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c3radio@centrum3.at (C3 Radio)

Beschreibung

C3-Radio, das entwicklungspolitische Radio aus dem Centrum für Internationale Entwicklung. Unser Radio-Host Jakob Pallinger beleuchtet einmal monatlich aktuelle entwicklungspolitische Themen für die Hörer_innen. Mit Interviews, Berichten, Hintergrundinformationen sowie Ausschnitten aus dem umfangreichen Veranstaltungsprogramm im C3. Das C3-Radio ist eine Initiative der fünf Organisationen ÖFSE, BAOBAB, frauensolidarität, Paulo Freire Zentrum und Mattersburger Kreis im C3.(c) Alle Sendungen ausschließlich für private Zwecke. Unauthorisiertes Aufführen, Ausstrahlen, Präsentieren, Veröffentlichen etc. in jedweder Form ist verboten.Website: https://www.centrum3.at/bestaende-medien/c3-radio/

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Extraktivismus: Die Kehrseite der Rohstoffwende

03.08.2026

Einführung in den Extraktivismus

Der Podcast thematisiert den Abbau und die Förderung von Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas, Lithium, Kupfer und Kobalt und deren Folgen für Natur, Menschen und globale Ungleichheit. Der Begriff "Extraktivismus" wird als ein System verstanden, das aus kolonialen Wurzeln entstanden ist und bestehende Ungleichheiten aufrechterhält.

Folgen des Rohstoffabbaus

Thea Riofrancos erklärt, dass der Extraktivismus in ehemaligen Kolonien häufig ökologischen Schaden anrichtet und die lokale Bevölkerung benachteiligt. Die Rolle Chinas als führender Akteur im Rohstoffsektor wird ebenfalls diskutiert, wobei betont wird, dass China nicht nur als Importeur, sondern auch als Hersteller von Lithium und anderen Rohstoffen auftritt.

Aktivismus gegen Extraktivismus

Nicolas Omanuk berichtet über seine Erfahrungen mit der Ölindustrie in Uganda, insbesondere über die East African Crude Oil Pipeline. Er beschreibt die negativen Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung, wie Wasserknappheit und Vertreibung, und betont die Notwendigkeit von Gerechtigkeit in der Energiewende.

Strategische Partnerschaften der EU

Simela Papotheophilou erläutert die strategischen Partnerschaften der EU mit rohstoffreichen Ländern wie Chile und Ruanda. Diese Partnerschaften zielen darauf ab, gemeinsame Wertschöpfungsketten aufzubauen, sind jedoch oft nicht mehr als politische Absichtserklärungen. Die Gefahr besteht, dass die EU alte extraktive Muster wiederholt, indem sie Rohstoffabbau in andere Länder auslagert.

Recycling und Kreislaufwirtschaft

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kreislaufwirtschaft, die in der Diskussion um Rohstoffe und die Energiewende oft vernachlässigt wird. Recycling und die Reduktion des Rohstoffbedarfs sind entscheidend, um die Umweltauswirkungen der Rohstoffnutzung zu minimieren und eine nachhaltige Zukunft zu gewährleisten.

Einführung in den Extraktivismus

Der Podcast thematisiert den Abbau und die Förderung von Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas, Lithium, Kupfer und Kobalt und deren Folgen für Natur, Menschen und globale Ungleichheit. Der Begriff "Extraktivismus" wird als ein System verstanden, das aus kolonialen Wurzeln entstanden ist und bestehende Ungleichheiten aufrechterhält.

Folgen des Rohstoffabbaus

Thea Riofrancos erklärt, dass der Extraktivismus in ehemaligen Kolonien häufig ökologischen Schaden anrichtet und die lokale Bevölkerung benachteiligt. Die Rolle Chinas als führender Akteur im Rohstoffsektor wird ebenfalls diskutiert, wobei betont wird, dass China nicht nur als Importeur, sondern auch als Hersteller von Lithium und anderen Rohstoffen auftritt.

Aktivismus gegen Extraktivismus

Nicolas Omanuk berichtet über seine Erfahrungen mit der Ölindustrie in Uganda, insbesondere über die East African Crude Oil Pipeline. Er beschreibt die negativen Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung, wie Wasserknappheit und Vertreibung, und betont die Notwendigkeit von Gerechtigkeit in der Energiewende.

Strategische Partnerschaften der EU

Simela Papotheophilou erläutert die strategischen Partnerschaften der EU mit rohstoffreichen Ländern wie Chile und Ruanda. Diese Partnerschaften zielen darauf ab, gemeinsame Wertschöpfungsketten aufzubauen, sind jedoch oft nicht mehr als politische Absichtserklärungen. Die Gefahr besteht, dass die EU alte extraktive Muster wiederholt, indem sie Rohstoffabbau in andere Länder auslagert.

