
5 vor Grün
Kay Bandermann, Jonathan Nagusch & Gregor Mähler
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 22: Läuft wie geschmiert.
Einführung in das Unternehmen Bechem
Der Podcast führt die Hörer in die Welt der Schmierstoffe, die von Bechem in Hagen hergestellt werden. Die Moderatoren sind neugierig auf die Nachhaltigkeit von Schmierstoffen, die traditionell mineralölbasiert sind. Sie sprechen mit Max Jopen, dem CTO von Bechem, über die Verbindung zwischen Schmierstoffen und Nachhaltigkeit.
Max Jopens Werdegang
Max Jopen, ein promovierter Chemiker, beschreibt seinen Weg zu Bechem, angefangen mit seinem Studium in Dortmund bis hin zu seiner aktuellen Position als CTO. Er erklärt, wie seine Forschung im Bereich nachhaltiger Verdickersysteme für Schmierstoffe begann.
Die Rolle von Schmierstoffen
Schmierstoffe sind entscheidend für die Effizienz von Maschinen, da sie Reibung und Verschleiß reduzieren. Max erklärt, dass jeder bewegliche Teil einen Schmierstoff benötigt, um ein Versagen zu verhindern. Die Bedeutung von Schmierstoffen wird durch alltägliche Beispiele verdeutlicht, wie bei Wasserhähnen oder elektrischen Zahnbürsten.
Nachhaltigkeit der Schmierstoffe
Die Diskussion dreht sich um die Nachhaltigkeit von Schmierstoffen. Max erklärt, dass die Effizienz von Schmierstoffen dazu beiträgt, die Lebensdauer von Maschinen zu verlängern und somit Ressourcen zu schonen. Auch die Rückkehr zu biobasierten Rohstoffen wird thematisiert, wobei Max erklärt, dass die Technik und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit sich stetig weiterentwickeln.
Herausforderungen und Entwicklungen
Max thematisiert die Herausforderungen bei der Entwicklung nachhaltiger Schmierstoffe, insbesondere in Bezug auf bestehende Standards und Vorschriften. Er spricht über die Notwendigkeit, Innovationen zu fördern und alte Denkmuster zu hinterfragen, um neue, effizientere Lösungen zu finden.
Abschließende Gedanken
Max Jopen ermutigt die Zuhörer, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und die Bedeutung von Schmierstoffen in der Industrie zu erkennen. Er betont, dass Innovation und das Überdenken bestehender Systeme entscheidend für die Entwicklung neuer, nachhaltiger Lösungen sind.

Folge 21: Von der Pflege zur Datenforschung: Der ungewöhnliche Weg zum Fraunhofer ISST
Einleitung in den Dortmunder Hafen
Der Dortmunder Hafen wird als wichtiger Standort für die Industrie und den Handel hervorgehoben, wo traditionell Massengüter wie Kohle umgeschlagen wurden, heute aber auch Container und neue Geschäftsmodelle im Vordergrund stehen.
Besuch beim Fraunhofer ISST
Der Podcast führt die Zuhörer zum Fraunhofer ISST, wo Christoph Hoppe-Ludwig über die Rolle von Daten in der Industrie von morgen spricht. Die Forschung des Instituts konzentriert sich auf Datenökosysteme und deren Bedeutung für Nachhaltigkeit und digitale Transformation.
Christophs Werdegang
Christoph erzählt von seinem interessanten Werdegang, der von einer Ausbildung zum Krankenpfleger über Wirtschaftsinformatik bis hin zur Forschung am Fraunhofer ISST führte. Er betont die Notwendigkeit, digitale Prozesse in Unternehmen zu verstehen und voranzutreiben.
Daten als Schlüssel zur Nachhaltigkeit
Christoph erklärt, dass Daten ein grundlegendes Werkzeug für Unternehmen sind, um nachhaltiger zu werden. Sie ermöglichen Transparenz und informierte Entscheidungen über Materialeffizienz und CO2-Reduktion.
Herausforderungen der Datennutzung
Ein zentrales Problem ist, dass Daten häufig in Silos gefangen sind und nicht über Unternehmensgrenzen hinweg geteilt werden. Diese Einschränkungen behindern die Möglichkeiten zur nachhaltigen Zusammenarbeit.
Erfolgreiche Projekte und Kooperationen
Christoph hebt das Projekt Catena X hervor, das einen erfolgreichen Austausch von Daten in der Automobilindustrie ermöglicht. Hierbei wird ein Datenökosystem geschaffen, das den Unternehmen hilft, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.
Der digitale Produktpass
Ein digitaler Produktpass wird als zukunftsweisendes Instrument vorgestellt, das Informationen über die Nachhaltigkeit von Produkten bereitstellen wird. Dies wird durch eine EU-Verordnung unterstützt und könnte die Kaufentscheidungen von Verbrauchern beeinflussen.
Unterstützung für KMUs
Das Fraunhofer ISST bietet Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen, um digitale Lösungen zu implementieren, die zur Nachhaltigkeit beitragen. Der Austausch von Daten sollte nicht aus Angst vor Wettbewerbsverlusten unterlassen werden.
Abschluss und Ausblick
Christoph ermutigt Unternehmen, klein anzufangen und die vorhandenen Daten zu nutzen. Die Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit ist entscheidend für die Zukunft der Industrie.

Folge 20: Vom Opel-Werk zur grünen KI-Zukunft
Rückblick auf die Vergangenheit
Ein Gespräch über die Transformation des ehemaligen Opel-Werks in Bochum, wo einst Demonstrationen für Arbeitsplätze stattfanden. Heute entsteht hier ein neues Ökosystem mit innovativen Startups und Unternehmen, die auf Digitalisierung und KI setzen.
Das neue Ökosystem Mark 51-7
Das Gelände, bekannt als Mark 51-7, hat sich zu einem Zentrum für neue Technologien entwickelt, insbesondere in den Bereichen IT-Security und KI. Unternehmen wie Quadris sind hier ansässig und bieten spannende Einblicke in die Verbindung von KI und nachhaltiger Produktion.
Die Rolle der KI in Unternehmen
KI wird zunehmend in Unternehmen implementiert, um Prozesse zu optimieren und Effizienz zu steigern. Daniel Simon von Quadris erklärt, wie KI in der Datenanalyse und Automatisierung eingesetzt werden kann, um Arbeitsabläufe erheblich zu verbessern.
Herausforderungen und Chancen
Die Region Westfalen zeigt ein gemischtes Bild in Bezug auf die Digitalisierung. Während einige Unternehmen noch am Anfang stehen, gibt es auch Vorreiter, die bereits KI-Technologien erfolgreich nutzen. Die Angst vor Arbeitsplatzverlust durch KI ist verbreitet, jedoch zeigt die Erfahrung, dass KI oft zur Entlastung der Mitarbeiter führt.
Praktische Anwendungen der KI
Praktische Beispiele für den Einsatz von KI umfassen die Optimierung von Energieverbrauch in Produktionsbetrieben und die Automatisierung von Kundenanfragen. Unternehmen werden ermutigt, ihre Prozesse zu analysieren und wo möglich, KI zur Effizienzsteigerung einzusetzen.
Ausblick auf die Zukunft
Die Entwicklung im Bereich KI ist rasant und wird die Arbeitswelt nachhaltig beeinflussen. Unternehmen sind aufgefordert, sich proaktiv mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen und nicht von Ängsten leiten zu lassen. Der Schlüssel liegt im Verständnis der eigenen Wertschöpfung und der Identifizierung von Automatisierungspotenzial.