Papierflieger - Schule neu denken.
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Papierflieger - Schule neu denken.

Doris Brodmann und Larissa Hauser

Beschreibung

Doris und Larissa sprechen jeweils in einer Pausenlänge von etwa 30 Minuten über alltägliche und weniger alltägliche Themen rund um die Schule. Das Ziel der beiden Pädagoginnen ist es, allen in der Schule arbeitenden und an der Schule beteiligten Menschen Mut zu machen und sie zu motivieren einen positiven Blick zu bewahren - auch in herausfordernden Zeiten. Dazu teilen sie ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre wohlwollende Haltung der Schule und den Menschen gegenüber sowie gute Beispiele und nicht zuletzt unzählige Tipps und Tricks aus dem Berufsalltag.Doris Brodmann und Larissa Hauser verbindet ihre gemeinsame Leidenschaft für die Schule. Larissa ist Lehrerin, Arbeits- und Organisationpsychologin und Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich sowie Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern. Doris ist Lehrerin, Schulleiterin, Supervisorin, Mediatorin und Organisationsberaterin. Beide sind seit über 20 Jahren in unterschiedlichen Rollen und Funktionen im Schulbereich tätig. Heute begleiten und beraten sie Schulen, arbeiten in der Weiterbildung und im Coaching, in der Supervision mit Lehr- und Fachpersonen sowie Leitungspersonen im Bildungsbereich.Weitere Infos unter: www.schuleneudenken.ch Folge uns auf Instagram: schuleneudenken_podcast

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Klassenklima

03.08.2026

Einführung ins Klassenklima

Das Klassenklima ist entscheidend für erfolgreiches Lernen. Es ist ein dynamischer Prozess, der tägliche Investitionen erfordert, um eine positive Lernatmosphäre zu schaffen.

Konfliktbewältigung und Partizipation

Lehrkräfte müssen Konflikte ansprechen und partizipative Prozesse fördern. Methoden wie Mediationsprozesse und anonyme Umfragen helfen, die Schülerstimmen zu integrieren und auf Probleme zu reagieren.

Emotionale Unterstützung und klare Strukturen

Ein positives Klassenklima erfordert sowohl emotionale Unterstützung durch Lehrpersonen und Mitschüler als auch klare Strukturen und Routinen, die den Schülern Sicherheit geben.

Fehlerkultur und Lernmotivation

Eine konstruktive Fehlerkultur fördert das Lernen und die Selbstwirksamkeit der Schüler. Fehler sollten als Lernchancen betrachtet werden, um kritisches Denken und Risikobereitschaft zu fördern.

Reflexion und kontinuierliche Verbesserung

Lehrkräfte sollten regelmäßig Feedback von Schülern einholen und sich fragen, wie das Klassenklima wahrgenommen wird. Reflexionsfragen helfen, die eigene Praxis zu evaluieren und weiterzuentwickeln.

Einführung ins Klassenklima

Das Klassenklima ist entscheidend für erfolgreiches Lernen. Es ist ein dynamischer Prozess, der tägliche Investitionen erfordert, um eine positive Lernatmosphäre zu schaffen.

Konfliktbewältigung und Partizipation

Lehrkräfte müssen Konflikte ansprechen und partizipative Prozesse fördern. Methoden wie Mediationsprozesse und anonyme Umfragen helfen, die Schülerstimmen zu integrieren und auf Probleme zu reagieren.

Emotionale Unterstützung und klare Strukturen

Ein positives Klassenklima erfordert sowohl emotionale Unterstützung durch Lehrpersonen und Mitschüler als auch klare Strukturen und Routinen, die den Schülern Sicherheit geben.

Fehlerkultur und Lernmotivation

Eine konstruktive Fehlerkultur fördert das Lernen und die Selbstwirksamkeit der Schüler. Fehler sollten als Lernchancen betrachtet werden, um kritisches Denken und Risikobereitschaft zu fördern.

Reflexion und kontinuierliche Verbesserung

Lehrkräfte sollten regelmäßig Feedback von Schülern einholen und sich fragen, wie das Klassenklima wahrgenommen wird. Reflexionsfragen helfen, die eigene Praxis zu evaluieren und weiterzuentwickeln.

