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Einstein

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Beschreibung

Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Das Wissensmagazin «Einstein» berichtet wöchentlich über aktuelle und hintergründige Themen aus allen Wissensbereichen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Lassen wir unsere Fische sterben?

10.09.2026

Die Herausforderungen für Flussfische

In einem intensiven Forschungsprojekt wird untersucht, wie Flussfische, insbesondere Migratoren, unter den extremen Bedingungen eines Hitzesommers leiden. Hunderttausende Fische sind bereits gestorben, und die Herausforderungen durch Kraftwerke und andere Barrieren an Flüssen sind enorm. Die Forschung zielt darauf ab, die Bewegungsmuster dieser Fische zu verstehen und ihre Überlebenschancen zu verbessern.

Das Tracking-Projekt

Forscher unter der Leitung von Jakob Brodersen verwenden Technologien wie akustische Sender, um das Verhalten von Fischen wie dem Wels zu verfolgen. Diese Sender ermöglichen es, Daten über Wanderungen und Bewegungen in den Flüssen zu sammeln, was für das Verständnis der Fischpopulationen von großer Bedeutung ist.

Die Auswirkungen des Klimawandels

Der Klimawandel hat gravierende Auswirkungen auf die Fischbestände, da wärmeempfindliche Arten wie die Forelle unter den steigenden Wassertemperaturen leiden. Obwohl einige Arten wie der Wels von diesen Veränderungen profitieren, sind die langfristigen Folgen für die Biodiversität in den Flüssen besorgniserregend.

Der Kampf um Fischfreizügigkeit

Ein zentrales Ziel des Projekts ist es, die Fischwanderungen durch den Abbau von Barrieren in den Flüssen zu ermöglichen. Politische und technische Lösungen sind notwendig, um die Lebensräume der Fische zu schützen und ihre Wanderungen zu erleichtern. Die Forscher arbeiten daran, mehr über die Bedürfnisse der Fische zu lernen, um gezielte Maßnahmen ergreifen zu können.

Die Zukunft der Flüsse

Die Forscher hoffen, dass durch ihre Arbeit die Flüsse in der Schweiz lebendiger werden und eine größere Vielfalt an Fischarten unterstützen können. Ein wichtiger Aspekt der Forschung ist, dass sie den Fischen eine Stimme geben und das Bewusstsein für ihre Bedürfnisse schärfen.

Die Herausforderungen für Flussfische

In einem intensiven Forschungsprojekt wird untersucht, wie Flussfische, insbesondere Migratoren, unter den extremen Bedingungen eines Hitzesommers leiden. Hunderttausende Fische sind bereits gestorben, und die Herausforderungen durch Kraftwerke und andere Barrieren an Flüssen sind enorm. Die Forschung zielt darauf ab, die Bewegungsmuster dieser Fische zu verstehen und ihre Überlebenschancen zu verbessern.

Das Tracking-Projekt

Forscher unter der Leitung von Jakob Brodersen verwenden Technologien wie akustische Sender, um das Verhalten von Fischen wie dem Wels zu verfolgen. Diese Sender ermöglichen es, Daten über Wanderungen und Bewegungen in den Flüssen zu sammeln, was für das Verständnis der Fischpopulationen von großer Bedeutung ist.

Die Auswirkungen des Klimawandels

Der Klimawandel hat gravierende Auswirkungen auf die Fischbestände, da wärmeempfindliche Arten wie die Forelle unter den steigenden Wassertemperaturen leiden. Obwohl einige Arten wie der Wels von diesen Veränderungen profitieren, sind die langfristigen Folgen für die Biodiversität in den Flüssen besorgniserregend.

Der Kampf um Fischfreizügigkeit

Ein zentrales Ziel des Projekts ist es, die Fischwanderungen durch den Abbau von Barrieren in den Flüssen zu ermöglichen. Politische und technische Lösungen sind notwendig, um die Lebensräume der Fische zu schützen und ihre Wanderungen zu erleichtern. Die Forscher arbeiten daran, mehr über die Bedürfnisse der Fische zu lernen, um gezielte Maßnahmen ergreifen zu können.

Die Zukunft der Flüsse

Die Forscher hoffen, dass durch ihre Arbeit die Flüsse in der Schweiz lebendiger werden und eine größere Vielfalt an Fischarten unterstützen können. Ein wichtiger Aspekt der Forschung ist, dass sie den Fischen eine Stimme geben und das Bewusstsein für ihre Bedürfnisse schärfen.

