AFK - Away from Keyboard
Podcast
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AFK - Away from Keyboard

Diana Kinnert & SLOW Digital Magazine

Beschreibung

Away from Keyboard ist ein Podcast über die politischen, ökonomischen und kulturellen Dimensionen der Digitalisierung. Diana Kinnert will genauer hinsehen, was uns bei technologischer Veränderung blüht und stellt mit ihren Gästen Nachforschungen fernab der Tastatur an.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#18 Janina Mütze: Welche Meinung zählt im Netz?

17.06.2026

Einführung in das digitale Unternehmertum

Janina Mütze, Gründerin von CIVAY, teilt ihre Erfahrungen und Einsichten über digitales Unternehmertum und die Herausforderungen der Diskurskultur im Internet. Sie spricht darüber, wie auch Personen ohne technisches Vorwissen erfolgreich digitale Geschäftsmodelle entwickeln können.

Persönliche Digital Experience

Im Gespräch reflektiert Mütze über ihren eigenen Zugang zur Digitalisierung, beginnend mit frühen Erfahrungen im Internet und sozialen Medien. Sie beschreibt, wie sich ihre Perspektive auf digitale Räume im Laufe der Zeit verändert hat, insbesondere in Bezug auf Kritik und Verantwortung.

Die Rolle von Meinungsforschung

CIVAY bietet digitale Markt- und Meinungsforschung an und zielt darauf ab, repräsentative Daten zu sammeln, die die Meinungen der Bevölkerung widerspiegeln. Mütze erklärt die Methodik hinter der Forschung und die Herausforderungen, die sich aus der Fragmentierung der Meinungen im digitalen Raum ergeben.

Gesellschaftliche Herausforderungen und politische Verantwortung

Mütze diskutiert die Schwierigkeiten, eine gemeinsame Debattenkultur zu fördern, besonders in einer Zeit, in der populistische Ansichten zunehmen. Sie hebt die Bedeutung hervor, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen und respektvoll zu kommunizieren, um gesellschaftliche Spaltungen zu überwinden.

Zukunftsausblick und digitale Transformation

Die Diskussion schließt mit den Herausforderungen der Digitalisierung in Bezug auf Vertrauen, Datenmissbrauch und die Notwendigkeit, menschliche Nähe in digitalen Interaktionen zu bewahren. Mütze betont, dass es wichtig ist, das Potenzial digitaler Technologien zu nutzen, während gleichzeitig die Sorgen der Menschen ernst genommen werden müssen.

Einführung in das digitale Unternehmertum

Janina Mütze, Gründerin von CIVAY, teilt ihre Erfahrungen und Einsichten über digitales Unternehmertum und die Herausforderungen der Diskurskultur im Internet. Sie spricht darüber, wie auch Personen ohne technisches Vorwissen erfolgreich digitale Geschäftsmodelle entwickeln können.

Persönliche Digital Experience

Im Gespräch reflektiert Mütze über ihren eigenen Zugang zur Digitalisierung, beginnend mit frühen Erfahrungen im Internet und sozialen Medien. Sie beschreibt, wie sich ihre Perspektive auf digitale Räume im Laufe der Zeit verändert hat, insbesondere in Bezug auf Kritik und Verantwortung.

Die Rolle von Meinungsforschung

CIVAY bietet digitale Markt- und Meinungsforschung an und zielt darauf ab, repräsentative Daten zu sammeln, die die Meinungen der Bevölkerung widerspiegeln. Mütze erklärt die Methodik hinter der Forschung und die Herausforderungen, die sich aus der Fragmentierung der Meinungen im digitalen Raum ergeben.

Gesellschaftliche Herausforderungen und politische Verantwortung

Mütze diskutiert die Schwierigkeiten, eine gemeinsame Debattenkultur zu fördern, besonders in einer Zeit, in der populistische Ansichten zunehmen. Sie hebt die Bedeutung hervor, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen und respektvoll zu kommunizieren, um gesellschaftliche Spaltungen zu überwinden.