Elterngespräche

27.06.2026

Einleitung zu Elterngesprächen

In dieser Episode wird die Bedeutung von Elterngesprächen im Schulkontext thematisiert. Die Sprecherinnen teilen persönliche Erfahrungen und betonen, wie wichtig eine respektvolle und offene Kommunikation zwischen Lehrpersonen und Eltern ist.

Positive Erfahrungen mit Elterngesprächen

Larissa berichtet von einem positiven Elterngespräch, in dem die Lehrperson einfühlsam auf ihre Sorgen einging. Die Zeit und der Raum, die ihr gegeben wurden, führten zu einem konstruktiven Austausch.

Die Rolle der Lehrperson

Doris reflektiert über ihre Rolle als Lehrperson und Schulleitung. Sie hebt hervor, dass die Haltung und Vorbereitung entscheidend sind, um ein erfolgreiches Gespräch zu führen. Die unterschiedlichen Rollen, die Lehrpersonen einnehmen, können dabei Herausforderungen darstellen.

Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Eltern

Die Sprecherinnen betonen die Notwendigkeit, Elterngespräche frühzeitig anzusetzen, um Probleme frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden. Der Austausch von Informationen und die Förderung des Kindes stehen im Mittelpunkt dieser Gespräche.

Haltung und Kommunikation

Ein zentraler Aspekt der Diskussion ist die Haltung gegenüber Eltern. Es wird betont, dass Lehrpersonen die Eltern als Experten für ihr Kind betrachten sollten. Eine respektvolle und wertschätzende Kommunikation ist unerlässlich.

Umgang mit herausfordernden Gesprächen

Die Sprecherinnen geben Tipps zum Umgang mit schwierigen Situationen, wie etwa das Aushalten von Emotionen und das Trennen von Fakten und Interpretationen. Die Bedeutung einer klaren Struktur und der Selbstregulation wird hervorgehoben.

Fazit und Ausblick

Die Episode schließt mit der Aufforderung, die gewonnenen Erkenntnisse in den eigenen Teams zu teilen. Die Sprecherinnen wünschen sich, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer die Anregungen mitnehmen und in die Praxis umsetzen.

Einleitung zu Elterngesprächen

In dieser Episode wird die Bedeutung von Elterngesprächen im Schulkontext thematisiert. Die Sprecherinnen teilen persönliche Erfahrungen und betonen, wie wichtig eine respektvolle und offene Kommunikation zwischen Lehrpersonen und Eltern ist.

Positive Erfahrungen mit Elterngesprächen

Larissa berichtet von einem positiven Elterngespräch, in dem die Lehrperson einfühlsam auf ihre Sorgen einging. Die Zeit und der Raum, die ihr gegeben wurden, führten zu einem konstruktiven Austausch.

Die Rolle der Lehrperson

Doris reflektiert über ihre Rolle als Lehrperson und Schulleitung. Sie hebt hervor, dass die Haltung und Vorbereitung entscheidend sind, um ein erfolgreiches Gespräch zu führen. Die unterschiedlichen Rollen, die Lehrpersonen einnehmen, können dabei Herausforderungen darstellen.

Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Eltern

Die Sprecherinnen betonen die Notwendigkeit, Elterngespräche frühzeitig anzusetzen, um Probleme frühzeitig zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden. Der Austausch von Informationen und die Förderung des Kindes stehen im Mittelpunkt dieser Gespräche.

Haltung und Kommunikation

Ein zentraler Aspekt der Diskussion ist die Haltung gegenüber Eltern. Es wird betont, dass Lehrpersonen die Eltern als Experten für ihr Kind betrachten sollten. Eine respektvolle und wertschätzende Kommunikation ist unerlässlich.

Umgang mit herausfordernden Gesprächen

Die Sprecherinnen geben Tipps zum Umgang mit schwierigen Situationen, wie etwa das Aushalten von Emotionen und das Trennen von Fakten und Interpretationen. Die Bedeutung einer klaren Struktur und der Selbstregulation wird hervorgehoben.

Fazit und Ausblick

Die Episode schließt mit der Aufforderung, die gewonnenen Erkenntnisse in den eigenen Teams zu teilen. Die Sprecherinnen wünschen sich, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer die Anregungen mitnehmen und in die Praxis umsetzen.

