
WBS - Mehr als Freundlich?!
Prof. Dr. Ingolf Prosetzky
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

23 | »Probiers einfach, wir kriegen das hin!« 💪 WBS-Regio-Vertreter Maik Neubert & Janett Roth über Väter und Vertrauen
Einführung in die neue Staffel
Die vierte Staffel des Podcasts widmet sich dem Thema "Familie, Freunde und der ganze Rest". Die erste Episode gibt Einblicke in das Leben von Mike Neubert und seiner Partnerin Jeanette Roth, die beide aktiv im WBS-Verband tätig sind.
Väterwochenende im Blauhaus
Mike Neubert organisiert ein Väterwochenende vom 2. bis 4. Oktober im Blauhaus in Herzberg, Brandenburg. Die Veranstaltung richtet sich an Väter mit Kindern, die vom Williams-Borren-Syndrom betroffen sind, und bietet Raum für Austausch und gemeinsame Aktivitäten.
Gespräch über Regionalvertretung und Begegnungen
Mike und Jeanette schildern ihre Erfahrungen als Regionalvertreter und Betreuer während eines großen WBS-Happenings in Willingen. Sie betonen die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen für den Austausch und die Gemeinschaft unter den Betroffenen und deren Familien.
Die Rolle der Väter und deren Herausforderungen
Im Podcast wird diskutiert, wie Väter in der Erziehung von WBS-Kindern eine wichtige Rolle spielen können. Mike teilt seine Erfahrungen und die Herausforderungen, die mit der Diagnose und dem Umgang mit den Besonderheiten des Syndroms einhergehen.
Inklusive Begegnungsstätte als Vision
Mike äußert den Wunsch nach einer inklusiven Begegnungsstätte, die als Ort für Gemeinschaft und Austausch dienen könnte. Dies würde eine positive Umgebung für WBS-Betroffene und ihre Familien schaffen.

22 | »Wir sind ein krasses Team« 💪 Willingen live: Stimmen, Gesprächsbühne und ganz viel ❤️ der 14.BVT zum Nachhören
Inspiration durch Gemeinschaft und Atmosphäre
In der Folge wird die lebendige Willinger Stimmung beim WBS-Bundestag beschrieben: herzliche Begegnungen, offenes Gesprächsklima und Unterstützung durch Betreuungs-Teams schaffen eine angenehme Atmosphäre. Die Berichte zeigen, wie Begegnungen unter Familien mit Williams-Beuren-Syndrom Gelegenheiten bieten, miteinander zu lachen, Erfahrungen auszutauschen und neue Eindrücke zu sammeln.
WBS als integraler Lebensanteil
WBS wird als Teil des Lebens erlebt, der Zugehörigkeit, Stolz und Selbstverständlichkeit ermöglicht. Erzählungen vermitteln, wie Betroffene sich mit der Erkrankung identifizieren, Einblicke geben und andere sensibilisieren. Durch persönliche Geschichten und den Austausch mit anderen Familien wächst Verständnis und Akzeptanz im Alltag.
Herausforderungen und bewährte Strategien
Vorgestellte Herausforderungen reichen von Umgang mit Unverständnis über Orientierung in fremden Städten bis hin zu Angst oder Stress in Situationen. Strategien umfassen Hilfen via Karten/Maps, Unterstützung durch Familie und Sicherheitsstrukturen bei öffentlichen Terminen. Zugleich wird Mut, Empathie und der Wille betont, sich aktiv für Rechte und Teilhabe einzusetzen.
Werte des Zusammenhalts und der Teilhabe
Die Gespräche unterstreichen Werte wie Gemeinschaft, Inklusion und Unterstützung für andere WBSerinnen und WBSer. Familie, Freunde und Öffentlichkeit spielen zentrale Rollen. Das WBS wird als Teil der Identität gesehen, mit dem Ziel, Barrieren abzubauen, Wissen zu teilen und die Gesellschaft inklusiver zu gestalten.

21 | Unterstützte Beschäftigung: Was gelingt, was braucht es – Einblicke aus 30 Jahren Erfahrung durch Andrea Seeger
Einführung und Kontext der Inklusion im Arbeitsleben
Die Gesprächspartnerin beschreibt den Fokus auf berufliche Teilhabe für Menschen mit Behinderung und erläutert die Kernaufgabe von Exzess: Orientierung, Qualifizierung und Vermittlung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Es geht um strukturierte Unterstützung, ressourcenorientierte Begleitung und eine Kultur der Zusammenarbeit, in der Teilnehmende und Betriebe gemeinsam an sinnvollen Beschäftigungslösungen arbeiten.
Übergang Schule – Beruf: Ablauf, Partner und Praxis
Ein typischer Weg beginnt in der späten Schulzeit mit mehrwöchigen Praktika, begleitetem Jobcoaching und schrittweiser Verantwortungsübernahme. Kooperationen mit Betrieben, Schulen, Agentur für Arbeit und Integrationsfachdiensten spielen eine zentrale Rolle. Ziel ist eine sichere, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, begleitet von längerer Berufsbegleitung, damit sich Teilnehmende in den Arbeitsalltag hineinentwickeln können.
Motivation, Struktur und individuelle Unterstützung
Motivation entsteht durch klare, realistische Ziele, wiederkehrende Strukturen und individuelle Anpassungen der Arbeitsplätze. Der Fokus liegt auf Stärken, nicht auf Defiziten, und auf einer abgestuften Begleitung, die Verselbstständigung fördert. Erfolgsfaktoren sind flexibles Coaching, langwierige Praxisphasen und eine enge Abstimmung mit Betrieben, damit Aufgaben situativ angepasst werden können.
Ausblick, Herausforderungen und Zukunftsvisionen
Es wird betont, dass mehr Menschen mit Unterstützung in den allgemeinen Arbeitsmarkt gebracht werden können, etwa durch Budget für Arbeit und transparentere Bezahlung in Werkstätten. Zukunftsorientiert stehen Vereinfachung von Bürokratie, bessere Netzwerke vor Ort und eine Gesellschaft im Fokus, die auf gegenseitige Unterstützung achtet und individuelle Wege statt Pauschallösungen bevorzugt.