Parallelstraße
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Automobil Industrie

Beschreibung

Autos. Mobilität. Eine Branche in Bewegung. Wir sprechen über Wirtschaft. Über Technik, Kreislaufwirtschaft, Entwicklung, Produktion und Logistik. Was bewegt die Automobilindustrie und wohin entwickelt sie sich?

Parallelstraße – Der Podcast von Automobil Industrie

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

„Vielleicht führt der Humanoid das nächste Interview“

08.09.2026

Einführung in die Salzburger Aluminium Group

Karin Exner-Wörrer, Geschäftsführerin der Salzburger Aluminium Group (SAG), stellt das Unternehmen vor. Als drittältestes Aluminiumwerk der Welt hat die SAG eine lange Geschichte und fokussiert sich auf Innovationen im Bereich Aluminium und Leichtbau, um die Mobilität effizienter zu gestalten.

Neuentwicklungen im Aluminiumsektor

Die Ingenieure der SAG arbeiten daran, das Gewicht in batterieelektrischen Fahrzeugen zu reduzieren, um Reichweite und Energieverbrauch zu optimieren. Ein innovativer Prozess namens Reocasting wird vorgestellt, der in der Serienfertigung Anwendung findet.

Herausforderungen in der Industrie

Die SAG ist besonders in den Märkten für schwere Lkw und andere Sektoren wie Bahn und Verteidigung aktiv. Die Geschäftsführer betont die Notwendigkeit, sich an steigende Energiepreise und geopolitische Spannungen anzupassen, während gleichzeitig der Fokus auf Nachhaltigkeit und Recycling gelegt wird.

Rohstoffversorgung und Recycling

Die SAG sieht die Notwendigkeit, Aluminium dort zu produzieren, wo die Energie verfügbar ist. Recycling spielt eine entscheidende Rolle, da es den CO2-Footprint erheblich reduziert. Die Diskrepanz zwischen der Rohstoffversorgung und dem Recycling in Europa wird thematisiert.

Regulatorische Herausforderungen

Exner-Wörrer fordert eine schnellere Umsetzung von Genehmigungsverfahren für Recyclinganlagen. Ein „One-Stop-Shop“-Ansatz wird als Lösung vorgeschlagen, um bürokratische Hürden zu minimieren und Innovationen zu beschleunigen.

Die Zukunft der Industrie

Exner-Wörrer äußert Optimismus für die kommenden Jahre, sieht jedoch Herausforderungen durch steigende Lohnkosten und den Druck, in neue Technologien zu investieren. Der Einsatz humanoider Roboter wird thematisiert, um repetitive Aufgaben zu übernehmen und die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Abschluss und Ausblick

Die SAG möchte neue Technologien nutzen, um effizienter zu arbeiten. Exner-Wörrer ermutigt zur Zusammenarbeit mit Universitäten und anderen Unternehmen, um Innovationen schneller voranzutreiben. Sie sieht eine positive Entwicklung in der Industrie, vorausgesetzt, es gibt eine Bereitschaft zur Veränderung.

Einführung in die Salzburger Aluminium Group

Karin Exner-Wörrer, Geschäftsführerin der Salzburger Aluminium Group (SAG), stellt das Unternehmen vor. Als drittältestes Aluminiumwerk der Welt hat die SAG eine lange Geschichte und fokussiert sich auf Innovationen im Bereich Aluminium und Leichtbau, um die Mobilität effizienter zu gestalten.

Neuentwicklungen im Aluminiumsektor

Die Ingenieure der SAG arbeiten daran, das Gewicht in batterieelektrischen Fahrzeugen zu reduzieren, um Reichweite und Energieverbrauch zu optimieren. Ein innovativer Prozess namens Reocasting wird vorgestellt, der in der Serienfertigung Anwendung findet.