Scham und Würde

14.05.2026

Raum der Würde als Konzept

Die Folge setzt den Raum der Würde als zentrale Orientierung in Schule und Beziehungen. Würde ist der unbedingte Wert eines Menschen, unabhängig von Status oder Verhalten. Durch das Zusammenspiel von Anerkennung, Schutz, Zugehörigkeit und Integrität entsteht dieser Raum, der es ermöglicht, dass Lernen und Entwicklung gelingen, ohne dass Scham überhandnimmt. Der Bezug zu konkreten Erfahrungen zeigt, wie Lehrpersonen und Gruppen dies beeinflussen.

Die vier Grundbedürfnisse

Anerkennung umfasst Sichtbarkeit, Wertschätzung und Respekt für das, was jemand ist und tut. Schutz bezieht sich auf körperliche und emotionale Sicherheit sowie darauf, Erfolge wertzuschätzen und Selbstwert zu schützen. Zugehörigkeit bedeutet Teilhabe, Akzeptanz und das Gefühl, nicht ausgeschlossen zu sein. Integrität verlangt, nach eigenen Werten handeln zu dürfen und authentisch zu bleiben.

Beispiele aus Schule und Alltag

Aus der Erfahrung wird deutlich, wie Lehrerinnen und Lehrer durch Zuwendung und respektvolle Kommunikation Zugehörigkeit fördern oder wie Ausgrenzung Scham auslöst. Besondere Aufmerksamkeit gilt Formen der Mobbingprävention, Gruppenbildung und dem Umgang mit Regelwerk, Kleidung oder persönlichen Bedürfnissen. Konflikte zwischen Zugehörigkeit und Integrität zeigen, dass der Raum der Würde fortlaufend aufgebaut und angepasst werden muss.

Umsetzung und Dynamik

Der Aufbau des Raums der Würde erfordert bewusste Klassenführung, respektvolle Gesprächsführung und konkrete Rahmenbedingungen. Dazu gehören inklusive Rituale, differenzierte Lernangebote, sichere Gesprächsklimas und flexible Gruppenbildung. Scham soll regulierbar bleiben, ohne traumatisierend zu wirken. Jede Ebene – eigene Würde, Umgang mit anderen und institutionelle Rahmenbedingungen – wird genutzt, um Würde sichtbar und handelbar zu machen.

Raum der Würde als Konzept

Die Folge setzt den Raum der Würde als zentrale Orientierung in Schule und Beziehungen. Würde ist der unbedingte Wert eines Menschen, unabhängig von Status oder Verhalten. Durch das Zusammenspiel von Anerkennung, Schutz, Zugehörigkeit und Integrität entsteht dieser Raum, der es ermöglicht, dass Lernen und Entwicklung gelingen, ohne dass Scham überhandnimmt. Der Bezug zu konkreten Erfahrungen zeigt, wie Lehrpersonen und Gruppen dies beeinflussen.

Die vier Grundbedürfnisse

Anerkennung umfasst Sichtbarkeit, Wertschätzung und Respekt für das, was jemand ist und tut. Schutz bezieht sich auf körperliche und emotionale Sicherheit sowie darauf, Erfolge wertzuschätzen und Selbstwert zu schützen. Zugehörigkeit bedeutet Teilhabe, Akzeptanz und das Gefühl, nicht ausgeschlossen zu sein. Integrität verlangt, nach eigenen Werten handeln zu dürfen und authentisch zu bleiben.

Beispiele aus Schule und Alltag

Aus der Erfahrung wird deutlich, wie Lehrerinnen und Lehrer durch Zuwendung und respektvolle Kommunikation Zugehörigkeit fördern oder wie Ausgrenzung Scham auslöst. Besondere Aufmerksamkeit gilt Formen der Mobbingprävention, Gruppenbildung und dem Umgang mit Regelwerk, Kleidung oder persönlichen Bedürfnissen. Konflikte zwischen Zugehörigkeit und Integrität zeigen, dass der Raum der Würde fortlaufend aufgebaut und angepasst werden muss.

Umsetzung und Dynamik

Der Aufbau des Raums der Würde erfordert bewusste Klassenführung, respektvolle Gesprächsführung und konkrete Rahmenbedingungen. Dazu gehören inklusive Rituale, differenzierte Lernangebote, sichere Gesprächsklimas und flexible Gruppenbildung. Scham soll regulierbar bleiben, ohne traumatisierend zu wirken. Jede Ebene – eigene Würde, Umgang mit anderen und institutionelle Rahmenbedingungen – wird genutzt, um Würde sichtbar und handelbar zu machen.