässern ein zentrales Forschungsgebiet bilden. Besonders in östlichen Regionen Österreichs finden sich diese Bakterien unter passenden Umweltbedingungen. Die Diskussion beleuchtet, wie Badegewässer durch Temperatur, Salzgehalt und Nährstoffe beeinflusst werden und wie sich dies auf Infektionsrisiken auswirkt. Der Austausch zeigt, dass diese Mikroorganismen zwar Teil des Ökosystems sind, aber Schutzmaßnahmen relevant bleiben.

Krankheitserreger, Risiken und Vorgehen

Vibrio-Arten können gastrointestinale Infektionen, Haut- und Wundinfektionen bis hin zu schweren Verläufen verursachen. Vibrio cholerae wird als spezieller Fall thematisiert, ist in Österreich jedoch selten. Risikogruppen umfassen Ältere mit Vorerkrankungen und immungeschwächte Personen. Schnelle ärztliche Abklärung ist wichtig, da sich Vibrionen rasch vermehren können. Informationen zu Ursache und Verlauf helfen, Risiken besser einzuschätzen und bei Verdachtsfällen rasch zu handeln.

Überwachung, Richtlinien und Becken vs. Naturgewässer

In Österreich reguliert die Badegewässerverordnung gemäß EU-Richtlinien die Überwachung von EU-Badegewässern, während Naturbadeplätze oft eigenständig geprüft werden. Beckenbäder unterliegen anderen Hygienestandards, während natürliche Gewässer stärker differieren. Überwachungsergebnisse zeigen, dass der Großteil der EU-Badegewässer gute Bis ausgezeichnete Wasserqualität aufweist. Die Unterscheidung zwischen künstlichen Becken und natürlichen Quellen beeinflusst Beprobung, Reinigung und Risikobewertung.

Verbreitung, Klima, Prävention und Handlungsbedarf

Der Experte verknüpft steigende Vibrio-Fälle mit klimatischen Veränderungen, höheren Wassertemperaturen und regionalen Unterschieden in Europa. Verbreitung wird durch Umweltbedingungen bestimmt, während Transport über Wasservögel und Nahrungsquellen möglich ist. Präventionsstrategien fokussieren auf Risikogruppen, frühzeitige Information und umfassende Berücksichtigung in Verordnungen. Die Debatte um erweiterte Monitoring-Maßnahmen wird EU-weit geführt, um Gefahren besser zu erfassen.

14 / ONE WATER - Vom Wasser im industriellen Kreislauf

29.04.2026

Wasser als universelles Prozessmedium

Wasser wird in industriellen Prozessen als Spül-, Heiz-, Transport- und Kühlmedium eingesetzt. Es ermöglicht Reinigung, Wärmeübertragung und den Transport von Produkten. In der Pommes-Herstellung dient es dem Transport und Blanchieren; Wasser wirkt als notwendiges Prozessmedium, nicht bloß als Haushaltsressource.

Wasserquellen, Verbrauch und Autarkie

In Österreich gibt es viel Grundwasser und Quellwasser; weltweit variieren Quellen. Wasser ist ein unsichtbarer Produktionsfaktor: zu wenig Wasser stoppt Betriebe, Abwasserprobleme können Produktion stoppen. Strategisch wird Wasserverbrauch betrachtet, Klimawandel und Nutzungsstreit beeinflussen Verfügbarkeit.

Wasserkreisläufe, Aufbereitung und Kreislaufdenken

Schließen von Wasserkreisläufen, Aufbereitung, Mehrfach- und Kaskadennutzung reduzieren Frischwasserbedarf und Abwasser. Prozesse können so verschaltet werden, dass Wasser am Anfang als Rohwasser eingesetzt und am Ende wiederaufbereitet wird. Die Qualität der Abwässer bestimmt Einsatzmöglichkeiten in anderen Prozessschritten.

Methoden und Praxisbezug

Im Studiengang Industrielle Kreislaufwirtschaft werden Wasserströme systematisch erfasst und analysiert, z. B. mit Pinch-Analyse. In Betrieben helfen Kreislaufoptimierung und standortspezifische Lösungen, Wasserverbrauch zu senken und Prozesse resilienter zu machen. Auch Haushalte können Wasser wiederverwenden, z. B. Grauwasser für Spülung; Hygiene- und Qualitätsanforderungen bleiben entscheidend.

Wasser als universelles Prozessmedium

Wasser wird in industriellen Prozessen als Spül-, Heiz-, Transport- und Kühlmedium eingesetzt. Es ermöglicht Reinigung, Wärmeübertragung und den Transport von Produkten. In der Pommes-Herstellung dient es dem Transport und Blanchieren; Wasser wirkt als notwendiges Prozessmedium, nicht bloß als Haushaltsressource.

Wasserquellen, Verbrauch und Autarkie

In Österreich gibt es viel Grundwasser und Quellwasser; weltweit variieren Quellen. Wasser ist ein unsichtbarer Produktionsfaktor: zu wenig Wasser stoppt Betriebe, Abwasserprobleme können Produktion stoppen. Strategisch wird Wasserverbrauch betrachtet, Klimawandel und Nutzungsstreit beeinflussen Verfügbarkeit.

Wasserkreisläufe, Aufbereitung und Kreislaufdenken

Schließen von Wasserkreisläufen, Aufbereitung, Mehrfach- und Kaskadennutzung reduzieren Frischwasserbedarf und Abwasser. Prozesse können so verschaltet werden, dass Wasser am Anfang als Rohwasser eingesetzt und am Ende wiederaufbereitet wird. Die Qualität der Abwässer bestimmt Einsatzmöglichkeiten in anderen Prozessschritten.

Methoden und Praxisbezug

Im Studiengang Industrielle Kreislaufwirtschaft werden Wasserströme systematisch erfasst und analysiert, z. B. mit Pinch-Analyse. In Betrieben helfen Kreislaufoptimierung und standortspezifische Lösungen, Wasserverbrauch zu senken und Prozesse resilienter zu machen. Auch Haushalte können Wasser wiederverwenden, z. B. Grauwasser für Spülung; Hygiene- und Qualitätsanforderungen bleiben entscheidend.