Gewinn mit Sinn
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Gewinn mit Sinn

Jürgen Schöntauf

Beschreibung

Unternehmen wollen und sollen Gewinne erwirtschaften, keine Frage. Aber sie können noch mehr: Unternehmen haben einen enormen Einfluss auf unsere Gesellschaft. Sie sehen den Sinn ihres Handelns darin, unser aller Wohl zu fördern und gleichzeitig den Erfolg ihres Unternehmens zu steigern.

Jürgen Schöntauf ist »Der SINNSTIFTER«. In seinem Podcast spricht er mit erfolgreichen Unternehmer:innen, die Verantwortung für eine nachhaltige Wirtschaft, für die Menschen in ihrem Unternehmen, für das Gemeinwohl und für die Biosphäre übernehmen. Erfahren Sie mehr über die Motive, Werte und innovativen Konzepte der Visionäre und Vordenker.

Grundlage sinnstiftenden Unternehmertums ist immer eine bewusste, werteorientierte Unternehmenskultur. Wie das zum Erfolg führt, erfahren Sie in diesem Podcast.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Energiewende: Über Eigenverbrauch, Speicher, Netze und das Risiko neuer Regeln

08.10.2026
Ein Realitätscheck der Energiewende mit Joachim Plesch Welche wirtschaftlichen Chancen bietet die Energiewende, und was steht ihrer Umsetzung im Weg? Jürgen Schöntauf und Joachim Plesch sprechen über praktische Möglichkeiten für Unternehmen und private Haushalte. Sie ordnen die im Gespräch diskutierten Gesetzesvorhaben ein.Chancen für Eigenverbrauch und Beteiligung: Eigenverbrauch: Warum selbst erzeugter Strom für Unternehmen und Eigenheimbesitzer:innen attraktiv sein kann. Beteiligung: Welche Möglichkeiten Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung eröffnen. Unternehmen als Mitgestalter: Welche Potenziale Dachflächen, Parkplatz-PV, Stromlieferverträge (PPAs) und Ladeangebote für Mitarbeitende bieten. Speicher, Netzengpässe und verlässliche Regeln: Batteriespeicher: Wie sie Strompreisschwankungen abfedern und Netze entlasten können und warum Netzanschlüsse zum Engpass werden. Redispatch verständlich erklärt: Was hinter den Eingriffen der Netzbetreiber steckt und wie der geplante Redispatchvorbehalt Risiken auf Anlagenbetreiber verlagern könnte. Investitionssicherheit: Wie unklare gesetzliche Rahmenbedingungen die Finanzierung neuer Anlagen erschweren. Dezentrale Wertschöpfung: Welche Rolle Kommunen, Bürgerenergie und eine stärkere Regulierung der Netzbetreiber spielen können. Die Einordnung der politischen Vorhaben gibt die Sicht der Gesprächspartner wieder. Der besprochene Stand und die genannten Erwartungen beziehen sich auf den Zeitpunkt der Aufnahme.Über Gorfion Green EnergyVernetzen Sie sich mit Joachim Plesch bei LinkedIn.Das im Podcast erwähnte sehr lesenswerte Buch von Tom Krebs »Kapital und Krise« ist im oekom-Verlag erschienen.Mehr von Jürgen Schöntauf finden Sie bei LinkedIn oder auf der Website von Sinnstifter-Kultur.
Ein Realitätscheck der Energiewende mit Joachim Plesch

Welche wirtschaftlichen Chancen bietet die Energiewende, und was steht ihrer Umsetzung im Weg? Jürgen Schöntauf und Joachim Plesch sprechen über praktische Möglichkeiten für Unternehmen und private Haushalte. Sie ordnen die im Gespräch diskutierten Gesetzesvorhaben ein.

Chancen für Eigenverbrauch und Beteiligung:

  • Eigenverbrauch: Warum selbst erzeugter Strom für Unternehmen und Eigenheimbesitzer:innen attraktiv sein kann.
  • Beteiligung: Welche Möglichkeiten Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung eröffnen.
  • Unternehmen als Mitgestalter: Welche Potenziale Dachflächen, Parkplatz-PV, Stromlieferverträge (PPAs) und Ladeangebote für Mitarbeitende bieten.