Klima-Hotspot Alpen – Wandern im Engadin

03.09.2026
Die Alpen erwärmen sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt. Tauender Permafrost, verschwindende Gletscher, neue Tier- und Pflanzenwelten – die Herausforderungen für unsere Alpen sind gross. Was bedeutet das für uns, wenn wir auf Wanderung in den Bergen unterwegs sind? Denise Tinner lebt täglich mit den Folgen der steigenden Temperaturen in den Alpen. Die Hüttenwartin der SAC-Hütte Tuoi im Unterengadin muss ihren Gästen regelmässig erklären, was es mit der Umleitung des Wanderwegs zur Hütte auf sich hat und warum es Panzerglas vor den Fenstern ihrer Hütte hat. Wegen des Kleinen Piz Buin sei das, wo ein Bergsturz drohe. Doch die Hütte sei sicher, müsse nur wegen der Druckwelle und Splittersteinen beim möglichen Abbruch geschützt werden. Der alte Hüttenweg hingegen wäre im Gefahrenbereich. Wandern im Gefahrengebiet Tobias Müller wandert zur Hütte und hofft auf eine ruhige Nacht. Zusammen mit dem einheimischen Glaziologen Felix Keller. Keller ist ein Pionier der Permafrostforschung und weiss: Dessen Tauen macht auch den Kleinen Piz Buin instabil. Dabei wurde er vor 40 Jahren noch ausgelacht. Keller zeigt Tobias Müller, wo früher Gletscher lagen im Gebiet, die heute verschwunden sind. Veränderte Landschaften, instabile Gebiete – Keller sagt, dass es gefährlicher wird in den Bergen. Besonders weil sich Berggänger oft nicht bewusst sind, dass es rasante Veränderungen gibt. Blinde Flecken Der Geograf Yves Bühler untersucht den Kleinen Piz Buin seit sechs Jahren. Bei der jährlichen Vermessung Mitte August setzt er Drohnen ein und ein Radargerät, kombiniert die Daten mit denen von drei Erdbebenmessstationen und Satelliten. Der Kleine Piz Buin ist auch ein Experimentierfeld. Die Methode wird demnächst von den Kantonen Wallis und Graubünden eingesetzt werden. Die Resultate der diesjährigen Untersuchung werden Denise Tinner freuen. Doch die Vermessungen sind teuer, blinde Flecken werden bleiben in den Alpen, sagt Bühler. Wo bleibt das Wasser? Gar keine Freude macht der Hüttenwartin die Trockenheit. Es gibt Tage, da wird das Wasser knapp. Das macht aber nicht nur ihr Sorgen. Tobias Müller wandert auf die Alp Valmala. Hier versiegt bald die Quelle. Was er dann tue? Senn Tobias Schweiger hat noch keine Lösung gefunden. Auch seinen Geissen setzt die Hitze zu, sie steigen immer höher in die kühleren Berge. Kein Einfaches, sie am Abend von so hoch oben wieder zurückzuholen. Murmeltiere im Hitzestress Was Wanderer wohl am meisten bewegt: Murmeltiere wird man seltener sehen. Sie können ihre Temperatur kaum regulieren, verschwinden darum bei Hitze im Bau. Und langfristig wird ihr Lebensraum knapper. Dass Tier- und Pflanzenwelt von den steigenden Temperaturen durcheinandergebracht werden, bestätigt die Biologin Anne Kempel. Sie zeigt Tobias Müller Lebewesen, die er hoch oben in der Alpwiese so nicht erwartet hätte. Die aber genauso Hitzestress haben können wie die Murmeltiere. Der Alpenraum verändert sich gerade rasant unter den steigenden Temperaturen.

Tourismus am Säntis – Wandern mit Vernunft

20.08.2026
Wandern boomt – aber läuft alles richtig? Warum muss auf der Schwägalp neu ein Ranger nach dem Rechten schauen? Was bedeutet die Sanierung der alten Säntisbahn technisch und für den Tourismus? Packende Fakten und Hintergründe bereichern das Wandern in der Natur am Säntis. No-Gos: Wie wandert man naturverträglich? Auf der grossen Schwägalp sorgt neu ein Ranger für Recht und Ordnung auf den Wanderwegen, da in der Vergangenheit immer Konflikte zwischen Touristen, Alpwirtschaft und Naturschutz entstanden sind. Moderatorin Kathrin Hönegger erfährt Details aus der Praxis des Rangers – und oft fragt man sich: Sind die Touristen gut vorbereitet? Sanierung Schwebebahn – ein Mammutprojekt Die alte Schwebebahn von 1974 wird komplett saniert. Grösste Neuerung: Eine von zwei Stützen wird eliminiert, dadurch erhöht sich der Seilzug. Berg- und Talstation müssen dafür massiv verstärkt und betoniert werden. Welche Bedeutung hat die Schwebebahn für den lokalen Tourismus – und wie geht es weiter? Von Alpenfaltung, Rekordwerten und Nashörnern Woher kommt eigentlich der Alpstein? Geologin und Alpinistin Livia Manser schildert die spannende Erdgeschichte des Gebiets vor Millionen von Jahren. Das Säntis ist ein Berg der Wetterextreme: Wetterbotschafter Felix Blumer ordnet ein. Und sensationelle Fossilienfunde der letzten Jahre lassen staunen und einen neuen Blick auf die Region entwickeln.