Diagnose: Kopfsache? Der Gesundheits-Podcast aus dem TWW
Podcast
de

Diagnose: Kopfsache? Der Gesundheits-Podcast aus dem TWW

Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk (TWW)

Beschreibung

"Diagnose: Kopfsache?" ist der Gesundheits-Podcast aus den Kliniken im TWW, der euch einen tieferen Einblick in die Welt der mentalen Gesundheit bietet.

In diesem aufschlussreichen Podcast führt Claudia Noack Gespräche mit einem multidisziplinären Team aus Ärzt:innen, Psycholog:innen, Therapeut:innen und anderen Fachleuten, um einen Blick auf Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen verschiedener Krankheiten in den Fachbereichen Psychiatrie, Psychosomatik und Neurologie zu werfen.

Unser Ziel: Aufklärung über Gesundheitsthemen, Information über innovative Behandlungsansätze und ein Beitrag zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen.

Weitere Informationen findet ihr auch auf diagnose-kopfsache.de.

Für Anregungen, Kommentare oder Fragen schreibt uns unter podcast@tww-berlin.de – euer Feedback ist uns wichtig!

Publisher & Vermarkter

Wer diesen Podcast veröffentlicht und wer die Werbeplätze vermarktet.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Chartplatzierungen

Aktuelle Platzierungen in den öffentlichen Podcast-Charts und in unseren eigenen Kategorien.

Apple Podcasts

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Magersucht: Wenn Essen zum Gegner wird – und wie Hilfe möglich wird

29.07.2026

Gespräch über Magersucht

In diesem Podcast wird die Komplexität der Magersucht thematisiert, die weit über Essverhalten hinausgeht. Experten diskutieren die psychischen und physischen Auswirkungen dieser schweren Erkrankung, die oft durch tiefgreifende emotionale Probleme und gesellschaftlichen Druck verursacht wird. Sie betonen, dass es wichtig ist, das familiäre System zu betrachten, statt nur das Verhalten der betroffenen Person zu analysieren.

Symptome und Wahrnehmung

Ein zentrales Merkmal der Magersucht ist die Körperschemastörung, bei der Betroffene sich trotz starkem Untergewicht als übergewichtig empfinden. Diese verzerrte Wahrnehmung wird durch gesellschaftliche Ideale und den Einfluss von Social Media verstärkt. Die Experten erklären, dass viele Jugendliche von einem unrealistischen Körperbild geprägt sind und dass das Hungern auch als Erfolgserlebnis wahrgenommen werden kann.

Ursachen und Auslöser

Die Ursachen für Magersucht sind vielschichtig und können von familiären Problemen über Leistungsdruck bis hin zu traumatischen Erfahrungen reichen. Die Experten diskutieren, wie solche Faktoren zu einem starken Bedürfnis nach Kontrolle und Selbstwert führen können, das häufig in Essstörungen mündet.

Behandlungsansätze

Der Podcast beleuchtet die Behandlungsmethoden in der psychosomatischen Klinik, die einen systemischen Ansatz verfolgen. Die Behandlung umfasst nicht nur die physische, sondern auch die psychische Gesundheit der Patienten. Es wird betont, dass eine frühzeitige Intervention entscheidend für den Behandlungserfolg ist und dass ein sensibles, unterstützendes Umfeld für die Genesung notwendig ist.

Hoffnung und Unterstützung

Abschließend wird die Bedeutung von Kommunikation und sozialer Unterstützung hervorgehoben. Die Experten ermutigen Angehörige, sensibel mit Betroffenen umzugehen und die eigenen Sorgen offen zu kommunizieren, um eine positive Veränderung zu fördern. Der Austausch unter Betroffenen in Therapien kann ebenfalls eine Quelle der Hoffnung und des Verständnisses sein.

Gespräch über Magersucht

In diesem Podcast wird die Komplexität der Magersucht thematisiert, die weit über Essverhalten hinausgeht. Experten diskutieren die psychischen und physischen Auswirkungen dieser schweren Erkrankung, die oft durch tiefgreifende emotionale Probleme und gesellschaftlichen Druck verursacht wird. Sie betonen, dass es wichtig ist, das familiäre System zu betrachten, statt nur das Verhalten der betroffenen Person zu analysieren.

Symptome und Wahrnehmung

Ein zentrales Merkmal der Magersucht ist die Körperschemastörung, bei der Betroffene sich trotz starkem Untergewicht als übergewichtig empfinden. Diese verzerrte Wahrnehmung wird durch gesellschaftliche Ideale und den Einfluss von Social Media verstärkt. Die Experten erklären, dass viele Jugendliche von einem unrealistischen Körperbild geprägt sind und dass das Hungern auch als Erfolgserlebnis wahrgenommen werden kann.