Herausforderungen in der Industrie

Die SAG ist besonders in den Märkten für schwere Lkw und andere Sektoren wie Bahn und Verteidigung aktiv. Die Geschäftsführer betont die Notwendigkeit, sich an steigende Energiepreise und geopolitische Spannungen anzupassen, während gleichzeitig der Fokus auf Nachhaltigkeit und Recycling gelegt wird.

Rohstoffversorgung und Recycling

Die SAG sieht die Notwendigkeit, Aluminium dort zu produzieren, wo die Energie verfügbar ist. Recycling spielt eine entscheidende Rolle, da es den CO2-Footprint erheblich reduziert. Die Diskrepanz zwischen der Rohstoffversorgung und dem Recycling in Europa wird thematisiert.

Regulatorische Herausforderungen

Exner-Wörrer fordert eine schnellere Umsetzung von Genehmigungsverfahren für Recyclinganlagen. Ein „One-Stop-Shop“-Ansatz wird als Lösung vorgeschlagen, um bürokratische Hürden zu minimieren und Innovationen zu beschleunigen.

Die Zukunft der Industrie

Exner-Wörrer äußert Optimismus für die kommenden Jahre, sieht jedoch Herausforderungen durch steigende Lohnkosten und den Druck, in neue Technologien zu investieren. Der Einsatz humanoider Roboter wird thematisiert, um repetitive Aufgaben zu übernehmen und die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Abschluss und Ausblick

Die SAG möchte neue Technologien nutzen, um effizienter zu arbeiten. Exner-Wörrer ermutigt zur Zusammenarbeit mit Universitäten und anderen Unternehmen, um Innovationen schneller voranzutreiben. Sie sieht eine positive Entwicklung in der Industrie, vorausgesetzt, es gibt eine Bereitschaft zur Veränderung.

Autonomes Fahren: Wann geht es los in Europa?

10.08.2026

Einführung in das Thema autonomes Fahren

Im Podcast diskutieren Klaus-Peter Köth und Dr. Matthias Schubert über die Chancen und Herausforderungen des autonomen Fahrens in Deutschland und Europa. Dr. Schubert, Executive Vice President Mobilität beim TÜV Rheinland, hebt die Fortschritte in der Technologie und den rechtlichen Rahmen hervor, der geschaffen wurde, um autonome Fahrzeuge auf die Straße zu bringen.

Aktuelle Entwicklungen und Projekte

Der Fahrdienstvermittler Uber plant, im kommenden Jahr Robotaxis in München zu testen, unterstützt von dem KI-Unternehmen Autobrains. Dr. Schubert zeigt sich optimistisch, dass solche Projekte bald Realität werden, und erwähnt auch das Interesse anderer Unternehmen wie Waymo. Trotz technischer Fortschritte gibt es noch regulatorische Herausforderungen auf europäischer Ebene.

Regulatorische Herausforderungen

Die derzeitige Fragmentierung der regulatorischen Rahmenbedingungen in Europa wird als großes Hindernis angesehen. Dr. Schubert betont die Notwendigkeit einer Vereinheitlichung der Standards, um die Entwicklung autonomer Fahrzeuge zu fördern und einen einheitlichen Zulassungsprozess zu schaffen.

Technologische Entwicklungen und Sicherheitsstandards

Die neuen UN-Vorgaben erfordern von Herstellern, dass ihre Systeme mindestens das Sicherheitsniveau eines kompetenten menschlichen Fahrers erreichen. Der TÜV Rheinland begleitet den Entwicklungsprozess und testet Systeme in unterschiedlichen Umgebungen, um deren Sicherheit zu gewährleisten.

Wirtschaftliche Aspekte des autonomen Fahrens

Dr. Schubert erkennt, dass es zwar Fortschritte in der Technologie gibt, jedoch die wirtschaftliche Rentabilität vieler Projekte noch nicht gegeben ist. Der Fokus liegt derzeit auf autonomen Ride-Hailing-Systemen, die als vielversprechender Use Case angesehen werden.

