BLAUES RAUSCHEN
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BLAUES RAUSCHEN

open systems e.V. / Festival Blaues Rauschen

Beschreibung

*BLAUES RAUSCHEN, das Festival für digitale Soundexperimente, elektronische Musik, Performance, Tanz und Installation, lotet Möglichkeiten aus, die aktuelle technische Entwicklungen Künstler*innen und ihrem Publikum bieten.
Präsentiert werden Künstler*innen, die die Möglichkeiten analog/digitaler oder rein digitaler Technik nutzen, um künstlerische und politische Positionen zu Fragen aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen einzunehmen.
Dazu finden in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets Konzerte, Performances, Installationen und Vorträge statt. Die Künstler*innen treten in 25-Minütigen Slots und nahezu ohne Pause hintereinander auf. Infos auf www.blauesrauschen.de

BLAUES RAUSCHEN ist eine Veranstaltung des gemeinnützigen Vereins open systems in Kooperation mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, dem NRW KULTURsekretariat, dem Regionalverband Ruhrgebiet RVR, dem Musikfonds und den ausrichtenden Kommunen sowie weiteren Sponsoren und Partnern.
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* BLAUES RAUSCHEN, festival for electronic music and digital experiments, explores possibilities that current technical developments offer artists and their audiences.
Artists will be presented who use the possibilities of analog / digital or purely digital technology to take artistic and political positions on questions of current social developments.
Concerts, performances, installations and lectures will also take place in different cities of the Ruhr Area. The artists perform in 25-minute slots and almost without a break one after the other.

BLAUES RAUSCHEN is an event of the non-profit association open systems in cooperation with the state of North Rhine-Westphalia and the organizing municipalities as well as other sponsors and partners.

© Musik: Karl-Heinz Blomann
© Produktion: open systems e.V. / studio b media

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

The Haptic of the Invisible

26.05.2026

Materialien als Klangquellen und der Raum

Im Gespräch geht es darum, wie physische Materialien von Glass bis zu alltäglichem Müll in eindrucksvolle Klangwelten verwandelt werden. Die Beziehung von Architektur und Akustik wird als dynamisch und vielschichtig beschrieben, wobei Räume und Materialien eine direkte Rolle dabei spielen, welche Klänge entstehen. Die Darstellung betont eine zeitlose Perspektive: Klang entsteht dort, wo Materialien, Räume und Resonanzen aufeinandertreffen.

Objekte, Maschinen und die Perspektive auf Ordnung

Objekte und Maschinen erscheinen als performerische Akteure oder als unterstützende Umgebungen. Der Umgang mit Materialität verzichtet bewusst auf umfangreiche digitale Effekte; stattdessen wird auf direkte, unbearbeitete Klänge gesetzt. Zwischen geordneten Strukturen und unvorhersehbaren Abweichungen entsteht ein Spannungsfeld, in dem Kontrolle und Zufall koexistieren und das Material seine eigene Dynamik entwickelt.

Kreativer Prozess und Visionen

Ausgangspunkt der Arbeiten reicht von der Annäherung an Gewächshäusern in Sound hin zur Nutzung von Müll als Substrat. Die Idee von Superstrukturen dient als metaphorische Grundlage, auf der Melodien und Rhythmen aufgebaut werden. Dabei wird der Kontext des Publikums als wichtiger Bestandteil wahrgenommen, der die Wahrnehmung der Kunst beeinflusst und Räume für Experimente eröffnet.

Materialien als Klangquellen und der Raum

Im Gespräch geht es darum, wie physische Materialien von Glass bis zu alltäglichem Müll in eindrucksvolle Klangwelten verwandelt werden. Die Beziehung von Architektur und Akustik wird als dynamisch und vielschichtig beschrieben, wobei Räume und Materialien eine direkte Rolle dabei spielen, welche Klänge entstehen. Die Darstellung betont eine zeitlose Perspektive: Klang entsteht dort, wo Materialien, Räume und Resonanzen aufeinandertreffen.

Objekte, Maschinen und die Perspektive auf Ordnung

Objekte und Maschinen erscheinen als performerische Akteure oder als unterstützende Umgebungen. Der Umgang mit Materialität verzichtet bewusst auf umfangreiche digitale Effekte; stattdessen wird auf direkte, unbearbeitete Klänge gesetzt. Zwischen geordneten Strukturen und unvorhersehbaren Abweichungen entsteht ein Spannungsfeld, in dem Kontrolle und Zufall koexistieren und das Material seine eigene Dynamik entwickelt.