Ursachen und Auslöser

Die Ursachen für Magersucht sind vielschichtig und können von familiären Problemen über Leistungsdruck bis hin zu traumatischen Erfahrungen reichen. Die Experten diskutieren, wie solche Faktoren zu einem starken Bedürfnis nach Kontrolle und Selbstwert führen können, das häufig in Essstörungen mündet.

Behandlungsansätze

Der Podcast beleuchtet die Behandlungsmethoden in der psychosomatischen Klinik, die einen systemischen Ansatz verfolgen. Die Behandlung umfasst nicht nur die physische, sondern auch die psychische Gesundheit der Patienten. Es wird betont, dass eine frühzeitige Intervention entscheidend für den Behandlungserfolg ist und dass ein sensibles, unterstützendes Umfeld für die Genesung notwendig ist.

Hoffnung und Unterstützung

Abschließend wird die Bedeutung von Kommunikation und sozialer Unterstützung hervorgehoben. Die Experten ermutigen Angehörige, sensibel mit Betroffenen umzugehen und die eigenen Sorgen offen zu kommunizieren, um eine positive Veränderung zu fördern. Der Austausch unter Betroffenen in Therapien kann ebenfalls eine Quelle der Hoffnung und des Verständnisses sein.

Aus der Alkoholabhängigkeit zurück ins Leben – Nadines Geschichte

24.06.2026

Persönliche Erfahrungen mit Alkoholabhängigkeit

Nadine Basler teilt ihre schwierige Reise durch die Alkoholabhängigkeit und die damit verbundenen Emotionen, insbesondere Scham und das Gefühl des Kontrollverlusts. Sie beschreibt, wie Alkohol in ihrem Leben eine Rolle spielte und wie sie trotz funktionierender Arbeit und Familie in die Abhängigkeit geriet.

Der Weg zur Hilfe

Der entscheidende Moment für Nadine war die Zerstörung eines persönlichen Gegenstands in einem alkoholisierten Zustand, was sie dazu brachte, Hilfe zu suchen. Sie erkannte, dass sie ihr Leben grundlegend ändern musste und kontaktierte die Caritas, um Unterstützung zu erhalten.

Gesellschaftliche Perspektiven auf Sucht

Nadine und die Gastgeberin Claudia Nowak diskutieren die gesellschaftliche Stigmatisierung von Suchterkrankungen und die Unterschiede in der Wahrnehmung männlicher und weiblicher Betroffener. Sie betonen, dass Alkoholismus oft verharmlost wird, während gleichzeitig ein starkes Stigma besteht.

Der Prozess der Genesung

Die Genesung war ein schwieriger, aber notwendiger Prozess, der Geduld und Verständnis erforderte. Nadine spricht über ihre Erfahrungen in Selbsthilfegruppen und wie wichtig es ist, ein unterstützendes Netzwerk zu haben, um mit der Abstinenz umzugehen.

Unterstützung für andere

Nadine engagiert sich als Genesungsbegleiterin und bietet ihre Unterstützung Menschen an, die ähnliche Herausforderungen durchleben. Sie möchte anderen Hoffnung geben und betont, dass Veränderung möglich ist, wenn man den ersten Schritt wagt und Hilfe sucht.

Persönliche Erfahrungen mit Alkoholabhängigkeit

Nadine Basler teilt ihre schwierige Reise durch die Alkoholabhängigkeit und die damit verbundenen Emotionen, insbesondere Scham und das Gefühl des Kontrollverlusts. Sie beschreibt, wie Alkohol in ihrem Leben eine Rolle spielte und wie sie trotz funktionierender Arbeit und Familie in die Abhängigkeit geriet.

Der Weg zur Hilfe

Der entscheidende Moment für Nadine war die Zerstörung eines persönlichen Gegenstands in einem alkoholisierten Zustand, was sie dazu brachte, Hilfe zu suchen. Sie erkannte, dass sie ihr Leben grundlegend ändern musste und kontaktierte die Caritas, um Unterstützung zu erhalten.

Gesellschaftliche Perspektiven auf Sucht

Nadine und die Gastgeberin Claudia Nowak diskutieren die gesellschaftliche Stigmatisierung von Suchterkrankungen und die Unterschiede in der Wahrnehmung männlicher und weiblicher Betroffener. Sie betonen, dass Alkoholismus oft verharmlost wird, während gleichzeitig ein starkes Stigma besteht.

Der Prozess der Genesung

Die Genesung war ein schwieriger, aber notwendiger Prozess, der Geduld und Verständnis erforderte. Nadine spricht über ihre Erfahrungen in Selbsthilfegruppen und wie wichtig es ist, ein unterstützendes Netzwerk zu haben, um mit der Abstinenz umzugehen.