Zukunftsausblick und digitale Transformation

Die Diskussion schließt mit den Herausforderungen der Digitalisierung in Bezug auf Vertrauen, Datenmissbrauch und die Notwendigkeit, menschliche Nähe in digitalen Interaktionen zu bewahren. Mütze betont, dass es wichtig ist, das Potenzial digitaler Technologien zu nutzen, während gleichzeitig die Sorgen der Menschen ernst genommen werden müssen.

#17 Karen Jungblut: Wie gelingt die Digitalisierung der Erinnerungskultur?

25.04.2026

Historische Narration und technologische Anfänge

Karin Jungblut beschreibt den Aufbau des Visual History Archive, das Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden global sammelt und zugänglich macht. Frühe Methoden kombinierten analoge Interviews mit digitaler Indizierung, um non-verbale Elemente sichtbar zu machen. Ziel war, biografische Perspektiven zu vermitteln, nicht nur Fakten, damit Zuhörerinnen die Geschichten einzelner Menschen besser verstehen können.

Interaktive Formen des Lernens und ethische Rahmenbedingungen

Später entwickelte man interaktive Interviews, bei denen Schülerinnen und Schüler selbst Fragen stellen konnten. Antworten wurden so kuratiert, dass sie nachvollziehbar bleiben, ohne die Autorschaft der Zeugen zu verzerren. Fragen aus der Klasse, Raum für Follow-ups und Schutz der Interviewten standen im Vordergrund, ebenso die Orientierung an Freiwilligkeit und klaren Zustimmungen.

Digitale Nachlebenstechniken, Fragen der Verantwortung

Diskutiert wird das Potenzial des digitalen Nachlebens: Klonen, KI-gestützte Antworten und VR-Erfahrungen ermöglichen neue Zugänge, werfen aber rechtliche, ethische und gesellschaftliche Fragen auf. Klare Kennzeichnung, Verantwortlichkeit der Anbieter und der Plattformen sowie die Wahrung der ursprünglichen Stimmen sind zentrale Themen.

Gedenkkultur, Gegenwart und Perspektiven

Aktuelle Projekte wie Our Jewish Story und Our Israel Story setzen biografische Perspektiven in mehrsprachige Formate, um Identität zu erforschen und Gemeinschaft zu überbrücken. Die Verbindung von digitalen Werkzeugen mit klassischer Erinnerungskultur soll Lernen fördern, Isolation überwinden und Debatten über Desinformation, Propaganda und Vertrauen in Medien unterstützen.

Historische Narration und technologische Anfänge

Karin Jungblut beschreibt den Aufbau des Visual History Archive, das Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden global sammelt und zugänglich macht. Frühe Methoden kombinierten analoge Interviews mit digitaler Indizierung, um non-verbale Elemente sichtbar zu machen. Ziel war, biografische Perspektiven zu vermitteln, nicht nur Fakten, damit Zuhörerinnen die Geschichten einzelner Menschen besser verstehen können.

Interaktive Formen des Lernens und ethische Rahmenbedingungen

Später entwickelte man interaktive Interviews, bei denen Schülerinnen und Schüler selbst Fragen stellen konnten. Antworten wurden so kuratiert, dass sie nachvollziehbar bleiben, ohne die Autorschaft der Zeugen zu verzerren. Fragen aus der Klasse, Raum für Follow-ups und Schutz der Interviewten standen im Vordergrund, ebenso die Orientierung an Freiwilligkeit und klaren Zustimmungen.

Digitale Nachlebenstechniken, Fragen der Verantwortung

Diskutiert wird das Potenzial des digitalen Nachlebens: Klonen, KI-gestützte Antworten und VR-Erfahrungen ermöglichen neue Zugänge, werfen aber rechtliche, ethische und gesellschaftliche Fragen auf. Klare Kennzeichnung, Verantwortlichkeit der Anbieter und der Plattformen sowie die Wahrung der ursprünglichen Stimmen sind zentrale Themen.

