
Faszination Pferd
IST-Studieninstitut
Beschreibung
Die beiden erfahrenen Pferdeverhaltenstrainerinnen Sabine Angemeer und Lara Wielgomas, beide Dozentinnen am IST-Studieninstitut und ausgewiesene Expertinnen auf ihrem Gebiet, teilen ihr tiefgreifendes Wissen und persönliche Anekdoten, die sowohl informativ als auch inspirierend sind. Der Podcast beleuchtet vor allem auch die besondere Beziehung zwischen Mensch und Pferd, die therapeutische Wirkung von Pferden und ihre Bedeutung in Sport und Freizeit. Mit einer Mischung aus Fachwissen, Erfahrungsberichten und leidenschaftlichen Diskussionen bietet "Faszination Pferd" eine umfassende Perspektive auf die Welt der Pferde und ist ein Muss für alle, die Pferde lieben und mehr über sie erfahren möchten.
Alle Informationen zu unserer Weiterbildungen gibt es hier:
https://www.ist.de/weiterbildung-sport-und-management/weiterbildung-pferd?wid=16&wdid=509&utm_source=spotify&utm_medium=podcast-pferd&utm_campaign=podcast-pferd
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Festgefahren? So hilft Verhaltenstraining klemmigen Pferden wieder in den Fluss
Einführung in das Thema klemmige Pferde
Im Podcast wird das häufige Problem von klemmigen Pferden behandelt, das oft als Faulheit oder Unmotiviertheit wahrgenommen wird. Sabine und Lara bieten konkrete Ansätze, um aus solchen festgefahrenen Situationen herauszukommen.
Analyse des Ist-Zustands
Der erste Schritt besteht darin, den Ist-Zustand des Pferdes zu analysieren. Es sollte beobachtet werden, wann und unter welchen Umständen das Pferd klemmig ist. Dazu gehört auch die Überprüfung von möglichen physischen oder psychischen Einschränkungen.
Physische und psychische Vorbereitung
Es ist wichtig zu klären, ob das Pferd körperlich und psychisch in der Lage ist, die geforderte Leistung zu erbringen. Dazu können externe Fachkräfte wie Physiotherapeuten oder Tierärzte hinzugezogen werden.
Motivation und Freude
Die Motivation des Pferdes kann durch abwechslungsreiche Trainingseinheiten, wie das Einbeziehen von Bodenarbeit oder Ausritten in der Gruppe, gesteigert werden. Freude und Interesse sind entscheidend für die Bereitschaft, sich zu bewegen.
Neuinterpretation des Schenkels
Der Schenkel sollte dem Pferd neu erklärt werden, um Missverständnisse zu vermeiden. Seitwärtsbewegungen können helfen, das Verständnis für Vorwärtsbewegungen zu fördern.
Visuelle Hilfen und Lernmethoden
Visuelle Hilfen, wie das Aufstellen von Parcours oder Stangen, können das Training interessanter gestalten und dem Pferd helfen, die Aufgaben besser zu verstehen. Zudem ist ein gutes Timing im Training entscheidend für den Lernerfolg.
Reiterliche Selbstreflexion
Der Reiter sollte auch seine eigene Energie und Körpersprache reflektieren, um dem Pferd eine positive Lernumgebung zu bieten. Eine gute Sitzschulung kann hier unterstützend wirken.
Fazit
Um klemmige Pferde wieder in Bewegung zu bringen, sind Verständnis, Gefühl und Freude entscheidend. Der Druck allein führt nicht zum Ziel, sondern eine faire und motivierende Herangehensweise ist notwendig.

Pferdeverhaltenstraining im Freizeit- und Profibereich was wir voneinander lernen können - mit Olympionikin Bettina Hoy
Einführung in Vertrauen und Kommunikation im Pferdetraining
Der Podcast behandelt das Thema Vertrauen, Kommunikation und Verhaltenstraining im Kontext des Pferdesports. Bettina Hoy, eine erfahrene Olympionikin im Vielseitigkeitssport, teilt ihre Einsichten und Erfahrungen, wie wichtig eine gute Beziehung zwischen Reiter und Pferd ist, um erfolgreich zu sein.