Recycling und Kreislaufwirtschaft

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kreislaufwirtschaft, die in der Diskussion um Rohstoffe und die Energiewende oft vernachlässigt wird. Recycling und die Reduktion des Rohstoffbedarfs sind entscheidend, um die Umweltauswirkungen der Rohstoffnutzung zu minimieren und eine nachhaltige Zukunft zu gewährleisten.

Neue Afrikastrategie: Warum Österreich Afrika jetzt als Zukunftsmarkt „entdeckt“

06.07.2026

Wirtschaftliche Partnerschaften mit Afrika

Österreich erkennt die Notwendigkeit, Geschäftsbeziehungen zu Afrika auszubauen, um von den wirtschaftlichen Chancen des Kontinents zu profitieren. Die neue Afrikastrategie zielt darauf ab, faire Partnerschaften zu etablieren, die auf Augenhöhe basieren und nicht nur auf Geben und Nehmen. Es wird betont, dass Österreichs Unternehmen von den dynamischen Wachstumsraten und den aufstrebenden Märkten in Afrika profitieren können.

Innovative Ansätze der Afrikastrategie

Die Strategie beinhaltet vier Schlüsselmodalitäten: einen gesamtösterreichischen Ansatz, gemeinschaftliche Verantwortung, Ergebnisorientierung und die Berücksichtigung afrikanischer Führungsansätze. Die Agenda 2063 der Afrikanischen Union dient als Leitfaden, um sicherzustellen, dass die Prioritäten afrikanischer Partner im Mittelpunkt stehen.

Migration und Talentpartnerschaften

Ein zentraler Aspekt der Strategie ist die Förderung legaler Migrationswege und die Schaffung von Talentpartnerschaften, die sowohl Österreichern als auch afrikanischen Fachkräften zugutekommen. Das Ziel ist, das Fachwissen in beiden Regionen zu stärken und den Austausch von Talenten zu fördern.

Herausforderungen und Skepsis

Experten äußern Bedenken hinsichtlich der tatsächlichen Umsetzung und Wirksamkeit der Strategie. Es besteht die Sorge, dass die bisherigen Exportfördermaßnahmen nicht ausreichen, um ein signifikantes Interesse der österreichischen Wirtschaft an Afrika zu wecken. Zudem wird die Notwendigkeit betont, den Technologietransfer und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu intensivieren.

Rolle der afrikanischen Diaspora

Die afrikanische Diaspora wird als wichtige Brücke zwischen Österreich und Afrika gesehen. Sie kann das notwendige Wissen und die Netzwerke bereitstellen, um die Zusammenarbeit zu vertiefen und den Zugang zu afrikanischen Märkten zu erleichtern.

Soziale und wirtschaftliche Bedürfnisse Afrikas

Die Strategie sollte auch soziale Herausforderungen wie Armut und Ungleichheit in Afrika adressieren. Es ist wichtig, dass Österreich sich nicht nur auf wirtschaftliche Interessen konzentriert, sondern auch humanitäre Unterstützung bietet und zur Entwicklung stabiler sozialer Sicherungssysteme beiträgt.

Wirtschaftliche Partnerschaften mit Afrika

Österreich erkennt die Notwendigkeit, Geschäftsbeziehungen zu Afrika auszubauen, um von den wirtschaftlichen Chancen des Kontinents zu profitieren. Die neue Afrikastrategie zielt darauf ab, faire Partnerschaften zu etablieren, die auf Augenhöhe basieren und nicht nur auf Geben und Nehmen. Es wird betont, dass Österreichs Unternehmen von den dynamischen Wachstumsraten und den aufstrebenden Märkten in Afrika profitieren können.

Innovative Ansätze der Afrikastrategie

Die Strategie beinhaltet vier Schlüsselmodalitäten: einen gesamtösterreichischen Ansatz, gemeinschaftliche Verantwortung, Ergebnisorientierung und die Berücksichtigung afrikanischer Führungsansätze. Die Agenda 2063 der Afrikanischen Union dient als Leitfaden, um sicherzustellen, dass die Prioritäten afrikanischer Partner im Mittelpunkt stehen.

Migration und Talentpartnerschaften

Ein zentraler Aspekt der Strategie ist die Förderung legaler Migrationswege und die Schaffung von Talentpartnerschaften, die sowohl Österreichern als auch afrikanischen Fachkräften zugutekommen. Das Ziel ist, das Fachwissen in beiden Regionen zu stärken und den Austausch von Talenten zu fördern.

Herausforderungen und Skepsis

Experten äußern Bedenken hinsichtlich der tatsächlichen Umsetzung und Wirksamkeit der Strategie. Es besteht die Sorge, dass die bisherigen Exportfördermaßnahmen nicht ausreichen, um ein signifikantes Interesse der österreichischen Wirtschaft an Afrika zu wecken. Zudem wird die Notwendigkeit betont, den Technologietransfer und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu intensivieren.

Rolle der afrikanischen Diaspora

Die afrikanische Diaspora wird als wichtige Brücke zwischen Österreich und Afrika gesehen. Sie kann das notwendige Wissen und die Netzwerke bereitstellen, um die Zusammenarbeit zu vertiefen und den Zugang zu afrikanischen Märkten zu erleichtern.