Kreativer Prozess und Visionen

Ausgangspunkt der Arbeiten reicht von der Annäherung an Gewächshäusern in Sound hin zur Nutzung von Müll als Substrat. Die Idee von Superstrukturen dient als metaphorische Grundlage, auf der Melodien und Rhythmen aufgebaut werden. Dabei wird der Kontext des Publikums als wichtiger Bestandteil wahrgenommen, der die Wahrnehmung der Kunst beeinflusst und Räume für Experimente eröffnet.

Joint Speculation

17.04.2026

Zusammenarbeit und musikalische Verbindung

Tim Löhde, Thomas Lehn und Georg Greve erkunden, wie improvisierte Konzerte und komponierte Ansätze miteinander verschmelzen. Das interaktive Verfahren, bei dem Piano und Analog-Synthesizer über Mikrofone verbunden sind, eröffnet einen Raum, in dem jedes Instrument das andere formt und aufeinander reagiert. Obwohl sie seit Jahrzehnten bekannt sind, vereinen sie erstmals gemeinsam auftretende Improvisation und Komposition in einem performativen Setting.

Die Instrumente und ihre körperliche Präsenz

Die haptische Qualität des Klaviers und die physische Einbindung des Synthesizers prägen die Performance. Statt hinter der Box zu arbeiten, bevorzugt Greve sichtbare Handbewegungen, wodurch das Publikum die Aktivität der Hände wahrnimmt. Die Instrumente bieten jeweils Eigenheiten, doch die Interaktion erfolgt durch direkte, spürbare Handlungen und Reaktionen in Echtzeit.

Improvisation, Autorenschaft und Grenzen

Die Gesprächspartner betonen, dass Improvisation nicht spontane Zufälligkeit sei, sondern Vorbereitung, Erfahrung und eine Form der Autorenstruktur. Es geht um Musik, die aus bestimmten Personen entsteht und dennoch ad hoc adaptiert wird. Es gibt Bereiche, die sich trotz Spontaneität nicht vollständig improvisieren lassen, während andere Momente direkte, unmittelbare Ausdrucksformen ermöglichen und das Wesen des Prozesses prägen.

Technologie, AI und Zukunft der Musik

Bezüglich technologischer Entwicklungen werden Bedenken geäußert: AI könne Kreativität einschränken und die kommerzielle Verbreitung beeinflussen. Die Musiker betonen eine erfahrene Herangehensweise, die sich gegen oberflächliche, standardisierte Klänge wendet. Der Fokus liegt auf dem persönlichen, physischen Erleben der Instrumente und der individuellen Entwicklung im Zusammenspiel, statt auf algorithmischen Vorhersagen oder digitaler Simplifikation.

Zusammenarbeit und musikalische Verbindung

Tim Löhde, Thomas Lehn und Georg Greve erkunden, wie improvisierte Konzerte und komponierte Ansätze miteinander verschmelzen. Das interaktive Verfahren, bei dem Piano und Analog-Synthesizer über Mikrofone verbunden sind, eröffnet einen Raum, in dem jedes Instrument das andere formt und aufeinander reagiert. Obwohl sie seit Jahrzehnten bekannt sind, vereinen sie erstmals gemeinsam auftretende Improvisation und Komposition in einem performativen Setting.

Die Instrumente und ihre körperliche Präsenz

Die haptische Qualität des Klaviers und die physische Einbindung des Synthesizers prägen die Performance. Statt hinter der Box zu arbeiten, bevorzugt Greve sichtbare Handbewegungen, wodurch das Publikum die Aktivität der Hände wahrnimmt. Die Instrumente bieten jeweils Eigenheiten, doch die Interaktion erfolgt durch direkte, spürbare Handlungen und Reaktionen in Echtzeit.

Improvisation, Autorenschaft und Grenzen

Die Gesprächspartner betonen, dass Improvisation nicht spontane Zufälligkeit sei, sondern Vorbereitung, Erfahrung und eine Form der Autorenstruktur. Es geht um Musik, die aus bestimmten Personen entsteht und dennoch ad hoc adaptiert wird. Es gibt Bereiche, die sich trotz Spontaneität nicht vollständig improvisieren lassen, während andere Momente direkte, unmittelbare Ausdrucksformen ermöglichen und das Wesen des Prozesses prägen.