Unterstützung für andere

Nadine engagiert sich als Genesungsbegleiterin und bietet ihre Unterstützung Menschen an, die ähnliche Herausforderungen durchleben. Sie möchte anderen Hoffnung geben und betont, dass Veränderung möglich ist, wenn man den ersten Schritt wagt und Hilfe sucht.

Wenn Alkohol das Leben bestimmt– Wie Suchterkrankungen entstehen

27.05.2026

Ursachen und Erscheinungsformen von Alkoholabhängigkeit

Alkohol wird oft als Lösung für Stress oder Unruhe genutzt und kann schleichend zu Abhängigkeit führen. Kennzeichen sind Kontrollverlust, zunehmende Priorisierung des Trinkens, Absentismus von Alltagsaktivitäten, und fortgesetztes Trinken trotz negativer Folgen. Es gibt individuelle Unterschiede in Tempo und Ausprägung, wobei Gewohnheit, Wirkung von Alkohol und soziale Akzeptanz eine Rolle spielen.

Gesellschaftliche Perspektiven, Wahrnehmung und Erkennung

Alkohol ist kulturell verankert und wird selten als Sucht wahrgenommen. Studien zeigen hohe Risikobehaftung durch umfassenden Konsum, während Legitimationen von Trinkverhalten bestehen bleiben. Stigma behindert das Eingeständnis und spiegelt sich in Erwartungen wider, dass „man stark bleiben“ müsse. Alarmzeichen schließen Krampf- oder Entzugssymptome sowie Verlust von Funktionalität ein, oft erst spät diagnostiziert.

Diagnose, Neurobiologie und weitere Suchtformen

Abhängigkeiten entstehen durch neurobiologische Anpassungen im Belohnungs- und Stresssystem, wodurch Craving, Toleranz und Entzugssymptome entstehen. Substanzen- und Verhaltenssüchte teilen Merkmale wie Kontrollverlust, Priorisierung und fortgesetztes Verhalten trotz Schaden. Zusätzlich spielen genetische Veranlagerung, Impulskontrolle, Traumata sowie soziale Faktoren eine Rolle.

Behandlung, Unterstützung und Perspektiven

Behandlung umfasst Entzug, individuelle Ziele wie Abstinenz oder Harm Reduction, sowie Einbindung in Selbsthilfegruppen. Frühzeitige Hilfe, respektvolle Ansprache und Enttabuisierung fördern den Prozess. Angehörige spielen eine unterstützende Rolle, während Grenzen und realistische Erwartungen sinnvoll sind. Hoffnung entsteht durch fortlaufende Prozesse, Geduld und das Belassen von Möglichkeiten, Veränderungen schrittweise anzugehen.

Ursachen und Erscheinungsformen von Alkoholabhängigkeit

Alkohol wird oft als Lösung für Stress oder Unruhe genutzt und kann schleichend zu Abhängigkeit führen. Kennzeichen sind Kontrollverlust, zunehmende Priorisierung des Trinkens, Absentismus von Alltagsaktivitäten, und fortgesetztes Trinken trotz negativer Folgen. Es gibt individuelle Unterschiede in Tempo und Ausprägung, wobei Gewohnheit, Wirkung von Alkohol und soziale Akzeptanz eine Rolle spielen.

Gesellschaftliche Perspektiven, Wahrnehmung und Erkennung

Alkohol ist kulturell verankert und wird selten als Sucht wahrgenommen. Studien zeigen hohe Risikobehaftung durch umfassenden Konsum, während Legitimationen von Trinkverhalten bestehen bleiben. Stigma behindert das Eingeständnis und spiegelt sich in Erwartungen wider, dass „man stark bleiben“ müsse. Alarmzeichen schließen Krampf- oder Entzugssymptome sowie Verlust von Funktionalität ein, oft erst spät diagnostiziert.

Diagnose, Neurobiologie und weitere Suchtformen

Abhängigkeiten entstehen durch neurobiologische Anpassungen im Belohnungs- und Stresssystem, wodurch Craving, Toleranz und Entzugssymptome entstehen. Substanzen- und Verhaltenssüchte teilen Merkmale wie Kontrollverlust, Priorisierung und fortgesetztes Verhalten trotz Schaden. Zusätzlich spielen genetische Veranlagerung, Impulskontrolle, Traumata sowie soziale Faktoren eine Rolle.

Behandlung, Unterstützung und Perspektiven

Behandlung umfasst Entzug, individuelle Ziele wie Abstinenz oder Harm Reduction, sowie Einbindung in Selbsthilfegruppen. Frühzeitige Hilfe, respektvolle Ansprache und Enttabuisierung fördern den Prozess. Angehörige spielen eine unterstützende Rolle, während Grenzen und realistische Erwartungen sinnvoll sind. Hoffnung entsteht durch fortlaufende Prozesse, Geduld und das Belassen von Möglichkeiten, Veränderungen schrittweise anzugehen.