Speicher, Netzengpässe und verlässliche Regeln:

  • Batteriespeicher: Wie sie Strompreisschwankungen abfedern und Netze entlasten können und warum Netzanschlüsse zum Engpass werden.
  • Redispatch verständlich erklärt: Was hinter den Eingriffen der Netzbetreiber steckt und wie der geplante Redispatchvorbehalt Risiken auf Anlagenbetreiber verlagern könnte.
  • Investitionssicherheit: Wie unklare gesetzliche Rahmenbedingungen die Finanzierung neuer Anlagen erschweren.
  • Dezentrale Wertschöpfung: Welche Rolle Kommunen, Bürgerenergie und eine stärkere Regulierung der Netzbetreiber spielen können.

Die Einordnung der politischen Vorhaben gibt die Sicht der Gesprächspartner wieder. Der besprochene Stand und die genannten Erwartungen beziehen sich auf den Zeitpunkt der Aufnahme.

Über Gorfion Green Energy

Vernetzen Sie sich mit Joachim Plesch bei LinkedIn.

Das im Podcast erwähnte sehr lesenswerte Buch von Tom Krebs »Kapital und Krise« ist im oekom-Verlag erschienen.

Mehr von Jürgen Schöntauf finden Sie bei LinkedIn oder auf der Website von Sinnstifter-Kultur.

Linda Pulver: Heyho, let’s go: Chancen statt glatter Lebensläufe!

24.09.2026
Erfolg ist eine Frage der Werte HEYHO ist ein Social Business, das Bio-Granola produziert. Doch für Linda ist das Produkt vor allem die Grundlage für ein größeres Ziel: Sie möchte Arbeitsplätze für Menschen schaffen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt oft kaum Chancen erhalten. Im Gespräch erzählt sie, dass HEYHO nicht zuerst vom Produkt her gedacht wurde, sondern aus dem Wunsch heraus entstand, soziale Teilhabe direkt im Unternehmen zu ermöglichen. Linda berichtet von Mitarbeitenden, die nach schwierigen Lebensphasen bei HEYHO wieder Arbeit, Struktur und Zugehörigkeit gefunden haben. Sie spricht über die Bedeutung von Geduld, über Gespräche im Arbeitsalltag und über eine Kultur, in der persönliche Belastungen nicht vollständig vor der Tür bleiben müssen. Bei HEYHO geht es darum, Dinge anzusprechen, die sonst oft tabuisiert werden, wie etwa finanzielle Sorgen, therapeutischer Unterstützungsbedarf oder Hürden im Umgang mit Behörden. Ein weiteres Thema ist die wirtschaftliche Seite eines Social Business. HEYHO ist eine GmbH und muss wie alle anderen Unternehmen auch effizient arbeiten und Umsatz erzielen. Denn ohne Umsatz können beispielsweise keine Gehälter bezahlt werden. Wir sprechen auch über Recruiting, Führung und gesellschaftliche Verantwortung. HEYHO nutzt beispielsweise keine KI im Bewerbungsprozess und versucht, Bewerbungen individuell zu lesen. Linda empfiehlt, nicht nur auf Fotos, Altersangaben oder lückenlose Lebensläufe zu achten. Für sie bedeutet Führung, einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen ihre Fähigkeiten einsetzen, Fragen stellen, Fehler machen und sich entwickeln können. Zum Schluss geht es um Lindas ehrenamtliches Engagement im Café Sonnenschein in Hamburg, um Begegnung und um ihre politische Haltung. Sie wünscht sich mehr Orte, an denen Menschen einander zuhören, unterschiedliche Erfahrungen aushalten und miteinander ins Gespräch kommen. „Wir alle haben eine Wahl, wie wir unser Leben gestalten wollen und welchen Einfluss wir auf unsere Gesellschaft haben können“, ist eines ihrer bemerkenswerten Statements in diesem Gespräch. 👉 Hier geht es zur Website von HEYHO 👉 oder direkt zum Shop, um leckeres Müsli zu probieren! 👉 Linda Pulver auf LinkedIn Ich freue mich ebenfalls über Vernetzungsanfragen: https://www.linkedin.com/in/juergen-schoentauf/ Schreibt mir gerne ein Feedback zu der Folge an juergen@sinnstifter-kultur.de https://sinnstifter-kultur.de/
Erfolg ist eine Frage der Werte

HEYHO ist ein Social Business, das Bio-Granola produziert. Doch für Linda ist das Produkt vor allem die Grundlage für ein größeres Ziel: Sie möchte Arbeitsplätze für Menschen schaffen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt oft kaum Chancen erhalten.

Im Gespräch erzählt sie, dass HEYHO nicht zuerst vom Produkt her gedacht wurde, sondern aus dem Wunsch heraus entstand, soziale Teilhabe direkt im Unternehmen zu ermöglichen.

