WindTalks
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Bundesverband WindEnergie e.V.

Beschreibung

In WindTalks sprechen wir über die energiepolitische Lage, die aktuellen Themen der Windbranche und ordnen sie aus Sicht des Bundesverbandes WindEnergie ein. Welche Gesetze bewegen die Branche derzeit, welche Schwerpunkte stehen auf der bundespolitischen Agenda und wie positioniert sich der BWE dazu? WindTalks erscheint alle zwei Wochen dienstags auf allen bekannten Podcast-Plattformen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

WT35: Bertelsmann-Studie, Ausschreibungsergebnisse, BaugGB

07.07.2026

Ausschreibungsergebnisse und Wettbewerb

Die Ausschreibungsergebnisse aus Mai 2026 zeigen, dass die Ausschreibungen überzeichnet sind, was auf einen starken Wettbewerb hinweist. Dies wird als ambivalent betrachtet, da zwar viele Genehmigungen vorliegen, die niedrigen Gebote jedoch wirtschaftlichen Druck auf die Branche ausüben.

Zukunft der Branche und Ausschreibungsvolumen

Der Bundesverband Windenergie fordert zusätzliches Ausschreibungsvolumen von 12 Gigawatt, um die Klimaziele 2030 zu erreichen und die Werte in den Ausschreibungen zu entlasten. Eine zügige Verteilung in den nächsten zwei Jahren ist notwendig.

Bertelsmann-Studie zur Beschäftigung in der Erneuerbaren-Branche

Die Bertelsmann-Studie zeigt, dass 436.000 Menschen in der Erneuerbaren-Branche beschäftigt sind, was auf gute Zukunftsaussichten hinweist. Die Branche wird als wichtiger Arbeitgeber wahrgenommen, der auch junge Menschen anzieht, die Sinn in ihrer Arbeit sehen.

Baugesetzbuch und Windenergie

Das neue Baugesetzbuch bringt sowohl positive als auch negative Änderungen mit sich. Positive Aspekte sind die Gemeindeöffnungsklausel, die es Gemeinden erlaubt, Windenergiegebiete einfacher auszuweisen. Negativ ist die Einschränkung beim Repowering, die die Möglichkeiten zur Optimierung bestehender Anlagen reduziert.

Fazit und Ausblick

Die Diskussion um die Herausforderungen und Chancen in der Windenergiebranche wird fortgeführt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die gesetzgeberischen Veränderungen und die Marktentwicklung auswirken werden.

Ausschreibungsergebnisse und Wettbewerb

Die Ausschreibungsergebnisse aus Mai 2026 zeigen, dass die Ausschreibungen überzeichnet sind, was auf einen starken Wettbewerb hinweist. Dies wird als ambivalent betrachtet, da zwar viele Genehmigungen vorliegen, die niedrigen Gebote jedoch wirtschaftlichen Druck auf die Branche ausüben.

Zukunft der Branche und Ausschreibungsvolumen

Der Bundesverband Windenergie fordert zusätzliches Ausschreibungsvolumen von 12 Gigawatt, um die Klimaziele 2030 zu erreichen und die Werte in den Ausschreibungen zu entlasten. Eine zügige Verteilung in den nächsten zwei Jahren ist notwendig.

Bertelsmann-Studie zur Beschäftigung in der Erneuerbaren-Branche

Die Bertelsmann-Studie zeigt, dass 436.000 Menschen in der Erneuerbaren-Branche beschäftigt sind, was auf gute Zukunftsaussichten hinweist. Die Branche wird als wichtiger Arbeitgeber wahrgenommen, der auch junge Menschen anzieht, die Sinn in ihrer Arbeit sehen.

Baugesetzbuch und Windenergie

Das neue Baugesetzbuch bringt sowohl positive als auch negative Änderungen mit sich. Positive Aspekte sind die Gemeindeöffnungsklausel, die es Gemeinden erlaubt, Windenergiegebiete einfacher auszuweisen. Negativ ist die Einschränkung beim Repowering, die die Möglichkeiten zur Optimierung bestehender Anlagen reduziert.

Fazit und Ausblick

Die Diskussion um die Herausforderungen und Chancen in der Windenergiebranche wird fortgeführt. Es bleibt abzuwarten, wie sich die gesetzgeberischen Veränderungen und die Marktentwicklung auswirken werden.