Gedenkkultur, Gegenwart und Perspektiven

Aktuelle Projekte wie Our Jewish Story und Our Israel Story setzen biografische Perspektiven in mehrsprachige Formate, um Identität zu erforschen und Gemeinschaft zu überbrücken. Die Verbindung von digitalen Werkzeugen mit klassischer Erinnerungskultur soll Lernen fördern, Isolation überwinden und Debatten über Desinformation, Propaganda und Vertrauen in Medien unterstützen.

#16 Silke Müller: Wie schaffen wir Bildungsgerechtigkeit im digitalen Zeitalter?

04.02.2026

Reflexion über digitale Nutzung

Silke Müller und Jana Kinnert diskutieren die unreflektierte Nutzung digitaler Medien, insbesondere bei älteren Generationen. Müller betont die Notwendigkeit, Werte und Normen neu zu definieren, um Kinder und Jugendliche im digitalen Zeitalter besser zu unterstützen.

Bildung im digitalen Zeitalter

Die Podcast-Episode thematisiert das Ökosystem Schule und die Herausforderungen, die mit der digitalen Transformation einhergehen. Müller, eine Expertin für Bildungsgerechtigkeit, spricht über die Verantwortung aller Beteiligten im Bildungssystem, einschließlich Lehrkräfte, Eltern und Politik.

Einfluss der Technologie auf das Lernen

Müller reflektiert über ihre eigene Kindheit und die Entwicklung digitaler Medien. Sie betont die Bedeutung des sozialen Austauschs, der durch Plattformen wie MSN und ICQ gefördert wurde, sieht aber auch die Gefahren von Filterblasen und fehlender kritischer Auseinandersetzung mit Inhalten.

Die Rolle der Schule

Die Schule sollte als Ort der Wertevermittlung fungieren. Müller fordert eine Reform des Bildungssystems, das die Bedürfnisse der Kinder im digitalen Zeitalter berücksichtigt. Sie kritisiert die mangelnde politische Unterstützung und das Fehlen einer klaren Vision für die Bildung im Land.

Gesellschaftliche Verantwortung

Abschließend wird die gesamtgesellschaftliche Verantwortung thematisiert, die Bildung als Hauptressource für die Zukunft zu betrachten. Es wird betont, dass Empathie und Kreativität, die Menschlichkeit ausmachen, in der Ausbildung junger Menschen gefördert werden sollten, um eine demokratische und verantwortungsvolle Gesellschaft zu entwickeln.

Reflexion über digitale Nutzung

Silke Müller und Jana Kinnert diskutieren die unreflektierte Nutzung digitaler Medien, insbesondere bei älteren Generationen. Müller betont die Notwendigkeit, Werte und Normen neu zu definieren, um Kinder und Jugendliche im digitalen Zeitalter besser zu unterstützen.

Bildung im digitalen Zeitalter

Die Podcast-Episode thematisiert das Ökosystem Schule und die Herausforderungen, die mit der digitalen Transformation einhergehen. Müller, eine Expertin für Bildungsgerechtigkeit, spricht über die Verantwortung aller Beteiligten im Bildungssystem, einschließlich Lehrkräfte, Eltern und Politik.

Einfluss der Technologie auf das Lernen

Müller reflektiert über ihre eigene Kindheit und die Entwicklung digitaler Medien. Sie betont die Bedeutung des sozialen Austauschs, der durch Plattformen wie MSN und ICQ gefördert wurde, sieht aber auch die Gefahren von Filterblasen und fehlender kritischer Auseinandersetzung mit Inhalten.

Die Rolle der Schule

Die Schule sollte als Ort der Wertevermittlung fungieren. Müller fordert eine Reform des Bildungssystems, das die Bedürfnisse der Kinder im digitalen Zeitalter berücksichtigt. Sie kritisiert die mangelnde politische Unterstützung und das Fehlen einer klaren Vision für die Bildung im Land.

Gesellschaftliche Verantwortung

Abschließend wird die gesamtgesellschaftliche Verantwortung thematisiert, die Bildung als Hauptressource für die Zukunft zu betrachten. Es wird betont, dass Empathie und Kreativität, die Menschlichkeit ausmachen, in der Ausbildung junger Menschen gefördert werden sollten, um eine demokratische und verantwortungsvolle Gesellschaft zu entwickeln.