Bettina Hoys beeindruckende Karriere
Bettina Hoy hat an drei Olympischen Spielen und zahlreichen Welt- und Europameisterschaften teilgenommen. Ihre Expertise im Pferdetraining basiert auf jahrelanger Erfahrung und dem Lernen von verschiedenen Trainern. Sie hebt hervor, dass Vertrauen und Verständnis zwischen Reiter und Pferd unerlässlich sind.
Die Bedeutung von Kommunikation
Bettina erklärt, dass die Kommunikation mit dem Pferd auf drei Hauptelementen basiert: der Körperspannung, dem Schenkel und der Hand. Eine klare und faire Kommunikation ist entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und dem Pferd zu helfen, die gewünschten Aufgaben zu verstehen.
Aufbau von Vertrauen durch Training
Im Training beginnt Bettina mit einfachen Übungen und steigert langsam die Schwierigkeit. Sie betont, dass es wichtig ist, die individuellen Eigenschaften jedes Pferdes zu berücksichtigen und die Übungen entsprechend anzupassen, um Überforderung zu vermeiden.
Gelassenheitstraining und Turniervorbereitung
Bettina spricht über die Notwendigkeit, Pferde an verschiedene Umgebungen und Geräusche zu gewöhnen, um sie auf Turniere vorzubereiten. Sie empfiehlt, mit kleinen Veranstaltungen zu beginnen und die Pferde schrittweise an die größere Aufregung heranzuführen.
Verladen von Pferden
Ein weiteres Thema ist das Verladen von Pferden. Bettina erklärt, dass es wichtig ist, Pferde in ruhiger Umgebung zu trainieren und ihnen das Vertrauen zu geben, dass das Verladen eine sichere und positive Erfahrung ist.
Fazit und abschließende Gedanken
Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass Vertrauen und Kommunikation die Grundlage für eine erfolgreiche Partnerschaft zwischen Mensch und Pferd sind. Bettina ermutigt Reiter, sich kontinuierlich weiterzubilden und die Beziehung zu ihren Pferden zu vertiefen.

Reiten heute: Zwischen Angst, Verantwortung und Freude (Lara, Sabine)
Reiten als Thema
In der Diskussion geht es um Unsicherheiten und unterschiedliche Ansichten rund um das Reiten. Social Media und verschiedene Meinungen wirken verstärkend, doch es bleibt ein zentrales Anliegen, Pferde verantwortungsvoll zu bewegen. Es werden Überlegungen angestellt, wie man Reiten wieder bewusst und mit Blick auf das Wohl des Pferdes gestaltet, ohne Druck oder Dogmen.
Voraussetzungen und Gesundheitsaspekte
Wichtige Kriterien sind muskuläre Stabilität, ein tragfähiger Rücken und eine passende Körperbau-Situation. Die Ausbildung, Haltung und regelmäßige Kontrolle spielen eine zentrale Rolle. Bevorzugt wird eine individuelle Bewertung, statt pauschaler Regeln, da jedes Pferd eigene Voraussetzungen und Grenzen hat und der Trainingsaufbau entsprechend angepasst werden sollte.
Training, Beobachtung und Praxis
Vielfalt im Training, regelmäßige Beobachtung und eine offene Kommunikation zwischen Pferd, Reiter und Therapeuten sind entscheidend. Dokumentation von Trainingseinheiten, Fotos und Videos helfen, Veränderungen zu erkennen. Langsame Steigerung, Feedback aus der Praxis und situatives Vorgehen unterstützen eine gesundheitsförderliche Entwicklung von Bewegung und Verhalten.
Leichtigkeit, Verantwortung und Abschluss
Reiten kann Freude bringen, solange Verantwortung, Sicherheit und das Wohl des Partners im Mittelpunkt stehen. Leichtigkeit und Neugier sollten mit Bedacht kombiniert werden, um das Training individuell zu gestalten. Das Ziel ist eine harmonische Beziehung, in der Pferd und Reiter gemeinsam wachsen und Herausforderungen behutsam angegangen werden.