WT34: Netzpaket, EEG, Sommerpause – Läuft der Politik die Zeit davon?

23.06.2026

Einleitung und positive Signale

Im Podcast diskutieren Nicola Bilo und Bärbel Heidebrock, Präsidentin des BWE, die aktuelle energiepolitische Lage und die Entwicklungen in der Windenergiebranche. Sie freuen sich über positive Signale aus der Politik, insbesondere von Katharina Reiche, die auf eine Bewegung in den Ministerien hinweisen.

Wichtige Themen: EEG und Redispatch

Ein zentraler Punkt der Diskussion sind das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und der Redispatch-Vorbehalt. Die Sprecher betonen die Dringlichkeit eines neuen EEG, da es bis zum 30. Dezember ausläuft, was bedeutende Auswirkungen auf Ausschreibungen und die Realisierung neuer Projekte haben würde.

Notwendigkeit der EU-Genehmigung

Das EEG benötigt eine beihilferechtliche Genehmigung der EU, die Ende des Jahres ausläuft. Ohne diese Genehmigung können keine neuen Projekte finanziert werden, was die gesamte Branche in eine kritische Lage bringt.

Contracts for Difference (CFDs)

Die Einführung von CFDs wird als notwendig erachtet, um den Zubau in Deutschland voranzubringen. Die Sprecher diskutieren, wie ein Korridor zwischen Ober- und Untergrenze für Gebotswerte im EEG entscheidend für die Marktanpassung wäre.

Herausforderungen für die Windbranche

Der Podcast beleuchtet auch die Schwierigkeiten, die der industrielle Mittelstand bei der Umsetzung von PPAs hat. Es wird gefordert, dass die Politik Regelungen schafft, die diesen Sektor unterstützen, ohne dass es zu einem Cherrypicking kommt.

Dringlichkeit und Ausblick

Abschließend wird die Dringlichkeit betont, dass die Politik vor der Sommerpause einen Gesetzentwurf für das EEG vorlegt. Die Sprecher sind optimistisch, dass die Signale aus der Politik in die richtige Richtung weisen, betonen aber die Notwendigkeit, die Fristen einzuhalten.

Einleitung und positive Signale

Im Podcast diskutieren Nicola Bilo und Bärbel Heidebrock, Präsidentin des BWE, die aktuelle energiepolitische Lage und die Entwicklungen in der Windenergiebranche. Sie freuen sich über positive Signale aus der Politik, insbesondere von Katharina Reiche, die auf eine Bewegung in den Ministerien hinweisen.

Wichtige Themen: EEG und Redispatch

Ein zentraler Punkt der Diskussion sind das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und der Redispatch-Vorbehalt. Die Sprecher betonen die Dringlichkeit eines neuen EEG, da es bis zum 30. Dezember ausläuft, was bedeutende Auswirkungen auf Ausschreibungen und die Realisierung neuer Projekte haben würde.

Notwendigkeit der EU-Genehmigung

Das EEG benötigt eine beihilferechtliche Genehmigung der EU, die Ende des Jahres ausläuft. Ohne diese Genehmigung können keine neuen Projekte finanziert werden, was die gesamte Branche in eine kritische Lage bringt.

Contracts for Difference (CFDs)

Die Einführung von CFDs wird als notwendig erachtet, um den Zubau in Deutschland voranzubringen. Die Sprecher diskutieren, wie ein Korridor zwischen Ober- und Untergrenze für Gebotswerte im EEG entscheidend für die Marktanpassung wäre.

Herausforderungen für die Windbranche

Der Podcast beleuchtet auch die Schwierigkeiten, die der industrielle Mittelstand bei der Umsetzung von PPAs hat. Es wird gefordert, dass die Politik Regelungen schafft, die diesen Sektor unterstützen, ohne dass es zu einem Cherrypicking kommt.

Dringlichkeit und Ausblick

Abschließend wird die Dringlichkeit betont, dass die Politik vor der Sommerpause einen Gesetzentwurf für das EEG vorlegt. Die Sprecher sind optimistisch, dass die Signale aus der Politik in die richtige Richtung weisen, betonen aber die Notwendigkeit, die Fristen einzuhalten.

WT33: AfD, Energiewende und Ostdeutschland: Was steht auf dem Spiel?

