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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#24 Rekrutierung und Selektion von Lernenden
Einführung in die Berufsbildung
Der Podcast beleuchtet die Vielfalt der Berufsbildung und bietet praxisnahe Impulse für Ausbildungsbetriebe und Lernende. In dieser Episode spricht Simon mit Michael Simmermann, dem technischen Leiter Ausbildung bei der Freisa, über Rekrutierung und Selektion von Lernenden.
Bewerbungsprozess aus Sicht des Betriebs
Michael beschreibt den Bewerbungsprozess, der aus Vorselektion, Vorstellungsgesprächen und Schnupperlehren besteht. Er betont die Bedeutung des persönlichen Eindrucks und der Sozialkompetenz der Bewerber, die oft wichtiger sind als Schulnoten.
Veränderungen in der Berufsbildung
In den letzten 20 Jahren haben sich die Ansprüche der Jugendlichen verändert. Sie sind besser informiert und wissen, was sie wollen. Michael hebt hervor, dass heutige Lernende mehr Perspektiven und Unterstützung während ihrer Ausbildung erwarten.
Rekrutierung und Marketingstrategien
Die Ansprache potenzieller Lernender erfolgt über verschiedene Kanäle, einschließlich Social Media. Mund-zu-Mund-Propaganda spielt eine große Rolle, und Michael empfiehlt Tischmessen als kostengünstige Möglichkeit, sich zu präsentieren.
Wichtigkeit von Schnuppertagen
Schnuppertage sind entscheidend für die Rekrutierung, da sie einen direkten Einblick in den Betrieb bieten. Michael erläutert, dass die Integration der Lernenden und die Schaffung eines positiven Umfelds während dieser Tage entscheidend sind.
Abschließende Tipps für Lernende und Betriebe
Michael rät Lernenden, sich in einem Betrieb wohlzufühlen und die Ausbildungsqualität zu berücksichtigen. Ausbildungsbetriebe sollten sich um ihre Lernenden kümmern und ihnen eine wertvolle Erfahrung bieten.

#23 Resilienz von Berufsbildenden und Lernenden stärken
Einführung in den Berufsbildner Talk
Der Podcast behandelt Themen rund um die Berufsbildung, einschließlich der Herausforderungen, die mit diesem Bereich verbunden sind. Ein zentrales Thema dieser Episode ist die Resilienz, die sowohl für Berufsbildende als auch Lernende von großer Bedeutung ist.
Was ist Resilienz?
Kirstin Enderle, Resilienztrainerin, erläutert, dass Resilienz das psychische Immunsystem ist und sowohl mentale als auch emotionale Aspekte umfasst. Sie betont, dass Resilienz in Drucksituationen entscheidend ist.
Resilienz in der Berufsbildung
Berufsbildende tragen eine Vorbildfunktion und müssen ein Gleichgewicht zwischen Anforderungen und emotionaler Unterstützung für Lernende finden. Die Herausforderungen, die durch Doppelrollen und Stress entstehen, erfordern eine hohe Resilienz.
Wie Resilienz erlernt werden kann
Etwa 50% der Resilienz sind angeboren, während die andere Hälfte erlernbar ist. Die Umgebung, in der Lernende arbeiten, spielt eine wichtige Rolle für ihre Resilienzentwicklung.
Rolle der Berufsbildenden
Berufsbildende können Lernende stärken, indem sie ihnen Vertrauen entgegenbringen und klare Hilfestellungen bieten. Eine offene Kommunikation ist entscheidend, um Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.
Tools zur Resilienzförderung
Es werden verschiedene Techniken wie Klopftechniken und positive Bewertungsstile vorgestellt, die Lernenden helfen, Stress zu bewältigen und eine Fehlerkultur zu entwickeln.
Unternehmenskultur und Resilienz
Eine gesunde Unternehmenskultur, die Pausen und Regeneration fördert, ist notwendig, um Resilienz im Team zu stärken. Berufsbildende sollten den Rahmen für Resilienz schaffen und ihre eigenen Stresslevel im Blick haben.
Abschluss und Ausblick
Die Episode schließt mit der Ermutigung, über Hilflosigkeit zu sprechen und Unterstützung zu suchen. Resilienz ist ein fortlaufender Prozess, der sowohl individuelle als auch teamdynamische Aspekte umfasst.

#22 Psychisch belastete Lernende erkennen und richtig begleiten
Herausforderungen und zentrale Fragestellungen
Der Podcast beleuchtet, wie psychische Gesundheit Lernender in der Ausbildung beeinflusst. Es geht darum, welche Faktoren Belastungen verstärken, wann Berufsbildende eingreifen sollten und wie Abgrenzung gelingt. Es wird betont, dass Offenheit über mentale Gesundheit zunimmt, gleichzeitig aber auch belastende Bedingungen bestehen. Der Fokus liegt auf praxisnahen Erkenntnissen, die Betriebe und Lehrpersonen helfen, Lernende frühzeitig zu unterstützen.
Warnsignale, Auslöser und Risikofaktoren
Wichtige Hinweise sind Verhaltensveränderungen, Absenzen, Leistungsabfall und subtile Veränderungen wie Rückzug oder veränderte Belastbarkeit. Jugendalter, Übergang in die Berufswelt und neue Anforderungen verstärken Stress. Unterschiede zwischen Generationen beeinflussen Umgang mit Gesundheit. Diskriminierungserfahrungen am Arbeitsplatz werden als belastend beschrieben. Frühwarnsignale erkennen und Gespräche suchen sind zentrale Ansätze, um rechtzeitig Unterstützung zu ermöglichen.
Rollen, Prävention und frühe Hilfe
Früherkennung wird als zentrale Aufgabe beschrieben: Einfach da sein, wahrnehmen, beobachten und passende Hilfe vermitteln. Berufsbildende sollen Hilfe koordinieren, interne Abläufe klären und Fachstellen einbinden. Prävention wird als wichtiger Baustein gesehen, auch weil sie Gesundheit der Berufsbildenden schützt. Dialog zwischen Generationen und klare Rollen helfen, Hemmschwellen abzubauen und frühzeitig Unterstützung zu eröffnen.
Praktische Ansätze und konkrete Maßnahmen
Beziehung und Bezüchung stehen im Mittelpunkt: Lernende müssen gesehen werden, Raum für Gespräche und Verständnis brauchen. Beispiele zeigen, wie Gesprächssituationen erleichtert werden können (z. B. gemeinsames Vorgehen, Bewegungen, kreative Methoden). Führungskräfte sollten Modellfähigkeit zeigen, eigene Belastung offen kommunizieren und Räume schaffen, in denen Beschwerden ohne Stigma besprochen werden. Der Austausch mit Fachstellen und Schulsozialarbeit wird als hilfreiche Unterstützung betont.