Linda berichtet von Mitarbeitenden, die nach schwierigen Lebensphasen bei HEYHO wieder Arbeit, Struktur und Zugehörigkeit gefunden haben. Sie spricht über die Bedeutung von Geduld, über Gespräche im Arbeitsalltag und über eine Kultur, in der persönliche Belastungen nicht vollständig vor der Tür bleiben müssen. Bei HEYHO geht es darum, Dinge anzusprechen, die sonst oft tabuisiert werden, wie etwa finanzielle Sorgen, therapeutischer Unterstützungsbedarf oder Hürden im Umgang mit Behörden.

Ein weiteres Thema ist die wirtschaftliche Seite eines Social Business. HEYHO ist eine GmbH und muss wie alle anderen Unternehmen auch effizient arbeiten und Umsatz erzielen. Denn ohne Umsatz können beispielsweise keine Gehälter bezahlt werden.

Wir sprechen auch über Recruiting, Führung und gesellschaftliche Verantwortung. HEYHO nutzt beispielsweise keine KI im Bewerbungsprozess und versucht, Bewerbungen individuell zu lesen. Linda empfiehlt, nicht nur auf Fotos, Altersangaben oder lückenlose Lebensläufe zu achten. Für sie bedeutet Führung, einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen ihre Fähigkeiten einsetzen, Fragen stellen, Fehler machen und sich entwickeln können.

Zum Schluss geht es um Lindas ehrenamtliches Engagement im Café Sonnenschein in Hamburg, um Begegnung und um ihre politische Haltung. Sie wünscht sich mehr Orte, an denen Menschen einander zuhören, unterschiedliche Erfahrungen aushalten und miteinander ins Gespräch kommen.

„Wir alle haben eine Wahl, wie wir unser Leben gestalten wollen und welchen Einfluss wir auf unsere Gesellschaft haben können“, ist eines ihrer bemerkenswerten Statements in diesem Gespräch.

👉 Hier geht es zur Website von HEYHO

👉 oder direkt zum Shop, um leckeres Müsli zu probieren!

👉 Linda Pulver auf LinkedIn

Ich freue mich ebenfalls über Vernetzungsanfragen: https://www.linkedin.com/in/juergen-schoentauf/

Schreibt mir gerne ein Feedback zu der Folge an juergen@sinnstifter-kultur.de

https://sinnstifter-kultur.de/

Magnus Trinkwalder: Wie die Gen Z Wirtschaft anders denkt!

10.09.2026
Erfolg ist eine Frage der Werte Magnus erzählt, warum er sich für eine Zukunft im Unternehmen entschieden hat, obwohl seine Mutter ihm zunächst davon abriet. Er ist noch nicht Geschäftsführer, gestaltet nach eigener Aussage aber bereits große Entscheidungen mit. Dabei geht es ihm nicht allein um wirtschaftliche Kennzahlen. Für ihn stellt sich immer wieder die Frage, wie ein Unternehmen arbeiten, wachsen und Verantwortung übernehmen will. Manomama beschäftigt Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt häufig mit Hürden konfrontiert sind. Magnus beschreibt Motivation und Lernbereitschaft als zentrale Voraussetzungen. Das Unternehmen versteht Qualifizierung als eigene Aufgabe und setzt auf eine Arbeitskultur, in der alle mit anpacken. Wenn ein Auftrag fertig werden muss, helfen Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen mit. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der regionalen Textilproduktion. Materialien werden in einem maximalen Umkreis von 500 Kilometern beschafft, produziert wird in Augsburg. Das ist wirtschaftlich anspruchsvoll. Trotzdem hält er faire Mode aus Deutschland für möglich, wenn Unternehmen andere Prioritäten als maximale Margen und permanentes Wachstum setzen. Im Gespräch geht es außerdem um Generationenbilder, sinnvolle Arbeit und die Verantwortung von Konsumentinnen und Konsumenten. Magnus verbindet gute Arbeit mit der Frage, wofür Menschen ihre Zeit einsetzen. Er spricht über bewussten Konsum, die Kosten regionaler Produktion und die Spannung zwischen fairen Löhnen und günstigen Preisen. Politisch positioniert er sich ziemlich klar. Er vertritt die Ansicht, dass Unternehmen Demokratie schützen und sich dazu äußern sollten. Mit der Jeanskollektion „FCKAFD“ setzen Magnus und das Unternehmen manomama ein politisches Statement. Magnus beschreibt die Aktion als Ausdruck persönlicher Überzeugung und nicht als Marketingmaßnahme. 👉 Website von MANOMAMA 👉 Magnus bei LinkedIn 👉 Die Bücher von Sina Trinkwalder: Sina Trinkwalder: Wunder muss man selber machen. Wie ich die Wirtschaft auf den Kopf stelle. Droemer, München 2013, ISBN 978-3-426-27615-0. Sina Trinkwalder: Fairarscht. Wie Wirtschaft und Handel die Kunden für dumm verkaufen. Knaur, München 2016, ISBN 978-3-426-78794-6. Sina Trinkwalder: Im nächsten Leben ist zu spät. Ärmel hochkrempeln, Probleme lösen, glücklich sein. Knaur, München 2017, ISBN 978-3-426-21433-6. Sina Trinkwalder: Zukunft ist ein guter Ort. Utopie für eine ungewisse Zeit. Droemer, München 2019, ISBN 978-3-426-27784-3. Sina Trinkwalder: Heimat muss man selber machen. dtv Sachbuch, München 2020, ISBN 978-3-423-28228-4. Ich freue mich ebenfalls über Vernetzungsanfragen: https://www.linkedin.com/in/juergen-schoentauf/ Schreibt mir gerne ein Feedback zu der Folge an juergen@sinnstifter-kultur.de https://sinnstifter-kultur.de/
Erfolg ist eine Frage der Werte