09.06.2026

Sachsen-Anhalt, AfD und die Energiewende

Im Gespräch wird deutlich, dass eine stärkere AfD-Machtbasis potenziell Einfluss auf Erneuerbare und Versorgungsfragen haben könnte. Die Partei positioniert sich gegen den Klimawandel und äußert Unterstützung für russisches Gas sowie eine mögliche Rückkehr zur Atomenergie. In der Analyse werden Verknüpfungen zwischen Landtagsentscheidungen, Bundesebene und Ausschläge in der Windbranche als indirekte Gefahren für Ausbau und Planung erkannt.

Mögliche politische Auswirkungen auf Flächenziele und Auflagen

Es wird erörtert, dass Flächenziele sowie Auflagen über den Bundesrat beeinflusst werden könnten. Beispiele aus Brandenburg zeigen, dass Maßnahmen wie Bürgerbeteiligungsgesetze oder hohe Abgaben Projekte verlangsamen oder unattraktiv machen können. Raumordnungen könnten zusätzliche Einschränkungen bei Waldnutzung und Windflächen bedeuten, wodurch Planungen weniger attraktiv erscheinen.

Ostdeutschland: Akzeptanz, Strukturwandel und Perspektiven

Die Akzeptanz von Windenergie variiert zwischen Ost- und Westdeutschland. Ursachen sind Aufgewachsen-Sein, Wirtschaftsstrukturen und kulturelle Unterschiede. Trotzdem entstehen dort konkrete Projekte und regionale Beispiele, die Strukturwandel unterstützen, zum Beispiel Net Zero Valley Lausitz. Vor-Ort-Perspektiven, kommunale Beteiligung und Wertschöpfung vor Ort erhalten damit mehr Relevanz.

Ausblick: Chancen, Beteiligung und lokale Perspektiven

Der Blick richtet sich darauf, wie Bürgerbeteiligung, lokale Wertschöpfung und vorhandene Infrastruktur genutzt werden können, um Akzeptanz zu stärken. Gasnetze galten als potenziell hydrogen-ready, wodurch Chancen für die Energiewende bestehen. Der Fokus liegt darauf, dass sichtbare Vorteile vor Ort zu sehen sind, damit Bevölkerung und Unternehmen stärker profitieren und Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Sachsen-Anhalt, AfD und die Energiewende

Im Gespräch wird deutlich, dass eine stärkere AfD-Machtbasis potenziell Einfluss auf Erneuerbare und Versorgungsfragen haben könnte. Die Partei positioniert sich gegen den Klimawandel und äußert Unterstützung für russisches Gas sowie eine mögliche Rückkehr zur Atomenergie. In der Analyse werden Verknüpfungen zwischen Landtagsentscheidungen, Bundesebene und Ausschläge in der Windbranche als indirekte Gefahren für Ausbau und Planung erkannt.

Mögliche politische Auswirkungen auf Flächenziele und Auflagen

Es wird erörtert, dass Flächenziele sowie Auflagen über den Bundesrat beeinflusst werden könnten. Beispiele aus Brandenburg zeigen, dass Maßnahmen wie Bürgerbeteiligungsgesetze oder hohe Abgaben Projekte verlangsamen oder unattraktiv machen können. Raumordnungen könnten zusätzliche Einschränkungen bei Waldnutzung und Windflächen bedeuten, wodurch Planungen weniger attraktiv erscheinen.

Ostdeutschland: Akzeptanz, Strukturwandel und Perspektiven

Die Akzeptanz von Windenergie variiert zwischen Ost- und Westdeutschland. Ursachen sind Aufgewachsen-Sein, Wirtschaftsstrukturen und kulturelle Unterschiede. Trotzdem entstehen dort konkrete Projekte und regionale Beispiele, die Strukturwandel unterstützen, zum Beispiel Net Zero Valley Lausitz. Vor-Ort-Perspektiven, kommunale Beteiligung und Wertschöpfung vor Ort erhalten damit mehr Relevanz.

Ausblick: Chancen, Beteiligung und lokale Perspektiven

Der Blick richtet sich darauf, wie Bürgerbeteiligung, lokale Wertschöpfung und vorhandene Infrastruktur genutzt werden können, um Akzeptanz zu stärken. Gasnetze galten als potenziell hydrogen-ready, wodurch Chancen für die Energiewende bestehen. Der Fokus liegt darauf, dass sichtbare Vorteile vor Ort zu sehen sind, damit Bevölkerung und Unternehmen stärker profitieren und Arbeitsplätze erhalten bleiben.