Soziale und wirtschaftliche Bedürfnisse Afrikas

Die Strategie sollte auch soziale Herausforderungen wie Armut und Ungleichheit in Afrika adressieren. Es ist wichtig, dass Österreich sich nicht nur auf wirtschaftliche Interessen konzentriert, sondern auch humanitäre Unterstützung bietet und zur Entwicklung stabiler sozialer Sicherungssysteme beiträgt.

Silent Pitch: Der Preis des Protests im Fußball

01.06.2026

Fußball als Bühne gesellschaftlicher Dynamiken

Der Beitrag zeigt, wie Fußball in Ghana und anderswo stark emotionalisiert ist, zugleich aber gesellschaftliche Missstände und ökologische Probleme oft ausblendet. Während Stadien brummen, fehlt es an sichtbarer Teilhabe, Gleichberechtigung und nachhaltigen Impulsen. Fußball wird als potenziell transformative Kraft beschrieben, doch soziale Transformation bleibt bislang unausgesprochen oder wird gezögert umgesetzt.

Machtstrukturen, Politik und wirtschaftliche Zwänge

Politik, Macht und Geld beeinflussen den Sport; Akteure schützen eigene Positionen, um Karrieren zu sichern. Führungsstrukturen, wie die nationale Verbandsmacht, können Stimmen zum Schweigen bringen. Medienlandschaft, Sponsoring und Geschlechterungleichheit verschärfen das Spannungsfeld, wodurch Aktivismus oft als Risiko und nicht als normaler Teil des Systems wahrgenommen wird.

Aktivismus, Risiken und Beispiele aus der Praxis

Einige Sportlerinnen und Journalisten fordern mehr Respekt, Behandlungsgerechtigkeit und Transparenz. Demonstrationen, öffentliche Forderungen und Enthüllungen zeigen, dass Fußball als Kanal für soziale Anliegen genutzt wird, doch Stimmen begegnen Bestrafung, Spott oder Ausschluss. Berichte über persönliche Bedrohungen verdeutlichen die Konflikte zwischen öffentlicher Kritik und Machtstrukturen.

Sport als Entwicklungsinstrument: Visions- und Umsetzungsgrade

Sport wird als generell geeignet angesehen, soziale Veränderungen zu unterstützen, wenn Akteure Bildung, Grassroots-Beteiligung und gerechte Strukturen berücksichtigen. Der Text betont die Notwendigkeit, Transparenz, Gleichberechtigung und nachhaltige Perspektiven stärker zu verankern, damit Fußball nicht nur Unterhaltung bleibt, sondern Organisationen, Gemeinschaften und Einzelpersonen befähigt, Veränderungen anzustoßen.

Fußball als Bühne gesellschaftlicher Dynamiken

Der Beitrag zeigt, wie Fußball in Ghana und anderswo stark emotionalisiert ist, zugleich aber gesellschaftliche Missstände und ökologische Probleme oft ausblendet. Während Stadien brummen, fehlt es an sichtbarer Teilhabe, Gleichberechtigung und nachhaltigen Impulsen. Fußball wird als potenziell transformative Kraft beschrieben, doch soziale Transformation bleibt bislang unausgesprochen oder wird gezögert umgesetzt.

Machtstrukturen, Politik und wirtschaftliche Zwänge

Politik, Macht und Geld beeinflussen den Sport; Akteure schützen eigene Positionen, um Karrieren zu sichern. Führungsstrukturen, wie die nationale Verbandsmacht, können Stimmen zum Schweigen bringen. Medienlandschaft, Sponsoring und Geschlechterungleichheit verschärfen das Spannungsfeld, wodurch Aktivismus oft als Risiko und nicht als normaler Teil des Systems wahrgenommen wird.

Aktivismus, Risiken und Beispiele aus der Praxis

Einige Sportlerinnen und Journalisten fordern mehr Respekt, Behandlungsgerechtigkeit und Transparenz. Demonstrationen, öffentliche Forderungen und Enthüllungen zeigen, dass Fußball als Kanal für soziale Anliegen genutzt wird, doch Stimmen begegnen Bestrafung, Spott oder Ausschluss. Berichte über persönliche Bedrohungen verdeutlichen die Konflikte zwischen öffentlicher Kritik und Machtstrukturen.

Sport als Entwicklungsinstrument: Visions- und Umsetzungsgrade

Sport wird als generell geeignet angesehen, soziale Veränderungen zu unterstützen, wenn Akteure Bildung, Grassroots-Beteiligung und gerechte Strukturen berücksichtigen. Der Text betont die Notwendigkeit, Transparenz, Gleichberechtigung und nachhaltige Perspektiven stärker zu verankern, damit Fußball nicht nur Unterhaltung bleibt, sondern Organisationen, Gemeinschaften und Einzelpersonen befähigt, Veränderungen anzustoßen.