Magnus erzählt, warum er sich für eine Zukunft im Unternehmen entschieden hat, obwohl seine Mutter ihm zunächst davon abriet. Er ist noch nicht Geschäftsführer, gestaltet nach eigener Aussage aber bereits große Entscheidungen mit. Dabei geht es ihm nicht allein um wirtschaftliche Kennzahlen. Für ihn stellt sich immer wieder die Frage, wie ein Unternehmen arbeiten, wachsen und Verantwortung übernehmen will.

Manomama beschäftigt Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt häufig mit Hürden konfrontiert sind. Magnus beschreibt Motivation und Lernbereitschaft als zentrale Voraussetzungen. Das Unternehmen versteht Qualifizierung als eigene Aufgabe und setzt auf eine Arbeitskultur, in der alle mit anpacken. Wenn ein Auftrag fertig werden muss, helfen Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen mit.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der regionalen Textilproduktion. Materialien werden in einem maximalen Umkreis von 500 Kilometern beschafft, produziert wird in Augsburg. Das ist wirtschaftlich anspruchsvoll. Trotzdem hält er faire Mode aus Deutschland für möglich, wenn Unternehmen andere Prioritäten als maximale Margen und permanentes Wachstum setzen.

Im Gespräch geht es außerdem um Generationenbilder, sinnvolle Arbeit und die Verantwortung von Konsumentinnen und Konsumenten. Magnus verbindet gute Arbeit mit der Frage, wofür Menschen ihre Zeit einsetzen. Er spricht über bewussten Konsum, die Kosten regionaler Produktion und die Spannung zwischen fairen Löhnen und günstigen Preisen.

Politisch positioniert er sich ziemlich klar. Er vertritt die Ansicht, dass Unternehmen Demokratie schützen und sich dazu äußern sollten. Mit der Jeanskollektion „FCKAFD“ setzen Magnus und das Unternehmen manomama ein politisches Statement. Magnus beschreibt die Aktion als Ausdruck persönlicher Überzeugung und nicht als Marketingmaßnahme.

👉 Website von MANOMAMA

👉 Magnus bei LinkedIn

👉 Die Bücher von Sina Trinkwalder:

  • Sina Trinkwalder: Wunder muss man selber machen. Wie ich die Wirtschaft auf den Kopf stelle. Droemer, München 2013, ISBN 978-3-426-27615-0.
  • Sina Trinkwalder: Fairarscht. Wie Wirtschaft und Handel die Kunden für dumm verkaufen. Knaur, München 2016, ISBN 978-3-426-78794-6.
  • Sina Trinkwalder: Im nächsten Leben ist zu spät. Ärmel hochkrempeln, Probleme lösen, glücklich sein. Knaur, München 2017, ISBN 978-3-426-21433-6.
  • Sina Trinkwalder: Zukunft ist ein guter Ort. Utopie für eine ungewisse Zeit. Droemer, München 2019, ISBN 978-3-426-27784-3.
  • Sina Trinkwalder: Heimat muss man selber machen. dtv Sachbuch, München 2020, ISBN 978-3-423-28228-4.

Ich freue mich ebenfalls über Vernetzungsanfragen: https://www.linkedin.com/in/juergen-schoentauf/

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https://sinnstifter-kultur.de/