Zukunftsausblick

Dr. Schubert ist optimistisch, dass in den nächsten Jahren mehr autonome Systeme in europäischen Metropolregionen eingeführt werden. Er sieht die Jahre 2027 und 2028 als entscheidende Wendepunkte für die Skalierung dieser Technologien. Herausforderungen bleiben jedoch, insbesondere im Hinblick auf regulatorische Aspekte und den Zugang zu Venture Capital für europäische Unternehmen.

Einführung in das Thema autonomes Fahren

Im Podcast diskutieren Klaus-Peter Köth und Dr. Matthias Schubert über die Chancen und Herausforderungen des autonomen Fahrens in Deutschland und Europa. Dr. Schubert, Executive Vice President Mobilität beim TÜV Rheinland, hebt die Fortschritte in der Technologie und den rechtlichen Rahmen hervor, der geschaffen wurde, um autonome Fahrzeuge auf die Straße zu bringen.

Aktuelle Entwicklungen und Projekte

Der Fahrdienstvermittler Uber plant, im kommenden Jahr Robotaxis in München zu testen, unterstützt von dem KI-Unternehmen Autobrains. Dr. Schubert zeigt sich optimistisch, dass solche Projekte bald Realität werden, und erwähnt auch das Interesse anderer Unternehmen wie Waymo. Trotz technischer Fortschritte gibt es noch regulatorische Herausforderungen auf europäischer Ebene.

Regulatorische Herausforderungen

Die derzeitige Fragmentierung der regulatorischen Rahmenbedingungen in Europa wird als großes Hindernis angesehen. Dr. Schubert betont die Notwendigkeit einer Vereinheitlichung der Standards, um die Entwicklung autonomer Fahrzeuge zu fördern und einen einheitlichen Zulassungsprozess zu schaffen.

Technologische Entwicklungen und Sicherheitsstandards

Die neuen UN-Vorgaben erfordern von Herstellern, dass ihre Systeme mindestens das Sicherheitsniveau eines kompetenten menschlichen Fahrers erreichen. Der TÜV Rheinland begleitet den Entwicklungsprozess und testet Systeme in unterschiedlichen Umgebungen, um deren Sicherheit zu gewährleisten.

Wirtschaftliche Aspekte des autonomen Fahrens

Dr. Schubert erkennt, dass es zwar Fortschritte in der Technologie gibt, jedoch die wirtschaftliche Rentabilität vieler Projekte noch nicht gegeben ist. Der Fokus liegt derzeit auf autonomen Ride-Hailing-Systemen, die als vielversprechender Use Case angesehen werden.

Zukunftsausblick

Dr. Schubert ist optimistisch, dass in den nächsten Jahren mehr autonome Systeme in europäischen Metropolregionen eingeführt werden. Er sieht die Jahre 2027 und 2028 als entscheidende Wendepunkte für die Skalierung dieser Technologien. Herausforderungen bleiben jedoch, insbesondere im Hinblick auf regulatorische Aspekte und den Zugang zu Venture Capital für europäische Unternehmen.

Automobilindustrie in Deutschland – Wie geht es weiter?

02.07.2026

Herausforderungen der Automobilindustrie

Die europäische Automobilindustrie steht vor bedeutenden Herausforderungen, insbesondere durch die angekündigten Stellenabbaupläne von Volkswagen und den unerwarteten Rücktritt des Bosch-Chefs. Die Unsicherheiten, die aus der Transformation und den Marktveränderungen resultieren, erfordern eine Neubewertung der Geschäftsstrategien.

Der Wandel der OEMs

Christoph Stürmer erklärt, dass OEMs sich zwischen zwei Strategiepunkten entscheiden müssen: entweder vorwärts zu innovieren oder harte Bremsen bei bestehenden Modellen einzulegen. Es gibt bereits vielversprechende neue Modelle, die auf Elektroantrieb setzen, während andere Modelle noch traditionell strukturiert sind. Diese Mehrdeutigkeit führt zu hoher Komplexität und geringeren Gewinnmargen.

