
substanzielles – So konsumiert die Schweiz
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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Samuel, 49, Selbständiger Unternehmer, Abtwil (AG)
Samuel und seine Drogenhistorie
Samuel, ein 49-jähriger Unternehmer aus Abtwil, teilt seine Erfahrungen mit Drogenkonsum, der für ihn seit seiner Jugend eine zentrale Rolle spielt. Er begann mit 18 Jahren Ecstasy zu konsumieren, das ihm ein Gefühl von Freiheit und Zugehörigkeit gab. In den 90er Jahren war Ecstasy weit verbreitet, selbst in ländlichen Gebieten.
Familie und Verantwortung
Als Vater von zwei Teenagern und Ehemann teilt Samuel die Erziehungsaufgaben gleichberechtigt mit seiner Frau. Er betont die Wichtigkeit, seinen Kindern über Drogen zu reden und ihnen Verantwortung beizubringen, ohne sie jedoch über seinen eigenen Konsum aufzuklären.
Bewusstseinsverändernde Erfahrungen
Samuel hat im Laufe der Jahre auch mit LSD experimentiert, was ihm neue Perspektiven eröffnete. Ein prägendes Erlebnis während eines LSD-Trips lehrte ihn, Vertrauen in die Fähigkeiten seines Sohnes zu haben und Kontrolle loszulassen.
Gesellschaftliche Wahrnehmung und Konsum
Er reflektiert über den Unterschied zwischen Alkohol- und Drogenkonsum in der Gesellschaft. Samuel sieht seinen eigenen Konsum als unproblematisch und kritisiert die Kriminalisierung von Drogenkonsumenten. Für ihn bleibt der Konsum eine positive Erfahrung, die er auch im Alter fortsetzen möchte.

Ida, 45, Gemeinderätin
Idas Erfahrungen mit Psilocybin
Ida, eine 45-jährige Politikerin, teilt ihre Erfahrungen mit dem Microdosing von Psilocybin, um ihre Symptome der Perimenopause zu lindern. Trotz der Tabuisierung dieser Lebensphase fühlt sie sich in der Mitte ihres Lebens ausgeglichener und selbstbewusster. Die Verwendung von psychoaktiven Pilzen hat ihr geholfen, ihre Stimmungsschwankungen zu mildern, ohne die typischen euphorischen Effekte zu erfahren.
Gesellschaftliche Akzeptanz und Drogenkonsum
Ida reflektiert über die gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol im Vergleich zu Psilocybin. Sie stellt fest, dass die Wahrnehmung von Drogenkonsum stark von gesellschaftlichen Normen geprägt ist und kritisiert die Doppelmoral, die oft mit legalen und illegalen Substanzen verbunden ist. Ihre Erlebnisse mit anderen Drogen und deren Konsum im Gemeinderat zeigen, dass das Trinken weit verbreitet und akzeptiert ist, während Psilocybin oft stigmatisiert wird.
Emanzipatorische Aspekte des Microdosings
Für Ida hat das Microdosing mit Psilocybin eine emanzipatorische Dimension. Sie sieht es als Mittel zur Selbstbestimmung, das es ihr ermöglicht, ihre Herausforderungen besser zu bewältigen und ihre Leistung im beruflichen Umfeld aufrechtzuerhalten. Sie erkennt jedoch auch, dass dies mit der Anpassung an gesellschaftliche Erwartungen verbunden ist und hinterfragt, wie gesund diese Abhängigkeit von Substanzen für ihr Wohlbefinden ist.

Toni, 40, Projektleiter IT, Kerzers (FR)
Toni und sein Drogenkonsum
Toni, ein 40-jähriger Projektleiter aus Kerzers, erzählt von seinem Drogenkonsum und der Entwicklung seiner Beziehung zu Drogen über die Jahre. Obwohl er als Kind von den Gefahren der Drogen überzeugt war, begann er im Gymnasium zu kiffen und entdeckte später Ecstasy und andere Substanzen, die ihm halfen, sich beim Ausgehen besser zu fühlen.
Geheime Praktiken und Rückblick
Toni hält seinen Konsum vor seinen Freunden geheim und reflektiert über die Auswirkungen, die dies auf seine sozialen Beziehungen hat. Er hat das Gefühl, dass die Freunde, die nur Alkohol konsumieren, seinen Drogenkonsum nicht bemerken, und überlegt, ob er ihnen seine Erfahrungen anvertrauen soll.
Familienleben und Drogenverzicht
Nach der Geburt seiner Kinder entschied sich Toni, mit dem Drogenkonsum aufzuhören und seine Drogen zu entsorgen. Die Verantwortung als Vater schien ihm wichtiger als der Rausch. Doch einige Jahre später beginnt er wieder, Drogen zu konsumieren, insbesondere Amphetamin, um seine Konzentration bei der Arbeit zu steigern.
Gesundheitsbewusstsein und Offenheit
Toni hat begonnen, sich über die Risiken von Drogen zu informieren und nutzt dazu Plattformen wie ChatGPT. Er versucht, den Konsum zu kontrollieren und hat seiner Frau gegenüber eine teilweise Offenheit entwickelt, obwohl er oft vorschlägt, dass sie nichts vor seinem Konsum wissen sollte.
Gemeinsame Drogenexperimente
Es besteht die Möglichkeit, dass Toni und seine Frau in Zukunft gemeinsam Drogen konsumieren wollen, was auf eine interessante Wendung in ihrer Beziehung hinweist. Dies zeigt, wie sich ihr gemeinsames Verständnis und die Dynamik um das Thema Drogen entwickelt hat.