Technologie, AI und Zukunft der Musik

Bezüglich technologischer Entwicklungen werden Bedenken geäußert: AI könne Kreativität einschränken und die kommerzielle Verbreitung beeinflussen. Die Musiker betonen eine erfahrene Herangehensweise, die sich gegen oberflächliche, standardisierte Klänge wendet. Der Fokus liegt auf dem persönlichen, physischen Erleben der Instrumente und der individuellen Entwicklung im Zusammenspiel, statt auf algorithmischen Vorhersagen oder digitaler Simplifikation.

The Ghost in the Machine

13.01.2026

Einführung in das Thema

In dieser Episode von Blaues Rauschen diskutieren Veronika Batzdorfer und Tim Löhde die praktischen Aspekte von Kunst und Musik, die durch künstliche Intelligenz erzeugt werden. Sie erkunden, wie AI-Modelle Musik und Klänge generieren und welche Auswirkungen dies auf unser Verständnis von Musik hat.

Der Titel "Ghost in the Machine"

Der Titel der Episode stammt von einem Audio-Projekt von Ryan McGuire, das mit dem Konzept der Wahrnehmung und der Musik, die von AI erzeugt wird, verbunden ist. Es wird untersucht, was passiert, wenn Musik ohne menschliche Interaktion geschaffen wird und ob diese Musik als authentisch betrachtet werden kann.

Experimente mit AI-Tools

Veronika und Tim experimentieren mit mehreren Musik-Generatoren, darunter Zuno und RAVE. Sie analysieren die Ergebnisse und diskutieren die Herausforderungen, die mit der Erzeugung experimenteller Musik durch AI verbunden sind.

Ergebnisse und Reflexionen

Die Resultate der AI-Modelle zeigen, dass die Musik oft von populären Medien beeinflusst ist, was die Schaffung authentischer experimenteller Klänge erschwert. Es wird betont, dass die menschliche Intention entscheidend bleibt und dass AI-Tools lediglich als Hilfsmittel fungieren, die künstlerische Prozesse unterstützen.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass trotz der Fähigkeiten von AI, Musik zu generieren, die wahre künstlerische Schöpfung weiterhin auf bewussten Entscheidungen und menschlichem Engagement beruht. Die Diskussion um Authentizität in der Musik wird durch die Nutzung von AI-Technologien weiter angeregt.

Einführung in das Thema

In dieser Episode von Blaues Rauschen diskutieren Veronika Batzdorfer und Tim Löhde die praktischen Aspekte von Kunst und Musik, die durch künstliche Intelligenz erzeugt werden. Sie erkunden, wie AI-Modelle Musik und Klänge generieren und welche Auswirkungen dies auf unser Verständnis von Musik hat.

Der Titel "Ghost in the Machine"

Der Titel der Episode stammt von einem Audio-Projekt von Ryan McGuire, das mit dem Konzept der Wahrnehmung und der Musik, die von AI erzeugt wird, verbunden ist. Es wird untersucht, was passiert, wenn Musik ohne menschliche Interaktion geschaffen wird und ob diese Musik als authentisch betrachtet werden kann.

Experimente mit AI-Tools

Veronika und Tim experimentieren mit mehreren Musik-Generatoren, darunter Zuno und RAVE. Sie analysieren die Ergebnisse und diskutieren die Herausforderungen, die mit der Erzeugung experimenteller Musik durch AI verbunden sind.

Ergebnisse und Reflexionen

Die Resultate der AI-Modelle zeigen, dass die Musik oft von populären Medien beeinflusst ist, was die Schaffung authentischer experimenteller Klänge erschwert. Es wird betont, dass die menschliche Intention entscheidend bleibt und dass AI-Tools lediglich als Hilfsmittel fungieren, die künstlerische Prozesse unterstützen.

Schlussfolgerung

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass trotz der Fähigkeiten von AI, Musik zu generieren, die wahre künstlerische Schöpfung weiterhin auf bewussten Entscheidungen und menschlichem Engagement beruht. Die Diskussion um Authentizität in der Musik wird durch die Nutzung von AI-Technologien weiter angeregt.