Chinas Einfluss auf den Markt

Ein massiver Rückgang des chinesischen Marktes hat Auswirkungen auf die europäischen OEMs, die zuvor von dort hohe Gewinne erzielten. Die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hersteller wird durch die stark gewachsenen lokalen Zulieferer in China herausgefordert, die innovativ und schnell agieren.

Innovationsfähigkeit in Europa

Die Fähigkeit zur Industrialisierung von Innovationen ist in Europa eingeschränkt. Während europäische Ingenieure in der Erfindung stark sind, fehlt oft die praktische Umsetzung in die Massenproduktion. Hier ist ein klarer strategischer Plan erforderlich, um die Automobilindustrie zukunftsfähig zu machen.

Die Rolle der Zulieferer

Die Zuliefererlandschaft verändert sich, wobei kleinere, spezialisierte Unternehmen an Bedeutung gewinnen, während große Zulieferer versuchen, sich anzupassen und neue Märkte zu erschließen. Unternehmerisches Mut und Flexibilität sind entscheidend, um auf neue Gegebenheiten zu reagieren.

Ausblick auf die Zukunft

Langfristig müssen die europäischen Zulieferer stärker auf elektrische Antriebstechniken und digitale Systeme setzen. Auch die Recyclingfähigkeit am Lebensende eines Fahrzeugs wird an Bedeutung gewinnen, was einen strukturellen Effekt auf den Neufahrzeugmarkt haben könnte.

Herausforderungen der Automobilindustrie

Die europäische Automobilindustrie steht vor bedeutenden Herausforderungen, insbesondere durch die angekündigten Stellenabbaupläne von Volkswagen und den unerwarteten Rücktritt des Bosch-Chefs. Die Unsicherheiten, die aus der Transformation und den Marktveränderungen resultieren, erfordern eine Neubewertung der Geschäftsstrategien.

Der Wandel der OEMs

Christoph Stürmer erklärt, dass OEMs sich zwischen zwei Strategiepunkten entscheiden müssen: entweder vorwärts zu innovieren oder harte Bremsen bei bestehenden Modellen einzulegen. Es gibt bereits vielversprechende neue Modelle, die auf Elektroantrieb setzen, während andere Modelle noch traditionell strukturiert sind. Diese Mehrdeutigkeit führt zu hoher Komplexität und geringeren Gewinnmargen.

Chinas Einfluss auf den Markt

Ein massiver Rückgang des chinesischen Marktes hat Auswirkungen auf die europäischen OEMs, die zuvor von dort hohe Gewinne erzielten. Die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Hersteller wird durch die stark gewachsenen lokalen Zulieferer in China herausgefordert, die innovativ und schnell agieren.

Innovationsfähigkeit in Europa

Die Fähigkeit zur Industrialisierung von Innovationen ist in Europa eingeschränkt. Während europäische Ingenieure in der Erfindung stark sind, fehlt oft die praktische Umsetzung in die Massenproduktion. Hier ist ein klarer strategischer Plan erforderlich, um die Automobilindustrie zukunftsfähig zu machen.

Die Rolle der Zulieferer

Die Zuliefererlandschaft verändert sich, wobei kleinere, spezialisierte Unternehmen an Bedeutung gewinnen, während große Zulieferer versuchen, sich anzupassen und neue Märkte zu erschließen. Unternehmerisches Mut und Flexibilität sind entscheidend, um auf neue Gegebenheiten zu reagieren.

Ausblick auf die Zukunft

Langfristig müssen die europäischen Zulieferer stärker auf elektrische Antriebstechniken und digitale Systeme setzen. Auch die Recyclingfähigkeit am Lebensende eines Fahrzeugs wird an Bedeutung gewinnen, was einen strukturellen Effekt auf den Neufahrzeugmarkt haben könnte.